Dankeschön an euch drei!
Freut mich das dir die auch gefällt LisaLikesTH und find es toll das ihr anderen beiden mir immer noch treu seid
POV Manuela: Jetzt reden wir Klartext!Ich kann es einfach nicht glauben, dass ist doch ein schlechter Witz oder? Gerade eben hab ich noch über Logans Witz lachen müssen und jetzt hab ich das Gefühl, als hätte mich ein Zehntonner überfahren. Ich dachte ja mein Nachmittag sei schlimm gewesen, aber das übertrifft wirklich alles. Ich würde ja jetzt am Liebsten wieder umdrehen und einfach aus dem Restaurant stürmen. Da sitzen ein, mir unbekannter, Mann, Tom, Georg und Bill.
Von wegen ich bin nicht mehr mit Bill zusammen, dafür bist du so was von Tod Mia. Ich versuch ihr das durch meinen Blick deutlich zu machen, doch die Gute kennt mich wohl immer noch gut genug, also hab ich mich nicht wirklich verändert. Denn sie weicht meinem Blick gekonnt aus und begrüßt ihren Schatz mit einem leidenschaftlichen Kuss.
Oh Mädchen, wir sprechen uns noch, dass kannst du mir aber so was von glauben. Ich fass es einfach nicht, dass das hier gerade mir passiert und wo bitteschön ist Gustav.
Der hat nicht mal genügend Mut um sich mir auch zu stellen. Also wirklich! So ein Weichei und so was nennt man Mann. Während ich gerade, wie man bemerken kann, versuche meine Wut unter Kontrolle zu halten. Komm ich anhand heftigem ziehen an meiner Hand durch Logan dem Tisch immer nähr. An dem meine ehemaligen sogenannten Freunde sitzen. Ehrlich gesagt bin ich gerade wirklich froh das Logan mitbekommen ist, sonst hätte ich schon längst die Fliege gemacht und ich weiß selber das es Feige ist. Doch ich bin eine Frau! Frauen dürfen feige sein. Also versuch ich mich vor ihren blicken so weit es geht hinter Logan zu verstecken.
So gut erzogen wie der ist muss er natürlich jedem die Hand schütteln und dann sagt er plötzlich etwas was selbst mir die Eingeweide gefrieren lässt.
„Freut mich. Ich bin Logan, Manuelas Verlobter!“ stellt er sich bei dem mir bis dahin noch unbekannten Mann vor und ich sehe förmlich wie sich Toms Augen weiten.
Stille herrscht und niemand wagt es ein Wort zu sagen. Georg und Bill tauschen besorgte Blicke und Mia sieht zwischen den beiden verwirrt hin und her. David scheint das überhaupt nicht zu kümmern und Tom der starrt Logans Hand an. Es kommt mir vor wie Minuten in denen ich regungslos dastehe und nicht glauben kann WAS und WARUM Logan so etwas behauptet.
Bis ich plötzlich das ziehen an meinem Handgelenkt bemerke. Logan hat sich hingesetzt und wollte mir wohl damit auch deutlich machen mich zu setzten. Ich lasse seine Hand los und reib sie vorsichtig. Der Typ ist manchmal wirklich gefühllos so stark hätte er nicht ziehen müssen.
„Geht es dir gut?“ fragt Tom mit brüchiger Stimme.
Ich wage es gar nicht aufzuschauen und setzte mich wortlos. Wieder herrscht absolute Stille und niemand wagt es wirklich was zu sagen. Ich bemerke wie Logan seinen Blick über unseren Tisch schweifen lässt.
„Also woher kennt ihr Manuela?“ fragt er.
„Wir waren früher mit ihr befreundet, als sie noch in Deutschland gewohnt hat!“ antwortet Georg und auf einmal steht Tom auf. Der gesamte Tisch wendet seine Aufmerksamkeit ihm zu außer mir. Es fällt mir zwar extrem schwer jedoch zwing ich mich selber dazu ihn nicht anzusehen.
„Mir ist schlecht!“ sagt er und wendet sich zum Gehen.
„Unfassbar!“ nuschele ich kaum hörbar. „Bleib sitzen“, sagt eine innere Stimme in mir die immer lauter wird.
„Mir ist auch schlecht!“ sage ich und stehe ebenfalls auf und folge Tom der gerade beim Ausgang angekommen ist.
Was Logan mir hinterher ruft kann ich nicht mehr wirklich verstehen.
„Warte!“ ruf ich Tom sanft zu, der keinen Moment später stehen bleibt. Ich schnappe mir meinen Mantel aus der Garderobe und öffne schwungvoll die Tür.
„Spazieren gehen!“ fordere ich eher, als das ich ihn nett darum bitte und Tom nickt zustimmend. Gemeinsam verlassen wir das Hotel und ich weiß auch schon genau wo wir spazieren gehen in den befüllten Straßen New Yorks geht es schlecht sich zu unterhalten. Ich möchte eigentlich schon gar nicht mehr. Zu viel Angst vor den Antworten und ich frage mich wie man so ein Gespräch wohl am Besten beginnt.
Nachdem wir gut 8 Minuten stillschweigend nebeneinander hergelaufen sind fragt Tom „Wo sind wir?“
„Da ist der West Eingang des Central Park!“ antworte ich und zeige auf die gegenüberliegende Straßenseite.
Wortlos betreten wir den Central Park und nachts kann der allein echt unheimlich sein. Doch schon allein durch Toms Kleidungsstil stehen uns Überfälle oder dergleichen nicht bevor. Vielleicht werden wir von Junkies gefragt ob er Kokain hat, aber überfallen würden die uns nicht. Dazu haben sie vor ihren Dealern zu viel Respekt.
Wieder diese unheimliche Stille ich mag keine Stille. „Was denkst du?“ frag ich deshalb und bekomme zuerst nur einen kleinen Laut als antwort, der sich nach „Mhmm“ anhört.
„Liebst du ihn?“ fragt er dann und sieht weiter auf seine Schuhe. Normalweise würde ich ebenfalls auf meine Schuhe starren, doch diese Frage hat mich so überrascht, dass ich meinen Kopf zu ihm drehen muss.
„I…Ich… Warum willst du das wissen?“ stottere ich mir einen zu Recht und setzte mich nun auf die lehne der Parkbank und meine Füße setze ich auf dem Platz ab wo man normalerweise seinen Hintern hinsetzt. Zum Glück ist niemand da, den das wirklich interessiert wie ich auf einer Parkbank sitze. Tom steht noch und zwar nun mit dem Rücken zu mir. „Ein schöner Rücken kann auch entzücken“ schießt mir irgendwie automatisch durch den Kopf. Jetzt muss ich zum ersten Mal wieder lächeln seit ich ihm begegnet bin.
„Warum nicht?“ fragt er und versucht gelassen zu klingen. So ein schlechter Schauspieler.
„Mein Leben hat dich sonst auch nicht interessiert die letzten zwei oder drei Jahre!“ antworte ich und verleihe meiner Stimme die nötige Wut und gleichzeitige Verletzlichkeit, damit er merkt wie weh mir das getan hat.
Überrascht sieht er mich an und zum ersten Mal sehe ich wieder in seine braunen Augen. Kein strahlen und keine Wärme liegt in ihnen. Es macht mir fast Angst! Wo ist der Tom hin den ich zu kennen geglaubt habe.
„Ich?“ flüstert er ungläubig und verdeutlich dies noch durch seine Handbewegung.
„Ja du!“ antworte ich und senke meinen Blick. Was haben wir uns da angetan! Ich ertrag es nicht ihn leiden zu sehen, konnte ich noch nie.
„Du hast mir nie geantwortet!“ sagst du und obwohl ich es nicht will suchen meine Augen wieder deine. Wie kannst du es nur wagen! Ich muss hämisch auflachen.
„And the award for the best lie goes to you!” singe ich eine Zeile aus Rihannas neuem Song.
„Ich hab dir gefühlte zwanzig Briefe geschrieben. DU hast nie geantwortet das warst Du nicht ich.“ schreie ich ihn jetzt an und spring von der Bank auf. „Wie kannst du es wagen so zu Lügen!“ setze ich nach und merke wie mir die Tränen kommen. Ich will nicht weinen, nicht vor ihm und nicht jetzt. Mensch ich hab mir das gesamte Gespräch anders vorgestellt. Ich wende mich von ihm ab und versuche mich wieder halbwegs in den Griff zu bekommen.
„Hey schhhhhhh!“ flüstert er mir beruhigend ins Ohr und hat seine Hände um mich geschlungen. Ich spüre wie eine Hand über meine Kopf streichelt und ich spüre seinen Oberkörper, denn er an mich presst. „Nicht weinen!“
Ich möchte ihn erneut anschreien und um mich schlagen, doch ich kann nicht! „Tom ...bitte ich will doch nur die Wahrheit wissen!“ flehe ich ihn an, denn ich hab meinen besten Freund so vermisst, dass ich ihm schon längst vergeben habe. Er ist wieder da und das ist alles was zählt. Ich würde Tom wohl alles vergeben ob das jetzt gut ist weiß ich nicht.
„Ich lüge nicht!“ sagt er und ich kann einfach nicht glauben warum er mir das antut. Ich löse mich langsam aus seinen Armen. „Schau mir in die Augen und schwöre auf Bill, dass du die Wahrheit sagst!“ Tom nimmt meine beiden eiskalten Hände in seine warmen und sieht mir wirklich in die Augen. „Ich schwöre dir auf Bill und alles was mir lieb und heilig ist, dass ich dir geschrieben habe!“
Eigentlich hätte ich jetzt mit etwas anderem gerechnet. Tom ist ein schlechter Schauspieler er muss die Wahrheit sagen schießt es mir durch den Kopf und bis jetzt konnte ich ihm immer ansehen wenn er gelogen hat.
„Ich hab nie einen Brief bekommen!“ sag ich fast eingeschüchtert, zu peinlich ist mir das ich an ihm zweifle. Tom wollte immer mein Bestes.
„Ich weiß es auch nicht! Vielleicht hat deine Mutter die Briefe abgefangen!“ sagt er und setzt sich auf die Bank. Keine Sekunde später springt er wie von der Tarantel gestochen auf. „Nass!“ verkündet er und ich muss los lachen.
„War ja klar, dass du das witzig findest!“ motzt er und ich grins ihn lieb an.
„Das war eben einfach typisch Tom.“ verteidige ich mich.
„Zum Thema zurück!“ fordert Tom und die fröhliche Stimmung weicht und zurückkehrt die angespannte Stimmung.
„Ich hab selbst immer den Postmann abgefangen jedenfalls die ersten zwei Monate!“ sage ich und vernichte somit Toms Hoffnung meiner bösen Mutter es in die Schuhe zu schieben. Klar war meine Mutter nicht davon begeistert, dass ich Tom geschrieben habe und ich werde nie ihr glückliches Gesicht sehen, als er mir nicht geantwortet hat. Doch auch sie hat ein Herz, obwohl das wirklich selten herauskommt.
Ich erinnere mich heute noch daran wie sie einen ganzen Abend mich im Arm gehabt hat und mich getröstet hat. Da wurde mir wohl wirklich klar das ich nie wieder Kontakt zu den vieren und besonderst Tom haben würde. Sie hat nichts Böses gesagt war einfach da und hat mir beruhigend über die Haare gestrichen. Manchmal versteh ich ihren Hass gegenüber Tom und seiner Familie nicht.
Nur weil mein Vater einst vor vielen Jahren seine Mutter geliebt hatte für mich wäre das ewig her, aber meine Mutter hat wohl schon immer das Gefühl nur zweite Wahl gewesen zu sein und welche Frau möchte das schon?
„Was ist mit dir?“ frag ich ihn und er sieht überrascht auf.
„Wie was soll mit mir sein?“ fragt Tom gleich verdutzt.
„Na wer hat deine Briefe zur Post gebracht und wer hat dir die Post gebracht?“ frag ich.
„Meine Mutter und Bill!“ antwortet er wie selbstverständigt und dann bekommt er plötzlich große Augen.
„Ach des ist doch Schwachsinn ich würde für die beiden meine Hand ins Feuer legen!“ verkündet er und ich sehe ihn skeptisch an.
„Dann verbrenn dir nicht deine Hand!“ antworte ich und will unseren Spaziergang fortsetzten.
„Wie meinst du das du glaubst doch nicht das meine Mutter oder gar Bill… Das hier war übrigens alles Bills Idee!“ sagt er fast schon eingeschnappt das ich Zweifel an den Beide habe. Doch seid ich hier Lebe nicht in nicht mehr so naiv und vertraue jedem.
„So war das nicht gemeint. Nur ich mag meinen Stiefvater nicht besonderst, aber er hat mir mal was ziemlich schlaues gesagt! Und zwar meist sind es die, die dich verletzten von denen du es am wenigsten glauben würdest, da sie das wissen und sich zu nutze machen.“ antworte ich ihm traurig.
„Ich hätte dich nie gehen lassen, hätte ich gewusst, dass du gehst!“ sagt er und es klingt fast wie ein Vorwurf oder vielleicht fasse ich es eben nur als einen auf, weil ich es gerne als einen Vorwurf sehen würde.
„Naja, man kann die Vergangenheit nicht ändern! Nur lernen mit ihr zu Leben!“ sag ich und lass mich von ihm Umarmen. „Das hat mir so gefehlt!“ sag ich und er lächelt.
„Du bist groß geworden!“ sagt er und grinst jedoch von oben auf mich hinab.
„Und du noch größer! Musst du eigentlich immer alles besser machen als ich?“ frage ich und der Arsch grinst nur frech.
„Mir ist kalt lass uns zurück ins Hotel gehen!“ verkündet Tom und zieht mich sanft am Arm zu sich. Unsere Arme berühren sich und ich wundere mich, dass sein Arm von einer Gänsehaut überzogen ist. Sonst war der Gute auch nicht so empfindlich.
„Hast ja schon eine Gänsehaut!“ sag ich erstaunt.
„Jep! Ist halt nicht Sommer!“ antwortet er nur.
„Du bist ein Weichei!“ verkünde ich lachend.
„Tzz, als ob, ich würde dich ja jetzt durchkitzeln, aber du bist kein kleines Mädchen mehr und daher lass ich es lieber!“ antwortet Tom schmollend und gemeinsam verlassen wir den Central Park.
„Hast du Angst, dass du mich an Stellen berührst, an denen nur mein Freund mich berühren darf oder wie darf ich das verstehen!“ frage ich grinsend und sehe ihn herausfordernd an.
„Mach dich bloß lustig! Flachland darf ich ja wirklich nicht mehr sagen!“ schmunzelt Tom und ich bemerke das er an eine gewisse Stelle schielt.
„Tzzz, aber ich darf noch Bohnenstange sagen!“ schmunzele ich und die Zeit zurück zum Hotel ist wesentlich angenehmer, als vom Hotel zum Park. Leider geht sie auch viel schneller vorbei. Eine Straßenecke vor dem Hotel bleibe ich ruckartig stehen.
„Tom!“
„Ja, ich höre!“
„Ich will nicht!“ sag ich und sehe ihn unschuldig an. „Besser gesagt ich kann nicht!“ füge ich hinzu.
„Warum?“ fragt er und sieht mich überrascht an. „Logan killt mich!“ stell ich unsicher fest. Oh mein Gott, wie konnte ich den bitteschön vergessen. Ein blick auf meine Uhr verrät mir das Tom und ich 1 ½ Stunden weg waren.
„Das wird er nicht sonst bekommt er es mit mir zu tun!“ sagt Tom und legt seinen Arm erneut um mich. „Ich bin doch da und ich werde nie wieder zu lassen das dir jemand weh tut!“ spricht er weiter.
„Ich mag keine Gewalt, dass hab ich dir damals bei Gustav schon gesagt!“ flüstere ich eher als das ich wirklich spreche. Fast drei Jahre hab ich seinen Namen nicht ausgesprochen und jetzt wird mir auf einmal bewusst, dass auch er hier ist. Die Vergangenheit holt einen wohl wirklich immer wieder ein.
„Der hatte es nicht anders verdient! Zu erst schläft er mit dir und dann wirft er dich weg wie einen Putzlappen. Ich könnte ihn heute noch dafür...“
„Tom! Lass es!“
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Wollt ihr wissen was Gustav getan hat ????
Und wie die gute Manu auf ihn reagiert wenn sie ihn trifft??
Natürlich sollten wir Logan nicht vergessen und im nächsten Kapitel
Wir ein weiteres Geheimnis gelüftet welches das sein wird
Warum hat Mia geweint ???? gespannt??
Dann hinterlasst reviews und ich tipp schonmal fleißig, weil ich doch keinen Vorsprung habe. Würde mich auch über Kommis bei Catch a fire freuen ....
eure Linkeschnidde