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Timid-girl
Die Goldene Kamera

Die Goldene Kamera wird verliehen und es ist der letzte Auftritt von Tokio Hotel in Deutschland vor ihrer US-Club Tour. In den letzten zwei Jahren hat diese Band die Nation gespaltete und unglaubliche Erfolge erzielt. Tausende Mädchen liegen ihnen zu Füßen und mindestens genauso viele mögen sie nicht. Doch die Jungs ließen sich nicht beirren und hatten Erfolg damit. Nur litt ihr Privatleben dafür sehr, dass war nicht immer so.

Als ich den kleinen Club in Magdeburg mit meinem Vater betrat erblickte ich Tom damals sofort. Er stand knutschend in der Ecke mit seiner Freundin und überließ seinem Stiefvater Gordon die Aufbauarbeiten. Leila hieß das 1 Jahr jüngere Mädchen, doch sie war nicht gerade nett. Seit sie mit Tom zusammen war bildete sie sich weiß Gott was ein, weil sie es geschafft hatte einen 10 Klässer zu Daten. Der in ein paar Jahren berühmt sein wird meinte sie dann auch immer noch dazu. Letzterem musste ich ihr immerhin zustimmen, aber da machte mir nichts aus. Tom und sein Bruder hatten wirklich Talent. Bill war eh schon damals etwas ganz besonderes. An jenem Abend wurden sie von David Jost entdeckt. Weshalb er noch mal genau in Magdeburg war hab ich vergessen. Nur soviel weiß ich noch an diesem Abend saß ich neben ihm und hörte den Jungs zu. Leila ignorierte ich dabei gekonnt.

Nachdem die Jungs „Durch den Monsun!“ performten veränderte sich meine Welt, als Bill den Refrain sang. Ich war hin und weg von ihm. Unfassbar damals glaubte ich nicht an Liebe auf den ersten Blick, doch er belehrte mich eines besseren. Bill war eine spezielle Person für sich schon damals, aber im Gegensatz zu seinem Bruder meinte er es mit Beziehungen total ernst. Wenn er welche hatte und leider hatte er damals eine Freundin. Der konnte ich kleines 14 Jahre altes Mädchen nicht das Wasser reichen. Sie hieß Jana war auf dem Internat im Magdeburg und war ein Jahr älter als Bill. Seit einem Jahr waren die beiden schon ein Paar. Obwohl ich damals fand und immer noch finde das ich viel besser zu ihm passen würde. Das klingt jetzt vielleicht eingebildet aber so war das gar nicht gemeint ich stell mich vielleicht mal vor.

Ich heiße Luna bin16 Jahre alt und liebe Musik über alles. Zurzeit lebe ich in Hamburg mit meinem Vater, aber wie schon oben erwähnt hab ich mal in Magdeburg gewohnt. Ich singe schreibe Songs und spiele Klavier. Ja und seit einigen Monaten hab ich einen Plattenvertrag. Deshalb hat sich mein geschiedener Vater entschlossen mit mir nach Hamburg zu fahren. Die Schule hab ich vor einigen Monat mit einem guten Realschulabschluss bestanden. Jetzt warte ich ungeduldig auf meinen Manager Jörn. Der mich im gleichen Club entdeckt hat wo damals Tokio Hotel entdeckt wurden. Meine erste Single „Ein Bild von dir“ ist auf Anhieb auf Platz 1 der Deutschen Charts gestürmt. Heute werde ich den Song bei der Goldenen Kamera Live performen.

Das ist nicht das erste Mal das ich den Song live singe, aber zum ersten Mal sitzt die Person im Publikum für die ich den Song geschrieben habe. Wir haben uns total verändert ich und Bill, doch das hat nichts an meinen Gefühlen geändert. Nie hätte ich gedacht, dass es die Liebe auf den ersten Blick wirklich gibt. Vielleicht ist es auch einfache Schwärmerei meinerseits. Ich mein ich kenne ihn doch gar nicht richtig und ich schätze das Bill sich nicht mehr an, das Mädchen erinnert das immer untern den 5 Zuschauern war. Die damals nur zugehört haben

.......................

...............

Fortsetzung folgt!!

ThgirlBillTom
neue leserin schrieb büdde schnell weiter büdde büdde büdde weißt du was ich als erstes gedacht hab wow was für eine geile geschichte und schreb büdde so shcnell es geht weiter büdde
Vicky
Wow.. das is ja mindestens genauso gut wie die andere FF, zu der ich vorhin nen Commie gmacht hab =)

Du baust dazwischen immer wieder mal Szenen aus der Vergangenheit mit ein ...
Das find ich voll gut ...

---> Die Idee is voll super von dieser FF .. finds krass, dass sie n' Song für Bill geschrieben hat und bin ja mal gespannt, ob er sie noch erkennt ... =)
Timid-girl
DANKESCHÖN wink.gif

PS: Die Songs stammen nicht von mir ! bei anderen FFs kann das schon passieren aber bei dieser hier hab ich das nicht vor

Der Auftritt

„Bereit?“ fragt mich Jörn und ich zucke zusammen, da ich ihn nicht bemerkt habe.

„Ja klar!“ stottere ich als Antwort und sehe durch einen kleinen Spalt hinter der Bühne ins Publikum. Ich kann ihn leider nicht erblicken. Enttäuscht seufze ich auf.

„Was ist den mit dir?“ fragt mich auch gleich Jörn denn ich mal wieder völlig vergessen habe.

„Nichts nur die Aufregung!“ antworte ich ihm und versuch ihn somit zu beruhigen. Er soll ja nicht wissen, dass das heute ein ganz besonderer Auftritt für mich ist.

„Gut du musst nämlich JETZT auf die Bühne!“ sagt er und gibt mir einen kleinen Schubs von hinten. Genau in dem Moment als der Moderator mich fertig angekündigt hat. Ruhe im Saal und alle Blicke ruhen auf mir. Wie ich langsam mit immer zitterigeren Beinen zu meinem Klavier laufe. Als ich mich endlich hinsetzten kann ist die Angst in diesem langen Kleid zu stolpern und sich damit zu blamieren vorbei.

„Guten Abend! Ich freu mich heute Abend neben meiner Erfolgsingle „Ein Bild von dir“ noch eine weitere Single ihnen heute präsentieren zu dürfen. Hier kommt aber erstmal „Ein Bild von dir.““ sage ich und fange an zu spielen.

Der Himmel ist blau
und das Gras ist grün
und ich lieg mitten drin.
Die Sonne scheint hell
und die Luft is' warm
und alles macht jetzt Sinn.

Die Welt hat sich verändert
und keiner hat’s gemerkt.
Es ist allein in meinem Herzen,
was ich grad versuch
dir zu erklär'n

Refr.
Wenn ich meine Augen schließe
und an nichts Bestimmtes denk,
dann wird mir automatisch
ein Bild von dir,
ein Bild von dir geschenkt.
Und dann bin ich jedes Mal
so froh dass es dich gibt,
du hast mich echt verzaubert, hey,
ich glaub
ich bin
verliebt.

Das geht jetzt schon 'ne Weile so,
kein Tag mehr ohne Dich.
Egal ob du jetzt bei mir bist,
oder nicht.

Die Welt hat sich verändert
und keiner hats gemerkt.
Es ist allein in meinem Herzen,
was ich grad versuch
dir zu erklär'n

Refr.
Wenn ich meine Augen schließe
und an nichts Bestimmtes denk,
dann wird mir automatisch
ein Bild von dir,
ein Bild von dir geschenkt.
Und dann bin ich jedes Mal
so froh dass es dich gibt,
du hast mich echt verzaubert, hey,
ich glaub
ich bin
verliebt.

Jetzt is'ses raus,
ich habs gesagt,
vielleicht war's nicht gescheit.
Denn egal was du jetzt denkst und fühlst,
die Hoffnung macht sich breit

dass sich nicht nur für mich allein
die Welt verändert hat.
Und dass sich für uns Beide,
am Horizont ein kleines Licht entfacht.

Refr.
Wenn ich meine Augen schließe
und an nichts Bestimmtes denk,
dann wird mir automatisch
ein Bild von dir,
ein Bild von dir geschenkt.
Und dann bin ich jedes Mal
so froh dass es dich gibt,
du hast mich echt verzaubert, hey,
ich glaub
ich bin
verliebt.

Ich bin verliebt,
vierliebt,
verliebt in dich.


„So und jetzt kommt „Nimm dir Zeit“ meine zweite Singleauskopplung aus meinem Album „Unsichtbar“ das am 7. März erscheinen wird.“

Ich leg mich langsam hin,
streck die Arme aus.
Und genieß den Augenblick,
nur für mich ganz alleine.

Es ist niemand da,
nur die Stille um mich rum,
die hört wie ich ganz leise,
dieses Liedchen summ.

Bridge
Und wenn ich dann so da lieg,
und alle Sorgen fort,
dann kann ich dir nur empfehlen.

Refr.
Nimm dir Zeit,
Nimm dir auch ein bisschen Zeit
um nur für dich zu sein,
und über alles Das zu lachen,
Nimm dir Zeit,
Nimm dir auch ein bisschen Zeit
um ganz du selbst zu sein,
das wird dein Leben leichter machen,
Str.2
Und der ganze Stress,
der letzten Tage,
der is im Moment nich hier,
der hat Urlaub grade.

Ich lass einfach los,
lass mich einfach fallen,
und fühl mich einfach frei,
von all den Sachen die mir
im Moment zu schaffen machen.

Bridge

Refr.

Zwischenteil:
Und wenn du glaubst dass du weißt,
was du denkst, was du fühlst,
dann bist du wieder Eins,
mit dir selbst
und mit allen Andern auf der Welt,
bist du nicht mehr allein.
Wenn du zwischendurch an dich denkst
und Bitten auch verneinst,
dann wirst du schon bald merken,
wie alles Andre
plötzlich so leicht erscheint.


Als die letzten Töne verstummen stehe ich auf und verbeuge mich. Hoffnungsvoll sehe ich mich einmal im Saal um. Am anderen Ende ganz links sitzt er und flüstert gerade seinem Bruder etwas ins Ohr. Enttäuscht mit gesenktem Kopf verlass ich die Bühne.

„Hey was den mit dir los. Keine Fehler und du machst ein Gesicht wie tausend Jahre Regenwetter!“ sagt Jörn und lacht.

„Vielleicht fühl ich mich beschissen!“ gebe ich patzig zurück und bereue es zu gleich. Ich sollte mir angewöhnen meine schlechte Laune nicht an Menschen auszulassen die definitiv nichts dafür können.

„Macht dir die Musik keinen Spaß mehr!“ fragt Jörn erschocken. Klar, dass er das jetzt denken muss. Was würde ich, denn an seiner Stelle denken. Außerdem was hatte ich erwartet das Bill rafft das der Song für ihn ist. Natürlich nicht er hatte mich damals Null beachtet und würde es heute auch nicht tun. Deshalb hieß mein Album ja auch Unsichtbar.

„Nein ich surf bloß auf der roten Welle!“ antworte ich. Was ja auch stimmt nur deswegen war ich nicht schlecht drauf, aber so was bindet man ja seinem Babysitter nicht auf die Nase. Ich find Babysitter ist eine gute Bezeichnung für Jörn. Immerhin haben meine Eltern darauf bestanden das jemand immer ein wachsames Auge auf mich haben muss.

„Wenn du meinst hattest du die nicht schon gestern?“ fragt mich Jörn und ich kann mir ein grinsen nicht verkneifen.

„Ja und die hat man die ganze Woche du Heini!“ antworte ich und setzt mich aufs Sofa. Denn während unserem Gespräch haben wir den Weg zu unserer Garderobe zurückgelegt.

„Hauptsache du bist wieder gut drauf!“ meint Jörn und grinst mich an. Also hat er das gerade nur gesagt um mich zum Schmunzeln zu bringen. Geklappt hat es ja.

„Also was steht noch an!“ frag ich Amy meine Produzentin.

„Zurück in die Halle die Show fertig ansehen und dann PARTY abdancen!“ antwortet sie und plötzlich fliegt die Tür auf. Eine Frau mit Headset und einem Klammbrett steht aufgeregt da.

„Wir haben ein großes Problem du musst uns helfen Luna!“ sagt sie außer Atem.

„Was ist denn passiert?“ fragt Jörn Sie.

„Kyle weigert sich Tokio Hotel den Preis zu übergeben in der Kategorie Musik National, wenn sie ihr extra aus Australien eingeflogenes Wasser nicht bekommt und da wir das nicht extra einfliegen lassen haben. Hab ich jetzt ein Problem!“ erklärt sie schnell und zerrt mich derweil mit sich mit. Doch bevor ich mich über sie aufregen kann schubst man mich auf den Rand der Bühne. Sodass man mich gerade erkennen kann und der Lichtschalter liegt auf mir. Na ganz toll denk ich mir und folge dem Lichtstrahl auf das Podium.

Dort angekommen schlägt man Herz total in die Höhe, sodass ich glaube, dass es jeder in ganz Deutschland hören muss. Auf der Karte steht „Musik National Tokio Hotel“ so wie auf dem Preis der daneben steht. Jetzt raff selbst ich das ich eine Rede halten soll und da ich schon so lange still bin sollte ich wohl besser Mal anfangen. Nur was sagt man denn da. Toll immer passiert mir so was.

„Also eigentlich sollte Kyle diesen Preis einer sehr erfolgreichen deutschen Band überreichen, aber wie sie sehen steh ich jetzt hier vor ihnen und muss mir mal schwind eine Laudatio für diese sehr erfolgreichen vier Jungs einfallen lassen. Die vier Jungs von denen hier die Rede ist haben in den letzten zwei Jahren unglaubliches erreicht und auch unzählige Preise erhalten. Unter anderem sind Sie wie ich nächste Woche beim Echo nominiert. Zum Glück für mich nicht in der gleichen Kategorie wie ich, sonst hätte ich wohl null Chancen. Jetzt hab ich ziemlich oft das Wörtchen ICH verwendet, obwohl es hier gar nicht um MICH geht. Sondern um Deutschlands meist geliebte und gleichzeitig gehasste Band Tokio Hotel.“

In der Halle ertönt ein Lauter Applaus für die vier Jungs die gerade die Bühne betreten. Mein Herz fängt wie wild an zu schlagen und setzt völlig aus, als Bill sich mit Küsschen rechts und links bedankt.

Gemeinsam verlassen wir später die Bühne ich hab nicht mehr auf das geachtet was er gesagt hat und ich kann meinen Blick gar nicht mehr von Bill lassen. Der Typ hat so eine Anziehungskraft auf mich, schrecklich. Da komm ich mir so dumm vor, weil ich nicht besser, als seine paar verrückte Fans bin.

„Na süße heut Abend noch was vor!“ fragt mich Tom und Bill verdreht genervt die Augen.

„Vergiss es Tom heute Abend schleppst du keine ab.“ sagt er zu seinem Bruder.

„Ach stell dich nicht so an Bill du wirst es überleben. Gönn dir auch mal Spaß statt hinter einer Phantom Frau hinterher zu sein!“

Super die Jungs ignorieren mich und ich denk mir nur macht ruhig weiter. Plötzlich werde ich von Gustav am Arm festgehalten und bleibe stehen.

Die übrigen drei laufen weiter. Wie gesagt die hatten mich schon vorher nicht beachtet. Nur das die nicht merken das Gustav fehlt.

„Die merken des schon noch!“ sagt dieser und ich zucke zusammen. Kann der etwa Gedanken lesen.

„Keine Sorge ich kann keine Gedanken lesen, aber manchmal verrät die Mimik eines Menschen was er denkt!“ antwort dieser. Erleichtert darüber sehe ich ihn trotzdem erwartungsvoll an.

Als ich Bill rufen höre „Wo bleibst du Gustav!“

„Ich komme gleich!“ antworte dieser und geht in Bills Richtung, doch dreht sich noch einmal zu mir.

„Schlag ihn dir aus dem Kopf wie Tom schon gesagt hat, hat Bill sein Herz an eine Phantom Frau verloren. Es würde dich nur unglücklich machen. Bleib lieber bei dem Typen für den du deinen Song geschrieben hast!“ sagt er und rennt seinen Bandkollegen hinterher.

Wenn du nur wüsstest Gustav, dafür ist es wohl leider schon zu spät denk ich mir und frag mich wer Bill sein Herz gestohlen hat.
ThgirlBillTom
omg echt wieder hammer kapi schrieb büdde so schbnell es ghet weiter büdde büdde büdde schnell weietr hdl
Timid-girl
Eine kurze Aftershowparty mit bitteren Folgen

„Komm bitte mein Schatz du musst zurück ins Publikum“ sagt mein Vater.

„Woher kommst du den jetzt?“ frag ich ihn auch gleich, weil ich erschrocken bin seine Stimme zu hören.

„Stand die ganze Zeit hinter dir“ antwortet er und zieht mich mit sich. Wir setzten uns zurück auf unsere Plätze und irgendwann es kam mir wie eine Ewigkeit vor war es vorbei. Die Show war beendet und ich befreit.

„Na dann ab ins Getümmel“ sagt Jörn freudig und strahlend. Wie sehr er die Partys vermisst hat bemerkt man erst jetzt. In den letzten Monaten hatte er sich einschließlich um mich gekümmert um mein Album und meinen Erfolg. Dabei kam sein aufregendes Partyleben das er so gerne vor mir geführt hatte zu kurz, aber er glaubte an mich und meinte immer es wird sich lohnen. Ja Jörn würde nie etwas tun, wenn er nicht wüsste es löhne sich irgendwann mal für ihn. Zurück zum eigentlichen Geschehen. Ich hänge viel zu oft meinen Gedanken einfach nach.

Also ich stehe jetzt hier im Eingang und hab überhaupt keine Lust zu feiern. Dazu mit Menschen die ich kaum oder gar nicht kenne. Ja wenn kannte ich schon hier. Alle nur vom Sehen oder irgendwelchen Zeitschriften, aber ist das kennen??? Nein, also gute Miene zum bösen Spiel machen. Lächelnd begleite ich Jörn und meinen Vater durch die Menschenmengen. Seit der Scheidung war mein Vater stehst an meiner Seite. Er war total für das alles hier gewesen und er liebte die Musik genauso wie ich. Ich schätze hätte er damals nicht meine Mutter kennen gelernt wäre er um die Welt gereist um mit seiner Musik Erfolg zu haben. Jetzt bin ich es die seinen Traum lebt. Ein schweres unterfangen. Wer glaubt, dass mein Vater nämlich nur still zusieht irrt sich. Nein er weiß natürlich alles immer besser und will, dass ich es so mache wie er es gemacht hätte.

„Hier für dich. Ich schätze du darfst noch keinen Alkohol trinken!“ sagt die Stimme hinter mir. Erschrocken dreh ich mich um und blick in Toms grinsendes Gesicht.

„Hey danke“ antworte ich ihm und nehme mir die Cola, die er für mich mitgebracht hat.

„Öde Veranstaltung alles alte Säcke außer dir!“ sagt er feststellend und mustert mich von oben bis unten.

„Irgendwoher kenn ich dich!“ sagt er dann und ich zucke zusammen. Sollte es echt möglich sein das er sich an mich erinnert, wenn ja dann würde sich Bill doch auch erinnern oder etwa nicht?
Doch bevor ich mir mehr Hoffnungen machen kann sagt er „wahrscheinlich von der Bravo“ und grinst.

Ich muss wirklich grinsen über diese Aussage. „Daher kenn ich dich auch und sei dir sicher ich möchte nicht REDEN!“ antworte ich ihm und bemerke seinen Schmollmund.

„Und ich hab so darauf gehofft“ erwidert er und ich muss lächeln.

„Ach echt? Da fühl ich mich ja geehrt das du auch mit mir ... REDEN wolltest ich dachte das machst du nur mit gebraucht Wagen.“ sag ich zu ihm und lasse meinen Blick durch die Menge streifen. Bis dieser plötzlich bei Bill hängen bleibt. Der mit einer schönen blonden jungen Frau in der Ecke des Clubs steht.

„Autsch zum Glück hast du mich nicht als Gebrauchtwagen bezeichnet und nein war nicht ernst gemeint. Ich hab soviel anstand und schmeiße mich nicht an vergebene Mädchen ran“ antwortet mir derweil Tom und ich versuche krampfhaft meinen Blick von seinem Zwillingsbruder abzuwenden, doch will mir das nicht so recht gelingen und nun merkt auch Tom wenn ich da mir genauer ansehe.

„Wow mein Bruder hat mal auf mich gehört!“ lässt er verlauten nachdem Bill und das Unbekannte Mädchen sich anfangen abzuknutschen.

Ich schlucke einen schweren Kloß der sich gerade in meinen Hals geschlichen hat herunter.

„Ja scheint so“ antworte ich ihm und versuche so gefasst wie Möglich zu klingen. Wie gerne würde ich jetzt dieses Mädchen sein. Was ich wohl alles darum geben würde. Ich versuch mich auf mein Gespräch mit Tom zu besinnen und dann stock ich kurz. Hat Tom nicht gesagt er würde sich nicht an vergebene Mädchen ranschmeißen.

„Wie kommst du darauf, dass ich einen Freund habe?“ frag ich ihn und ernte einen erstaunten Blick von ihm. Tom sieht verlegen auf den Boden.

„Tut mir Leid wegen deinem Song hab ich angenommen. Versteh das nicht falsch ok!“ sagt er und ich frag mich was er wohl damit meint. Ich solle dies nicht falsch verstehen. War doch ein Kompliment immerhin traut er mir einen Freund zu.

„Schon ok, es geht dich zwar nichts an, aber die Welt hat sich nur für mich verändert und nicht für den Jungen für den der Song war!“ sag ich und verabschiede mich von ihm. Ich habe keine Lust mehr auf fröhlich zu tun und suche meinen Vater.

Doch das Schicksal meint es nicht gut mit mir und ich finde ihn nicht. Wie vom Erdboden verschluckt und auch keine Amy, Jörn oder sogar Mike, der für meine Sicherheit zuständig ist, ist in Sicht. Was ist das eigentlich für ein total unfähiger Haufen denk ich mir und werde nun wirklich wütend.

Ich möchte hier weg mehr nicht, bevor ich Heulsuse anfange zu weinen was ich öfters gerne mache, wenn mir alles zu viel wird flüchte ich auf die Toilette. Hätte ich bloß mal gewusst was mich da erwartet. Ahnungslos verbarrikadiere ich mich auf einer Toilette und starre die Türe regungslos an.

Plötzlich hör ich wie die Toilettentüre diesmal unter lautem Gelächter geöffnet wird und zwei Mädchen in ihren High heels sich vermutlich vor den Spiegel stellen.

„Also ich hätte Bill niemals so geil vorgestellt. Wie der abgegangen ist!“ kichert die eine schon angetrunken und ihre Freundin die nicht weniger angetrunken ist bestätigt ihre aussage mit höhnischem Gelächter.

„Jep! Da heißt es immer nur Tom und Georg stehen auf Groupies, aber irgendwie find ich es schade das du Bill abbekommen hast und ich nur Georg! Bill ist bestimmt viel besser im Bett“ kichert diese dann nach ihrem Lachanfall.

„Tja ich hab es halt drauf und du nicht!“ meint die erste wieder doch anscheinend meint sie es nicht ernst. Jedenfalls nimmt es ihr ihre Freundin nicht übel.

„Das wird eine Menge Kohle geben, wenn wir damit rausrücken gegenüber RTL!“ sagen dann beide gleichzeitig und wie in Trance öffne ich genau in diesem Moment die Toilettentüre.

Betrete das Bad und stelle mich neben die beiden. Durch den Spiegel kann ich sie mustern und Sie sehen beide wirklich billig aus. Kurzes ausgeschnittenes Top und dazu jeweils eine mit total engen Hotpants während die andere einen wirklich kurzen Minirock trägt. In Farben die kein Modebewusstes Mädchen je zusammen kombinieren würde. Giftgrün und lila sowie Mädchenrosa und türkis.

„Ähm... oh .....mein ... Gott du bist doch Luna.... bekomm ich ein Autogramm ......auf meine Tasche!“ stammelt das Mädchen das mit Bill rumgeknutscht hatte. Am liebsten hätte ich sie angegiftet, aber dazu hatte ich kein Recht. Bill war frei und gehörte mir nicht oder war mein Freund. Also durfte ich mich eigentlich gar nicht einmal aufregen.

„Klar kein Thema!“ antworte ich ihr also und Unterschreibe auf ihrer Tasche, dabei zittere ich leicht. Vor Wut auf mich und auf die Tatsache das ich verletzt war. Ich starrte sie an und frage mich was sie hatte was ich nicht besaß. Warum fand sie mich so toll, doch Bill Sie viel anziehender als mich. Ich verlasse die Toilette und stürzte mich zurück ins Getümmel. Einem vorbei laufendem Kellner entnehme ich ein Sektglas und in diesem Moment ist es mir egal, ob ich trinken darf und wenn ja was. Nach einigen Gläsern steigt meine Laune wirklich wieder und ich spiele meinem Umfeld nichts vor. Ich tanze ausgelassen und sexy alleine auf der großen Tanzfläche. Die Blicke der Männer die jetzt Dinge sich mit mir erträumten die sie sich rechtlich gesehen nicht einmal vorstellen dürfen sind mir völlig egal.

Plötzlich spüre ich eine starke Hand die meinen Oberarm packt, als ich mich umdrehte erblicke ich meinen traurig blickenden Vater.

„Komm mit du machst dich hier noch zum Affen!“ flüstert er kaum hörbar und ich versuche hinter ihm her zu gehen, doch falle zu Boden. Alles um mich dreht sich und ich schließe meine Augen. Bin zu Müde um aufzustehen. Was dann geschehen ist weiß ich nicht mehr genau oder möchte es einfach nicht mehr wissen. Manchmal verdrängt das Gehirn solche Erlebnisse einfach. Jedenfalls spürte ich noch wie mich Mike zum Van trägt an dem Abend.

ThgirlBillTom
hey echt cool geschrieben oh sie tut mir i-wie leid das bill sie auch net erkennt naja schreib aber büdde schnell weietr büdde büdde büdde
Timid-girl
Die Presse erfährt alles

Ich hätte auf meinen Bruder hören sollen, als der mir immer gepredigt hat: Trink nicht zu viel Alkohol, du wirst es bitter bereuen. Also schlepp ich mich mit starken Kopfschmerzen aus dem Bett ins Bad. Da muss ich feststellen, dass die Kopfschmerzen im Gegensatz zu meinem äußeren Erscheinungsbild nichts sind. Man sehe ich fertig aus. Meine Haare stehen zu allen Seiten ab und zu allem Überfluss hab ich mich gestern nicht abgeschminkt. Ich trotte lustlos zurück ins Zimmer schnapp mir mein Handy und ruf Jörn an. Nach gefühlten 10 Minuten nimmt der auch endlich mal ab.

„Kannst du das Interview in einer Stunde absagen? Ich sehe so scheiße aus!“ frage ich Jörn, doch eigentlich ist es mehr eine Anweisung als eine Frage. So wie ich jetzt aussehe kann ich mich unmöglich vor die Kamera setzten.

„Kein Thema, aber dafür musst du heute Abend das Interview geben!“ entgegnet mir Jörn und ich will schon auflegen als er noch hinzufügt.

„Ich gebe dir genau 3 Stunden, dann treffen wir uns in Zimmer 435 zur Vorbesprechung!“

„O.K.!“ bringe ich widerwillig raus und lege auf.

An solchen Tagen will man nicht Arbeiten, da will man sich einfach nur ins Bett liegen und nicht mehr rauskommen. Die frühere Luna wäre zu ihrer Mutter gegangen und hätte sich heimlich eine Entschuldigung schreiben lassen. Aber das ist Vergangenheit, wenn ich heute einen Tag frei nehme, dann erfährt das ganz Deutschland und fragt sich ob es mir gut geht oder fühlt sich in der Tatsache, dass so ein enormer Stress für mich zu groß sein könnte, bestätigt. Also nicht den Kopf in den Sand stecken.

Ich greife nach dem Hoteltelefon und bestelle mir mein Frühstück aufs Zimmer. Es hat auch seine angenehmen Seiten in Luxus Hotels zu wohnen. Wieder etwas besser gelaunt stell ich mich unter die heiße Dusche und lasse das warme Wasser über meinen Körper prasseln. Am liebsten würde ich Stunden unter der Dusche stehen, doch mein Magen meldet sich geräuschvoll und außerdem habe ich nur noch 3 Stunden Zeit. Also schlüpf ich in den Bademantel und öffne wenig später dem Zimmerservice die Tür. Mit meinem großen Frühstück setzte ich mich aufs Bett und schalte den Fernseher an. Dabei bleibe ich beim Kanal Sat1 hängen, wo gerade Frühstücksfernsehen läuft. Meine Mutter hat diese Sendung geliebt, als sie nicht gearbeitet hat.

Ich höre nur mit halbem Ohr wirklich zu und esse genüsslich mein Marmeladenbrötchen. Als plötzlich mein Name fällt. Erschrocken dreh ich meinen Kopf zum Bildschirm und mach automatisch lauter.

Reporterin: „Ist das nicht ein weiterer Beweis wie gefährlich das Showbusiness für so junge Leute ist.“

Society Expertin: „Also es kommt immer auf die jungen Leute an. Es ist nicht einfach von heute auf morgen in der Öffentlichkeit zu stehen. Es gibt Regeln an die man sich halten muss sonst ist man Freiwild für die Presse und Bill und Luna haben gestern Abend eindrucksvoll bewiesen was geschieht, wenn man gegen die Regeln verstößt.“

Reporterin: „Naja, Bill darf mit seinen 18 Jahren jede Art von alkoholischen Getränken zu sich nehmen im Gegensatz zu Luna die gerade vor ein paar Monaten 16 geworden ist!“

Society Expertin: „Natürlich! Luna hat viel mehr Ärger jetzt am Hals als Bill. Denn obwohl wir alle wissen das 16 Jährige Alkohol trinken, auch harten Alkohol. Steht Sie in der Öffentlichkeit, sie darf es einfach in der Öffentlichkeit nicht machen und hat somit gegen die Regeln verstoßen. Sie ist ein Vorbild, dass bringt ihr Beruf mit sich und hat eine Verantwortung gegenüber ihren Fans.“

Reporterin: „Was wird sie jetzt tun?“

Society Expertin: „ Eine Entschuldigung ist auf alle Fälle fällig. Sie wird Elternverbänden, dem Jugendamt und jungendlichen Einrichtungen rede und antwort stehen müssen. Vermutlich auch ihre Eltern. Ich war ja selbst auf der Party und hab sie nur mit Tom gemeinsam gesehen. Da hab ich mich nach einer Weile ehrlich auch gefragt wo ihre Aufpasser sind. Ihr Vater, ihre Produzentin und Ihr Manager waren alle auf der Party.

Reporterin: Sie meinen aber nicht Tom von Tokio Hotel?

Society Expertin grinsend: „ Doch, genau den meine ich. Denn besten Einfluss hat der junge Kerl auch nicht. Ob da noch was läuft können wir nur abwarten. Mal sehen bei solchen Veranstaltungen ist das nichts seltenes das sich junge Promis kennen lernen oder nähr kommen. Z.B. Topmodelgewinnerin Lena und ihr Freund Jay von US 5.

Ich hab nichts mit Tom und könnte die Frau im Fernseher erwürgen.

Reporterin: „Das ist ja ganz interessant. Da bleiben wir doch dran oder?“

Society Expertin: „Ja, natürlich!“

Diese blöden Frauen da gibt es überhaupt nichts wo man dran bleiben könnte.

Reporterin: „Um noch mal auf das Thema Tokio Hotel zu kommen. Bis jetzt sagte Bill immer er würde auf die große Liebe warten und stände nicht auf Groupies. Wie passt die gestrige Knutschaktion damit zusammen. “

Society Expertin: „Gar nicht! Entweder er hat wirklich zu tief ins Glas geschaut und seine Hemmungen sind gefallen. Oder er gönnt sich jetzt seinen Spaß. Ich meine er ist jung und erfolgreich. Tausende Mädchen liegen ihm zu Füßen. Das hat seinen Bruder nicht kalt gelassen, warum soll es ihn kalt lassen. Ich sehe das nicht so schlimm, doch für die Fans ist das natürlich ein großer Skandal. Die gehen an die Barrikaden und das saubere Image ist weg.“

Mir ist ordentlich der Appetit vergangen und deshalb mache ich mich gleich auf den Weg in die Hotelsauna. Eine Stunde schwitzen und entspannen, dann wird meine schlechte Laune auch weg sein und ich sehe wieder annehmbar aus. Ich lege mich also nichts ahnend mit meinem neuen Bikini in die Sauna. Mit geschlossenen Augen summe ich Melodien die mir durch den Kopf schießen vor mich hin und entspanne mich total. Sogar das Denken bleibt aus. Nichts! Völlige Leere ist in meinem Kopf und ich widme mich voll den leisen sanften Tönen die ich zu neuen Melodien mache.

Versuche mir die Notenfolge zu merken, als plötzlich die Tür der Sauna geöffnet wird. Mhmm, würde ich nicht so entspannt sein, würde ich wohl aus Reflex oder purer Neugier einem Blick zur Tür werfen. Ich öffne jedoch nur einen Augenblick die Augen starre auf die Holzdecke und dann auf die Sanduhr. Erleichtert stell ich fest, dass ich noch genügend Zeit habe.

„Hi!“ begrüßt mich die Person die gerade die Sauna betreten hat. Die Stimme ist eindeutig männlich und ich schätze, dass ihr Besitzer etwas älter als ich ist. Bevor mein Kopf anfängt zu viel zu denken oder ich aus Neugier rüber sehe schließe ich die Augen und begrüße ihn ebenfalls mit einem „Hi!“

Eine Weile herrscht absolute Stille. Bis plötzlich die männliche Person erneut spricht.

„Stört es dich wenn wir uns etwas unterhalten?“ fragt er und ich muss schmunzeln.

„Du bist wohl jemand der Stille nicht erträgt!“ stell ich etwas belustigt fest.

„Ja, kann man so sagen! Du nicht?“ bekomm ich als Antwort.

„Ich liebe Stille, weil ich es mit Ruhe verbinde und davon hab ich in letzter Zeit, sowie in Zukunft kaum welche!“ antworte ich.

„Ja, so geht es mir auch mit der Ruhe, aber Stille kann ich nicht ertragen. Ich bin eine Quasselstrippe!“ sagt er.

„Mhmm, ohne jemanden wie dich wäre das Leben wohl langweilig!“ sag ich und muss lächeln. „Ständige Ruhe ist nämlich auch nicht gut für uns Menschen“ füg ich hinzu.

„Ich glaub da müssen wir uns keine Sorgen machen, denn wir werden in Zukunft bestimmt keine Ruhe haben“ sagt er.

„Nein, bestimmt nicht! Wie alt bist du eigentlich?“ frag ich ihn und drehe meinen Kopf zu ihm. Doch die Augen hab ich immer noch geschlossen so entspannend ist das Gefühl.

„18!“ sagt er und klingt leicht überrascht.

„Hätte dich etwas älter geschätzt von deiner Stimme her.“ Sag ich ehrlich.

„Wie alt denn?“ fragt er neugierig.

„Na, vielleicht so 20 oder 21!“ antworte ich und muss grinsen. „Aber ich bin in so was anscheinend echt schlecht!“ füge ich hinzu.

„Man kann nicht alles können! Dein Auftritt gestern war zum Beispiel echt klasse!“ sagt er und ich seufze theatralisch auf.

„Jetzt hab ich echt mal gehofft, dass DU mich nicht erkannt hättest. Einen normalen Jungen zu treffen kommt selten genug vor!“ antworte ich ihm.

Woraufhin mein Saunanachbar anfängt laut zu Lachen. Erstaunt schlag ich die Augen auf und meine Augen werden immer größer, ich starre ihn förmlich an. „Scheiße!“ schießt es mir durch den Kopf und ich würde am Liebsten in ein sehr großes Loch kriechen. Wie peinlich ist das denn, frage ich mich.

ThgirlBillTom
lol echt cool geschrieben find ich schrieb mal büdde so shcnell es geht weiter büdde
Timid-girl
Alle guten Dinge sind drei!

Wie peinlich ist das denn, frage ich mich. Alle guten Dinge sind drei!
„Ich glaub du bist die erste die mich als NORMAL bezeichnet hat!“ antwortet mir Bill und grinst mich schief an. Ich spüre förmlich wie die Röte in mein Gesicht steigt und das nicht weil ich hier in der Sauna schwitze.

Erschrocken über die Erkenntnis mit wem ich bis gerade eben seeleruhig geredet habe setzte ich mich auf. Ich wage es nicht ihn noch mal anzusehen und murmele nur ein „Tschüss!“ Schneller als mir eigentlich lieb ist flüchte ich aus der Hotelsauna und stelle mich unter das eiskalte Wasser. Selbst zum Abtrocknen komme ich nicht mehr, da ich einfach nur weg will. Sehr, sehr weit weg! Bill musste mich doch für total bescheuert halten. Wirklich als normal konnte man ihn nicht gerade bezeichnen und warum habe ich ihn eigentlich nicht an seiner Stimme erkannt? Ich meine ich kenne alle Songs auswendig, so oft hab ich sie gehört und selbst manche Interviews waren in meinem genialen Gehirn gespeichert. Also in Sachen Speichern war das wirklich eine wahre Bibliothek.

„Du siehst aus als wäre der Teufel hinter dir her!“ höre ich plötzlich eine andere männliche Stimme, doch das ist diesmal nicht Bill. Erleichtert dreh ich mich um und erblicke einen halb nackten Tom in Badehosen. Anscheinend hätte der Gute mir auch noch Gesellschaft geleistet wäre ich nicht schon längst geflüchtet. „Ich... Ähm!“ stottere ich mir hier einen zusammen und würde am liebsten die Hände vor meinem Gesicht zusammen schlagen. Ey, nicht noch einmal blamieren. Es ist nur Tom schießt es durch keinen Kopf. Ruhe bewahren befehle ich mir selbst und höre mich plötzlich selbstsicher antworten. „Mann, hast du mich erschreckt Tom. Ich hab es eilig Termine kennst du doch und ich kann es mir nicht leisten zu spät zu Interviews zu kommen!“ „Ach so, na dann viel Spaß vor allem nach gestern. ICH hab dir ja keinen Alkohol besorgt!“ antwortet er und geht rückwärts den Gang entlang Richtung Hotelsauna. „War ja klar, dass DU davon auch schon gehört hast! Man sieht sich!“ ruf ich ihm zu und dreh mich um.

Eilig mach ich mich auf den Weg in mein Zimmer. Was machten eigentlich die Jungs hier im Hotel? Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass Thomas Gottschalk erwähnt hatte, dass die Jungs gestern Abend in die USA aufbrechen würden. Ändern konnte ich es jetzt nicht mehr und das Gespräch mit Tom war ziemlich gut gelaufen. In meinem Zimmer angekommen starre ich erneut in den Spiegel. Meine, vor Peinlichkeit, rot glühenden Wangen waren noch sichtbar, aber sonst sehe ich wieder annehmbar aus. Ein bisschen Schminke im Gesicht kann nicht schaden. Also packe ich alles aus, was ich an Schminke da habe und creme mir mein Gesicht ein. Der Hotelschreibtisch wird kurzerhand zum Schminktisch, da ich den gesamten Inhalt auf ihm entleere. Gleich 2 Abdeckstifte kommen zum Vorschein, die sind natürlich Lebensnotwenig. Die dunklen Augenringe müssen ja versteckt werden. Heute hatte ich eigentlich mal Glück. Nach meinem Videodreh der ca. 24 Stunden gedauert hatte, da hatte ich meinen Abdeckstift bitter nötig. Ein bisschen unter die Augen schön verteilen, das es nicht so auffällig ist und dann wieder in die Schminktasche fallen lassen. Als nächstes halte ich Abdeckpuder in der Hand. Das habe ich heute nicht nötig. Dank der Sauna! Also auch schnell wieder in die Schminktasche. Rotes Rouge brauch ich nicht oder? Naja ich sehe skeptisch in den Spiegel. Wenn ich es an den Wangenknochen leicht auftrage, dann würde mein Gesicht nicht so rund erscheinen. Eigentlich mag ich ja mein rundes Gesicht, aber in exklusiven Interviews sah ich dann immer zu rund aus. Schwere Entscheidung! Später vielleicht, entscheid ich und leg es erstmal samt Pinsel zur Seite. Schwarze Wimperntusche um das Volumen meiner Wimpern aufzupuschen. Das war klar und auch schnell erledigt. Doch welche Lidschattenfarbe soll ich denn auftragen? Also das die Augen größer wirken jedenfalls, weiß etwas unterhalb am Rand der Augenbraun über dem Augenlied. Schwarz würde heute nicht in Frage kommen und ich war nicht in der Stimmung dafür, erstaunlich. Obwohl ich bis gerade eben Schwarz gesehen habe. O.K. denk nicht dran, ermahne ich mich selbst. Denk ans Schminken. Ein Braunton wie fast immer oder doch einen beige Farbton. Naja, da ich die anderen Farben schon mal alle ausschließen kann wandern die Farbpaletten zurück in die Schminktasche. Hilflos starr ich alle übrigen Farbpaletten an. Warum gibt es denn auch so viele braun und beige Töne. Unfair ist diese Welt. Ich lass mich auf mein weiches Hotelbett fallen und starr die Decke an.

Dabei schweifen meine Gedanken an Bill ab. Wie sollte es auch anders sein. Um ehrlich zu sein das Gespräch mit Bill war jetzt nicht sonderlich schlimm gewesen. Nur eben der Abgang der hat zu wünschen übrig gelassen. Obwohl es war nichts Besonderes, über was haben wir uns schon unterhalten? Darüber das er 18 Jahre alt ist , als hätte ich das nicht schon vorher gewusst. Ich dumme Nudel. Wirklich, wie konnte ich die Chance haben und ihn dann fragen wie alt er ist? Kein Wunder das er so irritiert gelungen hat. Hat er doch oder? Ich versuch mich an den genauen Klang seiner Stimme zu erinnern. Doch es gelingt mir nicht und ich mit meinem Superhirn. Unfair ist das, stelle ich erneut fest. Plötzlich schießt ein Satz unseres Gesprächs sehr deutlich zurück in meine Erinnerung. „Man kann nicht alles können! Dein Auftritt gestern war zum Beispiel echt klasse!“ sagt er und ich seufze theatralisch auf. Der Satz hatte erst alles ausgelöst und oh mein Gott er fand meinen Auftritt toll. Obwohl klasse ist mehr Wert als toll oder? Ah, ich werd nicht mehr. Aufgedreht spring ich aufs Bett und könnte Bäume ausreißen. Nein das mach ich natürlich nicht, aber er fand mich toll. Mich! Ausgerechnet mich! Ich mein, ich bin ja nicht gerade so etwas Besonderes wie er. Obwohl ich auch gerne mal dumm von der Seite angeguckt werde. So schwarz gefärbte Haare mit Lila drin. Ist für viele Erwachsene einfach zu verrückt. Überglücklich hüpf ich durch mein Hotelzimmer. Er findet mich toll. Oh Mann, das muss man sich mal geben BILL KAULITZ findet mich toll. Ich starre in den Spiegel und versuche nicht mehr zu grinsen. Nein, hör auf, doch es klappt einfach nicht.

Oh weh! Ich bin ja noch gar nicht fertig mit Schminken, stell ich fest und wende mich wieder der Farbpalette zu. Ach, Scheiß drauf! Einfach irgendeinen Braunton wer wird da denn so kleinlich sein. Also Lidschatten auftragen und einen Kajalstrich später betrachte ich mein Meisterwerk begeistert. Der Braunton war richtig und von dem Mädchen das heute Morgen in den Spiegel gesehen hatte war nichts mehr übrig. Mein „For minutes!“ Handyklingelton lässt mich herum fahren und ich hechte aufs Bett. „Ja!“ antworte ich überglücklich. „Wow, so gut drauf! Warum das denn?“ fragt Jörn auch gleich. Nein, gar nicht neugierig der Gute. „So halt! Ich bin auf dem Weg zu 415. War doch 415 oder?“ frage ich und schnappe mir meine Handtasche, wo ich schon alles nötige rein geschmissen habe. „Nee 435. Bis gleich!“ bekomm ich als Antwort und schon hat er aufgelegt. Naja, so toll funktioniert mein Superhirn wohl doch nicht mehr, aber da ist alles Bills Schuld. Was schleicht der Typ sich auch in meinen Kopf ein und setzt sich dort fest. Wie ein Virus nur irgendwie angenehmer. Oh Gott! Ich rede oder denke mal wieder nur Schwachsinn, dann eben 435. Ein letzten Blick aufs Zimmer zu werfen spar ich mir. Da ich eigentlich sicher bin alles zu haben und das Chaos will ich nicht sehen, da ich ein Ordnungsfreak bin. So würde mein Zimmer zu Hause nie aussehen. Nachdem ich die Keycard einstecke ziehe ich die Zimmertür hinter mir zu. Wo ist jetzt eigentlich 435? So viel ist sicher, es ist auf dieser Etage. Ein Blick auf die neben mir liegenden Zimmer verrät mir, dass ich den Flur rechts entlang gehen muss. Also genau die gegenüberliegende Richtung zum Saunabereich. Was für ein Glück!

„So schnell sieht man sich wieder!“ hör ich eine belustigte Stimme hinter mir und als ich mich umdrehe erblicke ich Tom und Bill nicht weit hinter mir stehend. Augenblicklich spannt sich alles in meinem Körper an. Tom ist derjenige, der gerade gesprochen hat und sein Gesicht ziert ein fast schon warmes Lächeln. Oder ich bilde mir nur etwas ein! Bill sieht leicht verwirrt aus, doch irgendwie lässt das ihn süß wirken. Reiß dich zusammen, mahnt meine innere Stimme. Er mag dich! Obwohl hat er das in der Sauna so gesagt? Eigentlich ja nicht und wenn dann würde er mich wohl höchstens sympathisch finden. Angesichts der Erkenntnis, dass ich vorhin maßlos übertrieben habe ist meine Laune wieder in den Minusbereich gerutscht und ich werde knallrot. Schnell wende ich meinen Blick Tom zu. Bei ihm muss ich keine Angst haben mich zu blamieren. „Verfolgst du mich?“ frag ich ihn und kann sogar frech grinsen. Klar meine ich das nicht ernst, als ob er so etwas tun würde, aber es ist lustig und ich merke wie sich meine angespannten Muskeln wieder etwas lockern. Bloß nicht Bill ansehen, dann ist alles in Ordnung. „Alle guten Dinge sind drei und so hübsche Frauen doch immer!“ antwortet er. Reflexartig verdrehe ich die Augen. Der flirtet doch nicht etwa mit mir? Bill sind meine verdrehten Augen wohl nicht entgangen, deshalb mischt er sich ins Gespräch ein. „Hör nicht auf Tom. Der ist eben so, daran gewöhnt man sich!“ sagt er und ohne mich dagegen wehren zu können sehe ich ihn an. Er lächelt und er ist ungeschminkt, dass fällt mir erst jetzt auf. Oh Mann, der Typ sollte verboten werden oder zumindest sein Gesicht. „ähm...!“ich weiß echt nicht was ich sagen soll. Bohr nein, das darf doch nicht war sein. O.K der Typ ist total hässlich und hat eine Freundin! Versuch ich mir einzureden und starre auf das Bild das hinter den Jungs steht. „Ich muss los, man sieht sich!“ hör ich mich selbst sagen mit einer ziemlich neutralen gefühlslosen Stimme.

Ich gehe den Flur entlang Richtung Besprechungsraum. Nicht umdrehen! Nicht umdrehen! Ermahne ich mich und merke wie sich mein Kopf immer leicht bewegt, in eine Richtung in die er sich nicht bewegen sollte! Plötzlich höre ich wie jemand hinter mir her rennt und Tom mir zuruft. „Bleib mal stehen!“ Als sei ich ein Roboter bleib ich auch ruckartig stehen und drehe mich um. Bill steht immer noch an der gleichen Stelle und Tom nur wenige Meter vor mir. Ich versuche mich auf Tom zu konzentrieren, doch mein Blick wandert immer wieder zu seinem Bruder. Der völlig emotionslos da steht. Ich meine was hab ich erwartet? Nichts! Doch das einzige was ich an Bill nicht leiden kann sind die Fotos auf denen er total arrogant wirk und genau dieser Blick hat sich auf seinem Gesicht festgesetzt. „Krieg ich deine Handynummer?“ fragt Tom und ich sehe ihn erstaunt an. „Ähm, des soll jetzt keine Anmache sein!“ fügt er hastig hinzu und blickt mich neugierig an. Ja ne, ist klar Herr Kaulitz!
th-dome
Hallüüü smile.gif
ich hab eben nach ff's geguck und was seh ich da ?!
Deine biggrin.gif
du weißt ja, ich mag die total smile.gif
hab hier nochmal alles gelesen
an des gespräch in der sauna konnte ich mich ganimmer erinner smile.gif

mach weiter
aber auch drüben ne tongue.gif

ly Dome
ThgirlBillTom
hey schön geschrieben!!! schrieb büdde weiter hdl
Timid-girl
Danke euch beiden. Na dann ist gut das du sie noch mal gelesen hast Dome ^^


Die Besprechung

„Ja ne, ist klar Herr Kaulitz! Wie komm ich auch dazu das zu denken!“ antworte ich und muss dabei grinsen. „Echt jetzt!“ sagt er empört. „Na dann stört es dich ja nicht wenn ich NEIN sage!“ antworte ich und wende mich zum Gehen. Die Tür von unseren Konferenzsaal wird von Jörn geöffnet. Dieser sieht in meine Richtung und wirkt leicht sauer, als er die Jungs entdeckt wechselt sein Blick von sauer zu überrascht. „Komm jetzt du hast heut schon genug umgeschmissen!“„Viel Spaß in den USA!“ ruf ich den beiden zu und verschwinde hinter Jörn im Konferenzsaal. „Seit wann hängst du mit denen rum?“ kommt probt die Frage von Jörn nachdem er die Tür geschlossen hat. „Ähm.. das war Zufall!“ antworte ich verwirrt und überrascht. „Du tust fast so als hätten die die Pest!“ sag ich immer noch verwirrt. Da Jörn zu den lockeren Managern gehört und ich gerade von ihm erwartet hätte gut auf die Jungs zu sprechen zu sein. So weit ich mich dunkle erinnern kann hat er sogar mal mit David Jost zusammengearbeitet. Da bin ich mir jetzt aber gar nicht mehr so sicher, weil mein Supergehirn in letzter Zeit nicht sonderlich gut funktioniert.

„Ich hab nichts gegen die Jungs so lange sie sich von dir fern halten!“ antwortet er tonlos und setzt sich auf seinen Platz. „Mike und Tim kümmert euch bitte darum!“ richtet er seine Worte an meine beiden Securitys. Ich starre ihn fassungslos an und setzte mich jedoch auch. Für Jörn ist das Thema damit vom Tisch, denn der wendet sich schon Amy zu um mit ihr scheinbar schon über das zweite Album zu reden. „Wie viele neue Songs hast du schon geschrieben?“ fragt Jörn und wendet seinen Blick nicht von Amy ab. „Fünf sind fertig für das neue Album!“ antwortet diese und möchte gerade ansetzen und mit Jörn über den Titel des Albums reden, als bei mir die Alarmglocken anfangen zu läuten. „HALT!“ schrei ich und spring von meinen Stuhl auf. „Was soll das alles heißen Jörn. Erstens du bist NUR mein Manager, aber du bestimmst nicht über mein Leben. Ich rede mit wem ich will und wann ich will. Zweitens willst du mir gerade weiß machen, dass ich kein Mitspracherecht an meinem zweitens Album habe? Das ist ein Witz oder?“ fauch ich ihn an. Jörn scheint dies alles wenig zu kümmern. Er hockt seelenruhig auf seinem Sessel und lächelt mich an. „Hör mal Schätzchen. Es ist nur für die nächsten Monate. Bis die Presse vergessen hat, dass sie dich und Tom zum neuen Traumpaar erklärt haben. Natürlich hast du Mitspracherecht du suchst aus welche Songs du singen willst und welche nicht.“ antwortet er und ist jetzt aufgestanden um aus dem Fenster zu sehen. „Was für Songs? Die die meine tolle Produzentin allein geschrieben hat. Ich schreib meine Songs selber und ab und zu hilf sie mir! So war das abgemacht!“ sag ich und stehe nun neben ihm.

„Dein neues Album erscheint Anfang August. Also in 6 Monaten. Es muss ein Monat vorher fertig sein, damit man die CDs herstellen kann und diese auch im Laden pünktlich sind. Ein bis zwei Monate um alles einzusingen und noch mal ein Monat um das Material auszuwerten und perfekt zusammen zuschneiden, abzustimmen mit den Instrumenten. Du hast also ca. zwei Monate um 12 perfekte Songs zu schreiben die in der Lage sind dein erstes Album zu Toppen.“ antwortet er mir und seine Stimme klingt dabei sonderbar kühl und unnahbar. Nichts von dem fröhlichen warmherzigen Jörn ist mehr übrig. Er lacht kalt auf und zündet sich seine Zigarette an. „Ach ja nicht zu vergessen das du 26 Konzert und weiß Gott wie viele Interviews, Fotoshottings und Showauftritte in den nächsten zwei Monaten hast.“ „DU scherzt gerade oder? Mein Album Unsichtbar erscheint doch erst Ende März! Da kann doch niemand erwarten das 5 Monate später mein zweites Album kommen soll.“ sag ich und kann immer noch nicht fassen, was hier gerade gespielt wird. Jörn sieht mich fast mitleidig an. „Nein tu ich leider nicht! Du hast großes Potenzial und Sony BMG möchte das du erfolgreicher wirst als Tokio Hotel. Sie haben alle Mittel in Bewegung gesetzt um dich so lukrativ wie Möglich auf den Europäischen Markt zu werfen. Die 26 Promotion Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind nur dafür da um den deutschsprachigen Fans das Gefühl zu vermitteln du gehörst ihnen. Im Endeffekt wirst du auf deiner großen schon geplanten Europatour vielleicht höchstens 4 Konzerte in den drei Ländern geben. Frankreich ist seit Tokio Hotel Deutschinfiziert, dort sind die meisten Konzerte angesetzt. Wenn Tokio Hotel der Erfolg in Amerika verwehrt bleibt kannst du aufatmen. Wenn nicht wird dein deutsches zweites Album im Sommer in Europa erscheinen und du wirst bis Weihnachten damit auf Europatour sein. Nebenher musst du es auf Englisch einsingen. Damit nach Weihnachten in den USA die erste Single erscheinen kann und du auf Promotion Tour kannst. Du bist dann 2009 drüben. Ein Jahr später und trotzdem 1 ½ Jahre früher als die Jungs.“ „Und wann soll ich schlafen, essen, trinken und einfach LEBEN?“ frag ich. „Luna das ist deine Chance. In zwei Jahren weiß die ganze Welt wer du bist. Was hast du bist jetzt erreicht? Nichts! Du hast eine Single und bist für den besten Newcomer Echo nominiert, aber bekommen hast du ihn noch nicht. Trotzdem sind zwei Europatouren geplant und das alles nur, weil Sony BMG an dich glaubt. Klar wollen sie Universal Records ausstechen, aber das braucht dich nicht zu interessieren.“ macht Jörn mir meine Situation deutlich. „Du stehst aber nicht 100 % hinter Sony BMG oder?“ frag ich ihn und versuch das was er gesagt hat zu verarbeiten. Die hätten mich ohne Vorwarnung einfach so ins eiskalte Wasser geworfen. Ohne zu wissen ob ich schwimmen kann. Jörn hat vorhin verdächtig mitleidig mich angesehen. „Doch das tu ich!“ antwortet er mir und weicht meinem Blick jedoch aus. Irgendwie hab ich das Gefühl das er nicht davon begeistert ist. Er hat mir zwar eine große Karriere vorhergesagt, doch nicht so. „Was ist wenn mein Album floppt?“ frag ich unsicher, da ich Angst vor der Antwort habe. „Das wird es nicht!“ „Wir sollten jetzt unsere vorgehensweise für die heutigen Interviews besprechen. Ich schätze die französischen Kollegen haben auch schon Wind davon bekommen. Ich hab ein Exklusiv Interview für die Bravo noch dazwischen geschoben. Lass uns keine Zeit verlieren!“ sagt er und setzt sich wieder.

Auch ich folge seinem Beispiel und es werden tausende Varianten besprochen was und wie ich es sage. Ich wusste gar nicht wie die Betonungen auf ein Wort manchmal ein Interview in eine bestimmte Richtung lenken konnten. „Verstanden?“ fragen mich Amy und Jörn nach einer Stunde und ich nicke bloß. „Das ist extrem wichtig. Also hast du es verstanden?“ fragt Jörn eindringlich. Ich weiß doch, dass meine Karriere davon abhängt, ob das funktioniert oder nicht. „Ja hab ich. Nur den Sinn nicht wirklich! Du wolltest doch das ich mich von Tom fernhalte und jetzt soll ich quasi indirekt sagen ich sei in ihn verliebt?“ frag ich ihn. „Ja ich möchte das immer noch, aber da Tom in den USA ist wird er keine persönliche Stellungnahme abgeben können und die Fans glauben der Plattenfirma nicht. Denk daran es so zu formulieren, dass du dafür nicht belangt werden kannst! Es geht darum von der Alkoholsache abzulenken.“ spricht er eindringlich auf mich ein. „Ich bin nicht dumm!“ sag ich genervt und stehe auf um mir was zum Trinken zu holen. „O.K dann kann der Spaß ja beginnen!“ verkündet Jörn und holt die Reporter rein. Finja die Stylistin frischt mein Make-up auf und schon sitze ich auf dem Sofa und die Kameras gehen an.
ThgirlBillTom
hey echt cool geschrieen!!! schreib büdde weiter hdl
Timid-girl
Ich dachte früher es sei toll berühmt zu sein. So einfach und unkompliziert du wärst einfach da und alle lieben dich dafür. Die Realität sieht allerdings anders aus. Es ist wirklich harte Arbeit. Täglich Interviewmarathone, ständig freundlich sein zu jedem und keine Fehler machen. Die wenige Freizeit die man hat verbringt man in viel zu kleinen Garderoben, die kaum genügend Platz haben. Aus dem Koffer zu leben ist auch nicht immer einfach. Da du viel mehr Sachen hast und brauchst die du mitnehmen könntest. Hinter der Bühne ist es langweilig und die gesamte Crew ist beschäftigt wenn du mal Zeit hast. Keine Luxusbäder wenn du mit dem Tourbus unterwegs bist. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie das als Band sein muss. Manchmal ist es mir schon zu eng, obwohl Jörn und ich einen Bus für uns alleine haben. Das Essen vom Cateringservice, für das eigentlich gar keine Zeit ist, schmeckt oft gewöhnungsbedürftig. Ein Konzert ist auch etwas was körperlich sehr anstrengend ist, die vielen Scheinwerfer lassen einen verdammt viel schwitzen, dauernd rennt man hin und her, man muss sich auch unheimlich konzentrieren, man will sich ja nicht blamieren.

Das Gefühl auf der Bühne stehen zu dürfen ist jedoch unglaublich. Der Adrenalinkick ist besser als jede Droge, naja jedenfalls glaub ich dass, Jörn achtet peinlichst genau darauf das ich gar keine konsumiere. Auch keinen Alkohol und Zigaretten schon gar nicht, da sie meiner Stimme schaden. Nach dem Konzert ist man einerseits high und andererseits fix und alle. Man möchte nur noch ins Bett, was eigentlich nie funktioniert, da oft die Fans vorm Hotel warten und Autogramme wollen, bevor man dann ins Bett kann muss man erst mal Kofferauspacken. Morgens heißt es wieder extrem früh aufstehen, dann sind meist irgendwelche Termine. Als gewöhnte Langschläferin ist das eine Folter. Es ist jetzt knapp zwei Monate her, dass die Tatsache das ich total betrunken auf der Aftershowparty war, durch die Presse ging. Mittlerweile weiß das schätz ich keiner mehr außer den richtigen Fans. Dafür hat sich das Gerücht von mir und Tom komischerweise stark gehalten. Was vielleicht auch von Jörn beabsichtig war. Seit einem Monat sind die Jungs wieder in Deutschland, da Bill operiert werden musste und dadurch fast die gesamte Tour abgesagt wurde.

An dem Tag an dem er das Krankenhaus verlassen durfte hatte ich ebenfalls einen Termin beim gleichen Arzt, da Jörn angeblich sicher gehen wollte, dass mit meinen Stimmbändern alles in Ordnung ist nehme ich ihm nicht ab. Ich glaube die Tatsache das ich eine halbe Stunde vor Bill und Tom die Klinik, von Bild Reportern gesehen, verlassen habe war geplant. Doch seit der Besprechung geht mir Jörn ständig aus dem Weg oder meinen Fragen. Er hüllt sich jedoch in Schweigen gegenüber mir und auch der Presse. Was natürlich wie eine Bestätigung für die Presse ist. Tom hat alles dementiert, doch nach den neuen Bildern wie ich die Klinik kurz vor ihm verlasse. Ist er dazu übergegangen wie ich einfach nur zu lächeln und zu sagen es gäbe nichts zu bestätigen oder zu dementieren. Nächste Woche erscheint meine erste Live DVD. „Best oft meine Welt“ von meiner Promotion Tour „meine Welt“. Die 26 Konzerte sind vorbei und ich finde es schade, denn das ist einfach das Beste an meinem Job. Bis jetzt scheinen sich die Erwartungen meiner Plattenfirma zu bestätigen. Meine erste Single ist immer noch in den Top 5. Sogar einen Echo gab es dafür in der Kategorie „Song des Jahres 2007.“ Damit hätte ich nie gerechnet an dem Abend war ich der glücklichste Mensch der Welt. Ich hatte sogar Tränen in den Augen, als ich meine 4 Echos abgeholt habe. Newcomer des Jahres, beste Sängerin, Song des Jahres und bestes Video. Videodrehs sind total anstrengend und vor allem der für „Nimm dir Zeit“. Es kommt immer darauf an was für ein Video man dreht. Da kann es schon mal passieren, dass man nachts um 4 Uhr dreht oder eben bis 4 Uhr dreht. Bei dem Video haben wir wirklich ohne Witz 24 Stunden gedreht. Ich dachte ich kipp um. Danach hab ich höchstens 6 Stunden geschlafen und dann sind wir nach Köln zum Studio von Stern TV. Auf dem vorletzten Konzert in Genf bin ich dann wirklich während den Proben umgekippt. Jörn war Tage außer sich und ich weiß nicht wirklich ob er auf mich oder auf meine Plattenfirma sauer war. Mike meinte er hätte sich tierisch mit den Bossen gestritten. Doch irgendwie war es ja meine Schuld. Ich weiß immer noch nicht was da passiert ist. Ob es jetzt am Stress lag könnte schon sein, da ich vor meinen Abschlussprüfungen auch so einen enormen Druck hatte und deshalb immer Krank geworden bin. Meine zweite Single ist momentan auf Platz eins, wie mein Album. Ich hatte große Angst den Erwartungen nicht gerecht zu werden. Deshalb bin ich jetzt extrem erleichtert. Bei all dem Stress hatte ich kaum Zeit an Bill oder gar Tom zu denken.

Der schwirrt mir nämlich in letzter Zeit mehr im Kopf. Was jedoch schätz ich einfach an den Gerüchten liegt. Ich bin eigentlich erstaunt, dass er gar nicht wirklich versucht die Gerüchte aus der Welt zu schaffen. Heute Abend ist der Steigeraward und dann geht es nach Köln. Dort werde ich die nächste Woche verbringen werde. Es ist ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass man ein paar Tage im gleichen Bett aufwacht. Denn am Anfang war das ein ziemlich fremdes Gefühl für mich. Manchmal kommt es mir so vor wenn ich mir unsicher bin, dass ich mir Fan Foren durchlese um herauszufinden welche Meinung meine Fans über einen Auftritt oder ein Interview von mir haben. Da muss ich nicht immer positive Sachen lesen, aber damit muss man rechnen. Vor allem das Gerücht hat in den Tokio Hotel Fans für gespaltene Meinungen gesorgt. Da gibt es welche die das gut fänden, wenn es stimmen würde und welchen denen es egal wäre. Nicht zu vergessen die wo es natürlich total scheiße fänden. Beleidigungen sind dann keine Seltenheit. Jörn ist ausgerastet als ich einmal nachdem ich mir das durchgelesen habe total deprimiert war. Natürlich hat er Recht. Ich sollte mir das nicht antun, wenn ich damit nicht klar komme, aber ich mein ein kleines Kind verbrennt sich ja auch an der Herdplatte, obwohl seine Mutter sagt das es heiß ist und weh tut. Ich halt mich jetzt aus solchen Fan Forums fern. Aus Fehlern lernt man eben doch.

„Fertig!“ verkündigt Finja die Stylistin und ich werfe nur schnell einen Blick in den Spiegel. „Danke!“ antworte ich und gehe auf Mike zu. Der mich zum Van bringt. Indem sitzen Jörn und Tim schon längst. Die beiden waren bis eben in eine heiße Diskussion verwickelt. Jörn sieht mal wieder nicht begeistert aus. Ich trau mich gar nicht zu Fragen, da ich sonst seinen Ärger zu spüren bekomme oder er mich einfach mal wieder in Unkenntnis lässt. Keine Ahnung was besser ist. Wir fahren keine 10 Minuten als er sich räuspert. „Du siehst fantastisch aus!“ sagt er und lächelt mich leicht an. „Danke!“ antworte ich erfreut. Der alte Jörn ist zurück denk ich für einen Moment. Doch keinen Augenblick fällt in seinen Geschäftsmäßigen Ton zurück. „Nimm nicht noch mehr ab sonst wirkst du dürr und ich will nicht noch Magersuchtgerüchte dementieren müssen!“ „Ja klar!“ antworte ich genervt und das schreien von Fans wird lauter. „Zu deiner Info falls du in einem Interview darauf angesprochen wirst! Tom ist auch da!“ sagt er und steigt aus. Na toll jetzt konnte ich mich so toll psychisch darauf einstellen ihn zu treffen. Oder hatte genügend Zeit um mir eine Antwort auf eventuelle Fragen zu überlegen. Ich betrete den Roten Teppich und fange an erstmal so viele Autogramme wie möglich zu schreiben. Bis mich Mike schon zu den Reportern schiebt.

„Gut siehst du heute wieder aus! Luna“ kommt probt der erste Schleimkommentar einer Reporterin von RTL.

„Dankeschön ich hab mir Mühe gegeben!“ antworte ich freundlich und lächele in die Kamera.

„Du bist in der Kategorie Musik nominiert. Rechnest du mit dem Award?“ fragt sie.

„Ich hoffe sehr, aber sicher sein kann man sich da nie vor allem ist die Konkurrenz nicht zu unterschätzen.“ antworte ich.

„Jetzt kommen wir mal zu Gerüchten. Du wirst sie sicher nicht gerne hören, aber es haben sich in letzter Zeit zwei stark gehalten die deine Fans beunruhigen. Was sagst du dazu?“ fragt sie.

„Ähm.. ich weiß grad wirklich nicht um welche Gerüchte es sich handelt. Es gibt ja mittlerweile ziemlich viele!“ antworte ich um etwas Zeit herauszuschinden.

„Ja zum einen das du vergeben sein sollst an einen Kollegen. Der rein Zufällig heute Abend völlig alleine ebenfalls diese Veranstaltung besucht und zum anderen soll deine Europatour aus gesundheitlichen Gründen gefährdet sein.“

„Also die Europatour ist auf keinen Fall gefährdet. Ich bin topfit und 2008 wird mein Jahr. Ehrlich gesagt weiß ich nicht wer sich so was ausdenkt, aber ich bin definitiv niemals zusammengebrochen. Alles in einem Leben läuft gerade perfekt!“ antworte ich und lächele in die Kamera.


Bevor sie mich weiter ausquetschen kann muss ich weiter den Roten Teppich entlang. Nachdem endlich alle Fotografen ihre Fotos haben kann ich in die Halle. Rote Teppiche sind extrem nervenaufreibend und es ist einfach schrecklich wenn zig Leute nach dir schreien und du nicht weiß wohin du zuerst sehen sollst. Außerdem ist es häufig so, dass du an vielen Fans vorbei fährst, weil es einfach zu lange dauern würde. Bei extrem vielen Fans wird so der Teppich verkürzt. Mir persönlich tut das immer am meisten Leid, wenn ich sehe wie die Fans enttäuscht sind und ich hab jedes Mal ein schlechtes Gewissen, den Fans gegenüber denen ich kein Autogramm geben kann. Meine Schuldgefühle sind schon zum Standart geworden, da ich am Anfang noch sehr guten Kontakt zu meinen Fans hatte. Zum Beispiel über unseren offiziellen Fanclub und meine Myspace Seite. Dazu hab ich jetzt kaum noch Zeit ich bin ja froh, wenn ich noch Zeit finde meiner Familie und meinen Freunden zu schreiben oder sie gar anzurufen.

Tim lässt mich und Mike einen Moment zurück in der Vorhalle. Wo sich die ganzen Stars in ihre Freundschaftlichen Grüppchen aufspalten. Es dauert nicht lange und er ist mit einem großen Teller voll essen zurück. „Für dich!“ sagt er und stell sich neben Mike. „Ich kann jetzt nichts essen, aber danke!“ antworte ich und möchte den Teller zurück bringen, als mich Tim am Arm festhält. „Ich soll darauf achten das du genügend isst! Jetzt stell dich nicht so an oder magst du das nicht?“ sagt er und gegen Ende nimmt seine Stimme einen leicht versöhnlichen Ton an. „Ich kann selbst auf mich auspassen, aber ich krieg jetzt keinen bissen runter! Du kannst mir ja zusehen wie ich später in meinem Hotelzimmer etwas esse.“ antworte ich schnippisch und Tim schüttelt nur verheerend den Kopf. Er ist halt einfach ein klasse Kerl. Doch manchmal geht mir das bemuttern von drei echten Kerlen total auf die Nerven.
Ich hab in letzter Zeit immer weniger wirklich Hunger. Das hat sich auf meinen Körper ausgeschlagen. Doch ich kann einfach nicht essen, wenn ich keinen Hunger verspüre. Ich bin 16 und werde dieses Jahr noch 17 Jahre alt. Also bitte das Verhalten von denen lässt vermuten ich sei ein kleines Kind. „Komm wir gehen zu deinem Platz!“ fordert mich Mike auf und ich gehe durch die Vorhalle in die große Haupthalle. Wir bahnen uns unseren Weg durch die Sitzreihen, bis wir an meinem Platz ankommen. Tim verschwindet in den Backstagebereich. Ich bin ehrlich froh, dass ich heute wenn es hoch kommt nur einen Preis abholen muss. Für einen Auftritt fühle ich mich viel zu schwach, aber des darf Jörn nicht hören. Ich weiß wirklich nicht was mit mir los ist. Ich bin häufig Müde und bei unserer ersten Probe für die Europatour hatte ich das Gefühl ich sei im falschen Film. Ich hab angefangen meine eigenen Texte zu vergessen. Wie soll das mit dem zweiten Album dann werden.

„Na Abend! Wie geht es meiner bezaubernden schöne Freundin?“ fragt mich eine Stimme rechts neben mir und ich dreh mich Augenblicklich um. Dabei berühren sich unsere Nasenspitzen. „Na nicht so stürmisch oder willst du mich vor der gesamten Pressemeute küssen?“ sagt Tom lächelnd.
th-dome
hihi, du weißt ja wie sehr ich die ff liebe ne smile.gif

mach weiter smile.gif

deine treueste leserin tongue.gif
LisaLikesTH
wow sehr toll konnte gar nich mehr aufhören zu lesen wink.gif
freue mich schon auf neues happy.gif
Timid-girl
Hey ihr beiden *euch drück*

danke für eure Kommis Da gibt es zur belohnung gleich das nächste Kapitel

Herzlichen Glückwunsch

„Das glaubst du doch selbst nicht!“ antworte ich schnippisch und weiche automatisch zurück. „Du bist mir doch so nah gekommen!“ füg ich hinzu und fixiere ihn. „Jetzt war es wieder ich! Typisch Frauen“ sagt er und seufzt dabei theatralisch auf. Er setzt sich direkt neben mich und lächelt mir zu. „Weißt du eigentlich Schade, dass wir nicht wirklich zusammen sind!“ sagt er und ich ziehe eine Augenbraun hoch. „Das ist jetzt nicht dein Ernst oder?“ frag ich ungläubig. „Doch! Naja, nicht wirklich, ich kenn dich ja nicht. Nur… weißt du was ich komisch finde?“ antwortet er und ich sehe ihn ratlos an. Soll ich jetzt seine Gedanken lesen? Das wäre ja noch schöner. „Nein, aber du verrätst es mir sicher gleich!“ antworte ich und erübrige ein kleines Lächeln für ihn. „Du solltest nicht all zu nett zu mir sein. Es beobachten uns schätzungsweise 10 neugierige Journalisten. Darunter auch eine ganz besondere Freundin von uns!“ sagt er und spielt mit seinem Plektrum. „Was für eine Freundin?“ frag ich und schau mich automatisch um. Plötzlich entdecke ich die Society Expertin, die jedoch augenblicklich ihren Blick von uns abwendet. „Ich möchte mich nicht einmischen, aber wie wäre es wenn sie ihren Platz aufzusuchen und Luna in Ruhe lassen?“ fordert Mike, dem es wohl zu viel geworden ist, Tom freundlich und doch bestimmt auf. „Ich sitze schon! Danke.“ antwortet dieser nur grinsend und wendet sich dann wieder mir zu. „Du hast sie entdeckt. Sie hat ja gesagt sie behält uns im Auge. Klingt doch fast wie eine Drohung findest du nicht auch?“ fragt er mich und ich verdeutliche mit einem Blick das sich Mike setzten soll. „Ja, da hast du Recht. Warum bist du nicht bei Bill?“ antworte ich und erblicke Jörn in der nähe der Society Expertin. Sieht fast so aus als würde er sie belauschen. „Naja, der kommt schon ganz gut ohne mich zu Recht. Außerdem war er der Meinung ich sollte dich mental unterstützten!“ antwortet er und wirft mir das Plektrum zu. Automatische fange ich es und starre in meine Hand. „Kleines Andenken an mich, geh sorgsam damit um! Ich liebe mein Plektrum!“ sagt er und plötzlich beugt er sich zu mir nach vorne. Er haucht mir in mein Ohr „Weißt du was ich komisch fand! Ich habe nicht mal deine Nummer, doch du erklärst mich öffentlich zu deinem Freund!“ Die Scheinwerfer gehen aus und die gesamte Halle ist in Dunkelheit gehüllt. Ich hab gar nicht bemerkt, dass sich alle anderen ebenfalls gesetzt haben. Eine laute Stimme zählt langsam und deutlich von 10 bis 1 runter. Bei 1 gehen die Lichter auf der Bühne an und die Moderatoren begrüßen uns. Es wird höflichkeitshalber geklatscht und ich muss mich selbst beherrschen um Tom nicht anzusehen. Ich hätte ihm so gerne die Leviten gelesen, doch trau ich mich nicht etwas zu sagen. Es wäre einfach zu unhöflich. Leise fast lautlos steht Mike auf. Ich wundere mich einen Augenblick bis ich bemerke das Jörn mit ihm den Platz tauschen will.

Die Kategorien vergehen merkwürdig langsam und ich habe das Gefühl zu ersticken. Keiner sagt etwas und alle starren auf die Bühne. Es wird applaudiert für Udo Jürgens. Ich finde der Auftritt war grauenhaft. Zum Glück wurde ich zu Hause immer verschont solche Musik zu hören. An zu Hause zu denken ist jetzt nicht gerade sinnvoll. Ich spüre einen leichten Stich in meinem Herzen. Zu Hause, was bedeutet das genau. Ist man dort zu Hause wo man die meiste Zeit seines Lebens verbringt? Oder wo man gemeldet ist? Vielleicht der Ort an dem man aufwuchs oder doch einfach nur der Ort an dem man sich ein Leben lang am wohlsten gefühlt hat? „Du machst mich nervös!“ sagt Tom und legt seine Hand fest auf meine. Erst jetzt bemerke ich, dass ich nervös bin und immer wenn ich nervös bin spiele ich mit meiner Hand. Ich lächle ihm zu. „Vielleicht ist das ja meine Absicht!“ antworte ich frech und versuche meine Hand unter seiner hervorzuziehen. Doch ich stoße auf Widerstand, sehr starken Widerstand! Tom macht es mir leicht all die Dinge auszusprechen die ich gerade denke. Bei anderen komm ich mir immer so dumm vor und hab Angst etwas Falsches zu sagen.
„Deine Kategorie ist dran!“ verkündet er flüsternd und ich wende meinen Blick auf die Bühne. Es stimmt! Der Film der Nominierten wird gerade eingespielt. Ich spüre wie mein Herz anfängt schneller zu Pochen. Dann sehe ich mich auf der großen Leinwand. Unbehagen macht sich in meinem Magen breit. Ich bin es immer noch nicht gewöhnt mein Gesicht in der Öffentlichkeit zu sehen.

„Und der Steiger Award für „Musik des Jahres“ geht an …“ verkündet die Moderatorin und macht eine gedehnte lange Pause. Ich werde noch wahnsinnig hab ich das Gefühl und möchte einfach nur weit weg hier. „Luna!“ Ich spüre wie Tom meine Hand loslässt und aufspringt so wie der Rest um mich herum nun auch steht. Es kommt mir wie in einem Film vor. Alles läuft im Zeitraffer und das Klatsche und der Jubel der Menschen hör ich kaum viel zu weit weg ist es. Mein Name wurde genannt dringt meine innerliche Stimme immer deutlicher in mein Gehirn. Ich habe gewonnen! Ein lächeln breites sich auf meinem Gesicht auf und ich falle Tom der direkt vor mir steht freudestrahlend in die Arme. Einen Augenblick ist er überrascht, doch dann spüre ich wie er die Umarmung erwidert. Jörn schlingt seine Arme um meine Taille und zieht mich zu sich. Ich dreh mich zu ihm und lächele ihn stolz an. „Ich hab gewonnen!“ sag ich unfassbar. Es fühlt sich so irreal an. Zu schnell lässt er mich los und schiebt mich in Richtung Bühne. Diese Momente gehören zu den wirklich lohnenswerten in meinem Beruf. Der ganze Körper voll mit riesigen Glückgefühlen für all die harte Arbeit. Vergessen ist sind all die Schattenseiten die es mit sich bringt. Du wirst geachtet für das was du machst und du machst das was du machst extrem gut. Genau dafür stehen diese Preise. Das schönste ist Preise sind nicht vergänglich! „Wow, unfassbar. Nicht mal ein halbes Jahr ist es her. Da kannte mich niemand und ich saß im Studio und nahm dieses Album auf. In der Hoffnung auf Erfolg und Anerkennung. Nie hätte ich mir zu Träumen gewagt das ich eine solche Resonanz bekomme. Ich könnte jetzt Anfangen irgendwelche Namen, die die meisten nicht kennen, zu nennen und ihnen zu danken, doch ich glaube das geht schneller wenn ich einfach nur sage Ich danke allen die an mich geglaubt haben und es immer noch tun!“ sage ich und beende damit meine Rede auch sofort wieder. Es ist mir unangenehm Reden zu halten, dass war schon immer so. Doch im letzten halben Jahr hab ich mich immer mehr daran gewöhnt. Wirklich Alltag wird das wohl nicht und vielleicht ist gerade das so toll. Langsam gehe ich zurück auf meinen Platz und setzte mich.

„Das muss gefeiert werden!“ flüstert mir Tom ins Ohr und ich spüre förmlich Jörn durchdrehen. Weshalb ist er so sauer? Ich verstehe ihn nicht, wenn das mit Tom so schlimm für meine Karriere sein würde, dann hätten Gerüchte schon gravierende Auswirkungen gehabt oder? „Ja, bild dir ja nichts drauf ein. Wir feiern in meinem Hotelzimmer!“ flüstere ich ihm zu und versuch jetzt nicht daran zu denken, wie ich Tom unbemerkt auf mein Zimmer schaffe. Doch in der Öffentlichkeit können wir auch schlecht feiern. Also hab ich keine andere Wahl. Außerdem über den einen Bruder zum anderen. Gleichzeitig kann ich die Chance nutzen um mehr über Bill herauszufinden. Bevor die Presse die Tatsache das wir zur gleichen Zeit im gleichen Ort gelebt haben breittritt. Ich hoffe ja immer noch, dass sie das nie rausbekommen, aber da bin ich mir in letzter Zeit nicht so sicher. Siehe mein kleiner Schwächeanfall beim Konzert. Mögen Zwillinge eigentlich die gleichen Personen? Wäre nicht gerade sinnvoll bei Liebesbeziehungen. Aber so sympathisch finden die bestimmt die gleichen Personen oder? Naja jedenfalls würde ich heute Abend nicht alleine sein. Das ist dann mal das wichtigste! Das Schlimmste ist auf Tour das allein sein. Du hast für alles Mögliche keine Zeit doch um sich einsam zu fühlen da ist immer genügend Zeit vorhanden. Ich habe die Hoffnung, dass ein paar entspannende Tage nach der Deutschlandtour mir genügend Kraft für die Europatour geben werden. Doch eine inneres Bauchgefühl sagt mir das ich mich zu früh freue über die freie Woche bei meiner Mutter.

„Was ziehst du den für eine Fresse?“ reißt mich Tom aus meinen Gedanken. „Na danke du siehst auch klasse aus!“ antworte ich gleich schnippisch und bemerke erst jetzt das die Veranstaltung vor wenigen Minuten geendet haben muss. Tom packt meine Hand und zieht mich förmlich hoch aus meinem Sitz. „Was hast du vor!“ frag ich intelligent und er grinst mich frech an. „Frei zu sein! Vertrau mir!“ sagt er und sieht wieder nach vorne. „Luna bleib stehen!“ schreit Jörn durch die gesamte Halle und alle Köpfe drehen sich förmlich zu uns um. Augenblicklich bleib ich stehen und somit zwing ich Tom auch stehen zu bleiben. Wir drehen uns beide um und in meinem Hals bildet sich ein dicker fetter Kloß. Ich will seine Hand automatisch loslassen doch als ob er meine Gedanken lesen kann drückt er sie fester und gibt sie nicht frei. „Willst du eine Marionnette sein die willenlos alles mit sich machen lässt?“ fragt er mich und steht dicht hinter mir. Ich spüre seinen Oberkörper an meinen Schultern. Am liebsten würde ich mich einfach fallen lassen ihn die Entscheidung überlassen. Wie soll man sich da bitte entscheiden!
th-dome
ich liebe diesen teil
und der nächste ist auch hammer

das mit de rnacht, is des in der nächsten oder übernächsten??
naja auf jeden sind de tiele jetzt sooo hammer smile.gif

hach ja tom
zu sedxsymbol
dann entscheide mal für luna smile.gif
LisaLikesTH
wieder sehr toll bitte weiter machen happy.gif
th-dome
ZITAT(LisaLikesTH @ 29. September 2008, 22:17) *
wieder sehr toll bitte weiter machen happy.gif


wart mal ab..
des wird nich richtig klasse smile.gif
ich hab letzt so geheult

ne süße ?! smile.gif
LisaLikesTH
na dann bin ich mal gespannt kennst du die ff schon?
th-dome
ja zumindest ein paar teile weiter smile.gif

(oki was heit ein paar einige xD)
Timid-girl
Hey ch kann da auch nichts für. Keiner hat hier ein Kommi hinterlassen also hab ich vergessen regelmäßig zu posten, aber wenn du jetzt fein jeden tag kommi hinterlässt dann holst du die kleine vorlaute th-dome ein XD

Und du verrat hier doch nicht alles. Das mit der Nacht ist jetzt und der morgen danach des nächste. Also in der FF kommt noch vieles was man nicht erwartet. (hab einen tollen Plan)



Kleine Privatparty

„Ich kann nicht!“ flüstere ich und lasse seine Hand los. Augenblicklich gehe ich auf meinen Manager zu und entscheide mich damit wohl für ein Leben als Marionette, aber man kann nicht alles haben. Das Leben als Star hat nun mal seinen Preis und ich würde Lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht bereit bin diesen zu zahlen. Zu öde, langweilig, normal war das Leben, das ich bisher geführt habe und zu groß der Wunsch etwas Besonderes für jemanden zu sein. Vielleicht ist es auch einfach so, weil ich nie etwas Besonderes für irgendwen war, deswegen möchte ich es jetzt für möglichst viele Menschen sein. „Mitkommen!“ ertönt Toms Stimme und durch eine Handbewegung seinerseits verdeutlicht er seinem Bodyguard irgendetwas. „Hey ...!“ versuch ich mich zu wehren, doch eigentlich ist es mir auch irgendwie Recht das er mich wegzieht. Er packt mich an der einen Hand und in der anderen trag ich noch den Preis. Gemeinsam rennen wir zum Ausgang wo uns lautes Gekreische empfängt. „Das war keine gute Idee!“ verkünde ich. Da die Masse von Fans nun uns beide Hand in Hand erblickt hat und wohl vorläufige Schlüsse ziehen. Plötzlich ist es nämlich todstill. „Da magst du Recht haben!“ antwortet Tom und im selben Moment kommt ein schwarzer Van angefahren. Ich hätte mir ja nie träumen lassen in dem schwarzen Van einmal mitzufahren. „Du Schlampe!“ ruft eine Gruppe von Mädchen und ich wusste ja das man das eindeutig falsch versteht. Tom öffnet die Wagentür und schiebt mich förmlich rein, kopfschüttelnd steigt er ebenfalls ein und befiehlt seinem Bimbo loszufahren. Es fängt langsam aber sicher an zu nieseln. Ich glaube das ist ein Zeichen dafür, dass ich mich nicht hätte entführen lassen sollen. Erstaunt stelle ich fest, dass ich meine Handtasche noch mitgenommen habe und das Handy, das sich darin befindet, anfängt zu klingeln. „Wo ist das Scheißteil!“ fluche ich, während Tom mich ungeniert belustigt beobachtet. Nachdem ich es dann mal endlich gefunden habe, reißt der Depp es mir dann auch gleich aus der Hand.

„Ja hallo!“ „Ach nein, das geht gerade nicht!“ „Doch sicher!“„Ich mag Sie auch!“ „Ja mal sehen ob ich ihr das ausrichte!“„Nein das finde ich ist keine gute Idee!“„Wie gesagt, Sie sind mir auch ans Herz gewachsen!“„Natürlich möchte ich das“ „Ja, da haben Sie mich schon richtig verstanden!“„Warum sollte ich nicht zugeben, dass ich sie nur flachlegen will?“„Ach wissen Sie was, des ist mir jetzt zu blöd!“„Nein ich bin überhaupt nicht arrogant wie kommen Sie denn darauf!“„Na das tu ich meiner Kleinen doch nicht an!“„Ne mit Sicherheit nicht!“„Natürlich, mach mir total in die Hosen!“ „Oh er hat aufgelegt! Wirklich nett dein Manager, wie David gesagt hat!“ wendet sich Tom mir zu und wir beginnen beide schallend zu lachen. „Oh man ich kann mir denken was er zu dir gesagt hat. Wie geil, das kannst nur du!“ bring ich lachend hervor und plötzlich spüre ich Toms Hand an meiner Wange. Er sucht meine Nähe und genau das verwirrt mich so. Ist es so wie er gerade eben gesagt hat? Will er mich nur flachlegen eine weitere Eroberung auf seiner langen Liste? „Du bist wunderschön!“ sagt er ehrfürchtig und ich lege meinen Blick ein wenig schief. So einen Augenblick hätte ich mir mit Tom gar nicht vorstellen können. In meinem Inneren entsteht ein tiefer Drang auch Toms Gesicht zu berühren, doch ich wage es nicht wirklich. Somit bleibt meine Hand steif dort wo sie ist und hat nur einen Moment gezuckt. Zu viel Angst und Ehrfurcht. „Mein Bruder hat echt großes Glück!“ murmelt er und zieht seine Hand von meinem Gesicht, als hätte er sich gerade verbrannt. Wir starren uns beide Minuten in die Augen, meine sind größer geworden, nachdem er den Satz ausgesprochen hat und seine, als ihm klar geworden ist, was er da eigentlich gesagt hat. „I..c...h.. !“ stottert er förmlich rum und eigentlich kenne ich mich so gar nicht. Doch irgendwas an Tom schafft es mich vergessen zu lassen, dass ich, was Jungs angeht, total unerfahren bin und nimmt mir die Angst vor Fehlern. „Psscht!“ flüstere ich und lege meinen Finger auf seinen Mund. Wir sagen nichts mehr und sehen uns nur weiter unentwegt an. Mein Bauchgefühl verrät mir, dass ich jetzt die Notbremse ziehen muss.
„Wir sind da!“ ertönt die Stimme von Saki, der vorhin unbemerkt von mir wohl auch in den Van eingestiegen ist. Ich nicke leicht und nehme Toms Hand in meine. Gemeinsam steigen wir aus dem Van und bahnen uns unseren Weg durch die Fanmasse am Eingang des Hotels. Ich nehme nichts was um mich herum geschieht wirklich wahr, zu sehr wurde ich von diesem komischen Gefühl überrascht. Ob es Tom genauso geht, vermag ich im Moment nicht einzuschätzen, doch auch er sieht nicht so aus als würde er die Menschen um uns wahrnehmen. Ich lächele ihn leicht an, bevor wir die Lobby erreichen und angespannt vor dem Aufzug stehen bleiben. Tom hat sich nicht einmal die Mühe gemacht seine Keycard zu holen. Vermutlich ist das nicht das erste Mal, dass er das nicht macht. Denn es kommt mir so vor als wäre Tim es gewöhnt solche Aufgaben für seinen Schützling erledigen zu müssen. Er reicht Tom dessen Keycard, bevor der Aufzug kommt und verabschiedet sich dann von uns. Mir schießt augenblicklich wieder die Frage in den Kopf, was er vorhin mit Bill gemeint hat.

Plötzlich berühren seine weichen Lippen meine und ich starre ihn überrascht an. Tom hat seine Augen geschlossen und neckt meine Lippen fast liebevoll. Sein kaltes Lippenpiercing fühlt sich erstaunlich gut an und sorgt dafür, dass meinen Körper eine Gänsehaut überfährt.
„Tom! Ich ..“ versuch ihn ihm mitzuteilen, dass ich das für eine ganz schlechte Idee halte, doch genau in dem Moment in dem ich meinen Mund öffne, erstickt er jeglichen Redeversuch mit einem weiteren Kuss. Einen viel leidenschaftlicheren als den gerade eben und unsere Zungen spielen miteinander. „Nicht denken!“ flüstert er in mein Ohr, bevor er neckisch in meinen Hals beißt. Meine Hände gleiten über sein zartes Gesicht und unsere Lippen treffen sich daraufhin erneut. Ehe ich das Gefühl recht verarbeiten kann, spüre ich seine Hände an meiner Taille und auf meinen Schultern. Tom schiebt langsam die Spagettiträger meines Kleides von meinen Schultern, als uns der Klang des Aufzugs auseinander fahren lässt.
„Pling!“ Erschrocken starr ich auf den Flur in dem wir gerade angekommen sind. Vor uns steht eine junge Frau dessen Gesicht ich sicher bin irgendwo her zu kennen. Reflexartig fährt meine Hand zu meinen Spagettiträgern und ich schieb sie wieder dahin wo sie vorhin waren. Der Frau entgeht das natürlich nicht und allein der Gedanke, dass sie weiß was wir gerade hier gemacht haben, lässt mich knallrot werden. „Luna kommst du!“ sagt Tom und versucht dabei so ruhig wie möglich zu klingen. Doch ich merke seiner Stimme die Ungeduld und Sehnsucht an. Sehnsucht nach ihm oder dem was wir gerade eben erlebt haben. Tom steht schon längst im Flur und nur ich hab mich bis gerade eben keinen Zentimeter von der Stelle bewegen können. „Äh klar!“ antworte ich intelligent und folge ihm mit starren Blick auf den beigen Flurboden. Nachdem der Aufzug wieder davon gefahren ist, stehe ich immer noch in Sicherheitsabstand zu Tom.

„Tom ich ... ich kann nicht!“ stottere ich mir mehr recht als schlecht einen zusammen und weiche vor ihm automatisch zurück. Tom hat versucht mir erneut nahe zu kommen, doch meine innere Stimme von vorhin macht sich erneut sehr laut bemerkbar. Notbremse ziehen und zwar jetzt sonst ist es zu spät. Die letzte Chance so zu sagen. Ich wende ihm den Rücken zu und möchte erneut zum Aufzug, als er mich am Arm packt und an sich presst. „Ich brauch dich“, raunte Tom mir in mein linkes Ohr während er seine linke Hand unter mein Kleid schiebt. „Ich brauch dich so sehr.“ wiederholt er und schiebt seine Hand zwischen meine Beine. Ich kann nicht verhindern, dass diese Worte und seine Taten mich unheimlich Erregen und gleichzeitig könnte ich mich dafür Ohrfeigen. Wenn uns jetzt jemand sieht, werde ich definitiv im Fußboden versinken, schießt es mir in den Kopf und bevor ich antworten kann, fängt er an meinen Oberschenkel entlang zu streicheln. Ich hasse diesen Mistkerl! Macho, der bekommt was er will, weil er genau weiß, wie er den Widerstand seines Gegenübers brechen kann. Meine Hand streichelt seinen rechten Arm hinunter bis sie auf der Keycard landet. Automatisch nehme ich sie ihm ab und löse mich unfreiwillig von ihm um die Hotelzimmertüre zu öffnen. Tom drängt mich ungeniert ins Zimmer und lässt die Zimmertür ins Schloss fallen ehe er sich an sie lehnt und mich am Arm zu sich zieht. Seine Hände schieben erneut mein Kleid nach oben und beginnen meine Oberschenkel zu streicheln. Ein leichtes Seufzen entfährt meinem Mund. Unsere Lippen lösen sich für einen Moment. Ich lasse meine zarten Finger unter sein viel zu weites T-Shirt gleiten, hektisch zieht er sich dieses über seinen Kopf und offenbart mir seine perfekten nackten Oberkörper. Meine zittrigen Hände streicheln über seinen Oberkörper, seine kleinen aber doch deutlich abgezeichneten Bauchmuskeln. Tom beobachtet geduldig mein Tun und lächelt lustvoll. Das Denken hab ich mittlerweile komplett abgestellt, was sich wohl früher oder später als großen Fehler herausstellen wird, doch im Moment möchte ich mir keine weiteren Gedanken über die Auswirkungen dieser Nacht machen. Denn das ich ihm meine Jungfräulichkeit heute schenken werde, daran gibt es im Moment keinen Zweifel mehr. Was mich selbst mehr als erstaunt. Seine Finger finden den Reißverschluss meines Kleides und keine Sekunde später fällt dieses achtlos zu Boden. "Du bist so verdammt heiß...." raunt er. Seine Lippen finden den Weg zu meinem Hals und saugen genüsslich daran. Ich zucke kaum merklich zusammen und werde derweil von ihm bestimmt zum Bett dirigiert. Gemeinsam fallen wir aufs Bett, ich, schutzlos dem Werwolf ausgeliefert, unter ihm. Bei dem Gedanken muss ich automatisch anfangen zu Lachen, was Tom verwundert zur Kenntnis nimmt. Gefangen zwischen seinen abgestützten Armen lass ich meine Zunge zaghaft an seine Lippen stupsen. Erneut wandert sein Gesicht wieder zu meinem, küsst stürmisch die bereits tiefroten Lippen. Hektisch lass ich meinen zitternden Fingern zu seiner Baggyhose wandern und knöpfe diese auf. Ich schiebe sie ihm so tief ich kann hinunter ohne unseren Kuss zu lösen. Tom strampelt sich die Baggy restlos von den Füßen und wandert mit seinen Küssen meine Brüste entlang immer mehr Richtung Süden. Langsam aber sicher werden die Seufzer lauter und auch ab und zu verlässt ein Stöhnen meinen Mund. Ich erhebe mich etwas um an den Verschluss meines BHs zu kommen, woraufhin mich Tom bestimmt wieder in die weichen Kissen drückt. Da will wohl jemand die Oberhand nicht verlieren.

„Macho“ quittiere ich sein Verhalten. Er schüttelt den Kopf und ich deute hilflos auf meinen BH der durch die gehärteten Brüste schmerzlich zu spannend beginnt. Tom grinst mich wissend und frech an. „Du solltest verboten werden!“ bring ich noch hervor, nachdem er zwar mich von meinem BH befreit hat. Doch nun mich durch seine vielen Liebkostungen vollkommenes um den Verstand bringen will und bringt. „Ich weiß!“ lautet die keuchende und trotzdem verdammt sexy gehauchte Antwort von Tom. Ehe er mein Schüsselbein entlang küsst. So liebevoll und zärtlich hätte ich den Macho gar nicht eingeschätzt und schon wieder erschreckt mich die Erkenntnis darüber, wie toll ich es finde. Das er so ist und so gar nicht seinem Image entspricht. Ist wirklich so viel nur Schein in dieser Welt voller Stars und Glamour? Die letzten Hüllen zwischen uns fallen achtlos zu Boden und schon lange denke ich nicht an morgen, es gibt nur diesen einen Moment. Der Moment nachdem ich mich so sehr verzehrt habe. Nach der Liebe und Sehnsucht, die mir all die Jahre verwehrt geblieben ist. Egal was ich getan habe und nun bekomme ich das alles auf einmal, ohne einen Preis dafür zahlen zu müssen. Vielleicht wird es nur ein Augenblick sein indem ich mich vollkommen fühle, vereint mit ihm. Tom, der bereit ist mir für diesen Moment das zu geben, was ich mir so sehr wünsche.

Wild küssend haben wir beide an diesem Abend gleichzeitig unseren Höhepunkt erlebt. Die Lust und Neugier hat über meine Unerfahrenheit und alle Bedenken hinweg gesehen. Unsere ganz eigene Privatparty endet und ich schmiege mich an seinen nackten Oberkörper.
th-dome
hach smile.gif
du weißt ja das ich diesen teil liebe...
und ich glaube ich hab die auch shconmal gesagt, das ich tom hasse,
dafür, dass er eine so scharfe waffe ist smile.gif
und naja für auch einiges anderes wink.gif ne tongue.gif

antworte mir mal auf miene nachricht an dich im anderen forum sad.gif
LisaLikesTH
ich liebe diese ff smile.gif
das is echt der hammer wie du das schreiben kannst
wahnsinn happy.gif
ThgirlBillTom
hey echt cool geschrieben!!! ohman tom kriegt aba auch jedes mädel rum!! aba was meinte er da im van mit bill??? naja schreib büdde weiter hdl
Timid-girl
ThgirlBillTom *dich abknuscht*

Du bist die erste die das fragt was er da mit Bill im van meint. Das kommt erst sehr viel später noch zum Ausdruck. Das Tom sie rumgekriegt hat liegt auch an ihr ^^

LisaLikesTH@ Dankeschön. Ich hab wohl Talent ^^

th-dome@ Ja hast du süße. Böser Tom ^^ Der kann doch auch nichts dafür.


Erwachen

Das zwitschern der Vögel lässt mich erwachen. Es ist noch stockdunkel und trotzdem kann ich nicht mehr schlafen. Ich spüre Toms gleichmäßigen Herzschlag indem ich meinen Kopf auf seinen Oberkörper lege. Nach einer Weile fängt es an in meinem Kopf zu rattern und mit kommt eine Idee. Vorsichtig schleich ich aus dem Bett und schnapp mir mein Tongerät. Ich sehe mich hier um und außer dem Badezimmer oder dem Balkon bleibt mir keine andere Rückzugsmöglichkeit.

Kurzerhand entscheid ich mich für den Balkon. Versuche natürlich so leise wie möglich zu sein um ihn nicht zu wecken. Leise fange ich an zu singen um ihn nicht zu wecken. Es kommt selten genug vor das ich einen Song schon so bildlich vor meinem geistigen Auge habe. Vielleicht schaff ich es sogar in möglichst kurzer Zeit viele Songs zu schreiben. Doch so schnell wie Jörn und Sony das wollten wird es nicht klappen.


Besuchst du mich unter der Brücke.
Bist du noch da, wenn ichs nicht schaff?!
Bringst du mir eine warme Decke?!
Und wachst du über meinen Schlaf?!
Wenn ich ganz unten wieder aufwach,
von allen Freunden längst getrennt?!
Hältst du noch eine Weile zu mir,
wenn mich kein Mensch mehr kennt?!


Ich bezweifele stark das Tom derjenige sein wird der noch eine Weile zu mir hält. Die Tränen bahnen ihren Weg über mein Gesicht. Ich hatte großes Glück entdeckt zu werden, doch jetzt bräuchte ich noch mehr Glück um da wo ich bin zu bleiben. Im Nachhinein weiß man wann man hätte umdrehen sollen um nicht zu fallen.


Ich bin gekommen um zu rennen.
Getrieben und gehetzt.
Ich kann das Ziel nicht mehr erkennen.
Hoch auf dem Seil und ohne Netz.


Was war eigentlich mein Ziel? Wieder stell ich mir diese Frage und ich hab keine Antwort darauf. Es gab mal ein Ziel, dass weiß ich noch genau und nun ist es verschwunden hinter den Scheinwerfern des Ruhmes. Ich renne um mein Leben, um meine Seele und letzten Endes bleib ich genau vor denen stehen die mich zu Fall bringen. Wie töricht kann man sein?
Doch wer rennt nicht wissend in sein Unglück? Tief im Herzen weiß jeder was er tun müsste doch Menschen wählen den schmerzhaften Weg.

Ich bin geboren um weit zu springen.
Ich will die Hürden überstehen.
Es wird mir nicht gelingen,
weil ich schon den Abgrund sehe.


Den Abgrund hab ich wohl schon nach der ersten Veröffentlichung gesehen, aber wollte es nicht wahr haben. Meine Aufgabe erfüllen. Denn ich bin geboren worden um den Traum eines anderen zu erfüllen. Daran muss man glaub ich kaputt gehen. Es ist nicht so das ich die Musik nicht liebe, doch frag ich mich ob ich das freiwillig mache. Oder einfach drauf vorbereitet worden bin. Wie dem Opfer in dem Buch das wir in meiner alten Schule gelesen haben.

"Wenn ich Tod bin bist du mein Leben. Die große Pianistin, denn ich lebe in dir weiter."

Besuchst du mich unter der Brücke.
Bist du noch da, wenn ichs nicht schaff?!
Bringst du mir eine warme Decke?!
Und wachst du über meinen Schlaf?!
Wenn ich ganz unten wieder aufwach,
von allen Freunden längst getrennt?!
Hältst du noch eine Weile zu mir,
wenn mich kein Mensch mehr kennt?!


Sing ich mit Tränen in den Augen und schließe diese. Kaum bemerk ich, dass ich lauter gesungen habe, doch Tom ist schon vorher aufgewacht. Vermute ich sonst hätte er mich im nächsten Moment mit seinem Gesang nicht so erschreckt.


Ich besuch dich unter der Brücke!
Ich bin noch da, wenn dus nicht schaffst!
Ich bring dir eine warme Decke!
Ich wache über deinen Schlaf!


Meinen Blick verleite ich dazu mich nicht umzudrehen. Erstmal müssen die Worte die er gesungen hat in meinem Gehirn ankommen und verarbeitet werden. Zur Sicherheit mehr als einmal. Denn ich traue meinen Ohren kaum nachdem ich die Worte immer wieder wiederhole um auch ja nicht doch etwas falsch verstanden zu haben.


Ich besuch dich unter der Brücke!
Ich bin noch da, wenn dus nicht schaffst!
Ich bring dir eine warme Decke!
Ich wache über deinen Schlaf!


Plötzlich spür ich seine Hände an meinen Schultern und muss ihm in die Augen sehen. Ein Lächeln huscht über mein Gesicht und ich bemerke, dass ich mich ihm gerade offenbare. Jedenfalls mehr als ich sonst jemanden an mich ran lasse. Zeig deine Gefühle nicht und offenbar sie nicht vor denen die es nicht wert sind und nicht verstehen schreit meine innere Stimme förmlich. Bist du es wert? Ich spüre wie Tom mir die Tränen aus dem Gesicht streicht und verwickele ihn in einen Kuss. Mein Retter! Für mich bist du es im Moment und egal was geschieht wirst du es immer sein. Du bist derjenige der das Seil in der Hand hat und ich diejenige die daran hängt. Lass bitte nicht los möchte ich dich förmlich anflehen und hoffe, dass ich mich gerade nicht selbst umgebracht habe! In diesem Moment fühlt sich alles richtig an, es gibt nur dich und mich und ich deute dein Schweigen als ein Einverständnis. Ein Einverständnis für das WIR!

Einige Tage später

Es ist einige Tage her seid dem ich und Tom eine gemeinsame Nacht verbracht haben. Viel ist nicht mehr passiert am nächsten Morgen. Ich bin vom ihm ins Bett gebracht worden und sofort friedlich eingeschlafen. Ein Lächeln schleicht sich schon bei dem Gedanken wieder auf mein Gesicht! Nur frag ich mich wie ich die kommende Woche überstehen soll. Ich hatte mich so auf eine freie Woche gefreut. Freunde sehen mit denen kaum noch redet. Familie treffen auch wenn das bei mir immer in einem völligen Eklat endet, aber nun bekomme ich meine Strafe! Nichts mit frei! Stattdessen am Freitag ein Konzert und das mit fast null Vorbereitung. Also gerade Proben wir hier an einem geheimen Ort abgeschirmt von der Presse! Von Wegen die dürfen bloß nicht verraten wo wir sind, aber Interviews geben und so geht ja immer! Erstaunlicherweise hab ich gar nicht soviel Ärger von Jörn bekommen. Natürlich hat er mich erst mal richtig nieder gemacht, aber dann hab ich festgestellt das ER ein Problem hat wenn ICH nicht das mache was ER will! Nachdem ich 6 Interviews mit Radiosendern boykottiert habe und auf stur geschaltet habe. Hat er die Nerven verloren und ist wütend gegangen.
Am nächsten Tag stand Marie vor mir. Meine neue Managerin! Bis jetzt ist sie echt nett, aber wie sagt man so schön stille Wasser sind tief. „Luna!“ ruft sie mir zu und kommt angewackelt! Wenn man vom Teufel spricht oder in diesem Fall denkt. „Ja!“ antworte ich aber bleibe auf dem Bühnensteg sitzen. „Also RTL ist jetzt so weit und möchte das Exklusiv Interview! Also du bleibst einfach hier sitzen an dem Rand und wenn die Kamera auf dich zufährt mach ich so und dann springst du ab. Verstanden?“ „Ich bin ja nicht dumm Marie“ antworte ich belustigt und sie wendet sich grinsend zum Gehen. Der Kameramann kommt langsam auf mich zu und ich sehe grinsend in die Kamera! Marie streckt ihren Arm hoch und spielend leicht spring ich auf den Fußboden und stell mich vor den Kameramann der noch etwas Abstand zu mir hat.

Reporter:Du bist ein Idol für viele Teenager. Wie fühlt sich das an?

Ich:Ist schon komisch, aber hey genau das wollte ich. Ich wusste immer, dass es dazu gehört! Aber auch ich mach Fehler bin ja nur ein Mensch!

Reporter: Am Freitag ist es so weit aufgeregt?

Ich:Total aufgeregt! Vor allem wir haben jetzt echt wenig geprobt mit der neuen Bühne! Außerdem bin ich so ein spontaner Mensch und wenn ich das unbedingt machen will dann mach ich das und ihm nachhinein denk ich so. Warum hast du nicht die klappe gehalten!

Reporter:Neidisch auf den Erfolg von Tokio Hotel?
Ich:Im Moment tun sie mir Leid wegen der Sache mit Bill, aber sonst hab ich großen Respekt vor den Jungs!

Reporter:Wir zeigen dir jetzt mal einen kleinen Ausschnitt von einer Sendung und du kommentierst das. OK?

Ich:Ja Klar! Kein Thema.


Anfang Kleiner Ausschnitt


MTV Moderatorin:Es ist Dienstagnachmittag nach der Steigeraward Preisverleihung! Wir telefonieren jetzt Live mit Tokio-Tom

Tom:: Hallo TRL !

MTV Moderatorin:Du bist gerade bei deinem Bruder im Krankenhaus oder?

Tom:Ja genau, also der ist gerade weggebracht worden wegen seiner Nachuntersuchung!

MTV Moderatorin:Hattest du große Angst während der OP?

Tom:Ja klar! Hier ging es um meinen Zwillingsbruder. Außerdem hat er mir schon gesagt, ich müsste dann singen und des geht ja mal gar nicht!

MTV Moderatorin:Und damit bist du nicht einverstanden?

Tom lacht:Damit wären unsere Fans gestraft. Ne ich hoffe das alles in Ordnung ist und ich nicht ran muss. Bin zwar besser als Georg, was ja echt nicht schwer ist, aber trotzdem, des soll mal schön Bill machen.

MTV Moderatorin:Ihr habt ja euren Abschluss mit 1,8 bestanden! War es schwer??

Tom:Ja da mussten wir zur Abwechslung mal lernen. Ich bin selbst stolz auf mich, muss ich mal an der Stelle sagen! Ich bin ja sonst nicht so der selbstbewusste Typ!

MTV Moderatorin:Nichts aber auch wirklich nichts wird, glaub ich, im letzten Monat so heiß Diskutiert wie deine angebliche Romanze mit Newcomerin und Supertalent Luna! Hand aufs Herz Tom, was ist dran?

Tom:Echt? Ich dachte die Präsidentschaftsvorwahlen sind interessanter.

MTV Moderatorin:Ach komm schon, ich hab euch doch zusammen im Hotel gesehen am Wochenende!

Tom:Ach des warst DU! Naja also ich sag mal so: Ich habe eine Freundin das stimmt, aber ich verrat nicht WER das ist.

MTV Moderatorin:Nach der Nachricht geht für eine Menge junger Mädchen die Welt unter, auch wenn du uns nicht verrätst WER denn die Glückliche ist. Ich verabschiede mich dann von dir und auch von meinem Publikum. Hier kommt jetzt die neue Clip Premiere von Leona Lewis!

Ende Kleiner Ausschnitt


Wie gerne hätte ich jetzt mehr Zeit zum Nachdenken. Ich sehe Marie einen Augenblick verstohlen an und bin mir deutlich darüber bewusst, dass die Kamera meinen Gesichtsausdruck peinlichst genau festhält. Sie nickt nur und ich muss breit grinsen.

Reporter:Also was sagst du dazu?

Ich:„Ich fand die Präsidentschaftsvorwahlen ehrlich gesagt echt interessanter!“

Kurze Stille Pause!

Ich:„Ach ich weiß nicht was ich sagen soll! Tom kann definitiv besser singen als er hier zugibt und ja das mit Bill hab ich schon erwähnt. Ich kann mir nicht vorstellen meine Stimme zu verlieren. Der tut mir so was von Leid! Ich hoffe, dass Tom nicht einspringen muss.“

Reporter:Wie denkst du würde sich die Aussage, dass DU vermutlich Toms Freundin bist auf deine Karriere auswirken?

Ich:„Ähm ... gute Frage! Keine Ahnung ehrlich gesagt glaub ich, dass wäre für Tokio Hotel schädlicher, obwohl... echt nicht keine Ahnung! Ich mach mir darüber keine Gedanken. Ich schätze allgemein ist das nicht gut für eine Musikkarriere, wenn man die Fanbase im jugendlichen Alter hat! “

Reporter:Bist du denn seine Freundin?

Ich:„Ähm ... dazu kann ich ja eigentlich nichts sagen oder? Des wäre unfair, weil Tom ja will, dass es sein Geheimnis bleibt und wenn ich jetzt sagen würde: „Neeee bin ich nicht!“, spekuliert ganz Deutschland darum, WER denn dann seine Freundin ist und das will er ja nicht. Deshalb enthalt ich mich mal.“
th-dome
der teil ist auch sooo supper smile.gif

ja tommiflommi kann ja nix dafür,
du lässt ihn ja diese bösen dinge tun
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LisaLikesTH
kuhl happy.gif
weiter bitteee <3
ThgirlBillTom
hey echt cool malw ieda geschrieben!!!! och kann ja sein das sie toms freundin ist!!! aba wer weiß wer weiß was noch so passiert!!! naja schreib büdde weiter hdl
Timid-girl
Ladys dankeschön für die kommis wub.gif

Soundcheck


Nach dem Interview zieh ich mich immer noch kurz vor dem Soundcheck zurück. Fast wie bei einem richtigen Konzert! Noch fast 5 Stunden! Ich merke schon wie mein Puls ansteigt, während ich auf dem Weg zur Garderobe bin. Nichts ahnend öffne ich diese und schnapp mir erstmal eine Fanta! Fanta hilft immer! „Wen haben wir denn da?“ fragt Tom und ich verschlucke mich fast an meiner Fanta. „Was machst du den hier?“ stell ich die schlaue Gegenfrage und falle ihm um den Hals. Hab ich schon mal erwähnt, dass er Typ göttlich riecht? Wenn nicht entschuldige ich mich. „Ich hatte Sehnsucht!“ haucht mir Tom die Worte, die mir eine Gänsehaut verschaffen, ins Ohr. Ich löse mich nur ungern von ihm, aber immerhin will ich richtig begrüßt werden. „Ach das hast du also?“ antworte ich ihm und sehe dabei in seine rehbraunen Augen, umklammere seinen Nacken mit meinen Händen und komme seinem Gesicht immer nähr. „Wir haben uns 62 Stunden nicht gesehen und das sind 3720 Minuten und 223200 Sekunden!“ sagt er und küsst mich auf die Stirn. „Wow du bist ja ein ganz schlauer!“ stell ich belustig fest, muss aber ehrlich gestehen das ich beeindruckt bin von seinem Wissen. „Werd hier mal nicht frech!“ empört er sich und zieht mich zu sich. Beugt sich über mich und endlich berühren sich unsere Lippen wieder.

„Plong!“

Das Klopfen an der Tür lässt uns automatisch auseinander fahren. Erschrocken starr ich auf die Tür. Fast so als wäre ich beim Klauen erwischt worden sehe ich wohl oder übel aus. Marie sieht durch einen Spalt in die Garderobe und irgendwie ist es mir unangenehm hier so mit Tom zu stehen. Dem die ganze Situation nichts auszumachen scheint. Tom setzt sich auf die Couch von der er vorhin nur aufgestanden ist, um mich zu begrüßen. „Was gibt es?“ fragt er nun an Marie die sichtlich verlegen aussieht. Die Frau ist mir ein Rätsel. Soll meine Managerin sein und verhält sich manchmal als sei sie ein schüchterner Fan. „I...c....h.... wollte nicht stören aber …!“ stottert sie los. „Boar spuck es aus, Marie!“ antworte ich sichtlich genervt und sitze auf Toms Schoß. „Hey sei mal netter zu ihr!“ sagt Tom und streichelt mir liebevoll über den Rücken. „Soundcheck!“ bringt sie noch hervor und verschwindet gleich wieder. Ich seufze, weil ich weiß, dass Tom recht hat, aber meine Nerven liegen blank. Der ihr Gestotter ist nicht mehr auszuhalten. „Ja ich weiß doch, aber die soll mich wie einen normalen Menschen behandeln und nicht als sei ich Gott!“ antworte ich ihm und lehn mich an seine Schulter. „Du und dein Image seid sehr weit von einander entfernt!“ stell ich fest und erwarte eigentlich eine Erklärung. Doch statt dieser bekomm ich nur einen Kuss und werde hinterher zur Bühne gebracht. „Viel Spaß!“ entgegnet er und grinst breit.

„Du willst zuhören ... Tom das ist doch eh nicht dein Musikgeschmack und das macht mich bloß noch nervöser!“ jammere ich doch Gott hat diesmal keine Gnade mit mir. Während mich ein Crewmitglied zur Treppe der Bühne bringt, gesellt sich Tom zu unserem Tontechniker! Du A**** denk ich nur und warte das Intro von „Ein Bild von dir“ ab. Bis zum zweiten Refrain gelingt mir alles eigentlich recht gut. Technisch perfekt gesungen. Das heute nicht wirklich viel Gefühl in diesem Song vorhanden ist, hatte ich mir schon vorher gedacht. Doch dann passiert der größte Patzer überhaupt: Ich stürze über die Verstärkungskabel, als ich eine Runde um den Konzertflügel mache. Die Musik setzt aus und ich rappele mich schnell wieder auf. „Nicht so schlimm!“ verkünde ich und wende mich wieder meinem Ausgangspunkt zu. „Armin, ich brauch die Gitarre lauter!“ schrei ich unserem Tontechniker nach dem Song zu und absolviere die restlichen 10 Songs fast fehlerfrei. Doch dann passiert der nächste, diesmal wirklich fatale, Fehler. Texthänger! „So eine Scheiße!“ schrei ich und werfe das Mirko davon. Ich bemerke nicht mehr wirklich was um mich geschieht, sondern lege mich enttäuscht auf die Bühne. Plötzlich spür ich eine Hand, die über meine streift. „Das war gar nicht so schlecht!“ versucht mir Tom Mut zu machen und meine gedemütigte Seele zu streicheln. Er ist so lieb! „Das war zum Kotzen und da draußen warten 12 0000 Fans und freuen sich auf mich und ich liefere hier so eine verdammte Scheiße ab!“ lass ich meine ganze Wut über mein eigenes Versagen raus. Mir ist zum Heulen, aber davon wird es nicht besser! „Du übertreibst! Bill, der hat mal richtig verkackt, sogar Live. Hat den Chorus viel zu früh gesungen und uns alle voll rausgehauen!“ erzählt er und lacht dabei. Ich drehe mich zu ihm und küsse ihn liebevoll. „Wir werden gefilmt!“ stellt Tom fest und ich verzieh mein Gesicht zu einem Schmollmund. „Na und!“ sag ich hoffnungsvoll vielleicht doch noch einen Kuss abzustauben. Was von Tom auch gleich mal belohnt wird. Also wenn der immer so leicht umzustimmen ist, dann freu ich mich auf die nächsten Monate. Wir wollen jetzt nämlich nicht übertreiben. „Können wir weiter machen?“ fragt Armin und ich nicke nur abwesend. „Ich warte in der Garderobe!“ teilt mir Tom mit und verschwindet. Widerwillig führe ich die Proben weiter bis zum Ende fort und möchte mich dann gleich auch auf den Weg in die Garderobe machen.

„Luna!“ ruft mir Marie nach diesem mehr recht, als schlechten Soundcheck zu. Langsam geht mir die Frau auf die Nerven. Jedenfalls ist sie echt nett und bemüht sich mir alles Recht zu machen. Meine schlechte Laune über meine heutige gesangliche Leistung sollte ich nicht an ihr auslassen. „Jaa!“ antworte ich recht neutral dafür, dass mich gerade alles ankotzt. „Dein Handy ,Süße! Du hast 10 Anrufe in Abwesenheit, ich glaub von deiner Mutter. Auch ein paar SMS. Vergiss nicht die Reporter von der Bravo warten!“ teilt sie mir fürsorglich mit und sieht jetzt unseren Kameramann eindringlich an „Aus machen!“ fordert sie ihn auf. Das hätte ich ihr gar nicht zugetraut! Da bekommt man ja förmlich Angst. „Der ist ein ganz schlimmer, also pass auf was du sagst. Mach ihn dir nicht zum Feind und lüg nicht, das wäre nicht gut! Er hat schon manch großen oder kleinen Star fertig gemacht.“ warnt sie mich und geht. Erstmal bleibt mir fast ein Kloß im Hals stecken, doch dann muss ich Lachen, weil es echt witzig aussieht wie sie da schön davon wackelt!

„Na kleine! Das wird nachher schon!“ macht mir mein Tontechniker Mut und Wolfgang filmt mich die ganze Zeit. Für Backstage Material, dass man für die Dvd verwendet. Ich muss da noch dafür sorgen, dass die Szene von mir und Tom rausgeschnitten wird. Fällt mir gerade ein, wenn ich mal wieder an die Kamera denke. So viel zum Thema Ruhe. „Ich war grad echt schlecht! Bohr wenn ich nachher auch so verkack!“ antworte ich und streck der Kamera die Zunge raus. „Und jetzt Interviews!“ verkünde ich und lächele mit zwei Daumen oben. Mal sehen wer die Ironie aus dieser Szene alles erkennt. Ich glaub ehrlich gesagt nicht all zu viele unter meinen Fans. Also mach ich mich tanzend auf den Weg zur Garderobe. Die ich schwungvoll öffne.

„Hallo!“ begrüß ich den mir noch unbekannten Reporter. Normalerweise wurde ich immer von Frauen interviewt und jetzt ist es eben ein Mann. Ein gefährlicher Mann!

„Junkersdorf!“ stellt er sich vor.„Freut mich Luna!“ gebe ich ihm die Hand und lächle ihn unschuldig und lieb an.„Ich bin der Chef-Redakteur und hab mir gedacht, dass ich unsere zwei Mega-Superstars selbst Interviewe!“ Ich setzte mich aufs Sofa und beobachte wie er sich mir gegenüber setzt. „Dann fühl ich mich jetzt mal super geehrt!“ antworte ich ihm lächelnd. Junkersdorf nickt mir zu und legt sein Tongerät auf den Tisch.

Junkersdorf: Wie geht es euch? Ihr seht glücklich aus!

Ich:Dankeschön! Ich bin auch glücklich! Es gibt kein perfektes Leben, aber im Moment ist das Leben, das ich führe an der Vorstellung eigentlich ziemlich nah dran! Heut Abend ist die Toureröffnung für meine erste Europatour. Geht nicht besser!

Junkersdorf: Tom was ist mit dir?

Tom genervt:Ich kann mich nicht beklagen!

Junkersdorf: Luna bei deinen Anblick glaubt man gar nicht, dass du gesundheitlich nicht so auf der Höhe sein sollst. Was ist an diesem Gerücht dran?

Ich:Das ist glaub ich so in der Mitte meiner Deutschlandtour aufgekommen und zu dem Zeitpunkt muss ich zugeben war ich nicht 100 % fit. Aber es war jetzt nichts Dramatisches.

Tom grinst:Du hattest mich nicht!

Ich:Ach ja, ich armes Ding!

Junkersdorf: Willst du deinen Fans schildern was genau los war?

Ich:Es war erstaunlich heiß und mein Kreislauf war etwas angeschlagen. Dann hab ich schlaues Mädchen lieber telefoniert statt genügend zu trinken. Deshalb mein Anliegen an die Fans. TRINKT genügend!

Tom:Vor allem im Sommer und nach dem SEX!

Junkersdorf: Mit wem hast du denn Telefoniert?

Tom:Was glauben sie denn mit wem?

Ich:TOM! Ich glaub es war mein Dad. Aber ich weiß es gar nicht mehr genau, zurzeit hab ich echt kaum Zeit mit ihm oder meiner Mutter zu reden.

Junkersdorf: Was raubt dir die Zeit?

Tom: Ich ! Ich brauch sehr viel Aufmerksamkeit, Liebe und Zuwendung.

Ich:24 Stunden wie ein kleines Kind.

Junkersdorf: Du sprichst von Liebe! Du glaubst doch eigentlich nicht an die große Liebe oder?

Tom:Ähm .. ja also das war nicht ernst gemeint!

Junkersdorf:Du liebst sie also nicht!

Tom sieht mich hilfesuchend an, zu gerne hätte ich auf die Frage eine ehrliche Antwort bekommen, aber im Moment ist das nicht der richtige Zeitpunkt, um Tom unter Druck zu setzen. Also beschließe ich ihm aus der Patsche zu helfen.

Ich:Also um zum eigentlichen Thema zurück zu kehren. Interviews, Auftritte und Konzerte rauben mir die Zeit. Die Proben zu den Konzerten, dann wenn ich mal etwas frei habe, schreib ich Songs fürs neue Album. So zum Beispiel erst am Wochenende im Hotel. Erstaunlicherweise hab ich gleich auf Anhieb eine richtig gute Rohfassung hinbekommen, aber ich hatte Hilfe!

Tom:vom Meister!

Junkersdorf: Ach erzählt mal!

Ich:Tom hat mich auf der Gitarre begleitet und davor hat er noch meinen gesungenen Part etwas ergänzt. Er singt gar nicht so schlecht wie er immer behauptet.

Junkersdorf:Das heißt man hört bald ein Liebesduett von euch?

Tom & Ich:NEIN!

Tom:Sag niemals nie, aber eigentlich nicht!

Ich:Ich weiß ja nicht mal ob der Song es aufs neue Album schafft. Erstmal geh ich auf Tour und dann mach ich mich an die Arbeit!

Junkersdorf:Seid ihr jetzt richtig zusammen?

Tom & Ich:Ja!

Junkersdorf:Wie seid ihr ein Paar geworden?

Ich:Wir stehen beide in der Öffentlichkeit und uns ist schon bewusst, dass wir somit kaum Privatsphäre habe.

Tom:Aber das bisschen was wir haben möchten wir für uns behalten.

Junkersdorf:Wie oft seht ihr euch?

Ich:Im Moment noch häufig!

Tom:Ab dem Zeitpunkt wo ich wieder voll Gas geben kann mit Tokio Hotel, wird das auch weniger und dann müssen wir einfach sehen wie es weiter geht.

Ich:Ich bin Optimist!

Junkersdorf:Hat so eine Beziehung überhaupt eine Zukunft?

Ich:Es wird bei Gott nicht einfach, aber mit Kompromissen wird das bestimmt schon.

Tom:Die Grundbasis ist da!

Junkersdorf:Keine Angst vor Groupieausrutschern Luna?

Ich:Untreue ist der Beziehungskiller! Absolutes No go!

Junkersdorf:Tom?

Tom:Ich sehe keinen Grund Luna nicht zu vertrauen!

Junkersdorf:Also würdet ihr wie Lafee reagieren und dem jeweiligen den Laufpass geben?

Ich:Ich würde sogar den Kontakt abbrechen, glaub ich! Aber das war ja was ganz anderes bei den beiden. Da hat er sie ausgenutzt.

Tom:Ich auch!

Junkersdorf:Wie glaubt ihr reagieren die Fans?

Tom:Ich hoffe es endet nicht in der Katastrophe!

Ich:Ein paar werden sich, denk ich, freuen für uns und ein paar werden bestimmt enttäuscht sein.


„Dann bedanke ich mich jetzt mal und schick Marie die Endfassung!“ sagt Junkersdorf freundlich und schaltet sein Tongerät auf den Tisch aus. Während dem Interview hat Marie den Raum betreten und lächelt nun auch Herrn Junkersdorf zu. „Ich würde mich auf ein Shooting mit euch freuen !“ teilt uns Junkersdorf mit. Ich und Tom sehen uns an und schütteln beiden den Kopf! „Ihr seid euch ziemlich einig!“ kommentiert Junkersdorf unsere Reaktion und geht.
th-dome
hach wie einig die 2 sich doch sind im interview smile.gif

und tom wieder mit seinen sexsachen hallo... so schlimm sind nicht mal wir xD
LisaLikesTH
sehr toll <3
und das mit dem zufrühern chorus, das kenn ich doch irgendwo her^^ von ner dvd oder? ich glaub sogar die neuste..
bitte weiter :] <3
ThgirlBillTom
hey echt cool geschrieben!!! die beiden sind sich doch schon ziehmlich einig in dem interwie gewesen!!! naja schreib büdde weiter hdl
Timid-girl
So ein ganz großes Dankeschön an meine Drei Kommisschreiberinnen.

LisaLikesTH@ Du hast Recht ! Das musste einfach rein ich fand es so genial

Viel Spaß beim Lesen und diesmal bin ich echt gespannt auf eure Reaktionen.

Filmreifer Ausraster

„Noch sind wir uns einig!“ spricht Tom meinen Gedanken aus und wir müssen beide anfangen zu lachen. Nachdem wir uns wieder erholt haben, durchforste ich wie eine verrückte meine Sachen. „Irgendwo muss doch die verdammte Mappe sein!“ fluche ich beim Suchen. „Kann ich dir helfen, Süße?“ fragt mich Tom belustig und denkt nicht daran sich zu bewegen. Es ist für natürlich viel entspannender mich anzustarren, statt mir mal zu helfen. „Ähm ja ich such meine Textmappe!“ verkünde ich und stöhn genervt auf. „Wie viel Zeit hab ich noch?“ frag ich verzweifelt und überleg fieberhaft, wo ich die Mappe hingelegt habe. „Noch eine Stunden und wie wär’s wenn du einfach mal auf den Tisch guckst!“ antwortet Tom und man hört deutlich seinen belustigten Unterton. „Du Honk!“ fluch ich schnappe mir den Text und lese mir vor allem den letzten Song meiner Setliste immer wieder durch. „Irgendwie habe ich mir das anders vorgestellt, Süße!“ verkündet Tom beleidigt. „Du machst mich wahnsinnig!“ erwidere ich nur und versuche mich auf den Text zu konzentrieren. Doch Tom hat meine Aussage eindeutig missverstanden. Warum muss ich auch immer so zweideutig sein? „Nein Tom! Komm mir nicht zu nah.“ antworte ich ihm und flüchte von der Couch, mit meinem Text versteht sich. Doch Tom wäre nicht Tom, wenn er sich das gefallen lassen würde. „Schade, dass ich keine Kamera dabei habe. Der Gesichtsausdruck gerade eben war einfach Gold wert.“ sagt er und kommt mit einem breiten Grinsen einen Schritt nähr auf mich zu. „Tom.. wie wäre es wenn du mich meinen Text noch mal durchgehen lässt und wir dafür NACH dem Konzert etwas Spaß haben!“ schlag ich ihm vor und spüre die Wand im Rücken.
Ich bin zwar absolut nicht in der richtigen Position um einen großen Einfluss zu nehmen, aber ein Versuch ist es Wert. Der Soundcheck war einfach zu schlecht, als das ich es mir leisten kann jetzt was anderes zu machen, als noch mal alles Gedanklich durchzugehen. Dabei i