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Die Lutter
So, meine Story, bzw. FanFiction (kp obs richtig geschrieben ist) Numero spielt hauptsächlich im Jahr 1190. Also ist meine Story ziemlich altertümlich. Und wer mit den Kreuzzügen vertraut ist, weiß das diese in dieser Zeit waren. Ich habe diese Story erst heute geschrieben und sie ist in anlehnung auf Assassin'S Creed. Ich habe mir extra Bill und Tom dazu gedacht, damit ich diese Story hier reinposten kann, ohne das sie sehr von den Thema TH abweicht. (da sieht man mal was ich mir für mühe mache). Die Idee für diese Story kam, als ich mir dachte, mal wieder dry.gif , ich könnte doch mal Assassin'S Creed weiterspielen undmir kurz darauf einfiel, das ich dieses Spiel noch nicht habe. So nun ist aber gut mit der vorrede. Hier kommt die Stoy. Ich hoffe sie gefällt euch.
Ach ja und ich poste heute wahrscheinlich nur den Prolog.

Numero

Prolog 1 Folgen

Er hätte nicht überleben sollen, er hätte nicht überleben dürfen! Du bist eine Schande für alle Assassinen! Du bist nicht mal würdig genug den Namen Evanesco zu tragen!!!“ Das Geschrei Bosbors, das Oberhaupt der Assassinen, halte in den heiligen Hallen der Assassinen wieder. Vor ihm stand ein junger Mann in schwarzer Robe und unbewegten Gesicht. Tatsächlich hätte man meinen können, den Assassinen sei dies völlig egal. Doch so war es nicht. Er hatte seine Ehre in den Schmutz gezogen, doch nicht nur sein eigener ruf litt darunter sondern auch der Ruf aller Assassinen. „Du hast uns vor den Christen und den Kreuzrittern blamiert! Man sollte dich töten, du Narr!“ Die sonst so gütigen Augen Bosbors funkelten Evanesco böse an. „Und jetzt geh. Wir werden heute noch entscheiden was mit dir geschieht.“ Erklärte Bosbors mir der kalten und gefühlsleeren Stimme die er immer hatte. Der Assassine Evanesco neigte leicht den Kopf zu einer Verbeugung, dann drehte er sich um und ging.

Prolog 2 Paket von nirgendwo

Als Bill Kaulitz die Augen öffnete war es ein Morgen wie jeder andere. Langsam stand Bill auf und suchte sich seine Sachen zusammen und zog diese an. Dann ging er zu einem Fenster und blickte hinaus. Der Himmel war Wolken verhangen und es regnete in Strömen. Leise stöhnte Bill auf, ausgerechnet heute hatten sie ein Open Air Konzert. Das würde toll werden. Aber es war noch früher Morgen und bis zum Abend konnte sich noch einiges ändern. Gähnend schlürfte Bill in das Bad und als er sich gewaschen hatte in die Küche. Dort saßen bereits Georg Listing, Gustav Schäfer und Bills Zwillingsbruder Tom Kaulitz. „Morgen Bill“ grüßten ihn alle drei. „Morgen, morgen“ erwiderte Bill und musste noch mal gähnen. Mit diesen Worten setzte sich Bill zu seinen drei Freunden an den Tisch und begann zu Frühstücken. Kurz nachdem das ziemlich Wortkarge Frühstück beendet war klingelte es an der Tür. Tom stand auf, schlürfte zur Tür und öffnete sie. Es war der Paketdienst. Verblüfft nahm Tom ein ziemlich großes Paket in Empfang. „Hey Bill, hast du irgendetwas bestellt?“ rief Tom noch aus dem Korridor Bill zu. Aus der Küche antwortete Bills Stimme: „Nö, nicht das ich wüsste“ Als Tom in der Küche kam stellte er das Paket auf den Esstisch. „Es steht kein Absender drauf“ stellte Tom fest. „Man sieht sich heute Abend“ sagte Gustav und ging dicht gefolgt von Georg „Ja, bis heute Abend“ riefen Bill und Tom den beiden nach. „Ach und sagt uns heute Abend was drin war!“ rief Georg bevor er das Haus verlies. Nun vollkommen alleine betrachteten die Zwillinge das Paket. „Vielleicht ist es von Mum und Dad“ vermutete Tom. Bill schüttelte den Kopf: „Dann würde doch der Absender drauf stehen!“

Soll ich überhaupt weiterschreiben???
Die Lutter
Kapitel 1 Evanesco

„Aber von wem soll es sonst sein?“ fragte Tom. Diesmal schwieg Bill, „Lass uns am besten das Paket auf machen“ sagte Tom nach einer Weile des Schweigens, „Dann wissen wir endlich was drin ist und vielleicht ist ein Brief mit dabei“. Ohne auf eine Antwort zu warten öffnete Tom die Kiste. Weißes, blendendes Licht strahlte die aus der Kiste und erfüllte die ganze Küche. Als schließlich das Licht langsam wegging, waren Bill und Tom verschwunden.

Evanesco ging langsamen Schrittes durch die Stadt Jerusalem. Man würde ihn ganz bestimmt töten. Aber wie konnte er nur diesen Auftrag versauen? Immer noch In seinen Gedanken versunken, stieg Evanesco die Treppen zu einem Turm hoch. Hier her verzog sich der junge Assassine immer wenn er über irgendetwas nachdachte. Aber vielleicht würde man ihm noch eine Chance geben. Aber nur vielleicht. Schon viel zu oft wurde er damit beauftragt gescheiterte Assassinen zu töten. Natürlich konnte er sich auch den Kreuzrittern oder den Christen anschließen, doch damit würde er sich selbst verraten. Er betrachtete die Menschen die eilig an dem Turm vorbei gingen. Moslime, Christen, Kreuzritter und Wachen. Schaut herauf, dann findet ihr euren ach so gefürchteten Assassinen! Schoss es Evanesco unfreiwillig durch den Kopf, doch zu seinem Glück sah niemand hinauf. Rein theoretisch könnte er jetzt von diesem Turm springen, direkt unter ihm befand sich ein ziemlich großer Heuhaufen, und alle niedermetzeln. Außer natürlich die Moslime. Denn wenn er alle Moslime töten wöllte, so müsste er auch sich töten und auch alle seine Assassinen Kollegen. Und dies wäre ein ziemlich schwieriges unternehmen. Langsam wurde es Abend, die Straßen lehrten sich und weniger Wachen kamen vorbei. Doch die Wachen die vorbei kamen hatten ihn nicht bemerkt.
Als es schließlich dämmerte und die Straßen so gut wie Menschenleer waren, tauchten zwei Gestalten auf. Beide schienen noch sehr jung, vielleicht hatten sie erst vor kurzem das Mannesalter erreicht. Doch das konnte Evanesco von dem Turm aus nicht erkennen. Diese Gestalten passten nicht hier her. Ihre Sachen, ihre Frisuren. Dies gehörte einfach nicht zu dieser Zeit! Das Beste war, wenn er sie von nahen betrachtete. Dies bedeutete er musste so schnell wie möglich hier runter. Ein kurzer Blick nach unten genügte dem Assassinen, dann sprang er.

Die Kaulitzzwillinge fielen tief. An ihnen zogen tausende von Farben vorbei. Sie hörten Stimmen und Töne. Gerade als beide dachten, sie würden für immer fallen, nahm ihre Umgebung Form an. Altmodische Häuser standen entlang einer Straße, falls man das überhaupt Straße nennen konnte. Den sie war nicht geteert, sondern gepflastert, außerdem war sie teilweiße mit Sand bedeckt. Suchend blickten sich Bill und Tom um, in der Hoffnung irgendwas Bekanntes zu sehen. Bill blickte nun einen Turm an. Langsam wanderte sein Blick nach oben. Es kam ihm so vor als hätte er gerade einen dunklen Schatten den Turm hinunterspringen sehen. Doch er konnte ihn nirgends entdecken. „Wir sollten weiter gehen, vielleicht wissen wir dann wo wir sind“ sagte Tom schließlich, Bill nickte zustimmend.

Evanesco hatte sich nun von hinten an die beiden herangeschlichen. Sie hatten keine Ahnung wo sie waren. Das muss wohl ein Scherz sein dachte sich Evanesco Wer kommt schon nach Jerusalem und weiß nicht wo er ist! „Ihr seit in Jerusalem“ sprach er die beiden von hinten an. Ein leichtes Grinsen huschte über sein Gesicht als sich die beiden erschrocken umdrehten. Bill und Tom musterten den Fremden. Er trug eine Art Robe, sie war schwarz, er war kaum großer als sie, seine Haare waren kurz und schwarz und seine Augen waren dunkel und kalt wie eine Winternacht. Gleich werden sie schreiend weglaufen dachte sich Evanesco. Doch die Brüder reagierten anders als der Assassine es erwartet hatte. „In Jerusalem, sagt ihr“ sagte der eine nachdenklich. „Ihr seit ein Einheimischer von hier“ sagte der andere Ach ne das hätte ich jetzt nicht gedacht schoss es Evanesco durch den Kopf. „Dann könnt ihr uns auch bestimmt sagen wo der nächste Flughafen ist“ fuhr er fort. Evanesco starrte den Sprecher verblüfft an. Was war im Namen Allah ein Flughafen? Er war noch ziemlich jung und deswegen auch auf den neusten Stand der Dinge, doch von einem Flughafen hatte er noch nie gehört. „Wenn ihr mir noch erklärt was so ein... Flughafen... ist, dann sage ich euch wo einer ist“ sagte Evanesco. „Sagt bloß ihr kennt...“ weiter kam der mit diesen komischen weiten Sachen nicht, denn er wurde von dem anderen unterbrochen. „In welchem Jahr befinden wir uns?“ Was sollte diese Frage schon wieder? Fragte sich Evanesco „Das ist doch klar Bill“ sagte schließlich der in den weiten Sachen. „Wir befinden uns im Jahre 1190“ sagte Evanesco schließlich „Und zu eurer Information, falls ihr es vergessen habt, wir befinden uns im dritten Kreuzzug“ Die beiden Fremden wurden weiß, hatten sie ihn endlich erkannt, oder lag es nur an der Zeit an der sie sich befanden? „Also, erklärt ihr mir endlich mal was jetzt so schrecklich ist? Und außerdem ihr habt euch mir noch gar nicht vorgestellt“ „Mein Name ist Bill Kaulitz und das ist mein Bruder Tom Kaulitz“ stellte sich der mit den schwarzen Haaren vor „Wer seit ihr?“ Recht eigenartige Namen haben die, dachte sich Evanesco bevor er sich vorstellte.„Man nennt mich Evanesco. So und jetzt erklärt ihr mir warum ihr so geschockt ausseht“ Bill wollte gerade antworten, als Evanesco ein Geräusch hört. Es waren Schritte, es konnten nur Stiefel von den Wachen sein. Sofort hob der Assassine die Hand und noch bevor Bill überhaupt ein Wort ausgesprochen hatte verstummte er. „Los folgt mir“ zischte Evanesco Bill und Tom zu. Diese warfen sich misstrauische Blicke zu, doch sie folgten Evanesco. Bill und Tom folgten Evanesco, der leise, aber dennoch mit zügigem Tempo die Straßen entlang schlich. Sie kamen schließlich zu einem verfallenen Haus, dort gingen sie hinein. Kaum war die schlichte Holztür geschlossen, schon begann Bill zu sprechen: „Ihr sagtet vorhin, wir befänden uns in Jerusalem im Jahr 1190. Aber ihr tragt nicht mal einen Namen der in diese Zeit passt. Also, entweder ihr verheimlicht uns etwas oder ihr lügt“ „Ach und ihr denkt wohl nur weil ich euch vorhin angesprochen und hier her geführt habe, erzähle ich euch alles über mich“ erwiderte Evanesco „Wir befinden uns in eier gefährlichen Zeit. Jede Information über einen könnte eine zu viel gewesen sein“
Die Lutter
Kapitel 2 Von Urteilen und Aufträgen

„Und warum sollte das gerade für euch gefährlich sein?“ fragten Bill und Tom wie aus einem Munde. „Jungs“ sagte Evanesco erstsaunt über die Dummheit der beide, „es ist nun mal so. Man kann nie wissen ob man den nächsten Tag überhaupt erlebt. Es kann jeder Zeit passieren, dass dir jemand die Kehle durchschneidet!“ „Ihr leidet doch an Verfolgungswahn“ erwiderte Tom „Wenn du meinst“ erwiderte Evanesco gelangweilt und streckte sich demonstrativ. „Aber ich bezweifel sowie so das ihr lange überlebt, mit den Sachen. Ich würde euch raten, entweder ihr legt euch so schnell wie möglich neue Sachen zu die hier nicht auffallen oder ihr versteckt euch solange in diesem Gebäude bis ihr gestorben seit. Doch zweiter es würde ich euch nicht vorschlagen, da ihr beide ja 18 oder 19 seit würde es bis eurem ableben ziemlich lange dauern“ Evanesco stand auf und ging zur Tür. „Woher wisst ihr, dass wir 18 sind?“ fragten die beiden Brüder gleichzeitig nach. „Und wo wollt ihr hin?“ fügte Bill noch hinzu. „Das erkennt man“ antwortete Evanesco und unbeachtet der zweiten frage Bills verließ er das Haus und verschwand kurze Zeit später.

„Was machen wir nun?“ fragte Tom seinen Bruder nach einer Weile des Schweigens. „Vielleicht sollten wir uns wirklich ein paar Sachen aus dieser Zeit organisieren“ meinte Bill „Bloß woher“ „Man könnte sich die Sachen auch zusamm klauen“ erwiderte Tom nachdenklich „Du weißt ganz genau was ich vom klauen halte!“ erwiderte Bill. „Ja, schon, aber was nütz es uns wenn wir streben, nur weil wir anders aussehen!“ sagte Tom entschlossen „Aber trotzdem, ich bin der Meinung wir sollten erst anders versuchen Sachen zu bekommen. Nur wenn wir auf keinen anderen Weg rankommen, dann können wir die immer noch klauen“ meinte schließlich Bill „So können wir uns jedoch nicht auf den Straßen sehen lassen“ erwiderte Tom „Aber ich denke wir sollten sowie so erstmal hier bleiben. Es ist ja schon dunkel“ fügte er dann noch hinzu.

Evanesco hatte die Hochburg der Assassinen erreicht, jetzt würde Bosbor sein Urteil verkünden. „Hey Evanesco“ „Was gibt es, Iltar?“ fragte Evanesco, während er sich umdrehte. „Du musst deine Zunge hüten. Es ist noch Daron Al-Suan da. Und du weißt wie er ist“ erwiderte der Assassine Iltar „Das ist doch jetzt nicht dein ernst, oder?“ fragte Evanesco stöhnend, „Da kann ich mich ja gleich aufhängen“ Mit einem leichten Lächeln sagte Iltar: „Das bezweifel ich aber“ dann ging er. Evanesco sah ihn nach, sollte das etwa bedeuten, dass man ihn am Leben ließ? Ganz bestimmt. Ein leichtes Lächeln huschte über seine Lippen, es war das Lächeln der Vorfreude.
„Da bist du ja Evanesco“ begrüßte ihn die Stimme Bosbors, „Wir haben dich schon erwartet“ Evanesco verbeugte sich nun tief vor den beiden anwesenden Assassinenführern. Iltar hatte also recht, Daron Al-Suan ist anwesend, das wird ja heiter schoss es Evanesco durch den Kopf. Er blieb vor erst stumm, Al-Suan würde es nicht gut heißen wenn er zu schnell nach seinem Urteil fragte. „Wir haben ein Urteil gefällt, Farid Sabbah-Al Din“ sagte schließlich Al-Suan mit tiefer Verachtung in der Stimme. Geduldig warte Evanesco, was eigentlich überhaupt nicht üblich für ihn war. „Der Hohe Rat hat beschlossen dich am Leben zu lassen“ sagte Bosbors mit schon fast erleichterter Stimme, „Aber nur wegen deinen Talenten“ warf der zweite Führer der Assassinen gehässig ein, „Zu schade das kein anderer Assassine deine Talente besitzt“. Evanesco öffnete bereits den Mund um Al-Suan seine Meinung zu sagen, doch er konnte sich jetzt nicht mit einem der Assassinenführer anlegen. „Der Hohe Rat gibt dir noch eine Chance“ erklärte Bosbors schnell, „Du musst diese 3 Männer töten, sie sind alles Kriegstreiber“ dabei reichte er Evanesco eine Pergamentrolle. „Wie ihr wünscht“ erwiderte Evanesco und verbeugte sich wieder tief. „Aber falls auch nur ein Anschlag schief läuft wirst du sterben“ sagte Al-Suan mit hasserfüllter Stimme, mit wenigen Schritten stand er neben den nun begnadigten Assassinen und drückte ihm ein Messer an den Hals, „Und ich kann dir sagen, genau diese Klinge wird es sein die euer Leben auslöschen wird. Es wird mir eine Freude sein dich hinrichten zu dürfen, denn du wirst jedenfalls versagen, merke dir das Sabbah Al-Din“ „Du kannst gehen Evanesco“ gab schließlich Bosbors den Befehl. Mit einer erneuten Verbeugung verließ Evanesco den Saal und lies die beiden Anführer zurück. Mit schnellen Schritten verließ er die Hochburg der Assassinen und verschwand in der dunklen Nacht.

„Kannst du einschlafen, Bill?“ fragte Tom seinen Zwillingsbruder Bill, „Nein, nicht wirklich“ antwortete Bill. Die beiden Zwillinge befanden sich immer noch in dem Haus, in das der Mann namens Evanesco sie geführt hatte. Sie hatten sich auf etwas Heu niedergelassen und hofften nun darauf endlich einzuschlafen. „Es sind heute zu viele Dinge geschehen“ sagte schließlich Bill, worauf Tom zustimmend murmelte. „Wie konnte ein normales Packet uns hier her transportieren?“ fuhr Bill fort. „Ich weiß es nicht“ erwiderte Tom nachdenklich „Aber wir müssen einen Weg wieder zurück finden, ich glaube nicht, dass ich es sehr lange hier aushalten würde“ „Da hast du recht, Tom“ antwortete Bill. Nun umhüllte schweigen die beiden Zwillinge, keiner der beiden wusste was er sagen sollte und beide wollten ihren eigenen Gedanken nachhängen.
Die Lutter
So hier kommt mal wieder eine Fortsetzung von "Numero". Es dauert hallt immer bissel länger diese Kapitel zu schreiben, da ich viel Recherchieren muss, soll ja schließlich auch alles richtig sein. Und außerdem habe ich nicht unbedingt so viel Zeit ich muss noch für die Prüfungen lernen die heute begonnen haben.

Ach ja, ich würde zu gerne mal ein paar Komis zu meiner Story lesen. Würde mich mal brennend interessieren wie ihr diesen "Mist" finden und was ich verbessern könnte. Also schreibt bitte ein paar Komis, egal ob gut oder schlechte. Würde mich sehr freuen

Mfg "Die Lutter"


Kapitel 3 Bürger- und Armenviertel

„Ihr seit doch immer noch hier“ diese Stimme riss Bill und Tom aus dem Schlaf, den sie erst vor kurzem gefunden hatten, „Und Langschläfer seit ihr auch noch“ Müde blinzelnd richtete sich Bill auf und erkannte Evanesco. Evanesco trug jetzt eine weiße Robe. Genau wie am Vorabend hatte er die Kapuze seiner Robe nicht auf. „Was wollt ihr hier?“ fragte Tom und rieb sich dabei den Schlaf aus den Augen. „Ich wollte nur mal sehn ob ihr noch hier seit. Außerdem wollte ich euch von hier wegschaffen“ erklärte Evanesco den beiden. „Wieso den? Hier wohnt doch niemand, also könnten wir auch hier bleiben“ sagte Bill und blickte forschend in Evanescos Gesicht. „Wir befinden uns hier im Bürgerviertel“ erklärte Evanesco, „Jeder der sich in einem verlassenen Haus breit macht kann sofort wieder gehen. Nur Penner leben in verlassen Häusern und das auch nur im Armenviertel“ Als Bill den Mund auf machte um etwas zu erwidern fügte Evanesco rasch hinzu: „Und glaubt mir, im Armenviertel wollt ihr nicht leben“. „Aber wieso nicht?“ fragte Tom, der sich nun endlich aus dem Heu erhoben hatte. „Ich werde es euch zeigen, sobald ihr euch umgezogen habt“ sagte Evanesco, er hatte bereits mit sowas gerechnet, und warf den beiden einen Sack mit Sachen zu. Mit hoch gezogenen Brauen fing Bill ihn auf. Evanesco drehte sich nun um und verlies erneut das Haus. Bill zog nun die Sachen heraus, es waren zwei ganz normale Hosen und zwei normale Hemden, also so normal wie es in dieser Zeit nun mal war.
Als sie das Haus verließen Sachen sie zum aller ersten mal genau die Gegend in der sie sich befanden. Der Boden war Gepflastert, genau wie die Straße auf der sie sich wieder gefunden hatten als sie hier ankamen, und auch hier war der Boden teilweise mit Sand bedeckt. Sie befanden sich in einer engen Gasse mit lauter niedrigen Häusern. Auf den Haus gegenüber saß Evanesco und wartete bereits auf sie. „Hey du, du hast hier oben nichts zu suchen!“ ertönte mit einem mal eine tiefe und harte Stimme und hinter Evanesco tauchte ein man in Rüstung auf. Er trug einen Bogen und einen Köcher voller Pfeile, außerdem hing ein Schwert an einem Ledergürtel. Er musterte Evanesco mit bösem Blick. Dieser hatte sich umgedreht und sagte nun: „Verzeiht, mein Heer“, dann sprang er leichtfüßig von dem Dach und landete neben Bill und Tom. Gemeinsam gingen die drei los und als sie schließlich aus der Gasse bogen sagte Evanesco zu den beiden: „Dämliche Wachen. Der Assassine betrachtete die beiden nun genauer. „Wo kommt ihr her, aus welcher Zeit?“ fragte r dann. Verdutzt starrten die Zwillingsbrüder ihn an, sie hatten doch kein Wort zu ihm gesagt das sie nicht aus dieser Zeit stammten. „Woher wu...“ begann Bill. „Das habe ich an euren Sachen gesehen und außerdem erkennt man das an euren Frisuren“ erklärte der Assassinen Evanesco. „Wir kommen aus dem Jahr 2008, aus Deutschland“. Evanesco stieß einen leisen Pfiff aus, sagte jedoch nichts.
Sie überquerten nun den Markt. Tausende von Gerüchen hingen in der Luft. Die Händler taten mit lauter Stimme ihre Waren kund und selbst ein Redner hatte sich eingefunden. „... der weiße Herrscher Salah ad-Din wird kommen und uns erlösen...“ „Redet er von Saladin?“ fragte Bill Evanesco. Dieser verdrehte seine Augen: „Er nennt sich Salah ad-Din und nicht Saladin“ „Wo wir herkommen sagen alle Saladin“ warf Tom ein. „Salah ad-Din würde sich bedanken wenn er das wüsste, die Leute sagen nur Saladin wenn sie sich über ihn lustig machen“ klärte der Assassine sie auf. Langsam näherten sie sich den Stadttoren, sie waren groß und wirkten schäbig, doch man konnte erkennen, dass sie einst Stattlich und schön gewesen waren. Als sie das Tor durchquert hatten verschluck es den beiden Brüdern den Atem. Es stank fürchterlich nach Müll, die Häuser, falls man dies überhaupt Häuser nennen konnte, waren klein, schäbig und bestanden aus Holz. Die Menschen die hier rumliefen waren in Fetzen gehüllte. Bettler hockten an den Straßen und fragten jeden hereinkommenden nach etwas Geld oder zu Essen. „Ich habe euch doch gesagt, dass ihr hier nicht leben wollt“ sagte Evanesco mit einem kleinen Lächeln der Überlegenheit auf den Lippen den Brüdern. „Habt ihr etwas Gold? Meine Familie ist groß und hungrig“ eine alte Frau war auf die zu gekommen, doch Evanesco ging an ihr vorbei ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen. „Warum habt ihr der Frau kein Gold gegeben?“ fragte Bill entsetzt, selbst Tom wirkte entsetzt. Keiner der beiden hatte gedacht, dass sie so etwas jemals sehen würden. „Ganz einfach, weil mein Gold auch nur soweit reicht, dass ich es mir leisten kann im Bürgerviertel zu Leben“ sagte er und ging weiter. Im nächsten Moment wirbelte er herum und packte ein kleines Mädchen am Kragen. Zum ersten Mal fiel Bill auf, dass Evanescos linker Ringfinger fehlte. „Wag es nicht noch mal mir mein Gold zu klauen, verstanden?“ fauchte er das Mädchen, das dem Tränen nach war, an und nahm ihr den Geldbeutel wieder aus der Hand.. „Bitte verschont mich, ich habe kein Geld und bin so Hungrig“ wimmerte es. „Seiht doch nicht so hart zu ihr Evanesco“ sagte Bill „Gebt ihr doch wenigstens etwas“ mischte sich nun auch Tom mit ein. Doch Evanesco schubste die kleine so hart weg, das sie auf den Boden fiel. Evanesco lies seinen Geldbeutel wieder in die Tasche gleiten und ging ungerührt weiter. „Was ist überhaupt mit eurer Hand geschehen?“ fragte Bill um das Thema zu wechseln, „Wieso habt ihr den Ringfinger nicht mehr?“ Anscheinend hatte Tom es noch nicht bemerkt, denn er begutachtete mit einen mal Evanescos linke Hand. „Was soll daran großartig schlimm sein, wenn ich den nicht mehr habe?“ fragte Evanesco, „Das ist doch nicht großartig schlimm, den braucht man eh nicht“ „Na ja, aber trotzdem, mich würde interessieren warum ihr den nicht mehr habt und wie das passiert ist“ erwiderte Bill und Tom fügte hinzu: „Das würde mich aber auch interessieren“ „Ihr seit zu neugierig“ erwiderte Evanesco, „Diese Frage und wahrscheinlich noch viele mehr werde ich euch nicht beantworten“. Sie schlenderten Straßen entlang, wurden dabei immer wieder von Bettlern nach Gold und Essen angefleht, und kamen schließlich am Hafen raus. Obwohl auch der Hafen ziemlich Schäbig aussah, wirkte er ziemlich stattlich und er strahlte einen eigenen Glanz der Schönheit aus. „Der Hafen von Jerusalem“ sagte Evanesco, was wohl überflüssig war. Denn man konnte ganz genau erkennen, dass dies ein Hafen war. Von großen und prachtvollen Schiffen, die wohl nur Herrschern gehören konnten, bis zu kleinen Ruderbooten war alles vertreten. Auf einer kleinen Insel mitten im Wasser stand ein Turm, man konnte ein Feuer brennen sehen, dies lies darauf schließen, dass dieser Turm ein Leuchtturm war. „Das Schiff dort“ dabei wies auf der junge Assassine auf eines der größten Schiffe, es hatte ein rotes Kreuz auf den Segeln, „Das gehört Richard, er befindet sich zur Zeit bei wichtigen Verhandlungen“ Evanesco führte die Kaulitz Brüder über verschiedene Stege und zeigte ihnen die wichtigsten Schiffe, zu einem die Nahrungsmittel und andere Güter brachten zum anderen Schiffe von Persönlichkeiten die zur Zeit in der Stadt waren oder diese Regierten. So war es schon kurz nach Mittag als sie das Armenviertel wieder verließen und in das Bürgerviertel zurück kehrten.
Die Lutter
Edit: Weils mir gerade auffält der Kunde heißt iltar, das große i zieht ziemlich nach nem kleinen l aus. also iltar.

Kapitel 4 Iltar

„Sagt mal, kann man hier auch irgendwo etwas essen?“ fragte schließlich Tom, „Ich verhungere gleich“. „Natürlich kann man das“ erwiderte Evanesco, „Folgt mir“ Sie gingen nun quer über den Markt „Kauft meine Kräuter sie sind die besten von allen! Immer frisch und immer günstig!“ Bill und Tom sahen sich interessiert um, keiner der beiden konnte auch nur einen Marktstand entdecken in dem Essen verkauft wurde. Es gab Kräuter, Töpfe, Schallen, Schmuck und noch viel mehr, aber kein Essen. Gerade als Bill Evanesco darauf ansprechen wollte ertönte eine Stimme von hinten: „Evanesco, mein Bruder. Wie geht es dir?“ „Iltar, mein Bruder, es ist schön dich zu sehen. Es könnte mir nicht besser gehen“ erwiderte Evanesco. Neugierig betrachteten Bill Und Tom den Neuankömmling. Er trug genau wie Evanesco eine weiße Robe. Er hatte blonde Haare die etwas länger waren als die von Evanesco und seine Augen, sie waren hellblau und wirkten Gütig. „Was treibt dich hier her?“ fragte Evanesco den Neuankömmling. Eine alte Frau kam nun auf sie zu, sie trug Lumpen und sie war ziemlich dürr. „Mein Herr, gebt mir bitte etwas Gold“ sprach sie den Mann namens Iltar an, doch dieser überging sie einfach und antwortete auf Evanescos frage: „Ich bin auf dem Heim weg, schließlich habe ich eine Frau die mich erwarten“ Evanesco nickte stumm „Willst du mir...“ weiter kam er nicht. Die Alte hatte sich seinen Goldbeutel geschnappt. Schnell wirbelte Iltar herum und packte das Handgelenkt der Frau und vertrete es. Sie lies den Goldbeutel fallen und schrie vor Schmerz auf. Iltar packte sie nun am Kragen, genau wie Evanesco es mit dem Armen Mädchen gemacht hatte, sofort fiel Bill auf, dass auch Iltar der linke Ringfinger fehlte. Sofort wies er Tom darauf hin, dieser nickte nur und gab ihm zu verstehen, dass er dies auch schon bemerkt hatte. „Wenn du noch einmal versuchst mich zu bestehlen, bist du Tod“ zischte er ihr sauer ins Gesicht. Doch die Alte war wehrhafter als das Mädchen, sie zog mit ihrer freien Hand einen Dolch aus ihrer Tasche und rammte es Iltar in den Oberarm. Dieser Schrei erschrocken und vor Schmerzen auf und lies die Frau los. Diese nutzte die Gelegenheit sofort und verschwand. „Verdammt“ knurrte Iltar wütend, während er vorsichtig den Dolch aus seinen Oberarm zog. Vorsichtig betrachtete Iltar die Wunde nun, sie war ziemlich tief. „Geht‘s“ erkundigte sich Evanesco. „Ja, Ja, geht schon. Ist nicht all zu schlimm“ erwiderte Iltar, „Ach, kommt von mir aus noch mit zu mir. Meine Frau würde sich freuen wenn sie mal wieder Fremde Gesichter sieht“ Langsam und Vorsichtig lies Iltar den Dolch der Frau in seine Tasche gleiten, dann bückte er sich und hob seinen Goldbeutel auf „Lasst uns gehen“ sagte er schließlich und ging los, dicht gefolgt von Evanesco, Bill und Tom „Ach und übrigens, willst du mir deine Schweigsamen Freunde nicht vorstellen?“ fragte Iltar schließlich. „Ach ja, die habe ich ganz vergessen, Iltar, das sind Bill“, dabei wies er mit seiner Hand auf Bill, „Und das ist Tom Kaulitz.“ Dabei wies er mit seiner Hand auf Tom, „Es ist schön euch kennen zu lernen“ grüßte er die beiden, „Ich bin Iltar“ „Es ist auch schön euch kennen zu lernen“ erwiderten Bill und Tom fast gleichzeitig. Iltar verlangsamte nun seinen Schritt, dass er genau neben Bill und Tom herlief. „Meine Lieben, wenn ihr schon in einer Zeit seit, in die ihr nicht gehört, dann passt euch an. Wir sprechen nur ältere Leute mit ihr an“ erklärte er Bill und Tom, „Aber warum hat die Bettlerin eu... äh dich mit „Mein Herr“ angesprochen?“ fragte Bill. „Bettler sprechen andere Leute immer mit „Mein Herr“ oder „Edle Dame“ an. Sie erhoffen sich so Gold zu bekommen“ erklärte Iltar, sie gingen eine Weile Schweigend neben einander her. „Irgendetwas be...“ weiter kam er nicht, den er wurde von Evanesco unterbrochen, der plötzlich aufstöhnte: „Ach nö, nicht der“ „Nicht wer?“ fragte Iltar verblüfft und blickte sich um. Sein Blick viel auf einen Mann, auch er trug eine weiße Robe, und er kam direkt auf sie zu. Besorgt Blickte Iltar auf seinen Verletzten Arm, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass seine Verletzung nicht zu sehr auf fiel, doch inzwischen war, die Robe um die Wunde blutrot gefärbt und war so nicht zu übersehen. „Evanesco, Iltar gegrüßt seit ihr“ sprach der Mann sie an „Sei auch ihr gegrüßt Tanarf“ erwiderten Evanesco und Iltar. „Wie es scheint hat dein letztes Opfer dir Ärger bereitet“ sagte der Mann namens Tanarf, er wirkte viel Älter als Iltar und Evanesco, „Ich sagte schon immer das du zu unfähig bist, Iltar“ „Wenn du noch ein Wort sagst“ erwiderte Iltar und seine Stimme hatte alle Freundlichkeit verloren, „Dann gibt es heute mehr als nur 2 Tode!“ „Du würdest nicht wagen mich anzugreifen“ fauchte nun der Fremde Mann. „Ich an deiner stelle würde die Klappe halten, Tanarf“ sagte schließlich Evanesco mit ruhiger Stimme, „So wie ich Iltar kenne, würde er dich töten, noch bevor du auch nur ein Buchstaben gesagt hast“ „Für dich ist es besser wenn du dich da heraus hältst“ fuhr Tanarf Evanesco an. „Nicht in diesen Ton. Ich bin immer noch besser als du, sowohl in Fähigkeiten, als auch im Rang“ Ohne auch nur noch ein Wort zu sagen ging Tanarf einfach weiter, dabei schubste er Bill ziemlich grob zur Seite. „Wie ich diesen Kerl hasse“ sagte Iltar mit vor Wut bebender Stimme. „Wer war das eigentlich?“ warf Bill ein, als die kleine Gruppe sich wieder in Bewegung setzte. „Das war Tanarf, er ist in der gleichen Gilde wie wir“ erklärte Evanesco. „So wir sind da“ sagte schließlich Iltar und öffnete die Tür zu einem kleinen Haus. „Munir, schön das du wieder da bist“ ertönte eine Stimme und schön umarmte Iltars Frau ihren Mann. Dieser zog scharf Luft ein, als sie gegen seine Wunde kam. „Es ist schön dich wieder zu sehen Farid“ begrüßte sie schließlich noch Evanesco. „Ich wusste es, Evanesco ist nicht sein echter Name“ zischte Tom Bill zu, dieser nickte nur, auch ihm war dies klar gewesen. „Und wer seid ihr?“ fragte Iltars Frau Bill und Tom „Das ist Bill“ stellte Tom Bill und sich vor, „Und ich bin Tom“ „Es ist schön euch kennen zu lernen“ erwiderte die Frau, „Ich bin Amna, Munirs, oder wie seine Freunde ihn nennen Iltars, Frau“ „Es ist auch schön eu... dich kennen zu lernen“ erwiderte Bill. Sie betraten nun das Haus. „Ach, Munir. Was hast du mal wieder angestellt?“ fragte Amna und seufzte dabei, als sie den Munirs blutigen Oberarm sah. Schnell erklärte Iltar was geschehen war, dann legte er den Dolch von der Alten auf den Tisch. Amna schnappte sich sofort den Dolch und betrachtete ihn. Der Dolch war ziemlich schlamm beschmiert und Iltars Blut klebte daran. „Am besten du ziehst dir gleich eine andere Robe an“ sagte Amna bestimmend, „Sonst bekomme ich den Fleck nicht mehr raus“. Beide gingen zu einer der Türen und verschwanden iun den dahinterliegenden Raum. „Sagt mal, wollte ihr euch nicht setzen?“ fragte sie schließlich Evanesco. Erst jetzt bemerkten die beiden Brüder, das Evanesco auf einen der Stühle saß. Langsam gingen die beiden zu zwei Stühlen und setzten sich hin. „Ihr habt etwas auf den Herzen“ sprach Evanesco sie an. „Na ja, es ist komisch“ begann Bill zögernd, es war ihm nicht geheuer sich einem jemanden anzuvertrauen, den er noch nicht lange kannte. Eine Zeit lang schwiegen sie sich an, dann fragte Evanesco schließlich: „Was ist komisch?“ „Na ja, einfach alles“ begann Tom, „Wir sind einfach in eine fremde Welt hinein geworfen worden. Wir kennen uns hier nicht aus und wir kennen hier niemanden, außer dir und Iltar“ erklärte Bill weiter, „Außerdem wissen wir nicht einmal wie wir hier her gekommen sind“ fügte Tom noch hinzu. „Wenn ich einer von euch beiden wäre, würde ich mich nicht fragen, wie ich hier hergekommen bin, sondern warum ich hier bin“ erwiderte Evanesco. „Wahrscheinlich sind wir nur durch Zufall hier her gekommen“ sagte Tom, worauf Evanesco den Kopf schüttelte und sagte: „Das bezweifel ich. Es wird jemanden geben, der will das ihr hier seit“. Im nächsten Moment ging die Tür auf, Iltar dicht gefolgt von seiner Frau kam wieder in das Zimmer. Er trug nun eine saubere Robe. Nun endlich tischte Amna Essen auf. Es mundete den beiden hervorragend.
Nach dem Mahl stand Amna auf und spülte das Geschirr, während Bill, Tom, Evanesco und Iltar sitzen blieben. Sie schwiegen sich eine Weile an. Diese Zeit des Schweigens nutzten die beiden um sich noch mal in aller Ruhe umzusehen. „Ich könnte deine Hilfe gebrauchen“ durchbrach schließlich Iltar die Stille „In wie fern?“ fragte Evanesco, doch einen seinen leichten hämischen Grinsen konnte man erkennen, dass er bereits Bescheid wusste um was es ging. „Bosbors hat mir einen Auftrag gegeben“ murmelte Iltar. „Es geht um einen Mann, sein Name ist Saggra Ibn-Slatun“ Evanesco sah Iltar stirnrunzelnd an. „Er hat ein enorm hohes Sicherheitsbedürfnis, jemand muss sich um die Bogenschützen kümmern. während ich mich um ihn kümmere. Wenn ihm auffällt, dass ein Bogenschütze Tod ist wird er die Flucht ergreifen und das wird ihm bestimmt auffallen“ Evanesco nickte stumm, dann sagte er: „Von mir aus, kümmer ich mich um die Bogenschützen“ Dann wandte er sich an Bill und Tom, die beide das Gespräch aufmerksam verfolgt hatten, aber kein Wort von dem verstanden hatten was die beiden Männer meinten. „Ihr werdet eine Weile allein bleiben, geht nicht in das Armenviertel“ „Und warum sollen wir nicht dorthin gehen?“ fragte Tom leicht angriffslustig nach, man merkte er nach ungerne Befehle von anderen an. „Weil ihr dort euer Leben schneller verlieren könnt, als euch lieb ist“ antwortete Iltar „Warum können wir nicht mit euch mitkommen?“ warf Bill ein. „Weil dies, ein Wichtiger Auftrag ist der nicht vermasselt werden darf“ warf Evanesco ein „Das musst gerade du sagen, Evanesco“ spottete Iltar. Evanesco reagierte gar nicht. Die beiden standen nun auf um zu einer Karte an der Wand zu gehen, dort zeigte Iltar Evanesco die Positionen der Bogenschützen. „Ich werde das Gefühl nicht los, dass die beiden ein Gesetz brechen wollen“ flüsterte Tom Bill zu „Ich aber auch nicht“ erwiderte Bill ebenfalls flüsternd. Nun gesellte sich auch noch Amna zu den beiden Männern. Die drei besprachen etwas, aber so leise, dass es weder Bill noch Tom verstanden. Schließlich nickte Amna, sie hatte jedoch einen Missbilligten Blick aufgesetzt. „Nun dann ans Werk“ sagte nun Iltar, Evanesco wandte sich nun wirklich ein letztes mal an Bill und Tom: „Also denkt dran im Armenviertel werdet ihr schnell den Tod finden. Und wenn der Auftrag erledigt ist, werde ich euch schon finden“ Dann verlies er zusammen mit Iltar das Haus und lies Bill, Tom und Amna zurück.


Das geht doch nicht, Leute, das ist jetzt schon das 4. Kapitel und immer noch hat keiner nen Komi geschrieben! blink.gif
Ist die Story so schlecht das sie schon euren Augen weh tut, oder bekommt ihr von der Schriftgröße Augenkrebs???
Ich will endlich mal nen Komi lesen! Ich will wissen was ich verbessern soll oder wie ihr die Story findet.
Also, bitte schreibt Komis!

Mfg Die Lutter
mariadonata
du hast es aufgedachte????
es ist nett wink.gif
ich habe nicht ganze die geschichte verstanden, aber möchte ich der ende lesen, bitte?? laugh.gif
Die Lutter
@ mariadonata, danke für den Komi. Jap, alles elbst ausgedacht, alles stammt aus meinen verrückten Fantasy.
Es oll ja alles etwas unklar sein, aber ich kann dir sagen irgendwann wird sich dal alles auflösen. Vielleich lass ich diesen Teil etwas unklar und schreibe noch nen 2. Aber das weiß ich jetzt noch nich. Aber ich kann dir sagen, diese Story werde ich zuende bringen. Das habe ich mir fest vorgenommen


Kapitel 5 Marktplatz des Schreckens

Kurz nach Evanesco und Iltar verließen nun auch Bill und Tom das Haus. Ziellos wanderten die beiden durch die Gassen Jerusalems. Erneut wanderten sie über den Marktplatz am Tor zum Armenviertel. Voller Interesse und Neugierde betrachteten sie die Waren die die Händler anboten, dass hatten sie zwar schon mal gemacht, aber nicht so ausgiebig wie jetzt. Ganz in der Nähe standen zwei Wachmänner, sie unterhielten sich mit gedämpfter Stimme. „Man müsste diese Assassinen ein für alle male ausrotten“ „Da hast du recht“ „Hast du schon gehört einer dieser Assassinen hat Aman Ibn San Fahat ermordet“ „Ist nicht dein ernst oder? Der hat sich doch immer so gut geschützt“ „Doch, es soll im Armenviertel passiert sein“ „Hat man den Assassinen wenigsten geschnappt?“ „Nein der konnte entkommen. Niemand hat ihn gesehen“ Was die beiden Wachmänner danach sagten, verstanden Bill und Tom nicht mehr, denn die beiden sprachen nun noch leiser miteinander. Assassinen dachte sich Bill verblüfft, er hatte schon einiges gehört. In der Nähe drängelte sich ein Mann vorbei, auch er trug eine weiße Robe. Auch er trug ein Schwert mit sich rum, dies schien wohl gerade Mode zu sein, dachte sich Bill. Oder hatte das vielleicht etwas anderes zu bedeuten? Während sie durch die Stad, oder besser gesagt dem Bürgerviertel wanderte, kamen sie noch an einigen Redner und Marktständen vorbei und jedes Mal blieben sie stehen um den Rednern kurz zu zuhören oder die Waren auf den Marktständen zu betrachten. Schließlich kamen sie zu noch einem Tor, dieses war mit 4 Wachen gesichert. Diese Wachen starrten alle finster an, die auch nur in ihre Nähe kamen. Das Tor selbst wirkt viel glanzvoller und prunkvoller als das zum Armenviertel auch die Gassen waren ordentlicher als im Bürgerviertel, so viel konnten die beiden zumindest erkennen. Zu gerne wären die beiden durch dieses Tor gegangen und hätten sich das da hinter liegende Viertel angesehen, doch die Wachen wirkten nicht so, als würden sie jeden durch lassen. Mit einem letzten Blick auf das Tor verschwanden die beiden Jungs wieder. An einem Podest, so ähnlich wie das wo die Redner immer draufstanden blieben sie stehen. Der Redner gönnte sich anscheinend eine kurze Pause, denn es war nirgends zu sehen. Eine Gruppe Männer stand ganz in ihrer Nähe, auch sie trugen weiße Roben, doch ohne Gürtel und Schwert. „Es ist eine Schande, dass die Assassinen ähnliche Roben wie wir tragen“ „Da hast du Recht“ „Ja, schon viele Gelehrte wurden getötet, weil man sie für Assassinen hielt“ „Aber man kann uns Gelehrt kaum von den Assassinen unterscheiden. Nur das sie gelegentlich Schwerter tragen“ „Aber das auch nicht immer“ Assassinen trugen weiße Roben und dazu ein Schwert. Waren Evanesco und Iltar dann auch Assassinen? Fragten sich Bill und Tom, beide wirkten ziemlich entsetzt. Wenn das stimmte, dann liefen sie mit zwei Mördern rum! „Irgendwann wird es keine Gelehrte mehr geben“ „Da sprichst du wahre Worte mein Freund. Es ist selten wenn die Wachen einen Assassinen ermorden“ „Ja, aber hast du schon gehört, es wurde wieder ein Assassine erwischt, man will ihn in 4 Tagen aufhängen, zusammen mit ein paar Dieben“ „Man sollte die alle hinrichten und zwar sofort“ Einer der Gelehrten wollte gerade etwas sagen, also ein Mann auf den Platz geschritten kam. Dieser Mann, wirkte stark und mächtig, schritt zielstrebig auf einen Mann zu. Dieser zitterte bereits, als hätte er sehr viel angst und würde um sein Leben fürchten. Neugierig beobachteten die beiden die Szene und fragten sich dabei, was geschehen würde. „Was ist mit der Lieferung passiert, Ibn Slatan?“ fragte der, der machtvoll wirkenden Mann den verängstigten mit Zorn in der Stimme. Dieser wurde noch weißer. „Die Karawane wurde überfallen, wir konnten nichts machen, es waren zu viele! Es hat niemand überlebt, außer mir!“ quickte dieser als Antwort „Ach und warum lebt ihr dann noch?“ „Ich hatte Glück!“ erwiderte Ibn Slatan „Bitte verschont mich! So etwas wird nie wieder vorkommen, Zuma Al-Abul!“ fügte anschließend noch hinzu. „Das glaub ich dir gerne“ kam sofort die Antwort von Al-Abul, dann zog dieser sein Schwert und stach es tief in Ibn-Slatans rechte Schulter. Der Getroffen schrie laut und gequält auf. Kurz darauf enthauptete Zuma Al-Abul ihn. Ohne die Menge eines Blickes zu würdigen verschwand Al-Albul wieder Richtung Tor. „Ich würde sagen, an einen solchen Anblick müsst ihr euch gewöhnen“ ertönte mit einem mal die Stimme von Evanesco neben den beiden und lies Bill und Tom zusammenfahren. „Musst du dich so anschleichen“ fragte Tom. Evanesco ignorierte die Frage und betrachtete nun Zuma Al-Abul. Als Bill etwas fragen wollte hob Evanesco die Hand und sagte: „Was immer du auch fragen willst, nicht jetzt und nicht hier“ Dann fügte er verblüfft hinzu: „Das ist doch Zuma Al-Abul“ Bill und Tom nickten, soviel hatten sie verstanden. „Geht schon mal vor“ wies Evanesco sie an, dann rannte er los. Schnell, aber vorsichtig drängelte er sich durch die Menge und al er Al-Abul erreicht hatte stach er ihm von hinten etwas in den Hals. Al-Abul sackte leblos zu Boden. Evanesco drehte ihn vorsichtig um und schloss seine Augen, dann sprang er auf und verschwand, dicht gefolgt von ein paar Wachen. „Er ist ein Assassine“ stellte Bill fest und Tom nickte nur. Die Leute hatten den schnellen und lautlosen Tod von Al-Abul noch nicht bemerkt, denn erst als jemand über dessen Leiche stolperte brach Panik aus. „Hey, Bill, Tom. Folgt mir“ sprach Iltar sie von hinten an und lies die beiden erneut zusammenfahren. Sie beeilten sich ihm zu folgen und als sie Iltar schließlich eingeholt hatten sprach Bill ihn direkt an: „Ihr seit auch Assassine, genau wie Evanesco“ Stirnrunzelnd betrachtete Iltar Bill „Und wie seit ihr darauf gekommen? „Leute haben darüber geredet, wie ihr ausseht“ antwortete nun Tom. Ein leises Seufzen Entwisch Iltar, doch er sagte nichts. Evanesco hatte gesagt, es sei für die beiden besser, wenn sie das nicht wüssten. Schließlich sagte er: „Ihr habt recht, wir sind Assassinen“ „Aber warum?“ wollte Bill sofort wissen. „Evanesco hatte recht, als er sagte ihr seit zu neugierig“ antwortete Iltar mit einem leichten Lächeln auf den Lippen, was aber gleich wieder verschwand, „Aber ich werde euch diese Frage nicht beantworten“ Bill verzog das Gesicht, alle Fragen, die er wichtig fand, wurden nicht beantwortet. Iltar sagte schließlich: „Irgendwann werdet ihr alles erfahren, aber nicht jetzt. Dafür ist die Situation noch zu unbestimmt. Weder Evanesco noch ich können euch sagen wie ihr hier her gekommen seit, noch warum ihr überhaupt hier seit. Und solange wir dies nicht wissen, können wir euch unmöglich alles verraten“ Diese Erklären war einfach, aber sie klang ziemlich logisch, wobei Bill und Tom eher glaubten, dass sie durch Zufall hier gelandet waren. „Was ist mit Evanesco?“ fragte Tom, er hatte jemanden getötet und würde Wahrscheinlich festgenommen werden. „Was soll mit dem sein?“ fragte Iltar „In knapp einer Stunde werden wir uns mit ihm treffen“ „Aber wird er in einer Stunde schon wieder frei sein? Er hat immerhin einen Menschen getötet!“ erwiderte Tom. Verwirrt runzelte Iltar die Stirn, als ihm schließlich der Sinn von Toms Worten klar wurde, musste er lachen. „Du denkst doch nicht allen Ernstes er leise sich festnehmen?“ fragte Iltar mit einem breiten Lächeln auf den Lippen „Hier steht die Todesstrafe auf das töten von Menschen. Da wird er sich wohl kaum festnehmen lassen“ Darauf wusste keiner der beiden etwas zu sagen. Mit einem Mal blieb Iltar stehen, leise begann er zu Fluchen. „Was ist den los?“ fragten Bill und Tom wie aus einem Munde. „Nichts, ich habe nur was wichtiges vergessen“ antwortete Iltar, nach kurzem zögern sagte er schließlich: „Folgt mir, aber ihr dürft dies niemanden sagen! Verstanden?“ Erst als beide dies Versprochen hatten gingen sie weiter.
mariadonata
ich habe es nur heute gekönnt lesen..... sorry,
also find ich dass deine fantasy sehr geil ist und kann ich nur sagen :
"weiter bitte!" laugh.gif
Die Lutter
dann kann ich deinen Wunsch ja gleich erfüllen

Kapitel 6 Hochburg der Assassinen

Die drei verließen die Stadt und nach einer kurzen Weile, konnten sie eine Burg sehen. Ein kleiner Trampelpfad führte zu dem Tor. Zwei Wachen standen an dem Tor und nickten Iltar zu. Der kleine Platz hinter dem Tor wurde größtenteils von einem Übungsplatz beansprucht. Ein Mann, er hatte eine ziemlich dunkle Hautfarbe, reif den Kämpfern Befehle und Tipps zu. Im nächsten Moment drehte er sich um und stieß einen leisen Seufzer aus. „Was ist Laval? Wollen deine Schüler nicht auf deine Tipps hören?“ die Frage klang ein wenig spöttisch. „Iltar, ich kann dir sagen, dieses Mal sind ziemlich viel unbegabte dabei“ antwortete der Mann namens Laval, dann fügte er hinzu, „Ich glaube langsam du, Evanesco und Malik waren die besten und begabtesten Schüler die ich je hatte“ Diese Worte lösten ein kleines Lächeln auf den Lippen Iltars aus. „Es ist immer wieder schön, so was zuhören“ erwiderte er „Aber ich denke du solltest dich langsam deinen Schülern wieder zuwenden, die habe anscheinend nichts mehr zutun“ Lavals Schüler hatten aufgehört zu kämpfen, stattdessen beobachten sie lieber Iltar und ihren Lehrer, Laval, beim reden. Mit einem leisen Seufzer drehte sich Laval wieder um und Iltar gab Bill und Tom ein Zeichen, dass es nun weiterging. Gerade als sie wieder losgingen, begann Laval rumzuschreien: „Was fällt euch eigentlich ein?! Ihr macht erst Pause wenn ich euch sage, dass wir Pause machen!!! Und ich habe das nicht gesagt!!! Ihr seit der Unfähigste Haufen den ich in meinen ganzen Leben je gesehen habe!!!“ Iltar musste sich ein Lachen unterdrücken. „Diese Männer, die auf dem Trainingsplatz waren, werden zu Assassinen ausgebildet, oder?“ fragte Bill. „Teils, teils“ antwortete Iltar, „Eine Teil von ihnen wird zu Assassinen. Ein andere zu Botschaftern zwischen den verschiedenen Städten und die, die noch übrig sind, die werden zu Wachen und zu Spionen“ „Wissen die Schüler ob sie Wachen, Spione, Botschafter oder Assassinen werden?“ fragte nun Tom. „Eigentlich schon“ antwortete Iltar, „Es kommt immer darauf an wie stark sie sind und wie gut sie kämpfen können. Mich, zum Beispiel, hätten sie als blöd verkauft, wenn ich freiwillig Wache, Spion oder Botschafter geworden wäre“ „Achso, also können die Schüler dann immer noch wählen“ fragte Bill nach. „Nicht ganz, jemand den man nicht zum Assassinen eingestuft hat, der kann nicht Assassine werden. Doch er kann wählen ob er Botschafter, Spion oder Wache wird. Und den man als Assassine eingestuft hat, der kann sich für ein was entscheiden“ erklärte Iltar. Sie betraten nun die Burg. Die Eingangshalle war wie ausgestorben. Verwundert blickten sich Bill und Tom um, sie hatten erwartet, dass hier überall Assassinen, Wachen und Botschafter waren. Doch dies war nicht der Fall. Sie wollten gerade Iltar fragen wo die anderen Assassinen, Botschafter und Wachen, doch als sie aufblickten, erkannten sie, dass Iltar ebenfalls verwundert war. Dieser runzelte Verwirrt die Stirn. Irgendetwas war los, doch was. Langsam gingen die 3 weiter. Im nächsten Moment schlug eine Tür auf und ein Assassine kam heraus gehetzt. Er wirkte ziemlich angespannt und auch etwas Außeratem. „Iltar, gut das du da bist“ begrüßte der Neuankömmling Iltar. „Malik, was ist hier eigentlich los?“ sprach Iltar ihn an. „Kreuzritter sind auf den Weg hierher. Ich bin seit heute Mittag damit beschäftigt hier rum zu rennen und alle Wachen zu finden“ erwiderte der Assassine namens Malik. „Ich kann dir sagen, keine einzige Wache ist den Posten, die hängen teilweise im Gemeinschaftsraum rum und spielen irgendwelche Glücksspiele“ Mitleidig verdrehte Iltar die Augen, dann wollte Malik schon weiter hetzen, als ihm etwas einfiel: „Ach Iltar, ist Laval mit ein paar Schülern draußen? Wir müssen das Tor schließen, die Kreuzritter werden bald da sein“ „Ja die sind draußen“ antwortete Iltar. Jetzt hetzte Malik endgültig weiter. „Los schnell, wir müssen uns beeilen“ Mit schnellen Schritten gingen sie nun durch die Tür, aus der Malik gekommen war. Sie befanden sich nun in einer Großen Halle. Hier hetzten viele Assassinen und Wachen umher. Die Wachen, oder die Leute die Bill und Tom als Wachen einschätzten, trugen ein weißes Kettenhemd, Stahlbeinschiene und Stahlstiefel. Sie warn also deutlich von den Assassinen zu unterscheiden. „Hier stellt euch dahin, oder setzt euch auf einer der Bänke, aber steht niemanden im weg, verstanden“ befahl Iltar. „Iltar, Bill, Tom, ihr seit hier. Ich hatte nicht gedacht euch hier anzutreffen“ ertönte eine Stimme hinter ihnen, es war Evanesco, „Am besten ihr beide steht niemanden im Weg“ fügte er noch an Bill und Tom gewandt hinzu. Die beiden nickten nur und gingen zu einer der Bänke, worauf sie sich niederließen. „Du gehst am besten schon mal mit auf die Mauer, Iltar. Die Kreuzritter werden bald da sein“. Eine plappernde Schar Wachen kam durch eine der Türen herein, keiner von ihnen wirkte angespannt und gehetzt. Evanesco starrte sie böse an und ging auf sie zu. Als er vor ihnen stehen blieb, begann er sie anzuschreien: „Was fällt euch ein ihr Schwachköpfe?! Macht euch endlich kampfbereit, sonst jag ich euch persönlich zur Höhle!!!“ Das Geschrei Evanescos übertönte selbst den hier herrschenden Lärm. Die eben gekommen Wachen wirkten nun recht bleich. Einer von ihnen fragte schließlich noch mit zitternder Stimme: „A... A...Aber was ist überhaupt los?“ Der Assassinen, Malik, den Bill und Tom in der Eingangshalle schon einmal gesehen hatten war nun auch dazu gekommen und hatte auch diese Frage gehört. Fast zeitgleich fingen die beiden Assassinen, Malik und Evanesco, die Wache vollzuschreien: „Was hier los ist?! Wir werden bald von den Kreuzrittern angegriffen!!! Also macht euch endlich kampfbereit!!!“ Die beiden Stimmen hallten laut in der großen Eingangshalle wieder, so laut, dass einige der Wachen und Assassinen verstummten und zu den beiden hinüber spähten, sich jedoch sofort wieder abwanden und weitereilten, als Evanesco und Malik sich umdrehten. Die Wachen wirkten nun so klein und eingeschüchtert, dass sie ohne noch ein Wort zu sagen davon eilten. „Das seit ihr ja Evanesco und Malik. Die Kreuzritter sind da, kommt mit mir auf die Mauer“ ein etwas älterer Mann war nun gekommen. Die beiden verbeugten sich sofort vor ihm und folgten ihm. Neugierig musterte Bill und Tom ihn, war das der Meister von Evanesco und Malik, oder war er der Anführer der Assassinen? Bevor der alte den Raum wieder verlies drehte er sich nochmal um, „Beeilt euch, ihr müsst innerhalb von 5 Minuten auf der Mauer sein und eure Posten eingenommen haben“ Dann verschwand der Alte. Doch jetzt brach eine Hektik aus, jeder eilte durch die Halle, manche verließen selbst die Halle, noch mit ihren Köchern und Schwertern in den Händen. Einer war selbst so wagemutig und sprang vom dem Geländer des Höheren Stockwerkes, nur um so schnell wie möglich zu einer der Türen zu kommen. Im nächsten Moment schlug einer der Türen auf und Iltar stürmte herein, er wirkte genau wie viele andere abgehetzt aus. Er stürmte die Treppen hoch, anscheinend auf der Suche nach jemand. Ein anderer Assassine kam vorbei geeilt. „Rafik! Rafik!“ rief Iltar nach dem Assassinen. Dieser blieb stehen und fragte: „Was gibt es Iltar?“ „Der Meister hat uns befohlen auf den Turm zu gehen. Wir sollen den Todessprung vollführen“ Der andere nickte stumm, dann eilten beide durch eine Tür. „Den Todessprung“ flüsterte Bill und klang ein wenig entsetzt, „Sollen die beiden in den Tod springen?“ Diese Frage war nicht an Tom gerichtet, sie war vielmehr an sich selbst. Tom zuckte mit den Schulter, aber auch er wirkte nachdenklich.

„Was wollt ihr hier?“ fragte Bosbors mit lauter und zorniger Stimme. „Ihr habt etwas das uns gehört“, kam sofort von dem Anführer der Kreuzritter wieder. „Wir haben nichts was euch gehört, wir haben nur das, dass ihr würdig es zu besitzen nicht seit“ erwiderte Bosbors. „Wenn ihr es uns nicht freiwillig gebt, werden wir es gewaltsam holen!“ „Meine Männer sind stark und in der Überzahl, ihr werdet nicht gewinnen“ „Dann werden wir euch belagern! Irgendwann wir euch die Nahrung ausgehen und die Gemüter werden schnell gereizt sein“ die Stimme des Kreuzritteranführers war voller Zorn und Hass, „Und wenn dieser Augenblick gekommen ist, werden wir euch alle töten!“ „Meine Männer fürchten den Tod nicht! Seht selbst“ dabei wies Bosbors mit der Hand auf einen der Türme, auf dem zwei Assassinen breit standen. Dann erhob er die Stimme: „Möge eure Seele in Frieden ruhen“. Dann sprangen die beiden mit einem gewagten Kopfsprung in die Tiefe. „Soll mich das beeindrucken?“ höhnte der Kreuzritter. „Nein, wir wollen niemanden. Sie haben bewiesen, dass sie keine Furcht vor dem Tod haben“ „Und so habt ihr euch um zwei Männer schwächer gemacht. Euren Todesmut in allen Ehren, aber ich bezweifel, das ihr mich so von eurer heißgeliebten Festung fernhaltet“ „Wie du meinst“ kam die spöttische Antwort von Bosbors, „Jetzt!“ rief er mit einem Mal laut. Kaum war seine Stimme verklungen, hatten einige Bogenschützen ihr Pfeil abgefeuert. Mehrere Kreuzritter fielen schwer getroffen zu Boden, wo sie auch liegen blieben. Im nächsten Moment traf ein Wurfmesser den Anführer in der rechten Schulter, ein anderes Messer verfehlte ihn nur knapp. Die Kreuzritter drehten sich um, hinter ihnen auf einem Turm standen 2 Assassinen. Auf ihren Lippen lag ein spöttisches Lächeln. Ein nächster Pfeilhagel streckte wieder Kreuzritter zu Boden. „Ich würde sagen es sieht ganz schlecht für euch aus!“ sprach nun Bosbors den Anführer erneut an, „Ich mach dir einen Vorschlag, ihr verschwindet sofort von hier und kehrt nicht mehr hierher zurück, oder wir werden euch töten! Jeden einzelnen von euch“ „Das werdet ihr nicht schaffen“ „Wie ihr meint, Evanesco, Malik, Laval tötet sie!“ diesen Befehl sprach Bosbors mit einer Grausamkeit aus wie noch nie zuvor in seinem Leben. „Wie ihr wünscht, Meister“ erwiderten die 3 und verbeugten sich tief, dann sprangen sie leicht füßig von der Mauer.

Die stille die Bill und Tom umfing war schrecklich, kaum ein Laut drang zu ihnen und so wussten sie auch nicht was da draußen passierte. Wurde gekämpft oder verhandelte man. Keiner der beiden konnte es sagen. Und genau die machte sie unruhig. Was wenn die Assassinen die Schlacht verloren, würden die Kreuzritter sie ebenfalls töten? Oder würden sie ihnen helfen? Tom wanderte unruhig umher, während Bill mit angespanntem Gesicht immer noch auf der Bank saß. Es war für die beiden eigenartig, auf einer Bank zu sitzen und nicht zu wissen, wie es stand und was geschah. Sie wussten zwar, das die Burg der Assassinen angegriffen wurde, doch sie wussten nicht ob es eine offene Schlacht gab, oder ob man verhandelte. „Weißt du was ich mir überlegt habe?“ sagte schließlich Tom langsam, „Wenn wir nicht mehr in unsere Zeit zurückkommen, dann könnten wir uns den Assassinen anschließen“ Bill starrte seinen Zwillingsbruder erstaunt an. Er wusste keine Antwort, es war ein eigenartiger Gedanke, vielleicht nicht mehr nach Hause zukommen. „So dürfen wir gar nicht erst denken Tom“ sagte er schließlich. „Na ja, aber was ist wenn wir wirklich nie mehr nach Hause kommen“ Ausgelöst durch Toms Überlegung, schossen Bill tausende fragen durch den Kopf. Was würden Gustav und Georg ohne sie machen? Wie würden ihre Eltern reagieren, wenn sie nie wieder kamen? Diese und ähnliche Fragen schossen Bill durch den Kopf. Der Versuch, diese Fragen aus seinem Kopf zu verbannen, blieb erfolglos. Er musste immer Automatisch an Gustav, Georg und seine Eltern denken. Außerdem verspürte er nun ein wenig Heimweh.

Der Boden war übersät von toten Körpern, von toten Körpern der Kreuzritter. Mit einem triumphierenden Lächeln auf den Lippen stand Evanesco vor dem Anführer. Die wenigen überlebenden Kreuzritter hatten sie zusammen gedrängt, keiner von ihnen wagte es sich zu rühren. „Jetzt seht ihr nicht mehr so überlegen aus“ sagte nun Bosbors, „Aber ich hatte dir ein Angebot gemacht, dass du ausgeschlagen hast. Also, Evanesco, Malik, Laval, Iltar, Rafik tötet sie!“ Jetzt tat der Anführer jedoch etwas, was keiner der 5 Assassinen für möglich gehalten hatte. Er sprang vor , packte Rafik am Kragen und schubste ihn in Richtung Klippe, dann stürmte er davon. Gerade als Malik ihm nachsetzen wollte, rief Bosbors ihnen befehlend zu: „Lasst ihn, er ist ein Feigling! Und die restlichen Kreuzritter könnt ihr ebenfalls laufen lassen“ Zur Antwort verbeugten sich die 5 Assassinen. Panisch stürmten die Kreuzritter los, man merkte sie alle wollten so schnell wie möglich von hier weg. Gemeinsam gingen die Assassinen auf das immer noch verschlossene Burgtor zu, dabei murmelte Rafik: „Dieser Anführer wäre nicht entkommen, wenn ich besser aufgepasst hätte! „Hey, mach dir keine Selbstvorwürfe! Keiner von uns hatte damit gerechnet“ erwiderte Malik und Evanesco fügte noch hinzu: „Genau, er hätte außerdem den gleichen Trick bei Laval, Iltar, Malik oder mir anwenden können! Er hätte genau dasselbe erzielt wie bei dir! Also plage dich deswegen nicht“ Langsam öffnete sich das Tor und die Assassinen traten ein, sobald es geöffnet war.
mariadonata
blink.gif
das ist ein massaker laugh.gif
ich habe nicht verstanden, wer ist der killer???
du hast es schon gesagt, oder bin ich sehr dämlich und nicht verstanden hab huh.gif
Die Lutter
Kapitel 7 Im Angesicht des Feindes

Die Assassinen und Wachen strömten nun zurück in die Große Halle. Einige wirkten erleichter und einige gelangweilt. Bill und Tom wussten sofort, was geschehen war. Die Assassinen hatten diese Schlacht gewonnen, doch ob durch kämpfen oder verhandeln, dass wussten sie nicht. Den beiden fiel aber sofort auf, das Evanesco nicht mit den anderen Assassinen zurückkehrte. War ihm etwas geschehen? War er vielleicht gefallen? Der alte Mann eilte nun durch die Tür, zu der sie herein gekommen waren. Er wirkte recht zufrieden. Erneut spähten sie durch die Halle und versuchten doch vielleicht noch unter der sich lichtenden Menge Evanesco oder gar Iltar zu erspähen, doch dies blieb erfolglos.

Kaum hatten die 5 Assassinen das Tor durchquert kam auch schon Bosbors auf sie zugeeilt. „ich möchte euch Gratulieren. Das habt ihr wunderbar“ „Aber der Anführer ist doch entkommen“ sagte Rafik überrascht, dann fügte er noch leise hinzu: „Durch meine Schuld“ „Mach dir keine Vorwürfe mein Sohn, es ist nicht deine Schuld“ antwortete Bosbors mit weicher Stimme, dann fügte er noch hinzu: „Ruht euch jetzt aus, oder macht was ihr wollt“ Die Assassinen verbeugten sich tief. Kaum das Bosbors verschwunden war eilte Laval los, anscheinend um seine Schüler zusammenzutrommeln und weiter zu trainieren. Auch Rafik eilte los, doch bei ihm hatte weder Iltar, noch Evanesco oder Malik eine Idee, wo er hinwollte. „Ach was ich dich noch fragen wollte. Wer sind die beiden Jungs, die vorhin bei dir waren, Iltar?“ „Komm mit, wir werden sie dir vorstellen“ antwortete zu Maliks verblüffen Evanesco und nicht Iltar.

Bill und Tom saßen immer noch in der Großen Halle, sie wussten nicht was sie machen sollten, deshalb warteten sie immer noch. Erneut ging eine Tür auf, Hoffnungsvoll sahen Bill und Tom in die Richtung, doch es war ein anderer Assassine. Langsam begannen die beiden Zwillinge sich zu fragen ob Evanesco oder Iltar überhaupt zurückkehren würden. Erneut ging eine Tür auf, erneut Blickten Bill und Tom auf. Diesmal waren es Evanesco und Iltar, sie wurden von Malik bekleidet. Kaum hatten die 3 Assassinen Bill und Tom erreicht, schon sagte Iltar: „Das Malik sind Bill und Tom“ Malik schien einen kurzen Moment zu überlegen, dann sagte er: „Es ist schön euch kennen zu lernen, Bill und Tom. Ich bin Malik“ „Es ist auch schön dich kennen zu lernen, Malik“ erwiderten Bill und Tom gleichzeitig. „Ich würde sagen, dass ihr die beiden niemand weiteren vorstellen solltet. Ich habe das Gefühl, dass dies Gefährlich für sie und auch für uns ist“ Evanesco und Iltar nickten. „Warum sollten wir euch gefährden?“ warf Bill ein. „Ganz einfach, weil ihr hier nichts zu suchen habt“ antwortete Malik sofort, „Wer euch hier her gebracht hat, hat sich etwas dabei gedacht. Nur was...“ Der Satz blieb offen, ein anderer Assassine kam auf sie zugeschritten. „Schön euch zu sehen, Malik, Evanesco, Iltar“ sprach der Assassine die 3 an. „Es ist auch schön dich zu sehen, Numero“ erwiderten die 3 Assassinen. „Wer sind den die zwei jungen Herren?“ Noch bevor jemand sich rühren konnte, hatte Malik schon geantwortet: „Das sind die Sohne meiner Cousine 3. Grades. Mütterlicherseits. Das“ Malik wies mit seiner Hand auf Bill, „ist Farand und das ist Kimar“ dabei wies er mit der Hand auf Tom. „Sie haben aber gar keine Ähnlichkeit mit deiner Cousine 3. Grades“ stellte der Assassine fest. Malik erbleichte kaum merklich. „Sie... sie kommen mehr nach ihrem Vater“ antwortete Malik. „Ach so, dann wünsche ich euch noch einen angenehmen Tag“ sagte der Assassine, doch bevor er ging, sagte er noch zu Iltar: „Ach und Grüß deine Frau von mir“ Die 3 Assassinen schwiegen eine Weile, dann sagte schließlich Malik: „Woher zur Höhle kennt der meine Cousine 3. Grades, Mütterlicherseits?“ Malik sah ziemlich verwirrt aus, außerdem war er immer noch etwas blass, dann fügt er an Iltar gewandt hinzu. „Und seit wann hast du eine Frau?“ „Schon ne ganze Weile, knapp ein Jahr“ antwortete Iltar, „Aber ich habe niemanden etwas davon erzählt“ „Nur mir“ warf Evanesco ein, „Aber ich würde so etwas niemals weiter erzählen“ Während die Assassinen diskutierten, dachte Bill nach. Dieser Assassine war ihm bekannt vor gekommen. Nicht so bekannt, als hätte er schon mal mit ihm geredet, aber schon mal wo gesehen. „Kam dir dieser Mann auch so bekannt vor?“ fragte Tom im Flüsterton. Bill nickte: „Ich glaube ich habe den mal wo gesehen“ Im nächsten Moment schlug es bei Bill ein. Reflexartig sprang er auf und zog so die Aufmerksamkeit der 3 Assassinen auf sich. Selbst Tom starrte ihn verwundert an. „Was den los?“ fragte Evanesco. „Dieser Assassine, der eben da war, wie hieß der?“ „Das war Numero, wieso?“ antworteten Iltar und Malik gleichzeitig. „Ich habe den schon mal gesehen“ erwiderte Bill. Ungläubig starrten Evanesco, Malik und Iltar Bill an. „Das ist doch nicht dein ernst, oder?“ fragte Iltar mit gepresster Stimme. „Doch, an dem Tag bevor wir hierher gekommen sind. Da habe ich den gesehen“ erklärte Bill. „Aber natürlich, jetzt fällt es mir auch wieder ein!“ rief Tom dazwischen, „Da haben wir diesen Numero schon gesehen. Er trug die gleiche Robe, auch mit diesem Schwert und er hatte genau dasselbe Gesicht, die gleiche Haarfarbe und die gleiche Frisur!“ Verdutzt blickten die Assassinen sich an. Wie konnte das sein? „Bist du dir da ganz sicher?“ Fragte schließlich Malik, nach einer Minute der Ratlosigkeit. Bill und Tom nickten. „Ich werde noch mal darüber nachdenken. Aber jetzt würde ich sagen ihr beide verschwindet von hier. Evanesco wird euch bestimmt irgendwo unterbringen“ sagte schließlich Malik. „Wo musst du den hin?“ fragte Iltar „Nach Akkon“ antwortete Malik und seufzte, „Eines meiner Opfer ist vor knapp 3 Stunden dorthin aufgebrochen. Ich habe Bosbors gefragt, ob die aus Akkon das übernehmen sollen. Aber er meinte ich solle das machen und neben bei soll ich dem Führer in Akkon eine Botschaft überbringen“ Mit diesen Worten verdrehte er zusätzlich noch seine Augen und fügte hinzu: „Als ob ich nichts besseres zu tun hätte!“ Mitfühlend blickte Evanesco Malik an, dann sagte er schließlich: „Na dann viel Spaß bei deinem Auftrag“ „Den werde ich haben“ erwiderte Malik düster, wandte sich ab und ging. „Man sieht sich dann“ verabschiedete sich nun auch Iltar, „Ich muss noch zu Bosbors“ Evanesco seufzte, als nun auch Iltar ging. „Also dann, gehen wir nach Jerusalem zurück“ sagte er schließlich an Bill und Tom gewandt. Beide standen auf und folgten ihm wieder aus der Burg hinaus. „Sagt mal ihr Idioten, seit ihr zu blöd oder was? Ich habe euch ganz einfache Anweisungen gegeben! Und ihr versaut diese auch noch!!! Hätte ich vor einer viertel Stunde so gekämpft, wäre ich jetzt Tod! Also strengt euch mehr an!“ Dieses Geschrei stammte von dem Kampflehrer der Assassinen. Evanesco lächelte die beiden an. „Warum ist er so streng zu den Schülern?“ fragte schließlich Tom, „Sie kämpfen doch ziemlich gut“ „Gut vielleicht, aber nicht gut genug. Wir brauchen starke und geschickte Assassinen. Sie müssen während des Kampfes eins sein mit ihrer Klinge“ erklärte Evanesco, „Und das ist keiner von ihnen“ fügte er noch auf Toms fragenden Blick hinzu. „Wie wird man den eins mit seinem Schwert?“ fragte Bill und blickte nochmal zu den kämpfenden Schülern, die seiner Meinung nach ziemlich gut waren. „Üben, üben, üben“ lautete Evanescos Antwort. Ein Gedanke schoss Bill durch den Kopf. Hatte dieser Assassine Laval nicht gesagt, dass Evanesco, Malik und Iltar zu den besten seiner Schüler gehört hatten?! Das musste doch bedeuten, dass die 3 Assassinen noch besser kämpften. Schweigend gingen die 3 nebeneinander her. Vor dem Tor der Assassinenburg, lagen eine Menge Leichen. Diese trugen alle die gleiche Rüstung. Der Unterschied zwischen all den Toten war, alle trugen verschiedene Helme. Manche waren rot, manche Silber. Einige hatten gar keinen Helm. Schweigend musterten Bill und Tom die Umgebung. Sie waren einigermaßen schockiert darüber, dass hier soviel Tote herumlagen. „Werden sie nicht weggeräumt?“ fragte Bill und vermied absichtlich das Wort Tote. „Ja, einige der Schüler werden das machen“ erwiderte Evanesco, „Aber vielleicht machen das auch die Wachen“ „Und wer sind sie?“ fragte Tom, genau wie Bill vermied er das Wort Tote absichtlich. „Das waren Kreuzritter“ erklärte Evanesco. Ein Gedanke schoss Bill durch den Kopf, vielleicht hatten einige von ihnen Frau und Kind zu Hause, die nun auf ihre Männer warteten.
Sie hatten nun dieses grauenvolle Schlachtfeld hinter sich gelassen und näherten sich der Stadt Jerusalem. Schon von weiten konnte man erkennen, das Wachen umher rannten. „Was ist denn dort los?“ fragte Evanesco Gedankenversunken. Kaum hatten sie das Stadttor erreicht, nahm Evanesco einen der Wachen beiseite und fragte diesen. Dieser Antwortete sichtlich erstaunt: „Hast du noch nicht gehört, dass Saggra Ibn-Slatun und Zuma Al-Abul ermordet hat? Wir sind damit beschäftigt die Mörder zu finden“ Evanesco nickte stumm, dass war ziemlich spät für eine suche. Als der Wachmann davon eilte rief er ihnen noch zu: „Wenn ihr jemanden verdächtigen seht, dann sagt bescheid!“ Missbilligend schnalzte Evanesco mit der Zunge, der Wachmann konnte nicht ahnen wie nah er einem der Mörder gewesen war. Langsam gingen sie durch das Stadttor und so hinein in die drängelnden Massen der Menschen. „Wo gehen wir hin?“ fragte schließlich Bill. „Zu meinem Haus“ antwortete Evanesco sofort, „Irgendwo muss ich euch doch unterbringen“ Sie folgten Evanesco über den Markt in eine leere Gasse.
Kaum hatten sie diese Gasse betreten, kamen auch schon vermummte Männer von den Dächern. Im Handumdrehen waren sie umzingelt. Evanesco hatte sein Schwert gezogen und blickte die Männer der Reihe nach Finster an. „Wer seid ihr und was wollt ihr?“ fragte der Assassine mit Wut in der Stimme die fremden. „Du kannst gehen, Assassine“ sagte schließlich einer der Männer, der scheinbar ihr Anführer war, „Nur die Zwillinge interessieren uns“ Ein Schauer lief Bill den Rücken hinunter, was wollten sie von ihm und Tom? Evanesco rührte sich jedoch keinen Zentimeter. „Was wollt ihr von ihnen?“ fragte Evanesco nach. „Warum sollte wir dir das sagen?“ fragte der Anführer spöttisch nach, „Und jetzt verschwinde, sonst bist du Tod!“ „Das wollen wir doch mal sehen“ knurrte Evanesco. „Los tötet sie!“ befahl schließlich der Anführer, „Aber zuerst den Assassinen“ fügte er hinzu. Geschmeidig wie eine Katze glitt Evanesco vor, und schon war der erste der Angreifer Tod. Die aufeinander prallenden Schwerter klirrten laut, in der Gasse. Bill und Tom standen an die Mauer gepresst und sahen schockiert zu. Keiner der beiden war in der Lage sich zu bewegen. Immer mehr der Angreifen fielen Leblos zu Boden und so ergoss sich immer mehr Blut auf dem Boden. Der Anführer der Angreifer stand da und beobachtete das Spektakel mit einem immer wütender werdenden Gesichtsausdruck. Schließlich hielt er es nicht mehr aus und stürmte auf Bill und Tom zu. Sein erster Hieb hätte beinah Tom getroffen und ihn getötet. Doch Evanesco hatte noch rechtzeitig den schlag abgeblockt. Gerade noch rechtzeitig wirbelte er herum um einen weiteren Schlag abzublocken, der diesmal ihm galt. Dieser Angriff war ziemlich unfair, so dachte zumindest Bill, einer gegen 6. Hatte Evanesco überhaupt eine Chance? Den Angriff des nächsten Angreifers blockte Evanesco ab, indem er dessen Schwer herunter drückte und ihm das Knie in den Magen rammte. Mit einem hämischen Lächeln griff der Anführer an. Geschickt wich Evanesco aus, dabei enthauptete er einen weiteren Angreifer. Eine Bewegung von Tom lenkte Bill kurzzeitig von dem Kampf ab. Tom bewegte sich langsam zu einem am Boden liegenden Schwert zu. Was hatte er vor?
Als Bill sich wieder den Kämpfenden zuwandte, musste er feststellen das schon wieder 3 der Angreifer gefallen waren. Das war doch schon fast unmenschlich, so dachte Bill, dass ein einziger Mann eine so große Truppe Feinde tötete. Dann vielen ihm Lavals Worte wieder ein und er musste dem Assassinen recht geben. Evanesco war der beste Kämpfer den sie bis jetzt gesehen hatten. Evanesco wirbelte um seine eigene Achse, dann geschah etwas, was für Bill unbegreiflich war. Evanesco hatte seine linke Hand zu einer Faust geballt und schlug diese an den Hals des einen Angreifers. Kaum hatte er seine Hand wieder weggezogen, konnte Bill Blut sehen, was am Hals des Angreifers herunterlief. Wie war das möglich? Evanesco hatte keinen Dolch in der Hand gehabt und sein Schwert führte er mit der anderen. Was hatte er also gemacht? Nun waren nur noch der Anführer und Evanesco da. Metall klirrte als die beiden Schwerter aufeinander trafen. Bill bildete sich selbst ein Funken zu sehen, doch er wusste nicht ob er sich das nur eingebildet hatte oder nicht. Gerade al Bill dachte, dass dies ein langer und harter Kampf werden würde, erstarrte der letzte der Angreifer. Eine Schwertspitze ragte aus seiner Brust. Sein Schwert fiel klirrend auf den Boden. Verblüfft starrte Evanesco auf die Schwertspitze, wer hatte ihm da geholfen? Und als schließlich das Schwert aus seiner Brust herausgezogen wurde fiel er auch. Nun standen sich Evanesco und Tom gegenüber. Mit ungläubigem Blick musterte der Assassine Tom. Dieser war ziemlich Blass, außerdem zitterte er. Nun lies auch Tom sein Schwert fallen. Evanesco schob sein eigenes Schwert in die Scheide, dann bückte er sich und hob zwei weitere Schwerter auf, es waren das Schwer des Anführers und das Schwert womit Tom eben den Anführer ermordet hatte. „Los folgt mir!“ befahl nun Evanesco, „Und trödelt nicht herum!“ Gemeinsam folgten Bill und Tom Evanesco durch die Gasse, dieser hatte die ganze Zeit seine Hand am Schwertgriff. Die 3 Gefährten schwiegen sich an, Bill hing seinen eigenen Gedanken nach, Tom war immer noch geschockt von seiner Tat und Evanesco rechnete jeder Zeit mit einem erneuten Angriff, so dass er höchst Konzentriert war. Doch sie gelangten, ohne weitere Angriffe zu einem Haus. „Na dann, heiße ich euch herzlich Willkommen in meinem bescheidenem Heim“ sagte Evanesco, mit einem leichten Grinsen auf den Lippen, zu Bill und Tom. Erstaunt sahen die beiden sich um. An der Wand, gegenüber der Haustür, stand ein Bücherschrank, ein Esstisch mit Stühlen stand ziemlich in der Mitte des Raumes. Tom ließ sich auf einen der Stühle nieder, während Bill und Evanesco stehen blieben. „Wer war das?“ fragte schließlich Bill und meinte damit diejenigen, die sie angegriffen hatten. „Ich weiß es nicht“ antwortete Evanesco ehrlich, „Aber ich kann euch sagen, ihr habt ein ganz schönes Problem. Jemand will euch will Tod sehen“ Bill wurde noch weißer im Gesicht und Tom sprach schließlich das aus was er dachte: „Aber wer?“ „Eine gute Frage“ erwiderte der Assassine nachdenklich, „Aber ich weiß es nicht“ Dann fügte er noch hinzu: „Wartet hier auf mich, ich komme gleich wieder“. Ohne Antwort abzuwarten verließ Evanesco erneut das Haus. Bill wolle etwas sagen, doch ihm fiel nichts ein. Die Brüder befanden sich in einer eigenartigen Situation. Sie waren Meilen weit von Zuhause entfernt, dazu noch in einer ganz anderen Zeit und jetzt mussten sie auch noch um ihr Leben fürchten. Wie sollte dieses Abenteuer nur für sie enden? Falls es überhaupt endete. Vielleicht kamen sie auch nie wieder nach Hause.

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So mal wieder ein neues Kapitel. Und ich möchte endlich mal auch von anderen Komis lesen. Möchte schließlich auch mal wissen wie ihr über meine Story denkt.
@ mariadonata, danke nochmal für die Komis.
mariadonata
irgendwann wird jemand schreiben laugh.gif
du muss sie nur warten.... kein angst wink.gif
Die Lutter
So seit langen mal wieder ein neues Kapitel. Ist zwar ziemlich kurz, muss aber reichen.
Vielleicht hat die eine oder die andere eine Fortsetzung. mariadonata auf jeden fall, bei dem Rest von euch bin ich mir da nicht sicher, da ihr einfach keine Komis schreiben.
Na ja muss mich wohl oder übel dran gewöhnen. dry.gif

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Kapitel 8 Dinge die man nicht ändern kann

Mit Halsbrecherischen Tempo ritt Malik durch die Steppe in Richtung Akkon. Im Gedanken verfluchte er immer wieder sein Opfer. Was fiel dem auch ein nach Akkon zu reisen? Ganz in der Nähe erblickte Malik eine Truppe Templer. Er verlangsamte sein Tempo, als er bemerkte, dass sie auf ihn zukamen. „He du! Stehen bleiben!“ rief ein Templer Malik zu. Was hatte er getan? Fragte sich Malik, während er sein Pferd zum stehen brachte. „Was wollt ihr von mir?“ fragte Malik die Templer, als sie ihn erreicht hatten. „Unser Anführer möchte dich sehen, Malik“ verblüfft blinzelte Malik, woher kannten sie seinen Namen? „Wer ist euer Anführer? Und was will er von mir?“ fragte Malik „Das wirst du früh genug mitkriegen“ erwiderte einer der Templer mit kalter und harter Stimme. Malik runzelte die Stirn, was würde passieren wenn er mitginge? War dies eine Falle? Malik wusste es nicht. „Los steig von deinem Pferd und folge uns!“ forderten die Templer ihn auf. Nach kurzem zögern stieg Malik schließlich ab. Es war nicht so, dass er dies tat, weil man ihm es befahl, sondern weil er zu neugierig war. Er wollte wissen, wer dieser Anführer war und was er von ihm wollte.

Bill wanderte unruhig in dem Haus umher. Evanesco wo nun schon seit einer knappen halben Stunde nicht mehr aufgetaucht. Wer waren diese Leute? Und warum wollten sie Tom und ihn töten? Und wo blieb Evanesco? Doch kaum hatte er diesen Gedanken zu Ende gedacht, da ging die Tür auf und Evanesco trat ein. „Ich habe euch was mitgebracht“ erklärte er den Brüdern und reichte ihnen je einen Gürtel mit Schwertscheide. Als Bill und Tom die Gürtel umgemacht hatten, reichte Evanesco beiden je ein Schwert. Zögernd nahmen die Brüder die Schwerter an sich. Bill hatte noch einen Einwand: „Was nützen uns die Schwerter was, wenn wir gar nicht mit ihnen umgehen können?!“ „Daran habe ich Gedacht“, erwiderte Evanesco, „Ich werde es euch beibringen“.

Malik war den Templer in eins der Häuser gefolgt. Es war zwar klein, aber dennoch Prunkvoll. „Unser Anführer wartet da drin“ erklärte einer der Templer und deutete auf eine Tür. Malik zögerte, was würde ihn erwarten? Schließlich trat er ein.
Der Raum der hinter der Tür lag, war nur schwach beleuchtet. Auf einen Stuhl, an einem Tisch saß ein Mann. Sein Gesicht lag im Schatten, so das Malik es nicht erkennen konnte. „Da bist du ja Malik“ Die Stimme des Mannes war dunkel und kräftig und sie kam Malik bekannt vor. Doch er wusste nicht woher. „Wer bist du? Und was willst du von mir?“ fragte Malik geradeheraus, zu spät bemerkte er das er zornig klang. „Wer ich bin ist uninteressant“ erwiderte der Mann schroff, „Du warst einer der 5, die meine Brüder ermordet haben“ „Ach und deshalb bin ich hier?!“ erwiderte Malik ungeduldig und leicht sauer „Genau, deswegen will ich mit dir reden“ „Und warum mit mir und nicht mit den anderen?“ „Ganz einfach“ antwortete Maliks gegenüber, „Laval, Rafik und Iltar sind immer noch in eurer Festung und so für mich unerreichbar. Evanesco ist in Jerusalem, wo ich ihn ebenfalls nicht erreichen kann, außerdem ist er meinen Männern bereits begegnet“ Malik erstarrte, woher kannte dieser Mann die Namen seiner Mitstreiter? „Ich werde dir nicht sagen woher ich ihre Namen kenne, aber sei Versichert ich habe meine Informanten“ antwortete er auf Maliks gedachte Frage. „Ich habe dich hierher befohlen, weil ich dir ein Angebot machen will. Denk darüber nach!“
mariadonata
ehy!!!! laugh.gif

naja!! was sagen.... ich find es toll und du schon weißt.. ich hoffe dass du es wieder schreibst

LG


p.s.
ich warte noch dich im chatt ^^
tschüß
ThgirlBillTom
hey neue leserin!!! ich find deine ff echt spitze is wircklich mal was anderes als sonst!!!! naja schrieb büdde weiter hdl
Die Lutter
Cool eine neue Leserin *freu* Endlich ein Kommentar mehr!
@ ThgirlBillTom, schön das dir mein FF gefällt.
Viel Spaß beim weiterlesen

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Kapitel 9 Schwer, Schwerer, Schwertkampf

Erschöpft ließen sich Bill und Tom auf die, von Evanesco zugewiesenen, Schlafplätze fallen. Beide waren zu müde um noch miteinander zu reden. Tatsächlich war das Schwertkampftraining schwerer und härter als sie erwartet hatten. Die Schwerter waren schwer, viel schwerer als sie aussahen. Schon nach kurzer Zeit hatten ihnen die Arme geschmerzt. Zu dem hatten die Brüder vom Anfang bis zum Ende deb gleichen Fehler gemacht. Doch zu ihrer Beruhigung hatte Evanesco ihnen erklärt, dass sie einen typischen Anfängerfehler gemacht hatten, den alle Schwertkampfanfänger machten. Sie hatten beide die Einhandschwerter, die sie hatten, mit beiden Händen gehalten. Als der Assassine sie darauf hingewiesen hatte, hatten Bill und Tom sich gefragt, wie sie das machen sollten. Es war ja nicht so, dass sie zu dumm warum um dies zu tun, nein so war das nicht, jedoch waren ihnen die Schwerter dafür einfach viel zu schwer.
Evanesco war, wie die Zwillinge festgestellt hatten, ein gut, aber auch ein strenger Lehrer. Doch dankenswerterweise hatte er sie nicht vollgeschrien oder irgendwie beleidigt, wie Laval es mit seinen Schülern gemacht hatte, nein das hatte er nicht gemacht. Er hatte ihnen erst erklärt wie sie die Schwerter halten sollen und wie man Angriffe abblockte. Als Tom schließlich gefragt hatte, ob Evanesco ihnen noch ein paar Schlagkombinationen beibrachte, hatte Evanesco leise aufgelacht und ihnen dann erklärt, dass sie nach diesem Training erschöpft genug seien würden. Die hatten weder Bill noch Tom geglaubt, doch jetzt merkten sie, wie recht er hatte. Zum Üben hatte Evanesco ein paar stumpfe Schwerter besorgt. Da im Haus kein Platz war, hatten sie hinterm Haus geübt. Evanesco hatte sie abwechselnd angegriffen und sie hatten die Schläge parieren. Doch da keiner der beiden Brüder dies richtig brachten, hatten sie jede Menge Blaueflecken. In der Tat, sie hatten einen Wettbewerb veranstalten können, wer die meisten Blauenflecken hatte, doch sie waren viel zu Müde zum zählen. Evanesco hatte ihnen gesagt, dass sie mit dem immer mehr Training, immer weniger Blaueflecken davon tragen würden. Als Evanesco mit Bill trainiert hatte, waren einige Wachen gekommen, wahrscheinlich hatten sie gedacht, dass hier jemand angegriffen würde. Evanesco hatte ihnen dann erklärt, dass sie nur übten. Daraufhin waren die Wachen wieder abgezogen und Evanesco hatte sie verflucht, natürlich als sie außer Hörweite waren.
Jetzt am späten Abend waren die Zwillinge so erschöpft, dass sie sofort eingeschlafen waren.

Nächster Morgen, kurz nach Sonnenaufgang

„Aufstehen, ihr Faulpelze!“ Bill fuhr erschrocken hoch, Tom hingegen hatte sich einfach umgedreht und etwas Unverständliches gemurmelt. „Hey Tom! Aufstehen!“ rief Evanesco nochmal, jedoch mit genauso wenig Erfolg wie vorher. „Los Bill auf, auf“ Bill stand nun Langsam auf und Evanesco verlies den Raum. Langsam zog Bill sich an, er hatte in Boxershorts geschlafen. In Sachen zu schlafen war ziemlich unbequem. Als Bill sich schließlich angezogen hatte, bemerkte er, dass der Tisch gedeckt war und er Hunger hatte. Gerade als Bill sich an den Tisch gesetzt hatte, kam Evanesco wieder herein. Er hatte einen Eimer mit dabei. Aus irgendeinem Grund wusste Bill bereits jetzt was sich darin befand. Kaum hatte der Assassine Toms Schlafplatz erreicht, goss er den gesamten Inhalt, des Eimers, über Toms Kopf. Es war Wasser. Tom war nun durch diese, wohl eher unfreiwilligen, Dusche schlagartig wach. Evanesco grinste Tom an und grüßte ihn: „Morgen Schlafmütze“ Tom murmelte etwas unverständliches, stand auf und zog sich an, denn auch er hatte in Boxershorts geschlafen. „frühstückt schon mal, ich komme gleich wieder“. Die Fragenden Blicke von Bill und Tom im Rücken verließ Evanesco das Haus. Schweigend begann nun auch Tom zu essen. Bill durchbrach die Stille, als beide das Frühstück beendet hatten. „Hättest du Gedacht, dass Schwertkampf so schwer ist?“ Verneinend schüttelte Tom den Kopf: „Nein so schwer hatte ich mir das auch nicht vorgestellt“ „Was ihr bis jetzt gemacht habt, kann man noch nicht als Schwertkampf bezeichnen“ Die Zwillingsbrüder zuckten zusammen und drehten sich um. Im Türrahmen stand Iltar und lächelte sie breit. „Evanesco hat mich gebeten mit euch weiter zu üben“ erklärte Iltar schließlich. „Aber warum?“ diese Frage war einfach aus Bill herausgeplatzt. Mit einem leichten schmunzeln auf den Lippen erwiderte Iltar: „Das geht euch beileibe nichts an, außerdem seit ihr viel zu neugierig“. So wohl Bill als auch Tom blickten mürrisch drein, ihnen gefiel es nicht, dass man ihnen soviel vorenthielt. Dann sagte Bill schließlich: „Du wärst auch neugierig, wenn du in einer anderen Zeit und in ein anderes Land hineingeworfen worden wärst“, Tom nickte zustimmend, da hatte Bill recht. „Da hast vollkommend recht, Bill. Aber es ist im Moment noch zu gefährlich euch zu viel zu verraten“ Ungläubig starrten Bill und Tom Iltar an. Was sollte denn an ein paar Informationen gefährlich sein? Gerade als Tom den Mund aufmachte, hob Iltar die Hand und brachte Tom so zum schweigen, obwohl dieser noch nichts gesagt hatte. „So wir haben inzwischen genug Zeit verplempert. Die Sonne ist schon fast ganz aufgegangen, wir sollten anfangen zu trainieren!“ Mit diesen Worten drehte sich Iltar um und verlies den Raum, so dass Bill und Tom sofort aufstehen mussten, um den Assassinen folgen zu können.
Ein kleiner Hauch Rosa zeigte sich am Himmel und nicht die geringste Spur von Wolken war zu sehen. Doch trotz alldem war es kühl, kühler als die Brüder erwartet hatten. Leicht fröstelnd und immer noch ab und zu mal gähnend folgten sie Iltar. Dieser war Richtig wach und auch die etwas kühlere Luft schien ihm nichts auszumachen. „Warum fangen wir nicht später an?“ fragte Tom. „Heute wird es besonders heiß, auch wenn man dies jetzt noch nicht bemerkt. Und ich kann mir gut vorstellen, dass ihr keine Lust habt bei einer solchen Hitze zu üben“ antwortete Iltar, „Aber dies ist nicht der ganze Grund dafür“ hackte Bill nach, dies war keine Frage, sondern eine Feststellung. „Okay, weder Evanesco noch ich haben Zeit auf euch aufzupassen“ Damit gaben sich die Zwillinge schließlich zufrieden. Doch kaum hatten sie den Trainingsplatz erreicht, fiel Bill noch etwas ein: „Aber was ist mit Malik? Er könnte uns heute Nachmittag auch unterrichten“ Tom und Iltar blickten Bill verblüfft an, dann sagte schließlich Tom langsam: „Stimmt, Malik gibt es auch noch“ „Da muss ich euch leider enttäuschen, Jungs. Malik ist noch nicht wieder da“ Fast schon enttäuscht stießen seufzten die Zwillinge, diese Reaktion lockte ein Lächeln auf Iltars Lippen. „Dann wollen wir mal anfangen“ mit diesen Worten reichte Iltar den Brüdern je eins der stumpfen Schwerter, die er bei sich trug, wie Bill und Tom erst jetzt bemerkten. Das Training war ähnlich wie das am Vorabend. Erst übten sie ihre Waffen richtig zu halten, dann mussten sie die Schläge von Iltar abblocken. Sie hatten diesmal zwar auch Blaue flecke, und zwar nicht zu wenig, aber nicht so viel wie im ersten Training. Das lag vielleicht daran, dass sie besser geworden waren, oder aber auch, dass Iltar nicht so gut kämpfte wie Evanesco. Als sie aufhörten, stand die Sonne hoch am Himmel und es war langsam unerträglich warm geworden. Fast schon bewunderten sie Iltar, wie er es bei dieser Hitze in der Robe aushielt, aber nur fast. Außerdem war das wahrscheinlich Gewöhnungssache.
Die Lutter
Kapitel 10 Informationen und ihre Beschaffung

Evanesco hetzte durch die Stadt. Er wollte so schnell wie möglich bei den Zwillingen sein, nicht weil er sie mochte, sondern weil er seinen Freund Iltar nicht so belasten wollte. Aber dieser Dämliche Informant war nirgends zu finden! Inzwischen hatte Evanesco die gesamte Stadt durchkämmt und nirgends war einen Spur von ihm. „Hey! Evanesco!“ schnell drehte er sich in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war. In einer kleinen Gasse stand der Informant. Wortlos ging Evanesco auf den anderen Assassinen zu. „Also was gibt es?“ fragte er schließlich. „Ich habe schlechte Nachrichten Evanesco. Ich konnte einfach nichts heraus finden“ „Was!?“ fragte Evanesco verblüfft, das war das erste Mal, das sein Informant Kalin keine Informationen für ich hatte. „Aber vielleicht hat Nement etwas für dich. Er ist bei der Kreuzkirche, aber du musst dich beeilen, er wird bald die Stadt verlassen“ Evanesco nickte, dieses nicken diente nicht nur der Bestätigung, sondern war es auch das Zeichen, das der Gegenüber nun gehen durfte. Noch bevor sich Evanescos Informant umgedreht hatte, war Evanesco schon wieder verschwunden. Er hatte nicht unbedingt viel Zeit, deshalb nahm er den kürzesten Weg den es gab, über die Dächer.

„Meister Al-Suan, ich bringe euch eine Botschaft von Meister Bosbors“ sprach Malik, eigentlich viel zu unterwürfig Daron Al-Suan an, dann reichte er ihm die Botschaft. „Du bist nicht nur deswegen hier, Assassine!“ Dies waren die ersten Worte von Al-Suan an Malik gerichtet. „Nein, Meister“ antwortete Malik Wahrheitsgetreu, „Ich bin hier um mich um mich Sabbah Ibn-Nuar zu kümmern“ „Gut dann erledige deine Aufgabe und dann verschwinde von hier“ kam es sofort von Al-Suan. Der Assassine Malik verbeugte sich, dann ging er. Er war froh endlich von Al-Suan weg zu sein. Doch jetzt begann der lange und schwierige Weg Informationen zusammen zutragen und erst einmal alle Informanten zu finden.
Doch die Informanten suche sollte auf der einen Seite nicht ganz so schwer werden, wie Malik es befürchtet hatte und doch würde sie komplizierter werden als Malik gedacht hatte.
Kaum hatte er den Raum des Anführers von Akkon verlassen, lief ihm schon ein Assassine über den Weg. „Hey! Hey du!“ rief Malik den anderen, da er dessen Namen nicht kannte. „Was willst du?“ fragte der andere Assassine, als er sich umgedreht hatte. „Hast du irgendwelche Informationen über Sabbah Ibn-Nuar?“ fragte Malik direkt, ohne sich die Mühe zu machen sich vorzustellen. „“So redest du nicht mit mir, Schüler!“ Malik stutze, er war gerade als Schüler bezeichnet worden! Das durfte doch nicht wahr sein! „Wag es nicht noch einmal mich einen Schüler zu bezeichnen, dann mach ich dich einen Kopf, kleiner!“ „Dann bist du eben kein Schüler, aber du bist neu, du bist Anfänger!“ erklärte der andere Naserümpfend. „Meinst du“ zischte Malik sauer, „Ja, das mein ich und das Stimmt auch so!“ Mit einer unbändigen Wut zog Malik sein Schwert, er lies es sich doch nicht gefallen, wenn er als Schüler und als Anfänger beschimpft wurde. Sein gegenüber zog nun auch sein Schwert. Auch sein gegenüber zog sein Schwert, doch noch bevor einen zuschlagen konnte, ertönte eine Stimme hinter Malik und lies diesen herumwirbeln. Hinter ihm stand Numero. Wie war er so schnell hierhergekommen? „So, so Malik, wir kennen wohl die Regeln nicht mehr!“ „Ich kenne die Regeln und das Credo besser als du, Numero!“ „Ach, dafür ich Ranghöher als du!“ „Aber auch nur einen. Und das wird sich bald ändern“ „Ihr kennt euch?“ diese Frage stammte von dem 3 Assassinen, der mit dabei war. „Natürlich kenne ich ihn, Munir. Er ist genau wie ich in Jerusalem“ Der andere nickte nur. „Ich behalte dich im Auge, Numero. Ich werde nicht zulassen, dass was du planst in die Tat umzusetzen!“ Numero und der andere Assassinen schauten ihn verblüfft an, und noch bevor einer der beiden ein Wort hervor bringen konnte, ging Malik. Doch als er um die nächste Ecke bog wurde er erneut aufgehalten, auch wieder von einem Assassinen. „Sehr mutig von dir, sich mit Munir anzulegen“ Verwirrt blickte Malik den anderen an, „Was soll das jetzt bedeuten?“ „Na ja, seit dieser Numero hier war, ist Munir besonders fies. Er missachtet die Regeln, leitet Schüler in den Tod und durch ihn sind schon einige andere Anfänger, Schüler, Wachen und Botschafter verschwunden. Ja auch schon ein paar Assassinen“ „Und das soll seine schuld sein?!“ fragte Malik ungläubig, er hatte ja schon viel gehört, aber sowas noch nie! „Natürlich, er hat überall seine Spitzel! So gut wie jedes Wort, dass wir sagen hört er. Und alle die etwas Falsches sagen, bekommen es mit seinen Handlangern zu tun! Oder gar mit ihm selbst!“ Das konnte nicht sein! Was war aus der Gilde geworden, die sie einmal waren? Oder Stimmte es gar nicht, was der Assassine ihm erzählte?! „Ist er stark?“ fragte Malik schließlich noch, er musste wissen, wenn er sich gerade zum Feind gemacht hatte. „Ja, er ist der beste und stärkste Schwertkämpfer, die hier jemals ausgebildet worden! Niemand hat eine Chance gegen ihn!“ „Das glaub ich nicht. Bei uns in Jerusalem gibt es mehrere solcher „Talente“. Und so gut wie jedes Jahr, werden neue Ausgebildet“ erwiderte Malik mit einem gelassenem Schulterzucken, „Aber sag, hast du Informationen über Sabbah Ibn-Nuar?“ „Sabbah Ibn-Nuar...? Ja natürlich. Aber diese Neuigkeiten werden dir nicht gefallen.“ Noch bevor sein Gegenüber den Satz beendete hatte, wusste Malik schon was passiert war, sein Opfer war bereits Tod! „Ibn-Nuar ist bereits Tod. Meister Al-Din hat Munir befohlen ihn zu ermorden und Munir hatte Erfolg“ „Verdammte Scheiße!“ Malik hatte diesen Fluch nicht zurück halten können. „Na gut, dann eben nicht. Danke für die Information. Man sieht sich vielleicht mal wieder“ verabschiedete sich Malik nun und ging in Richtung Stadttor. Während er das Stadttor durch Schritt und anschließend auf seinem Pferd aufsaß, verfluchte er immer wieder Munir.

Evanesco hatte die Kreuzkirche erreicht, wie jeden Tag war vor der Kirche so etwas wie ein Markt aufgebaut. Suchend ging er durch die Menge, er musste diesen Informanten finden. Eine weiße Robe zog Evanescos Blick auf sich, doch als er sich ihr näherte, erkannte er, dass dies nur ein Mönch war. „Evanesco!“ Der gerufenen Blickte in die Richtung, aus der die Stimme kam und sah den Informanten. „Da bist du ja“ sprach Evanesco ihn an, als er sich durch die Menge gedrängelt hatte, „Hast du irgendwelche Informationen für mich?“ „Ja, du hast Glück. Ich habe erfahren, dass Sunar Al-Abbaran heute Abend an einer Hinrichtung zusieht“, dann fügte er mit einem bösen Lächeln noch hinzu: „Wäre doch viel besser wenn er daran teilnimmt und nicht nur zusieht!“ „Wo du recht hast, hast du recht“ antwortete Evanesco, genau so bösartig, „Und wie sieht es mit Wachen aus?“ „Es werden nur eine Handvoll da sein. Der größte Teil werden Zuschauer sein“ „Das trifft sich gut und wo wird die Hinrichtung sattfinden?“ „Hier an der Kreuzkirche. Sie glauben sie hätten einen Assassinen gefangen, der weile ist es nur ein Mönch!“ Ein grinsen schlich sich auf Evanescos Gesicht, dann wandte er sich um, um zu gehen. „Hey, Evanesco!“ „Ja?“ „Viel Spaß heute Abend!“ „Denn werde ich haben“. Nun ging Evanesco entgültig.
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