war mal wieder kreativ.
auch wenn ich nicht so viel posten werden kann, hoffe ich, dass einige die FF trotzdem lesen werden. ^^
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I’m just a kid
1.Kapitel
„Komm schon Lay, der Ausflug wird bestimmt nicht so tragisch“, redete Amy auf mich ein.
Ja, ja bestimmt. Die immer mit ihrer unerträglichen Motivation. Amy starrte mich mit ihren blauen Augen an, als würde sie eine Antwort von mir erwarten. Typisch. Ich wendete meinen Blick von ihr ab und schaute aus dem Reisebus. Durch die schmutzigen Fenster beobachtete ich die Landschaft. Zu meinem eigenem Pech fuhren wir mit unserer Klasse nach Paris. Toll. Ausgerechnet an einen Ort, an dem man Französisch sprach. Wie ich diese Sprache doch überalles hasste.
„Layla Michèle Wagner! Ich spreche mit dir!“, knurrte meine Sitznachbarin.
Doch ich versuchte sie zu ignorieren. Leider klappte es nicht immer. In diesem Fall war es auch so. Sie nervte mich.
„Layla. Paris ist eine tolle Metropole“, während sie sprach richtete sie ihren blonden Pony. Der Rest ihrer Haare hatte sie schwarz gefärbt. Es passte perfekt zu ihr. Ihre Augen waren schwarz umrandet.
„Sogar unsere Jungs haben dort Erfolg. Und wer weiss, vielleicht treffen wir sie“, versuchte sie mich zu motivieren.
Schon klar, dass unsere Jungs dort Erfolg hatten. Wenn sie wollten könnten sie auf der ganzen Welt Erfolg haben. Hatten sie ja schon beinahe.
„Was ist mit meinem Emo Pussy los?“, kam die Frage von Joel.
Er hatte sich in seinem Sitz umgedreht und blickte mich fragend an. Seine DC Kappe verdeckte einen Teil seiner schwarzen Haare. Seine Haare fielen ihm ins Gesicht, darunter auch eine blaue Haarsträhne. Die hatte ich ihm in die Haare gefärbt. Zum weiteren war er ganz schwarz bekleidet. Er trug ein schwarzes Totenkopfs Shirt. Seine grünen Augen, die durch einen schwarzen Kajalstrich betont wurden, starrten mich immer noch an.
„Sie freut sich nicht auf Paris“, motzte Amy.
Seine Augen weiteten sich. Mit grossen Augen schaute er mich an. Ihm hatte es anscheinend die Sprache verschlagen, denn er schaute mich bloss ungläubig an. Etwas länger schaute ich ihm in die grünen Augen. Er hatte den „ist nicht dein Ernst“ drauf. Stumm nickte ich.
„Mensch ich seid ja echt Seelenverwandt“, meinte Amy.
Neid war in ihrer Stimme zu vernehmen. War schon immer so. Joel und ich verstanden uns stumm und benahmen uns teilweise wie ein Pärchen. Genau dies brachte Amy immer auf die Palme. Sie war über beide Ohren in Joel verliebt, doch der hatte keine Gefühle für sie. Er liebte nur eine Person, aber niemand – ausser ich- wusste wer die Glückliche war. Nicht mal sie selbst. Vor ihr bekam er kein einziges Wort heraus, richtig süss.
Ohne dass ich es merkte, kullerte mir eine Träne herunter. Ehe ich mich versah war Joel aufgesprungen und scheuchte Amy von ihrem Platz. Oder versuchte es auf jeden Fall.
„Nein Joel! Das ist mein Platz!“, zickte Amy herum.
Früher hatte sie ihn nie angezickt, doch seit er ihre Liebe nicht erwidert hat, war sie extrem aggressiv gegenüber ihm.
„Bitte Amy! Ich muss zu meinem Emo Pussy!“, flehte Joel, er schaute sie mit seinem Hundebabyblick an.
„Nein“, zickte Amy.
Genervt verdrehte Joel seine Augen. Er mochte Amy noch nie wirklich.
„Tja...“, zuckte er mit den Schultern.
Er blickte im Bus herum, sein Blick blieb auf Markus kleben, einem widerlichem Jungen aus unserer Klasse. Joel begann zu grinsen, als er Markus erblickte. Die ganze Zeit über hatte ich Joel beobachtet, er zwinkerte mir zu und trottete dann davon.
„Pff...Gewonnen“, grinste Amy vor sich hin.
Ja, ja. Freu du dich nur. In manchen Fällen war Amy ein richtiges Ekel. Echt schlimm.
Joel war bereits bei Markus und redete mit ihm. Jetzt schon hatte ich seinen Plan durchschaut.
Nach einiger Zeit kam Joel wieder zurück, doch lief an uns vorbei. Anscheinend ging er zu den Hoppers und plapperte mit ihnen. Eine richtige Quasseltante der Joel.
„Tz...jetzt schleimt sich Joel bei den Hoppers ein“, knirschte Amy mit den Zähnen.
Für das, dass sie ihn liebte. Naja, ihr eigenes Problem. Einige Minuten später rief Markus: „Amy, kommst du bitte mal?!“
Amy verdrehte kurz die Augen, aber nickte dennoch. Sie stand auf und verschwand. Wenige Sekunden später wurde der Platz von einem frech grinsendem Joel eingenommen. Er machte es sich bequem und schlang seinen Arm um meine Beine Dies machte er immer gerne.
„So mein Emo Pussy, wieso freust du dich nicht auf Paris?“, kam schon die erste Frage von ihm.
Ich zuckte bloss mit den Schultern und richtete mich neu ein. Meinen Kopf lehnte ich an seine Schulter. Vorsichtig legte er seinen linken Arm um mich.
„Lay erzähl“, murmelte er ganz nah an meinem Ohr.
Seine Stimme hatte etwas flehendes an sich. Langsam fuhr er mit der Hand durch meine schwarz weissen Haare.
„Ich weiss nicht genau. Ich habe nicht so richtig Lust die nächsten fünf Tage immer mit Amy zu verbringen“, meinte ich leise.
Seine Hand glitt zu meiner Hand und umklammerte diese.
„Ich kann dich verstehen“, murmelte er und küsste meine Haare.
„Ich glaube du vermisst bestimmt noch Bajazzo“, ergänzte er mich.
Ich nickte, wie recht er da hatte. Bajazzo war mein kleines Äffchen. Ich liebte Bajazzo ganz fest.
„Siehst du“, flüsterte Joel.
„Joel, du bist so ne linke Sau“, kreischte plötzlich Amy neben uns.
Wir hatten nicht mal bemerkt, dass sie wieder zurück war. Und eigentlich wollte ich auch nicht, dass Joel wieder wegging. Der wird sie schon wieder los werden. Irgendwie.
„Oh! Frau Ziegler! Amanda hat mich ne linke Sau genannt“, schrei Joel durch den Bus.
Ich musste mir ein Lachen verkneifen. In solchen Sachen war Joel einfach unschlagbar. Für solche Aktionen könnte ich ihn abknutschen.
Kurze Zeit später kam Frau Ziegler an gestampft und baute sich vor Amy auf.
„Amanda, solche Beleidigungen gehören hier nicht hin“, schimpfte Frau Ziegler.
„Aber...“, wollte Amy wiedersprechen.
Doch Joel schnitt ihr den Satz ab: „Sie hat meine Ehre als Sau verletzt. Und ich darf nicht mal mit meinem Emo Pussy kuscheln.“
Dazu zog er einen Schmollmund und setzte seinen Babyblick auf. Ich vergrub schon mal mein Gesicht in meinen Händen.
Timo und Benij hatten das ganze Theater mitgehört und konnten sich kaum noch halten vor Lachen. Und unser bester Freund Dave kringelte sich schon vor Lachen auf dem Sitz hinter uns.
„Och Bitte Frau Ziegler! Wenn Amand hier weg ist, können mein Emo Pussy und ich ohne Problem knutschen“, quengelte Joel weiter.
Frau Ziegler musterte ihn skeptisch über ihre Halbmondbrillengläser.
„Das ist doch Schwachsinn“, zickte Amy hinter Frau Ziegler.
„Also, wenn das so ist. Amanda setz dich doch bitte neben Markus“, meinte Frau Ziegler zu Amy.
Diese guckte Frau Ziegler bloss verstört an.
„Aber wieso neben diesen...diesen...widerlichen Typen?“, war die nächste Frage von Amy.
„Ganz einfach, weil du dann genug weit weg von Layla und Joel bist“, meinte Frau Ziegler kühl.
Somit schritt sie davon. Amy warf uns noch einen wütenden Blick zu und dann machte sie sich aus dem Staub. Die restliche Fahrt wurde sogar noch richtig cool. Mit Joel und Dave –hinter uns- machte das ganze doppelt so viel Spass.
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weiter?