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Tokio Hotel Forum > Tokio Hotel > Tokio-Hotel FanFics
Seiten: 1, 2
Timid-girl
Prolog

Die Parks und botanischen Gärten erblühen in voller Pracht. Im Central Park kann man Narzissen und Azaleen bewundern, die Park Avenue wird von Tulpen gesäumt. Ein kalter Wind bläst über die dunklen Straßen New Yorks. In einem edlen Viertel nicht weit vom Central Park ist ein Mädchen ruhig und friedlich in ihrem warmen kuscheligen Bett eingeschlafen.

Es ist Frühling eine kühle Prise weht über die Straßen und weht einem kleinen rennendem Mädchen die Haare ins Gesicht. „Du bekommst mich nie!“ ruft das kleine Mädchen mit den hellbraunen Haaren einem kleinen Jungen mit blonden Haaren lachend hinter her und rennt dann die Straße entlang. Glücklich strahlend sieht sie immer wieder nach hinten zu dem Jungen der mit seinen großen weiten Hosen versucht sie einzuholen. Sie streckt ihm ihre Zunge raus und dreht sich wieder um, um auf die Straße zu sehen, doch zu spät sie fällt.

Ein stechender brennender Schmerz durchfährt ihren gesamten Körper und ihr kommen die Tränen. Sie will nicht weinen sonst würde sie Tom wieder als Heulsuse bezeichnen, doch es tut so weh, dass sie aufschreit vor Schmerzen und reglos auf dem Boden liegen bleibt.

„Manuela!“ schreit der kleine Junge namens Tom geschockt und versucht jetzt noch schneller bei seiner kleinen Freundin zu sein. Diese starrt den blauen mit Wolken verzierten Himmel an. Da oben ist Oma hat ihr Vater einmal gesagt. „Ich hab dich lieb Oma!“ flüstert sie kaum hörbar und eine weitere Träne bahnt sich ihren Weg über ihr Gesicht.

Mittlerweile ist der kleine Junge bei seiner Freundin angekommen und kniet neben ihr. Autos haben angehalten und begutachten die Szene. Tom wischt ihre Tränen ihr weg. „Kannst du aufstehen?“ fragt er ängstlich und bekommt als Antwort nur ein nicken. „Warte ich helfe dir!“ sagt er, als sie es alleine vergeblich Versucht hat. Er trägt sie auf seinem Arm von der Straße und setzt sie auf der Bank an ihrem Spielplatz ab. „Tut es noch sehr weh?“ fragt Tom die kleine 9 jährige Manuela während er sich neben sie setzt. Schluchzend nickt sie und legt ihren Kopf auf seine Schulter. „Ich hatte solche Angst“ sagt wie schluchzend woraufhin der 11 jährige Tom seinen Arm um sie legt und sie sanft an sich zieht. „Ich auch…….. Ich verspreche dir ab jetzt werde ich immer und zwar IMMER auf dich aufpassen ….“

„Ahhhhhh“ schreit sie laut und sitzt senkrecht in ihrem Bett. Vorsichtig sieht sie rüber zu Kerstin ihrer besten Freundin. Doch trotz ihres Aufschreis schläft diese einfach weiter. Erleichtert atmet sie aus und zittert am ganzem Körper. Sie versucht jeglichen Gedanken an Tom zu verdrängen und legt sich zurück ins Bett.
Viele Meter über ihr schreckt auf die gleiche Weise und demselben Grund ein Junger Mann mit Dreads und zu weiten Hip-hopper Klamotten aus dem Schlaf. Bill sieht seinen Bruder mitleidig an. „Manuela?“ fragt er leise und bekommt ein müdes trauriges Nicken. Bevor der Junge wieder versucht einzuschlafen.

Prolog Ende
ThgirlBillTom
hey schrieb büdde schnell weiter büdde büdde büdde büdde die geschichte is echt der hammer büdde schnell weiter büdde
Vicky
Hey, das is interessant .. wub.gif

also ich möchte auf jeden Fall weiterlesen, damit ich weiß, was das zu bedeuten hat .. smile.gif

Du hast den Anfang schon mal total super spannend rübergebracht ..
Timid-girl
DANKESCHÖN wink.gif

Ps: Also hier kommt manchmal vergangenheit ich wollte des jetzt ehrlich gesagt nicht extra kenntzeichnen. ich schätze man merkt es wenn sie wie in Filmen zurück denkt was früher war oder er


POV Manuela: Ein Teil des alten Lebens schleicht sich langsam in das Neue!

Fertig gestylte betrachte ich mich im Spiegel. Nun sehe ich wirklich nicht mehr aus wie eine 16 Jährige Schülerin. So komm ich bestimmt wieder ins Bungalow rein denk ich mir und lächele verführerisch in den Spiegel. Lachend klopft mir meine beste Freundin anerkennend auf die Schultern.

„Süße sei froh, dass du einen Freund hast, denn das verführerische Lächeln hast du nicht drauf!“ neckt sie mich liebevoll. Kerstin ist die Beste einfach. Seit ich auf dem Goethe international Internat in New York bin, kennen wir uns und sind die besten Freundinnen. Früher hätte ich gedacht ich würde nie wieder so viel Spaß haben mit jemandem, glücklich werden oder einfach Lachen.

„ahhhhhhhhhhhhh Tom ... lass mich runter“ schreie ich lachend und versuche mich aus Toms Klammergriff zu befreien. „Platsch!“ unter Gelächter der anderen Jungs lande ich im Swimming pool. Vom Kopf bis Fuß mit meinen Klamotten komme ich pitschnass raus und jage Tom hinterher. Nachdem ich ihn endlich eingeholt habe landen wir lachend und uns gegenseitig kitzelnd im warmen Sand von Spanien. Sein Gesicht kommt meinem immer nähr und ich sehe ihn komisch an. „Was wird des Tommy!“ „Bist du immer so unromantisch?“ fragt dieser und steht wieder auf. „Ähm.. ich bin 7 und romantisch ist doch doof!“ erwidere ich kichernd. Tom zieht einen Schmollmund „Du bist doof. Ich wollt dir nur die ehre erweisen das du mal sagen kannst du hast den heißesten Rockstar aller Zeiten als erstes geküsst!“ Skeptisch blicke ich ihn an und fange dann an schallend zu Lachen, bevor Tom noch etwas sagen kann kommt seine Mutter und holt uns zum Essen ab.

„Wow was ist los? Nicht so traurig gucken wir wollen heute Abend Spaß haben oder schleichen wir uns umsonst an den Wachen vorbei?“ fragt mich Kerstin und grinst beim letzten Teil dabei frech.

„Klar heute wird Party gemacht und wenn die glauben wir kommen um Mitternacht zurück haben sie sich gewaltig geschnitten.“ erwidere ich und verscheuche
Gedanken an mein früheres Leben in Deutschland und Tom.

Kerstin bringt das Doppelseitige Klebeband geschickt verdeckt an unserem Fenster an und klettert raus. Ich frag mich eigentlich wie sie das mit einem kleinen Minirock bitteschön so ruhig machen kann. Es steht zwar niemand unten, aber wenn dann würde man ihr unter den Rock gucken können. Ich würde das nie machen, deshalb trage ich eine enge Röhrenjeans und ein enges schwarz/weißes Top.

„Alles ok!“ ruft sie von unten hoch und ich folge ihr übers Fenster zum Mauervorsprung und lehne das Fenstern so an, als würde es zu sein. Dank des Klebestreifens ist es jedoch ein leichtes mit ein wenig Druck es wieder auf zu bekommen. Am Baum klettere ich noch schnell runter und lande sanft auf dem grünen Gras. Wir schleichen uns an der roten Wand des Mädchenhaupthauses entlang halb um das Haus. Da dort gegenüber der Blick auf einen Teil der Mauer durch große Bäume versperrt wird.

Das Internat besteht aus vier großen Gebäuden darunter befindet sich das Mädchenhaupthaus, das Jungenhaupthaus, die Schule und die Sportanlage. Unser Mädchenhaupthaus ist rot gestrichen und beinhaltet 150 Schlafzimmer in denen wir zu zweit untergebracht sind. Jedes Zimmer ist ca. 20 cm² groß und hat ein eigenes Badezimmer. Dieselbe Einteilung hat das Jungenhaupthaus somit kann man sich auch nicht verlaufen, wenn man sich dort unerlaubt rein schleicht. Es ist weiß gestrichen und liegt gegenüber vom Mädchenhaupthaus. Von den beiden Gebäuden aus muss man durch den Schulpark, der in der Mitte einen Springbrunnen hat, durch um in das alte aus Backstein gebaute Schulgebäude zu gelangen. Im Sommer kühlen wir uns unerlaubterweise immer im Springbrunnen. Hinter dem Schulgebäude ist die Sportanlage.

Kerstin befördert mich durchs Huckepacktragen auf die Mauer. Von dort ich ihr hoch helfe und oben angekommen springen wir die drei Meter runter. Steigen in unser schon wartendes Taxi, welches uns zum beliebtesten Club New Yorks bringt.

Die Taxifahrer aus unserem Viertel waren es mittlerweile schon gewohnt uns Internatsschüler heimlich in die Clubs zu bringen und wieder zurück zum Internatsgebäude. Ich bezahlen ihm 10 Doller plus Trinkgeld und währenddessen begrüßt Kerstin den Türsteher des Bungalows.

Als wird drinnen angekommen sind staunen wir nicht schlecht. Zum Glück haben wir immer unsere Kamera dabei denk ich mir und lasse mich mit Justin Timberlake sowie mit Pussycat Doll Frontfrau Nicole Scherzinger fotografieren. „Heute ist wirklich eine Menge los!“ stellt Kerstin grinsend fest. „Jep, da hast du wohl Recht! Aber das hält uns beide nicht ab zu tanzen.“ erwidere ich und stürme die Tanzfläche. Wenn mich so Logan sehen würde er würde vor Eifersucht explodieren denk ich mir, doch tanze unbeirrt weiter. Nach etlichen Drinks und Cocktails find ich es wirklich bemerkenswert wie gerade Kerstin noch tanzen kann, doch keine Sekunde später steht sie vor mir und möchte, dass wir gehen. Da es schon 3 Uhr morgens ist hab ich auch nichts dagegen und zücke mein Handy.

Draußen angekommen warten wir bei 4 C° auf unser Taxi, als mein Blick auf das Plakat fällt gegen das sich Kerstin gelehnt hat. „Hey … geh mal ein bisschen zur Seite!“ sag ich zu ihr und Kerstin sieht mich überrascht an und dann nach hinten auf das Plakat.

„Kennst du die Band?“ fragt sie mich, doch ich bekomme nichts mehr mit starre abwesend auf das Plakat. Mit zittrigem Körper bewege ich mich das Plakat und streiche über Toms Gesicht. „Tom!“ flüstere ich und erblicke dann die Aufschrift.

„Ich bekomm euer erstes Autogramm!“ ruf ich strahlend und falle Tom um den Hals. „Ihr werdet mal die größten Superstars und mega reich! Ich will bei jedem Auftritt dabei sein!“ füge ich noch hinzu und ernte nur kopfschüttelte Reaktion von Bill, Georg und Gustav. „Klar mein Engel und wenn ich reich bin schlepp ich alle Models ab!“ erwidert Tom lachend dafür box ich ihn leicht in die Seite. „Wer will dich denn schon?“ sag ich und geh in Deckung, doch Tom sollte man nicht unterschätzen er jagt mir hinterher und kitzelt mich zur Bestrafung durch. Nachdem er von mir abgelassen hat wirft er mir noch an den Kopf „Ich hab ja schon meinem ersten Kuss hinter mir!“ Lachend streck ich ihm meine Zunge raus. „Du bist auch 2 Jahre älter, außerdem will ich gar nicht schon jemanden geküsst haben.“ „Ich kann dich ja küssen!“ sagt er und kommt einen Schritt nähr. „Tom igggggggght wage es nicht! Denk an Spanien“ erwidere ich streng und wir fallen beide in lautes Gelächter. Was Bill mit einem Kopfschütteln kommentiert und Gordon weiter beim Abräumen hilft. Eigentlich mehr Toms Aufgabe, da dieser Gitarre spielt und nicht wie Bill singt.

„Er gibt ein Konzert hier in New York!“ spreche ich meinen Gedanken ungläubig aus.
Ich hatte Recht denke ich mir und mir huscht ein Lächeln über das Gesicht. Er hat es geschafft und ich hab die erste Cd von ihnen. „Sie heißen nicht mehr Devilish war sowieso ein doofer Name.

„Was ist den das für ein doofer Name!“ kommentiere ich Bills Verkündung nach ihrem Bandname und lasse mich auf die freie Couch fallen. „Das war die Idee von Tom!“ zickt mich Bill verletzt an. „Ach deshalb ist der so doof!“ erwidere ich und ernte einen bösen Blick von Tom. Doch dann grinst er mich lässig an und klopft seinem Bruder auf die Schulter „Hab ich nicht gesagt der ist doof, aber wir behalten ihn bis uns ein bessere einfällt.“


„Stehst du auf die? Ist das ein Mädchen da?“ fragt mich Kerstin und reist mich so aus meinen Gedanken. Ob Bill ein Mädchen ist frag ich mich und muss grinse, wenn er das wüsste er würde wieder seinen berühmten Schmollmund aufsetzten. Der gleiche wie bei Tom. „Nein ist er nicht und ich kenne sie oder kannte sie!“ erwidere ich und mache ihr jedoch mit einer Handbewegung deutlich jetzt nicht darüber reden zu wollen.

Der gleiche Taxifahrer holt uns ab und ich nenne ihm die Adresse meiner Mutter. Kerstin sieht mich verwirrt an und ich schüttele nur den Kopf. „Ich erklär dir das wenn du wieder nüchtern bist!“ In Kerstins betrunken und meinem angetrunkenem Zustand bin ich mir nämlich sicher das wir die Aktion über den Mauervorsprung nicht wieder hinbekommen hätten. So fahren wir in die Villa meiner Mutter, die vermutlich sowieso nicht da sein wird. Denn jedes Mal wenn Matthias auf Geschäftsreise ist verbringt sie ihre Zeit in anderen Betten. Mich interessiert das nicht mehr. Seit sie mich einfach aufs Internat abgeschoben hat und mit mir hier hergezogen ist, ist unser Verhältnis mehr als angespannt.

„Ich hasse dich du bist soo blöd ich will zurück“ schreie ich unter Tränen meine Mutter an direkt nachdem wir gelandet sind. Den gesamten Flug habe ich geschlafen, dank Beruhigungsmittel und jetzt stehe ich in der Empfangshalle des New Yorker Flughafen. Kann nicht glauben, dass sie mich einfach ihm weggenommen hat. „Ich will zu Papa und Tom!“ flüstere ich unter Tränen und beachte meine Mutter die sich mit meiner zukünftigen Großeltern unterhält nicht mehr. Sie beachten mich ja auch nicht denk ich mir trotzig und renne zurück zum Ausgang aus dem ich gekommen bin. Immer lauter werden schnelle Schritte hinter mir und plötzlich packt mich jemand an der Hüfte. Es st Mamas neuer Ehemann. Ich schlage wie wild um mich. „Ich will zu Tom .. ich muss zu ihm…. Warum…..“ schrei ich wie wild und werde von Matthias zu meiner Mutter getragen. „Was fällt dir eigentlich ein!“ schnauzt sie mich an. „Ich hasse dich, hasse dich, hasse dich, hasse dich!“ schrei ich und halte mir die Ohren zu.

Nach 20 Minuten Taxifahrt kommen wir vor der Villa meiner Mutter an. Obwohl ich mir sicher bin sie nicht anzutreffen versuch ich so unbemerkt wie möglich ins Haus zu kommen. Mit Kerstin kein leichtes Unterfangen, doch wir schaffen es letztlich und bevor ich sie zu noch daran erinnern kann sich abzuschminken schläft sie im Poolhaus auch schon ein. Ich bin ebenfalls Todmüde, jedoch bekomme ich kein Auge zu. Zu sehr beschäftigt mich die Vergangenheit, also schleiche ich mich hoch in mein von meiner Mutter eingerichtetes Zimmer. Es ist rosa gestrichen und sieht einfach schrecklich aus, doch hier ist der Großteil meiner Sachen verstaut.

Zielstrebig ziehe ich eine alte Kiste mit der Aufschrift Tom aus meinem Kleiderschrank. Sie ist schon total verstaubt und so bekomm ich erst einmal einen heftigen Niesanfall bevor ich sie öffnen kann. Ein Foto von mir und Tom auf dem wir beide lächelnd nebeneinander stehen fällt mir ins Auge.

Simone steht neben Gordon und strahlt bis über beide Ohren. „Jetzt stell dich mal neben Tom ich mach ein Foto von euch!“ sagt sie zu mir und schupst mich zu Bill und Tom. „Wie findest du mein Geschenk?“ frag ich leise fast flüsternd. Bill grinst mich an. „Welches Geschenk den?“ neckt er mich und ich strecke ihm nur die Zunge raus. Da ich ihm ja nichts Geschenkt habe braucht der sich doch nicht angesprochen fühlen. „Ich finde es toll! Ich werd es immer tragen!“ flüstert mir Tom zu und nimmt mich in den Arm. Er streckt die Freundschaftskette in die Luft und wir grinsen beide in die Kamera.“

Ich sollte jetzt schlafen sag ich mir selbst und lege das Foto zurück in die Kiste. Dabei fällt mein Blick auf eine CD. Die erste CD der Jungs.

„Ich bring dir die Cd morgen, weil ich noch eine Überraschung für dich hab!“ sagt er strahlend lachend und geht zum Bus. Traurig sehe ich ihm nach und sage zu mir selbst. „Es wird kein Morgen mehr geben.“ Als ich bei meinem Vater ankomme sieht dieser sofort, dass ich es nicht übers Herz gebracht habe Tom die Wahrheit zu sagen. „Sag ihm, dass ich ihn lieb hab und nie vergessen werde!“ wein ich meinem Vater vor und warte ungeduldig auf meine Mutter. Die mich heute abholen will um mit mir nach New York zu ziehen. Ich hätte es ihm sagen sollen, doch ich konnte einfach nicht. Wochen hatte ich Zeit, doch ich wollte ihn nicht zwingen auf glücklich zu machen, obwohl er es gar nicht ist. Tom ist ein schlechter Schauspieler, das hatte man ja schon bei den Dreharbeiten zu „Verrückt nach dir“ gesehen.

Devilish

1. It’s so hard to live
2. Lebe die Sekunde
3. Nichts wird besser
4. I need’t you
5. Nothings like before
6. Schönes Mädchen aus dem All
7. Schwerelos
8. Manuela spezial =)

Meine Finger wandern über die alte Cd-Hülle und öffnen diese Vorsichtig. Innen fällt ein Zettel heraus und landet auf meinem Schoß.

Hey mein Engel,
jetzt wollte ich dir die Cd bringen und du bist nicht mehr da.
Warum hast du denn nichts gesagt?
Ich hoffe du erfüllst trotzdem unseren Freundschaftsvertrag.
Sonst werd ich sauer, obwohl du weißt ja ich könnte nie sauer auf dich sein.
Schreib mir oder ruf mich an, wenn du in New York bist.
Du fehlst mir jetzt schon. Ich hoffe dir gefällt die kleine Überraschung.
Die Cd ist ein Unika nur auf ihr gibt es einen 8 Song und zwar ganz allein von mir.
Ja ich mach auch mal was ohne meinen Zwilling

Ich ewiger Freundschaft dein Tommy

PS: Ich hoffe du hast den Flug gut überstanden.
Immerhin war ich nicht da um dich zu beschützen.

„Ich hab Angst Tom!“ flüstere ich und trau mich kaum aus dem Fenster zu sehen. Mit meiner Hand umklammere ich Toms Hand. Doch auch dieser schließt die Augen und drückt fest meine Hand. „Ihr seit so Angsthasen!“ kommentiert Bill unser tun und wenn ich nicht so verängstig gewesen wäre hätte ich ihm genau in diesem Moment die Zunge rausgestreckt. „ich beschütz dich“ flüstert Tom mir zu und streichelt meine Hand. „Ich flieg nur wegen dir mit, das ist das mindeste ahhhh!“ erwidere ich und schrei los als das Flugzeug in diesem Moment gewackelt hat. „Ist das normal?“ frag ich hysterisch. „Nöö“ kommt die gelassenen Antwort von Bill hinter uns. Ich würde ihn zu gerne jetzt umbringen, doch ich weiß wie viel er Tom bedeutet. „Sieh es positiv du stirbst mit Tom zusammen!“ fügt er noch hinzu bevor Simone ihn ermahnt uns nicht noch mehr Angst zu machen.

„Es tut mir leid!“ flüstere ich und lege die Sachen zurück und verstaue die Kiste wieder da wo sie war. Zurück im Poolhaus leg ich mich auf die freie Seite neben Kerstin. „Ich hätte nicht einfach weggehen sollen, doch du warst es der sich letztlich nicht an unseren Freundschaftsvertrag gehalten hat“ sag ich und spreche damit meine Wahrheit aus.
ThgirlBillTom
omg echt hammer kapi aber traurig sie tut mir voll leid schrieb büdde so schnell e sgehtw eietr büdde büdde büdde büdde büdde hdl
Vicky
ZITAT(Timid-girl @ 17. June 2008, 19:59) *
Die Taxifahrer aus unserem Viertel waren es mittlerweile schon gewohnt uns Internatsschüler heimlich in die Clubs zu bringen und wieder zurück zum Internatsgebäude.

„Ich hätte nicht einfach weggehen sollen, doch du warst es der sich letztlich nicht an unseren Freundschaftsvertrag gehalten hat“ sag ich und spreche damit meine Wahrheit aus.


... da muss sich ja fast jeden Tag jemand rausschleichen.. happy.gif

O.o ... wieso hast ER sich nicht daran gehalten .. klingt ja ganz und gar nicht gut.. sad.gif


---> Man, die Vergangenheitsberichte (xD), dazwischen sind so geil ... ich freu mich jetzt schon aufs Ende happy.gif
... ich bin ja wirlich gespannt, was die FF noch so alles auf sich hat ...
... das wird sicher noch viel interesanter - wenn das überhaupt no geht wub.gif
Timid-girl
Dankeschön

Vicky und ThgirlBillTom

freu mich schon auf das nächste Kommi




POV Tom: Aufenthalt in Toronto

Niedergeschlagen lege ich mich auf mein Hotelbett. Bills besorgten Blick sehe ich noch deutlich vor mir. Ich hasse es wenn er mich so ansieht, doch ich versteh ihn auch ich würde es an seiner Stelle nicht anders machen. Mein Zimmer ist ziemlich klein fällt mir jetzt erst auf. Eigentlich eine Frechheit wenn man bedenkt das ich und Bill am meisten in der Öffentlichkeit stehen und somit auch die meiste Arbeit haben. Doch darüber mir jetzt meinen Kopf zu machen oder mich aufzuregen hab ich gar keine Lust. Meine Gedanken schweifen wieder ab zu letzter Nacht und zu tausend Fragen. Wo ist sie? Wie geht es ihr? Wie sieht sie aus? Was macht sie? Aber die wichtigste ist wohl immer noch. Denkt sie auch an mich? Diese Frage lässt mich nie in Ruhe.

Man es ist 13 Uhr nachmittags und ich bin seit 5 Uhr auf den Beinen. Jetzt hab ich mal eine Stunde zu schlafen und kann es nicht wie unfair ist die Welt eigentlich? Heute Morgen hatten wir einen Auftritt bei Much Music und ein ziemlich langweiliges Interview. Erstaunlich das es genauso abläuft wie zu beginn unsere Karriere. Mir war schon klar das immer wieder die gleichen Fragen kommen werden und wir hier von quasi Null anfangen müssen, aber es fühlt sich einfach komisch an. Vor allem schätze ich, dass keine Newcomer Band in den USA gleich schon relativ viel Aufmerksamkeit von der Presse bekommt wie wir.

Bill flippt ja regelmäßig aus wenn man ihn auf Nena anspricht und ehrlich geesagt versteh ich nicht warum die Amis die so toll finden. Verstehe ich ja schon bei Bill nicht aber der ist ja wieder was ganz besonderes für sich. Da braucht man sich ihn nur ansehen und man weiß wovon ich rede. Nach kurzer Ablenkung schießt mir aber wieder ein Bild vor die Augen. Manuela! Sie lebt in New York glaub ich falls sie nicht umgezogen ist.

Die Wut steigt wieder in mir hoch über meine verdammten Träume die ich täglich verfluche sowie meine Gedanken. Keinen Augenblick wollte ich mehr an sie verschwenden. Mich nur vollkommen auf das HIER und JETZT konzentrieren. Leb die Sekunde wie mein lieber Bruder immer wieder singt. Der Song hat uns berühmt gemacht. Wäre sie nicht gegangen wäre er wohl nie entstanden. Bill hat ihn für mich geschrieben. David hat ihn gehört und war begeistert! Ist das Schicksal?


„Scheiss auf gestern und erinner dich an jetzt .... Bevor du es vergessen hast.... ’Schuldigung ich hab mal eben drüber nachgedacht..... Doch dafür ist jetzt wirklich keine Zeit.“ singt mein Bruder mir aus der Seele und ich schließe meine Augen spiele mir meine Trauer von der Seele. Auf das Mini Publikum brauch ich nicht zu sehen um zu wissen das außer unseren Eltern, ein paar Omas und Mia. Mia ist seit dem Auftritt meines Bruders bei Star Stearch irgendwie ein großer Fan und kommt immer von Berlin nach Magdeburg. Ihr Vater hat glaub ich schon die Nase voll. Ehrlich gesagt war der Auftritt von Bill schrecklich, deshalb verstehen ich Gustav und Georg Mia in dem Punkt gar nicht. Bill genießt die Aufmerksamkeit. „Ich gewöhn mich schon mal daran wie das in Zukunft sein wird!“ meint er immer. Oh man Lachanfälle garantiert. Als ob die Fans meinen Bruder bewundern werden. Die werden schreiend wegrennen. Die letzten Töne verstummen und ich öffne meine Augen wieder.

Das laute Klopfen reißt mich aus meinen Gedanken. „Ja!“ ruf ich wütend. Wenn David uns jetzt zu irgendeinem Interview schleppen will raste ich aus. Damals hab ich mich gefreut, dass er da stand und uns entdeckt hat. „Ich bin es doch nur!“ hör ich die ruhige versöhnliche Stimme meines Bruders. „Mhmmm!“ erwidere ich und sehe auf die Decke. „So schlimm?“ fragt mich meine bessere Hälfte. „Ne mir geht es gut. Bin nur müde!“ lüge ich ihn an. Doch was macht das schon für einen Sinn. Bill kennt mich einfach zu gut er durchschaut alles. „Na dann! Wenn du reden willst ich bin neben an wir haben noch eine halbe Stunde!“ sagt mir mein Zwilling und lässt mich dann wieder allein. Ich bin froh, dass er sich nicht aufgedrängt. Bill kennt mich nun mal am Besten. Nur er weiß wie schwierig es für mich war vorhin in die Kamera zu lächeln.

Wer hat eigentlich noch mal diese bescheuerte Idee mit dem Tokio Hotel TV Channel gehabt. Bis jetzt war ich jedes Mal, wenn Jens mich filmen wollte schlecht drauf. Langsam wird es mir echt zu blöd. Die Decke ist auch nicht mehr interessant und so beschließ ich dazu über zu gehen, denn Fernseher auszuprobieren. Keine 5 Minuten und ich schalte das alte Teil wieder ab. „Shit Englisch!“ fluch ich. Nicht so das ich kein Englisch könnte, aber ich habe eigentlich kein Bock meine Zeit zu verschwenden indem ich irgendwelche Sätze mir im Kopf übersetzte. Dafür haben wir eine Übersetzerin außerdem entstehen so nur unnötige Kopfschmerzen. Wegen unnötiger Belastung meines so genialem Gehirns. Ein freches echtes Grinsen huscht endlich wieder über meine Lippen. Der alte Tom ist wieder da denk ich erleichtert oder war es der neue. Ach auch egal wenn interessiert des denn?

„Ach ja du bist ja so toll du eingebildeter Angeber!“ wirft mir Manuela an den Kopf und ich grinse sie nur frech an. Sie ist süß, wenn sie sich so aufregt. Bevor ich sie noch mehr zur Weißglut treibe entscheide ich mich sie nicht weiter zu ärgern. „Du Tom … kann Bill nicht zu Hause bleiben und ich komme mit?“ fragt sie mich. „Aha also wird meine Wenigkeit dir doch fehlen.“ frag ich triumphieren nach. „Ne du doch nicht, aber ich will auch Urlaub machen!“ kommt die ironische Antwort meiner kleinen.

„Oh fuck eyy!“ schrei ich laut auf und schmettere die Tischlampe gegen den Fernseher. „Upps“ entfährt es meinen Mund nachdem ich den Schaden sehe. Das wollte ich jetzt auch wieder nicht. David wird mich nicht gerade begeistert sein. Auf der einen Seite sollen wir ruhig unserem Image getreu hier auf Rockstars machen, doch das Hotelzimmer auseinander nehmen dürfen wir dann doch nicht. Also was macht man in dieser Situation??? Genau man fragt seine bessere Hälfte!

„Bill!“ schrei ich verzweifelt und sehe die beiden Zimmer neben mir erwartungsvoll an. Mann das der auch nicht links oder rechts sagen kann. Woher soll ich denn bitte wissen wo neben an bei seiner Zimmer Beschreibung. Nichts tut sich selbst nach einigen Minuten warten. „Bill!“ schrei ich noch lauter und plötzlich geht LINKS neben meinem Zimmer die Türe auf. Wer wäre jetzt bitte darauf gekommen das neben an links neben an zu bedeuten hat.
Genau Niemand ! Ich sag doch ich hab Grips!

„Mensch was schreist du hier so rum?“ fragt mich mein Zwilling mit halb hoch toupierten Haaren. „Nichts du mir war langweilig schon vergessen mein neustes Hobby ist in irgendwelchen Hotels am Ende der Welt einfach so aus Langeweile nach meinem Bruder zu schreien!“ erwidere ich und wir starren uns einen Moment lang an bevor wir in lautes Gelächter fallen. „Komm rein ich muss mir meine Haare fertig machen!“ oh man ich hasse es wenn sich Bill wie ein Mädchen anhört.

„Ich muss mir die Haare fertig machen!“
„Ich muss mich schminken!“
„Oh Gott wie sehe ich den aus so gehe ich nicht auf die Straße!“

Sind die Sätze die ich gerade überhaupt nicht gebrauchen kann.

„Also!“ fuhr Bill mich an und macht unbeirrt seine Haare fertig. Ja ist ja auch so wichtig. „Ich hab die Tischlampe aus versehen gegen den Fernseher geschleudert und der ist jetzt richtig am Arsch.“ antworte ich ihm und lasse mich erschöpft auf seinen Sessel nieder.

Warte Bill hat einen Sessel und ich nicht. Stutzig geworden sehe ich mich hier mal um. „Eyy scheiße was für ein Scheiß ist das denn. Eyy gehst noch??“ blaff ich gleich drauf los und ein irritierter Bill lugt aus seinem Badezimmer. „Was hast du denn jetzt schon wieder?“ fragt er mich und sieht mich erwartungsvoll an. „Na sieh dich doch mal um. Dein Zimmer ist viel größer als meins. Ach meno! Womit hast du dir denn des verdient!“ blaff ich weiter und male mir schon die schönsten Szenarios aus wie ich David fertig mache. Wenn Gustav oder Georg so ein mickriges Zimmer wie ich bekomme ist das eine Sache. Aber ich und Bill wir reden gleich viel in Interviews und schreiben Songs. Ist ja nicht meine Schuld, dass meine Songs nicht zu meinem Tokio Hotel Image passen, da gibt man sie zwar als Bill seine aus. Was aber nicht heißt, dass er sie deshalb geschrieben hat oder ein größeres Hotelzimmer verdient hätte.

„Na vielleicht hat David mitgedacht und da ich keine Hotelzimmer zerstöre mir das größere Zimmer überlassen!“ feixt mein Bruder mich belustig an und fügt noch ernst hinzu „Wir haben noch 15 Minuten!“ OK diese Runde geht an Bill, doch das heißt noch lange nicht das ich mich so schnell geschlagen geben.

„Vor dem Soundcheck oder nach dem Auftritt?“ frag ich stattdessen und ignoriere den letzten Seitenhieb meines Bruders. Es wird schon noch eine passende Gelegenheit geben um mich zu revanchieren. „Entweder hält er dir sofort eine Standpauke und ist über den Soundcheck und des Konzert schlecht drauf oder er hält dir danach eine und du bist nach dem Konzert schlecht drauf.“ stellt mein Bruder trocken fest. Genau deshalb frag ich doch nach seiner Meinung. Ich bin ja jetzt schon schlecht drauf seit wir in Toronto gelandet sind.

„Ich würde sagen versau David seine Laune, aber nicht deine du bist so schrecklich unlocker wenn du schlecht drauf bist!“ lässt sich mein Bruder nach langen Minuten doch noch zu einer Antwort nieder. Warum bezieh ich die Aussage unlocker wieder auf Sex? OK Bill hat das gesagt dein Bruder. Tom reiß dich zusammen. Ich hab echt zu lange keinen Sex mehr gehabt. Außerdem würde das ein Mädchen nie über mich sagen glaub ich. „Ich schnapp mir eins der Groupies gibt es in Kanada bestimmt auch genügend.“ erwidere ich gelassen. Bill öffnet seinen Mund, doch bevor er etwas sagt schließt er ihn auch wieder.

„Ging das eigentlich nicht schneller?“ kommentiere ich seine Entscheidung genervt und schlendere zurück in den Flur ohne seine Antwort abzuwarten. „Scheiße“ durchfährt es meinen Kopf bevor ich Bills Zimmertüre schließe. „Zimmer 47 noch 9 Minuten.“ schreit dieser schon. Ach was würde ich bloß ohne ihn machen. Das Zimmer liegt am Ende des Flurs und so reichen mir da 9 Minuten noch locker und wenn die Kacke erst mal am Dampfen ist muss ich schon wieder ein Interview geben. Wie praktisch denk ich mir und grins triumphierend in mich hinein.
Nach Terror klopfen bei David macht dieser nach gefühlten 15 Minuten auch endlich mal auf. „Was gibt es?“ fragt dieser leicht genervt. Hab ich da etwa gestört bei etwas wichtigen wie Druck ablassen. Ein grinsend schleicht sich auf mein Gesicht, obwohl die Vorstellung mir das vorzustellen, dann doch ehr einen Brechreiz in mir auslöst. Warum denk ich auch immer in den falschen Situationen an Sex? Ich muss echt wieder mal Sex haben.

„Mein Fernseher ist am Arsch.“ Bring ich es mal gleich auf den Punkt, denn sollte David gerade wirklich etwas entspannt haben wäre es ja gut Möglich glimpflich davon zu kommen. „Warst du das?“ fragt er noch recht neutral, also bei so einer ruhigen Stimme kann man es ja mal riskieren die Wahrheit zu sagen oder?

Wahrheit sagen oder Lügen?
Ein hin und her in meinem Kopf entsteht.

„TOM!“ schreit Manuela mit ihrer noch immer weinlichen Stimme. „Oh Bill ich hätte nicht auf dich hören sollen!“ flüstere ich meinem Zwilling zu. Dessen Idee es war diesen bescheuerten Streich zu spielen. Niedergeschlagen lauf ich zu ihr hinunter. „Du hast sie zerstört. Ich hasse dich!“ schreit mich Manuela an und hat in der einen Hand einen Stock mit dem sie bedrohlich nach mir ausschlägt und in der anderen ihre von mir und Bill zerstörte Barbiepuppe. „Nicht auf mich losgehen ich bin nicht Tom! “sagt ich reflexartig. Manuela guckt mich mit großen Augen an und streicht sich die Tränen erstmal aus ihrem Gesicht. „Du lügst!“ stellt sie unverkennbar fest und ich bereue es soviel Zeit mit ihr verbracht zu habe. Selbst unsere Mutter erkennt nicht wenn wir sie verarschen. „Ach komm schon Manuchen beruhig dich ok. Ich schenk dir einen neue Puppe!“ versuch ich mich vor ihrer unglaublichen Wut zu schützen. Doch Fehlanzeige sie geht wohl ehr noch mehr auf mich los. „Mann lügt nicht Tom Kaulitz!“ schreit sie dabei. Können 5 jährige kleine eigentlich niedliche Mädchen töten? Frag ich mich bevor ich beschließe doch die Flucht zu ergreifen.

Oh man das man davon auch nachträglich noch Schmerzen spürt. „Ja ich war es!“ entscheide ich hastig und bereue es zugleich. Warum musste ich auch ausgerechnet jetzt an die alte Geschichte denken. Wie lange müssen wir noch mal nachher zu den Interviews und dem Fotoshooting fahren, weil nach Davids Gesicht zu urteilen darf ich mich schon auf eine lange fahrt mit noch längerer Standpauke gefasst machen.

„So schlimm ist das nicht!“ versuch ich zu retten was noch zu retten ist. „Ich guck mir das erst mal an!“ sagt er und eilt schon vor mir in Richtung meines Zimmers. Ich haste ihm schnell nach, obwohl das an dem Schaden jetzt nichts ändert. Also geh ich wieder dazu über gelassen zu meinem Zimmer zu schlendern. „Tom komm jetzt in 5 Minuten müssen wir unten sein!“ ruft mir David ungeduldig zu. Oh stimmt ja der gute kommt ohne meine Keycard nicht in mein Zimmer frech grins ich in mich rein. Doch besonders lange kann ich ihn nicht aufhalten, denn das Interview wartet ja. Also schließ ich nach gefühlten 5 Minuten widerwillig auf. Gerade kommt mein fertig gestylter Bruder aus seinem Zimmer.

„Lass uns runter gehen, dann bekomm ich Davids ausraster nicht mit!“ flüstere ich ihm zu und grins in mich hinein. David kann so gut ausrasten vor allem, wenn ich und Bill uns heimlich aus dem Loft schleichen und er uns mal erwischt. Was dank meiner Genialität selten genug vorkommt.

„TOOOOOM!“ hör ich Davids laute Stimme los brüllen. „So schlimm?“ fragt mich Bill während wir gerade in den Aufzug steigen. Bevor sich die Türen schließen kommt ein David mit wutverzerrtem Gesicht aus meinem Zimmer gestürmt. „Oha wie geil das schau ich mir nachher auch mal an!“ bringt mein Bruder feixend heraus nachdem er Davids Gesicht gesehen hat.

„Pling!“ Der Aufzug hält einen Stock unter uns an und unsere beiden G’s steigen ein. Etwas niedergeschlagen sehen der gute Gustav und Georg aus. „Welche Laus ist den euch über die Leber gelaufen?“ „Wir teilen uns ein Zimmer!“ antwortet Georg und fügt noch theatralisch hinzu „ein ziemlich kleines Zimmer!“ Die Welt ist doch gerecht denk ich mir uns kann ein hämisches Grinsen nicht verbergen.

Unten angekommen warten zwei Reporter und zwei Kameramänner auf uns in der Lobby. Unsere zugeteilter USA Manager sitz auch schon da und wink uns zu sich. Neben ihm sitzt die wirklich hübsche Übersetzerin. Also wenn Bill kein Auge auf sie geworfen hätte, dann würde ich nicht die Finger von ihr lassen können. Naja ein Versuch ist es ja wert, aber ich bin so nett und überlass sie Bill unsere kleinen Jungfrau.

Nach öde Fragen und ein paar Autogramme schreiben sitzen wir eine Stunde später im Van auf den Weg zum Soundcheck im Mod Club. Der Soundcheck lief relativ gut und jetzt warten wir auf den Auftrifft. Ich werde immer nervöser. Saki meinte ein paar Fans hätten von einer kanadischen Tenniezeitschrift ein Backstage treffen gewonnen. Was beinhaltet das die Fans uns nach dem Soundcheck kurz treffen werden. Na jedenfalls konnte David dann mir nicht die Leviten lesen.

Heute ist ein Scheiß Tag ein richtig aber wirklich richtig beschissener Tag. „Wo zum Henker ist MEINE Gitarrre!“ schrei ich quer durch die Garderobe. Bill zieht erstaunt die Augen hoch. „Du hast doch eine in der Hand!“ sagt er und ich kann über diese Aussage nur den Kopf schütteln. War ja klar der Sänger hat natürlich keine AHNUNG. „Ja aber ich will MEINE nicht irgendeine sondern verdammt noch mal MEINE mit der ich schon ein total eingespieltes Team bin! Und NEIN Bill ich werde es dir jetzt nicht noch mal erklären du verstehst es eh nicht!“ antworte ich wütend und mach mich auf die Suche nach Saki. Das letzte Mal, als ich Bill versucht hab zu erklären warum ich MEINE Gitarre brauche ist die ganze Diskussion nach 3 Stunden in einer riesen Puddingschlacht ausgeartet. Es kann doch nicht so schwer sein mir MEINE Gitarre zu besorgen. Nicht so das ich auf anderen Gitarren nicht spielen könnte, aber ich hab schon immer nur auf MEINER gespielt. Auf Tour hab ich sie manchmal gewechselt hab ja genügend, aber ich wollte heute eben auf MEINER Gitarre spielen. Immerhin sind wir in Kanada und in Montreal hab ich ja auch den Gig auf der Gitarre gespielt. Ich brauch meine Glücksgitarre.

„Ich werde nie Gitarre lernen. Das ist doch blöd. Ich hab kein Bock mehr!“ jammert Manuela jetzt schon zum gefühlten Tausendsten Mal. „Du bist wie Bill!“ sag ich lachend. Was gibt sie auch gleich auf wenn sie mal was nicht kann. Bill wollte auch Gitarre spielen lernen und Klavier. Er hat keine Woche durchgehalten. „Ich bin nicht wie Bill. Wie gemein!“ antwortet Manuela und boxt mich in die Seite. „Tja dann gib auch nicht auf wie er!“ sag ich amüsiert. „Jaja du hast gut reden du spielst auch klasse!“ sagt sie zu mir und dann lächelt sie plötzlich total breit. „Was denkst du?“ frage ich leicht besorgt. Da diese plötzlichen Stimmungsschwankungen bis jetzt nie etwas wirklich Gutes für mich zu bedeuten hatten. Da brauch ich mich nur an ein paar Kindergarten Aktionen erinnern. „Ich schenk sie dir! Sie soll dir ganz viel Glück bringen.“ meint Manuela und legt mir die Gitarre um. „Damit du nie vergisst wer deinen wahren Freunde sind und nicht abhebst HERR SUPERSTAR!“

„Was machst du hier? Ihr habt doch das Fantreffen!“ reißt mich eine Stimme aus meine Gedanken und ich blicke erschrocken in Henrys Gesicht. Unser Tontechniker stand dort vor mir und gerade wollte ich ihn fragen ob er Saki gesehen hat, als mein Blick auf die Gitarre in seiner Hand fällt. „Die hab ich gesucht!“ quick ich erleichtert auf. „Wenn hast du gesucht?“ kommt es verwirrt von gegenüber und bevor ich antworte reiß ich ihm MEINE Gitarre aus der Hand. „Die .. so jetzt kann ich zu den Fans!“ erklär ich und mach mich auf den Weg in die Garderobe.

Dort warten ungeduldig die Jungs und ein paar Fans. Ein Junge ist dabei und der Rest sind Mädchen. „Na endlich! Mach mal hine!“ ruft Gustav irgendwo von hinten. Der ist aber auch klein unsere Drummer. „Ich sehe dich nicht!“ ruf ich zurück und stell mir sein schmollendes Gesicht förmlich vor. Grinsend las sich mich auf sie Couch nieder und will mir eine Zigarette anzünden. Doch Bills durchdringender Blick lässt mich die Zigaretten Packung nicht auspacken. Widerwillig begrüß ich die Fans freundlich und mach Bilder, gib Autogramme und hör mir Sachen wie „I love you!“ an.

Nach gefühlten 5 Stunden werden sie endlich weggeschickt und wir haben unsere Ruhe. „Ich bin dafür, dass wir heute Abend bei mir im Zimmer feiern!“ schlägt Bill vor und ich sehe ihn abschätzend an. „Dir ist jetzt schon nach feiern? Und Bill DU hast doch das größte Zimmer!“ antworte ich ihm. Bill dreht den Kopf zur Seite. „Ich hab kein Bock das du so schlecht drauf bist das zieht mich mit runter Tom!“ sagt er ernst und ich lächele nur leicht. „Ich hatte Ewigkeiten keinen guten Sex mehr! Vielleicht sind ein paar hübsche vorm Hotel!“ antworte ich ihm. Nachdem mich ein Fan in Deutschland verführt hat würde ich sagen hab ich blut geleckt. Um ehrlich zu sein wahren es nie so viele wie die Zeitungen gerne behaupten und meisten habe ich keine Lust irgendein Weib anzubaggern. In Europa reicht es dank Tokio Hotel das ich sie nur anschaue und sie kommen mit.

Ich steck mir meinen iPod in die Ohren und döse leicht. Bis mich ein aufgeregter Bill wach schüttelt. „Eyyy man geht das nicht liebevoller du Depp!“ stöhn ich schlecht gelaunt und flieg fast von der Couch. „Nööö aufstehen! In 10 Minuten geht es los!“ quiekt mein Bruder aufgeregt. Ich merke wie ich seine Worte langsam zu realisieren beginne, als die anderen Saki schon hinterher gehen. Hat Bill nicht 10 Minuten gesagt frag ich mich als mir Jens die Kamera ins Gesicht hält und ich verschlafen rein grinse. Mark hebt mir meine Gitarre hin und ich guck noch mal extra ob es auch die ist die ich wollte. Ist es na dann kann es ja los gehen.

Ein Angenehmes Tokio Hotel rufen geht durch die Menge als Gustav auf die Bühne hechtet. Nachdem unsere Drummer platzt genommen hat legt mir Georg seine Arm um die Schultern und drückt sich wie immer an mich bevor auch er auf die Bühne geht. Ich such den Blick meines Bruders auch wie immer und betrete dann die Bühne.

Die Rufe werden lauter und dann beginnen wir mit „By your Side“. Eigentlich ab den Zeitpunkt so Bill anfängt zu singen grässlich. Bill sollte Englisch lernen oder wir sollten auf Deutsch auftreten dürfen. Ich bin für letzteres. Adrenalin schießt durch unsere Körper und mein persönliches Highlight beginnt. Das ist besser als jeder Drogentrip oder Sex. Nicht das ich Drogen nehme, aber einfach unbeschreiblich. Ich vergesse alles um mich rum spiele als würde es um mein Leben gehen. Heute bin ich genial. Ich muss es wirklich zugeben so gut war ich noch nie. Die 60 Minuten sind um und ich habe mich kein einziges Mal verspielt.

Bill trinkt gerade aus seiner Flasche und Georg steht nicht weit von ihm weg. Ich haste zu meinem Bruder deute Georg an auch zu kommen. „Ich will rette mich spielen!“ japs ich und schnapp mir auch eine Trinkflasche. Georg tut es mir gleich. Bill sieht mich erstaunt an. „aber das geht nicht wir sollen nur englische..!“ Weiter kommt er nicht, da Georg ihn unterbricht. „Ähm... hallo Bill ist doch völlig egal. So wie Tom grad drauf ist und die wollten doch auch deutsche Songs!“ Bill sieht immer noch nicht wirklich begeistert aus und starrt von mir zu Georg und dann hilfesuchend zu Gustav. „Frag Gustav bis jetzt steht es 2 gegen einen!“ sag ich und mach mich zurück auf meine Position. Ich weiß nicht warum aber ich möchte jetzt einfach Rette mich spielen. Den Song denn ICH alleine geschrieben habe. Bill tut wie ihm gesagt worden ist und schüttelt dann verständnislos den Kopf.

„Our next Song is a german song ..!” hör ich Bill sagen und nicke Gustav dankend zu.

„Zum ersten Mal alleine in unserem versteck .....Ich seh' noch unsere Namen an der wand...“ setzt Bill in unsere Gespiele ein. Ich quäle mich selber schießt es mir durch den Kopf. Doch ich kann es nicht mehr ändern.

Mit Gordons Taschenmesser hack ich förmlich auf den Baum ein. Nur um unsere Initialen weg zu bekommen. Ich hab dir vertrau und du bist einfach abgehauen. In meiner Wut schneid ich mich selbst aus versehen und sehe mein Blut auf den Boden tropfen. Bin innerlich zerrissen, als ich deinen Brief gelesen habe bin ich zum Flughafen so schnell ich konnte. Doch du warst schon weg. Bill hat versucht mich aufzuheitern selbst Musik machen konnte ich Stunden, Tage, Wochen nicht mehr. Nichts ohne dich bis Bill mir einen Block hingehalten hat. Warum hast du dein versprechen nicht gehalten frag ich mich

Eine Träne bahnt sich ihren Weg über mein Gesicht. Bill sieht mich hilflos an. Ich leg die Gitarre weg dreh mich weg vom Publikum und gehe Gustav entgegen. Keiner soll die die Tränen sehen und so hab ich genug Zeit diese wegzuwischen wie unsere Initialen. „ Ich seh' noch unsere Namen an der wand .. Und wisch' sie wieder weg

ThgirlBillTom
hey echt gur geschrieben oh tom tut mir leid büdde schreib schnell weiter büdde büdde büdde
Vicky
Wow, du hast ja jetzt viel geschrieben ... muss mir mal Zeit suchen, um soo viel zu lesen =)
Timid-girl
POV Manuela: Überraschendes Widersehen Teil 1

Müde schlage ich die Augen auf und erblicke die neben mir schlafende Person. Logan sieht total niedlich aus, wenn er so mit zerzausten schwarzen Haaren neben mir liegt. Es ist Sonntagmorgen und genau genommen eine Woche her, das ich und Kerstin weg waren.

Nachdem wir uns ins Internat zurück geschlichen haben gab es einen riesen Streit zwischen mir und Logan. Ich bin ehrlich froh, dass wir uns wieder versöhnt haben, aber dafür redet Kerstin jetzt kein Wort mehr mit mir und das ist einfach unerträglich. Ich mein, ich verstehe sie natürlich. Nachdem ich ihr das mit Tom und Tokio Hotel erzählt habe war sie Feuer und Flamme. Wollte sofort ihren Vater fragen, ob er vielleicht Kontakt zu den Jungs herstellen kann.

Ihr müsst wissen Marius Himmler ist einer der Starfotografen in New York. Wer ihm vor die Linse kommt der ist ganz oben auf der Erfolgswelle. Kein Wunder warum Kerstin schon auf fast jeder Promiparty war und Rihanna zu ihren Freunden zählen kann. Ich halte von solchen Kontakten nicht viel. Ich kann normalerweise Menschen die Vitamin B haben nicht ausstehen. Aber Kerstin nützt es ja nicht komplett aus. Schlimm war das nicht wirklich und der Auslöser für den Streit auch nicht.

Die Tatsache das Logan von der Idee überhaupt nicht begeistert war hat den Streit dann erst wirklich ausgelöst. Ich weiß ich hätte Tom und die anderen Jungs verteidigen sollen, als Logan und seine Kumpels sich über sie lustig gemacht haben, aber wie stellt sie sich das vor? Ich bin seit einem Jahr mit Logan zusammen und eigentlich auch glücklich. Ich meine wer garantiert mir das Logan nicht Recht hat. Ich kenne Tom doch gar nicht mehr. Wir leben in zwei völlig verschiedenen Welten und wenn Logan sagt das die Jungs arrogant und eingebildet sind, dann muss es ja eigentlich stimmen.

Logans Vater gehört Sony BMG, die haben Künstler wie Beyoncé, Good Charlotte, Christina Aguilera unter Vertrag. Eigentlich weiß ich, dass er Schwachsinn redet und ich kann es ihm nicht mal verübeln. Er hat tierisch Angst mich zu verlieren, obwohl das total abwegig ist. Als ob ich das je tun würde. Logan ist der erste Junge in den ich mich verliebt habe.

Kerstin meint ich hätte Tom verteidigen sollen, aber warum soll ich das tun, wenn er mich hasst. Jeden Tag hab ich aus dem Fenster gesehen und gehofft der Briefträger bringt mir eine Antwort von Tom. Wie viele Mal hab ich ihm geschrieben 100-mal waren es bestimmt und nie hab ich eine Antwort bekommen. Den Tom, welchen ich kannte, der hätte geschrieben! Obwohl er total schreib- und lesefaul war. Ich bin es Leid in der Vergangenheit zu wühlen, doch noch viel mehr bin ich Tom Leid. Soll er doch machen was er will. Ich will gar nicht mehr wissen warum er mich allein gelassen hat, obwohl ich jetzt die Möglichkeit habe ihn das alles zu Fragen.

Ich blicke meine Handtasche an und ziehe eine Backstage Konzertkarte hervor. Morgen Abend wird er im The Fillmore at Inving Plaza spielen. Ich werde nicht hingehen, dass hab ich mir fest vorgenommen am Liebsten hätte ich vor Kerstins Augen die Karte zerrissen. Doch sie hat all ihre Kontakte spielen lassen. Da konnte ich ihr nicht so weh tun. Ich werd es mir überlegen hab ich gesagt.

„Was ist das?“ reißt mich die fragende Stimme meines Freundes aus meinen Gedanken. Ich starre die nun zusammengedrückte Karte an. In meiner Wut hab ich gar nicht bemerkt, dass ich sie so zerdrückt habe.

„Das ist nichts! Nur Müll!“ antworte ich kleinlaut und werfe sie in meine Tasche.

„Wenn du meinst!“ stellt er mit fester Stimme fest. Ich sehe ihm an das er weiß worum es sich da handelt. Logan ist nicht dumm eher das genaue Gegenteil. Er ist zwei Jahrgänge über mir, da er die zwei Klassen überspringen durfte und trotzdem noch Klassenbester.

„Geh zu dem Konzert, wenn es Kerstin so viel bedeutet!“ meint er trocken und zieht sich gerade an.

„Meinst du echt?“ frag ich erstaunt. Irgendwas stimmt nicht Logan ist komisch und das beunruhigt mich tierisch.

„Ja klar, aber ich warne dich! Du kannst alles dadurch verlieren!“ spricht er und lächelt mich kalt an.

„Wie meinst du das?“ frag ich leicht beunruhigt.

„Naja, ganz einfach. Nur Loser stehen auf solche Bands Schatz und du und ich sind keine Loser! Denk ich zumindest!“ antwortet er mir und beobachtet gespannt meine Reaktion.

„Loser, Loser, Loser!“ rufen sie und werfen dabei mit Eiern hinter mir her. Ich renne so schnell ich kann und verstecke mich im Busch. Weinend verharre ich hier und wünsche mir Tom herbei. Ich werd dich immer Beschützen hat er gesagt dieser Lügner. Ich will zu ihm und Bill denk ich mir. Früher war ich vielleicht in den Augen der Anderen auch ein Loser. Doch ich war nicht allein.


„Ja, du vor allem nicht, zukünftiger Abschlusskönig!“ antworte ich und versuche den starken Kloß in meinem Hals runter zu schlucken. Ich spüre seine Arme die sich um meinen Körper schlingen und genieße es zum ersten Mal nicht.

„Und meine Abschlusskönigin auch nicht!“ flüstert er kaum hörbar. Doch ich hab jedes Wort sehr gut verstanden und es ist ein mehr als deutlicher Seitenhieb.

„Was machen wir heute bei so schönem Wetter!“ fragt er leise in mein Ohr und fängt an meinen Hals zu küssen. Mir ist das unangenehm und ich versuche mich aus seinem Klammergriff zu lösen.

„Lass es bitte!“ flüstere ich leise um seine Zimmernachbarn nicht zu wecken.

„Ach, komm schon! Was stellst du dich so an. Sind wir nicht ewig zusammen und du vertraust mir doch, also warum lässt du es nicht einfach mal zu!“ stellt er mich genervt zu rede.

Weil du nicht der Richtige bist denk ich automatisch und könnte mich dafür verfluchen!

„Warum bedrängst du mich? Ich will mein erstes Mal nicht haben während deine Kumpels schlafen. Die sind im gleichen Raum sind wie wir!“ antworte ich ihm und verlasse sein Zimmer in meinem Schlafanzug.


Bevor ich das Mädchengebäude betrete werfe ich einen Blick auf Logans Fenster. Er starrt mich an und mir steckt wieder ein Kloß im Hals. So kann das nicht weiter gehen. Entweder gehe ich einen Schritt nach vorne oder eben einen gewaltigen nach hinten. Was bedeuten würde entweder lass ich mich auf ihn ein oder ich verlasse ihn. Lange wird er das nicht mehr mit machen. Das ist mir bewusst.

Traurig betrete ich das Mädchenschlafhaupthaus.

„Na, war es schön bei deinem Schatzi?“ begrüßt mich höhnisch eine schneidende Mädchenstimme.

Ach ne! Solweig hat mir gerade noch gefehlt! Ja, das ist ein Name, ein ziemlich komischer und ich kann ihn bis heute auch nicht aussprechen. O.K! Ich hab die letzten 2 ½ Jahre nicht damit verbracht es auch richtig zu lernen, aber mit mir auch der Rest unsere Schule nicht. Deshalb nennen wir sie alle nur Solly.

Ich persönlich kann sie wegen ihrer nervigen Art, denn besserwisserischen Sprüchen, den falschen Anschuldigungen und weil sie hinter Logan her ist nicht ausstehen. Der Rest der Schule sieht sie als Schmarotzer und mit Schmarotzern hängen über die hälfte der Schüler und Schülerinnen hier nicht ab.

Außer mir! Ich bin eigentlich immer zu allen nett und unterscheide nicht zwischen Stipendiaten und der Oberschicht. Aber Solly, die geht gar nicht! Ich schätze sie ist nur auf dieser Schule um sich einen reich erbenden Sohn zu angeln. Na gut, sie hat was im Kopf. Sonst hätte sie kaum das Stipendium. Obwohl es da Gerüchte gibt das ihre Mutter mit dem Schuldirektor ein Verhältnis hat.

Von Gerüchten halte ich nicht viel, aber sie ist nun mal im Vergleich zu den anderen Stipendiaten eine mittelmäßige Schülerin.

„Hallo! Erde an Manuela!“ hör ich sie erneut etwas sagen.

„Ja, war toll!“ antworte ich genervt und möchte schon die Treppen hoch in mein Zimmer, als sie erneut das Wort an mich richtet!

„Und habt ihr endlich mal ... du-weißt-schon-was oder ?“

Wütend dreh ich mich um. „Ich wüsste nicht was dich das angeht! Miss Ich-nehme-jeden Hauptsache-sein-Daddy-hat-Geld!“

Sollys Augen weiten sich und füllen sich mit leichten Tränen. Oh nein, das wollte ich doch gar nicht!

„Du hast Besuch!“ presst sie noch hervor und verschwindet im Zimmer. Ich habe jetzt nicht wirklich Mitleid mit ihr oder? Ach scheiße doch. Ich hätte meine Wut über Logan nicht an ihr auslassen sollen.

Geknickt geh ich zu meinem Zimmer. Ich habe Besuch? Seit wann bekomme ich denn Besuch im Internat?
th-dome
Hach und diese ff ics auch toll smile.gif

schön das ews hier noch jemanden gibt tongue.gif
den ich shcon etwas kenne tongue.gif

mach bidde weiter smile.gif
Timid-girl
Ja deswegen war ich in letzter Zeit selten hier on.

WARNUNG: Taschentücher ARLAM (ich musste heulen beim Schreiben und ich heul selten)
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POV Manuela: Überraschendes Widersehen Teil 1

Ich stecke den Schlüssel ins Schloss und öffne langsam die Tür. Ein unangenehmes Gefühl macht sich in meiner Magengegend breit. Als würde ich ahnen, dass das nicht gut enden kann. Egal wer mich besucht!

Warme Sonnenstrahlen begrüßen mich und eine viel zu gut gelaunte Kerstin sitz auf ihrem Bett. Das lässt mich noch deutlicher spüren, dass das einfach nichts gutes heißen kann. Bis jetzt konnte ich mich immer in solchen Situationen auf mein Bauchgefühl verlassen.

Er ist bestimmt schon hier, immerhin haben sie morgen ein Konzert. Also lasse ich langsam und fast ängstlich meinen Blick durch den Raum wandern.

Höre die Stimme von Kerstin sagen, als sei sie Millionen Kilometer weit weg. „Du hast Besuch!“

Er darf nicht hier sein und dann erblick ich meinen Besuch. Oh mein Gott! Das ist nicht wahr oder?

„Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhh! Ich glaub es nicht was machst du denn hier?“ bring ich strahlend hervor und falle Mia um den Hals. Mia quittiert mein tun mit einem Lachen und erwidert die Umarmung.

„Ich war grad in der Stadt und da dachte ich, ich besuche unsere Auswanderin!“ antwortet sie und ich kann es immer noch nicht fassen.

„Klar, du warst grad in der Stadt! Als ob! Was machst du den in New York?“ frag ich sie und leichte Skepsis schwingt in meiner Stimme mit.

„Die Frage lautet wohl er was machst du in SO einem Internat?“ stellt sie eine Gegenfrage um von sich selbst abzulenken, als ob ich jetzt einfach so das Thema wechseln würde.

„Also mein feiner Herr Stiefvater war schon auf dem Internat und deshalb durfte ich natürlich nicht auf ein normales Internat oder gar eine normale Schule. Nein, ich musste hier her!“ antworte ich ihr abfällig und füge dann aber noch in Kerstins Richtung versöhnlich hinzu.
„Es hatte aber auch was Gutes!“

„Hauptsache du wirst nicht arrogant!“ erwidert sie.

„Als ob! Spätestens wenn mein feiner Stiefvater herausfindet was meine Mum so treibt wenn er auf Geschäftsreise ist, bin ich hier weg und das halte ich mir immer vor Augen.“ antworte ich lachend.

„Was machst du jetzt wirklich in New York?“ frag ich sie erneut und sehe sie ernst an.

„I..ich... ja, also mein Dad hat einen neuen Job und der beinhaltet viele Reisen wo ich ihn jetzt mal begleiten durfte. Du bist uns ja nicht besuchen gekommen.“ stammelt sie mehr gut als recht sich zusammen.

„Was meinst du mit uns?“ fragt Kerstin die unsere Unterhaltung still mitverfolgt.

„Sie meint Tom und die Band oder?“ antworte ich kühl für sie und beobachte wie Mia leicht zusammen zuckt.

„Ja!“ stammelt sie total verunsichert.

„Bohr Bill ich weiß gar nicht was du an der so toll findest!“ stellt Tom genervt seinen Bruder zu Rede und ich liege gemütlich auf seinem Schoß. Leicht schlage ich in seinen Bauch. Was Tom aufstöhnen lässt.

„Mensch Manuchen. Was soll das denn? Ich mein ja sie ist ganz hübsch aber total das Kleinkind.“

„Sie ist kein Kleinkind. Sie ist meine Freundin aus Basta!“ antwortet Bill mit einem wütenden Blick.

„Ich meinte ja nur“ antworte Tom trocken und ich mische mich auch mal, in die wohl schon gelaufene Diskussion, ein.

„Sie ist nur schüchtern und ich das war doch klar das die zusammen kommen, Tom. Du findest des bloß blöd, weil ich mal wieder Recht hatte!“

„Wirst du jetzt frech?“ sagt Tom drohend.

„Bist du noch mit Bill zusammen?“ frag ich automatisch und verdränge weiter Gedanken von uns vieren.

Sie sieht mich einige Augenblicke geschockt an und weicht dann meinem Blick aus.

„Also, ja! Deshalb bist du doch in New York, weil er und seine beschissene Band hier ist!“ sage ich wütend. Ich hab es ja geahnt, dass dieser Besuch nichts Gutes mit sich bringen kann.

„N..nein!“ antwortet sie schluchzend. „Er hat mich verlassen! Ein halbes Jahr nachdem du weg warst, da sie die New Comer des Jahres waren! Alle Single! So läuft das Business hat er gesagt!“

Kerstin ist augenblicklich aufgesprungen und ich setze mich neben die weinende Mia. Wow, das wollte ich nicht! Mann, ich könnte mich selbst wieder hassen. Hätte ich das gewusst, dann..... ja was dann Manuela?

„Vergiss ihn!“ flüstere ich beruhigend auf sie ein und es scheint zu helfen, nach etlichen Heulanfällen und verbrauchten Taschentüchern. Hat Mia sich wieder soweit im Griff das sie normal reden kann!

„Manuela?“ sagt sie und ich sehe sie erwartungsvoll an.

„Ich hab dich vermisst! Du warst echt meine beste Freundin! Warum bist denn nicht gekommen?“ fragt sie.

„Gute Frage! Wie denn? Hey Mum, ich will nach Deutschland in den Urlaub! Außerdem dachte ich mich will niemand da haben! Tom hat sich nicht gemeldet und mein Vater… er hat mich einfach gehen lassen. Er hätte um mich kämpfen soll. Wenn ich ihm doch so viel bedeute! Das hat er nicht!“ sag ich und mir kommen die Tränen.

„Von wegen Prinzessin und du bist alles für mich!“ sag ich wütend und werd lauter.

„Er hat um dich gekämpft! Er wollte das alleinige Sorgerecht. Deshalb durfte er sich auch ein Jahr nicht bei dir melden. Das hat deine Mum gewusst!“ flüsterte Mia kaum hörbar.

„Er wollte mich zu sich holen?“ frag ich unglaublich und verstehe erst jetzt was die Worte bedeuten. Die Erkenntnis trifft mich wie ein harter Schlag in Gesicht und ich wäre wohl getaumelt wenn ich gestanden wäre. Mein Blick wandert zum Nachtischbild auf dem ich mit meinem Vater abgebildet bin.


„Hey meine Kleine!“ ruft er strahlend und ich renne direkt in seine Arme. „Papa!“ schrei ich über glücklich, weil er endlich wieder da ist. „Guck mal als was bin ich verkleidet?“ fragt meine kindliche Stimme und er lächelt mich breit an. „Meine Süße du bist die schönste Prinzessin der Welt, aber das bist du auch ohne dein Kostüm!“ sagt er und wirbelt mich einmal um sich.

Meine Frage bleibt unbeantwortet! Ich spüre Mias Hand über meinen Rücken wandern.

„Er hat wohl verloren oder?“ fragt Kerstin die vor meinem Bett sitz traurig.

„Natürlich! Unbedeutender kleiner Fotograf der oft auf Reisen ist, als zukünftiger Allerziehender. Gegen verheiratetes Paar mit einer eigenen Anwaltskanzlei, die erfolgreicher gar nicht laufen kann!“ sag ich wütend.

„Naja, er hat es versucht, aber meine Meinung hat ja leider nicht gezählt!“ antworte ich und noch deutlicher schießen die Gedanken mir durch den Kopf. Was passiert wäre wenn... Aber es macht keinen Sinn sich das zu fragen, da man die Zeit nicht umdrehen kann.

„Was macht er jetzt?“ fragt Kerstin und mein Blick wandert aufmerksam zu Mia.

„Er … naja … also ich weiß nicht wie ich das sagen soll! Er hat einige Probleme. Kam damit nicht klar das er den Prozesses verloren hat!“ stammelt sie wieder und versucht meinem Blick auszuweichen.

„Was ist mit meinem Vater?“ frage ich besorgt.

„Naja, also er hat einige Alkohol Probleme und Schulden! Simone war die einzige die noch einen guten Draht zu ihm hat, aber er lässt sich nicht mehr helfen!“

„Tom es hat geklingelt!“ stell ich ängstlich fest. „Hey des wird schon!“ sagt er beruhigend, doch ich merke das ebenso unsicher ist wie ich. Er schlingt seinen Arm um mich und ich kuschele mich eng an ihn. „Glaubst du ich bekomme viel Ärger?“ frag ich und er nickt nur leicht traurig. „Das ist so gemein!“ sag ich und er nickt wieder.
Ich höre Schritte und an Toms ausgestreckten Kopf bemerke ich, dass auch er sie gehört hat.

„Dein Bastard von Sohn kommt mir nicht mehr ins Haus!“ schreit meine Mutter und ich zucke erschrocken zusammen.

„Ich fasse es nicht! Wie kannst du es wagen so von meinem Sohn zu reden!“ schreit nun Simone wütend. Ich hab sie noch nie so wütend erlebt.

„Das geht wirklich zu weit Schatz!“ mischt sich mein Vater ein und ich starre gebannt auf die Tür hinter der die Stimmen sind.

„War ja klar, dass du die gute Simone mal wieder verteidigst! Aber vermutlich musst du das ja, weil Tom dein Sohn ist“ wirft meine Mutter meinem Vater wütend an den Kopf. Ich und Tom starren uns an.

„Du gehst zu weit Lana. Das mit mir und Patrick ist Jahre vor eurer Hochzeit schon vorbei gewesen und das weißt du genau!“ schreit Simone meine Mutter an. Die scheint jetzt erst richtig in Fahrt zu kommen.

„Wer weiß was ihr so getrieben habt, als ich noch gearbeitet habe? Im Endeffekt kann es mir egal sein. Denn wir lassen uns jetzt sowieso endlich Scheiden!“ sagt meine Mutter laut.

Mir kommen die Tränen und ich spüre Toms Hand die mich noch stärker zu sich zieht. Als seien Eltern sich scheiden lassen haben war das nicht einfach, aber er hat immer davon geschwärmt wie toll es ist das sie sich so gut verstehen. Das werde ich wohl nicht haben.

„Patrick alles in Ordnung?“ hör ich Simone fragen.

„Ich werde nicht zulassen ...“ schreit er meine Mutter wütend an, doch durch mein Schluchzen hör ich seine letzten Worte nicht mehr.

„Oh doch. Ganz weit weg und vor allem von deinem Sohn weg! Wer weiß was die da oben wieder treiben und vielleicht bin ich dann die jüngste Oma Deutschlands!“ schreit meine Mutter Simone an und wir hören leise ein Geräusch, das sich wie ein Knall anhört.

„Mein Sohn macht nichts mit deiner 12 jährigen Tochter. Er ist ein anständiger Junge!“ schreit Simone und laute Schritte kommen in Richtung meines Zimmers.

„Das glaubst auch nur du. Weißt du wie ich die beiden vorgefunden habe?
Aber was sage ich denn, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Und wage es nicht mir noch mal eine Ohrfeige zu verpassen.“ schreit meine Mutter Simone hinterher und augenblicklich verstummen die Schritte.

„Wie hast du sie wo vorgefunden?“ fragt sie unglaublich ruhig.

„Eng umschlungen! Im gleichen Bett. Tom hat sie an der Taille zu sich rangezogen!
Ihr T-Shirt war nach oben gerutscht! Erzähl mir nicht das das Zufall war!“ antwortet meine Mutter halb belustigt.

„Die beiden sind Kinder und sich sehr nah. Erzähl mir nicht das das dir beim Schlafen noch nie dein T-Shirt hoch gerutscht ist!“ antwortet Simone und führt ihren Weg fort.

„Alles In Ordnung?“ fragt mich Mia und reißt mich so aus meinen Erinnerungen.

„Ja klar! Geht schon!“ antworte ich und stell mich ans Fenster.

„Du musst heute Abend wieder im Internat sein oder?“ fragt Mia und ich nicke nur abwesend.

„Ach so! Schade ich dachte du könntest mir im Hotel Gesellschaft leisten! Aber heute Abend vielleicht? Mein Vater hat ein total langweiliges Geschäftsessen und wir könnten in meinem Zimmer essen.“ sagt Mia und sieht uns mit großen Augen an.

„Da lässt sich gut bereden was wir und in welcher Reihenfolge wir Mia die Stadt zeigen!“ fügt Kerstin hinzu.

„Du hast wohl schon geahnt das ich nein sagen werde oder?“ frag ich Kerstin die nur grinsend nickt.

„Naja… O.K! Wir bekommen zwar schon wieder Ärger, aber meine älteste beste Freundin ist nicht immer in der Stadt!“ stimme ich zu, was mit lautem Gejubel quittiert wird.

„Wie lang bist du eigentlich in der Stadt?“ fragt Kerstin. Ich habe mich das gerade auch gefragt.

„Bis zum 25 Februar!“ verkündet Mia. Plötzlich vibriert ihr Handy und sie nimmt ab.

„Ach, hey Dad! Du ich kann grad nicht reden“ sagt sie.

„Ja, alles klar, war anstrengend, aber ich hab es hinbekommen!“

„O.K.. Ich komme dann gleich mal“

„Tschüß! Ja, ich lieb dich auch!“ mit dem Satz beendet sie das Telefonat.

„Du liebst deinen Dad?“ frage ich skeptisch.

„Ähm ... ja du doch auch!“ stammelt sie leicht und wird rot.

„Sagt man da nicht, hab dich lieb Dad?“ frag ich und sehe Kerstin gespannt an.

„M…man kann doch beides sagen!“ stammelt sich Mia wieder einen ab.

„Mhmm, stimmt rein theoretisch!“ antworte ich doch ganz sicher bin ich mir nicht.

„Ähm, ich brauch deine Handynummer wegen heute Abend. Bestellt euch einfach ein Taxi. O.K.!“ sagt sie und ich tippe sie schnell in ihr Handy.

Am liebsten hätte ich nachgesehen, wer denn der letzte Anrufer war, aber so schnell kann ich gar nicht sehen so schnell hat sie es wieder in ihrer Hand. Na, Meinetwegen!

„Keine Sorge Mia wir fahren nur Taxi. Oder selbst, aber mein Auto ist in der Werkstatt, weil die da neben mir einen kleinen Unfall hatte!“ antwortet Kerstin und ich muss bei dem Gedanken daran wieder grinsen. Also wirklich, das war ein Auffahrunfall. Nichts Schlimmes und die tut so als sei ihr Auto gestorben.

„Ja ja und bei mir fährt sie deshalb nicht mit, wenn ich fahre!“ füge ich noch hinzu und ernte eine abfällige Handbewegung von Kerstin.

Hastig verabschiedet sich Mia von uns und so bleibt mir die Frage, ob ich sie zur Straße begleiten soll im Hals stecken.

Irgendwas stimmt hier nicht. Das ist so ein Bauchgefühl, das da irgendwas nicht stimmt!
ThgirlBillTom
hey cool geschrieben!! schreib büdde weiter hdl
Timid-girl
POV Tom: Ein freier Tag in New York Teil 1

Nach dem ganzen Stress mit dem Flugzeug sind wir endlich in New York gelandet. Ich hab echt gedacht wir sitzen in L.A fest. Normalerweise hätte ich Bills Panik Attacken witzig gefunden. Doch da auch ich unbedingt nach New York wollte hab ich es gelassen. Eigentlich hätten wir zwei Tage frei gehabt. Jetzt ist es nur der morgige Tag.

„Erzähl mir jetzt endlich was ich nicht bereuen werde!“ fordere ich Bill, der seit geschlagenen 10 Minuten auf den Flughafenausgang starrt, auf. Es handelt sich hierbei um den Flughafenausgang von dem wir vor einer halben Stunde selbst raus gekommen sind. Dadurch das wir heute Abend angekommen sind und nicht wie geplant gestern Abend. Ich schätze es ist Schicksal, dass wir eine halbe Stunde vor Mia gelandet sind. Während die anderen Jungs mit Tobi ins Hotel gefahren sind hat mich Bill dazu überredet mit ihm gemeinsam auf Mia zu warten. Eigentlich sollte sie jetzt langsam mal raus kommen. Ich langweile mich sonst noch zu tote.

Mia ist Bills Freundin seit genau 2 Jahren und 364 Tagen. Ich weiß noch genau wie ich damals reagiert habe, als er mir stolz davon berichtet hat, dass er mit Kathrin Schluss gemacht hat, weil er sich in Mia verliebt hat.

„Bohr Bill ich weiß gar nicht was du an der so toll findest!“ sag ich und kassiere einen Schlag in die Magengegend. Mensch ich sollte echt aufpassen was ich sag wenn Manu in meinem Schoß liegt.

„Mensch Manu. Was soll das denn? Ich mein ja sie ist ganz hübsch aber total das Kleinkind.“ bleib ich bei meiner Meinung.

„Sie ist kein Kleinkind. Sie ist meine Freundin aus Basta!“ antwortet Bill mit einem wütenden Blick. Shit das wollte ich jetzt auch nicht, dass Bill sauer ist. Aber normalerweise stehen wir ja auf die gleichen Frauen und wenn Bill ehrlich ist. Rein oberflächlich war Kathrin eine bessere Partie als Mia.

Eingeschnappt ziehen Manu und Bill zusammen ab. Bei Bill versteh ich es, aber warum ist Manu jetzt sauer? Hallo geht es noch ich hab doch nichts gemacht. Sie ist doch nur eingeschnappt, weil ich nicht zugebe, dass sie Recht hat. Echt schlimm das meine kleine Rechthaberbesessene immer Recht haben muss.

Morgen würden die beiden ihr 3 jähriges Feiern, da er es letztes Jahr ordentlich versaut hat. Wollte er dieses Jahr alles und damit mein ich wirklich alles versuchen um sie bei sich zu haben. Miteinbegriffen einer ordentlichen Überraschung und dazu hat nicht nur der Flug nach New York gehört. David war davon nicht sonderlich begeistert, doch da Sturkopf Bill mit Konzert und Auftrittsstreik gedroht hat musste er nachgeben. David ist auf die grandiose Idee gekommen das Mia einfach nachfliegen solle. Ich will gar nicht nähr auf die ganzen Kitsch und Romantik Ideen, mit denen mich Bill bis zur Verzweiflung genervt hat, eingehen. Schließlich hat er mit Gustavs Hilfe sich doch noch etwas schönes Einfallen lassen.

Jetzt hock ich immer noch da und halte quasi sein Händchen, weil er es nicht alleine hinkriegt auf seine Liebste zu warten. Was tut man nicht alles für seinen Bruder, aber er meinte ich würde es nicht bereuen. Mehr hat der Vollidiot nicht gesagt. Ist viel einfacher mich erst neugierig zu machen und dann nicht mit der Sprache rauszurücken. Da kommen dann so schlaue ausreden wie. Das kann ich dir jetzt nicht erzählen oder Ach ich glaub des sollte dir Mia lieber sagen. Davon weiß ich aber auch nicht mehr.

Wirklich manchmal hab ich so ein starkes Bedürfnis meinen Bruder voll unter Kontrolle zu haben. Zum Beispiel wenn er nichts mehr alleine machen kann. Das wäre doch schön, wenn er voll abhängig von mir wäre. Ich kann mir das richtig gut vorstellen. Der würde Leiden glaubst mir. Zum Beispiel Filme aussuchen die er gar nicht mag oder Sachen sagen und er könnte sich nicht wehren, weil er nicht reden könnte. Ich glaub des wäre das schlimmste was der Quasselstrippe passieren könnte. Naja wir wollen jetzt nicht den Teufel an die Wand malen. Sonst passiert das noch wirklich.

Bill reißt mich plötzlich aus meinen Gedanken. Er springt überraschend neben mir auf und ich folge seinem Blick. Da ist sie ja. Sehr schön das muss ich mir jetzt nicht geben oder?

Tja scheiße war es Tom Kaulitz. Die stürmen so schnell aufeinander zu das ich nicht mal den Blick abwenden kann. Überglücklich liegen die sich in den Armen und ich schätze jetzt kommt so ein Gefühlsgerede, wie zum Beispiel.

„Ich hab dich so vermisst“
„DU hast mir auch gefehlt!“
„Ach ich lieb dich!“
„Ich lieb dich noch viel mehr!“

Des ist immer des beste wenn Mia und Bill sich drum streiten wer nun wenn mehr liebt. Schließlich gewinnt immer Mia, weil sie zwei unschlagbare Argumente hat.

Das sind zum Beispiel:

1. Du liebt keinen so wie Tom
2. Du liebst die Musik über alles. würdest

Da kann Bill nicht viel erwidern. Wodurch ich manch schlaflose Nacht schon hatte. Bill kann sehr wehleidig sein, wenn er und Mia sich so richtig in den Haaren haben oder hatten. Sie meint vor allem das mit der Musik nicht böse, aber da hat Bill oft seine Zweifel. Ich frag mich eigentlich warum er immer noch mit ihr solche Diskussion anfängt. Dann soll er es doch lassen, wenn er doch weiß es endet im Streit. Nein mein Bruder doch nicht. Ein Bill Kaulitz der provoziert eben gerne.

„Ich glaub ich hab Mia nicht verdient!“ lallt mir mein Bruder nach dem Konzert entgegen. „Komm rein!“ fordere ich ihn auf und schmeiß mich aufs Bett. Ich wollte gerade eine Privatparty mit einem hübschen Mädchen von unten starten. Das muss dann wohl warten. „Also warum glaubst du so einen Scheiß, denn jetzt schon wieder?“ frag ich und klinge doch leicht genervt. Da wir das Thema gefühlte 4000 Mal schon hatten.

„Isch weisch nicht, isch alles irgendwie komisch. Guck mal sie findet das isch sie nischt genug liebe oder?“ fragt er.

Ich leg mich neben ihn und starr auf die Decke..

„Nö! Sie sagt nur, dass sie dich mehr liebt als du sie liebst, weil du noch andere Dinge sehr liebst oder Personen.“ antworte ich.

„Ja aber es stört sie sischer sonst würde sie es dosch nicht sagen. Isch mein guck mal was ist wenn sie will, dass isch mich zwischen ihr und der Band entscheide. Isch kann das nischt und sie denkt bestimmt das isch misch gegen sie entscheiden würde.“ lallt er.

„Tut sie nicht! Wie lang kennen wir sie?“ antworte ich.

„Lang!“ erwidert er.

„Na sieht du und jetzt penn du mal deinen rausch aus! Dich darf man keine Minute alleine lassen.“

Nach gefühlten unzähligen Stunden kommen die beiden kuschelnd auf mich zu.

„Hey Tom!“ begrüßt mich Mia und ich umarm sie leicht.

Sie sieht heute echt gut aus. Das letzte Mal, als ich sie gesehen hab hat sie ein wenig weniger gewogen und ich schätze das lag am Streit mit Bill. Die gute hat es echt nicht leicht mit uns seit wir so Erfolgreich sind. Wer hätte das auch früher denken können.

„Also los! Saki wartet bestimmt schon.“ mischt sich Bill ein.

„Der wartet schon seit einer halben Stunde. Mensch ich will jetzt wissen. Warum es sich gelohnt hat auf Mia zu warten. Nichts gegen dich süße!“ maul ich und lauf hinter den beiden zum Ausgang.

Draußen angekommen begrüßt uns ein kalter Windstoß.

„Ich hab eine Überraschung für dich!“ eröffnet Mia das Geheimnis und ich starr sie gespannt an.

„Nicht hier!“ mischt sich wieder Bill ein und ich würde mir jetzt echt wünschen, dass er keine Stimme mehr hat mit allen Konsequenzen. Mia steigt in den Van und bevor Bill ihr folgen kann pack ich ihn am Arm.

„Ich will das JETZT wissen!“ sag ich und steigt vor ihm ein. Das hat er jetzt davon. Jetzt sitz ich neben Mia und nicht er.

„Also hier im Van ist wohl der richtige Ort!“ sag ich

„Nein!“ kommt es von Bill neben mir sauer.

Mia lächelt ihn reuevoll an. „Ach komm schon Bill er sitz und keiner kann uns hören außer Saki, aber der wird eh eingeweiht werden müssen!“

Bill zeigt sich versöhnlich und nuschelt kaum hörbar „Na gut!“

Mia wendet sich nun wieder mir zu und ich warte gespannt. Was sie mir zu sagen hat.

„Es geht um Manuela!“ sagt sie und beobachtet meine Reaktion. Ich fühl mich augenblicklich leer und es verschlägt mir die Sprache.

„Naja also sie lebt ja in New York!“ spricht sie weiter und ich bemerke ihren besorgten Blick.

„Ich und Bill haben uns gedacht es wäre an der Zeit das ihr euch wiederseht.“

Überrascht blicke ich zu meinem Bruder. Ich hätte ja mit vielen gerechnet, aber nicht damit. Nein wirklich nicht damit!

„Wie soll das Funktionieren?“ press ich hervor. Als ob ich nie auf die Idee gekommen wäre, das ich sie hier vielleicht treffen könnte. New York ist eine riesige Stadt. Soll ich etwa an jeder Haustür klingeln. Des wäre noch schöner und dann mit meinem perfekten Englisch.

„Ich hab etwas nachgeforscht und die Adresse von ihr herausgefunden!“ beantwortet Mia meine Frage. Ich glaub mich tritt ein Pferd. Ich merke wie der Kloß in meinem Hals immer größer und fester wird. Mia beobachtet mich jetzt noch besorgter. Also jetzt verstehe ich warum Bill wollte, dass ich sitze, wenn sie mir das erzählt.

„Wie?“ kommt kaum hörbar von meinen Lippen. Doch noch laut genug. Mia und Bill tauschen besorgte Blicke aus dann spricht sie aber weiter.

„Naja also es war nicht einfach ich hab rumrecherchiert und schließlich hab ich die Kanzlei von ihrem Stiefvater ausfindig machen können. Dann hat uns sagen wir mal der Zufall geholfen. Ich hab angerufen und die Assistentin von ihrem Stiefvater hat vermutet ich sei die beste Freundin von ihr. Da diese eine Überraschungsparty für Manu organisieren wollte. Ich hab kurz mit ihrem Stiefvater gesprochen und behauptet ich hätte die Telefonnummer verlegt. Über die Telefonnummer war es einfach die Adresse rauszufinden.“ erzählt sie mir.

„Wir wollen dir nicht zu viele Hoffnungen machen. Ihre Mutter war ...!“

„Ziemlich wüst hat Ewigkeiten gedauert um sie überhaupt zu erreichen und dann war Manuela angeblich immer nicht da oder wollte mich nicht sprechen!“ vollendet Mia Bills Satz.

Augenblicklich frag ich mich was ist wenn sie mich gar nicht sehen will oder sprechen will.

„Naja also ich wollte sie morgen einfach mal besuchen. Da kann mich ihre Mutter nicht ignorieren!“ erzählt mit Mia von ihrer Idee. Ich muss leicht lächeln.

Sie ist echt eine ziemlich sture Maus. Ich kann mir richtig bildlich vorstellen wie sie Lana Feuer unter den Hintern macht. Nur was ist wenn Manu wollte das ihre Mutter sie verleugnet.

„Und dann? Was ist wenn sie mich gar nicht sehen will?“

Bill seufzt hörbar auf. Er hat wohl schon geahnt, dass die Frage kommen wird.

„Dann können wir sie nicht zwingen schätze ich!“ meint er und sieht traurig aus dem Fenster.

Bill mochte sie am Anfang nicht sonderlich, doch seit Mia in sein Leben getreten ist hat er wohl auch bemerkt wie wichtig es ist jemanden außer seinem Zwilling zu haben. Gegen Ende gab es sogar Situationen, wo man hätte denken können, dass die beide eigentlich seit Kindheit besten Freunde sind.

Es herrscht eine unruhige Stille und Mia hängt ihren Gedanken nach während ich mich frage wie es eigentlich so weit kommen konnte. Ich meine mal angenommen wenn sie mich sehen will. Was dann was sagt man in so einer Situation und vor allem wie benimmt man sich.

„Ich mach das schon!“ verkündet Mia plötzlich und ich und Bill sehen uns ratlos an.

„Na ich werd sie einfach ins Hotel locken ohne das sie weiß, dass sie dich trifft.“ erklärt sie nach unserem dumm dreinblickenden Blick.

„Das ist keine Gute Idee! Schatz wirklich sieh mich nicht so an!“ versucht Bill auf Mia einzureden.

„Doch das ist perfekt!“ spreche ich mich für Mias Vorschlag aus und Bill verdreht die Augen.

„Das kann nur nach hinten losgehen!“ jammert er.

„Wir sind da!“ verkündet Saki und wir steigen beim Hotel aus.

„Lust mitzuessen?“ fragt Bill. Der seit wir gelandet sind einen großen Hunger hat. Doch im Moment ist mir nicht nach Essen.

„Ne genießt ihr eure freie Zeit!“ antworte ich und schlendere gemütlich hoch.

Bill und Mia sind echt die besten. An ihrem Jubiläum und wohl dem einzigen freien Tag in den nächsten zwei Monaten tun sie das für mich. Wohl auch zum Teil für sich, aber vor allem für mich. Ich bereue es wieder mich damals mit Bill so heftig gestritten zu haben nach dem Konzert in Toronto.

Natürlich hat er Recht gehabt das ich nicht unnötig Salz in die offene Wunde streuen soll. Aber es ist wie ein innerlicher Drang gewesen. Ein starker Drang diesen Song zu spielen und zu fühlen wie weh es tut. Als ob ich Angst hätte alles zu vergessen. Sie zu vergessen. Im letzten Jahr hab ich es immer mehr gemerkt, dass ihr Bild in meinen Träumen immer häufiger verschwommen war.

Im Hotelzimmer angekommen stell ich zufrieden fest das Tobi mein Gepäck schon hoch gebracht hat. Ich zieh mich bis auf die Boxershorts aus und schlendere überraschend gut gelaunt ins Bad. Die Angst vor morgen ist da, doch irgendwie freu ich mich. Ich werde sie endlich wieder sehen. Ich werde ihr in die Augen sehen, selbst wenn sie das eigentlich gar nicht will. Vielleicht sogar ein paar Antworten bekommen. Wer weiß?

Plötzlich klingelt das Hoteltelefon ich lass warmes Wasser in die Badewanne laufen und hechte zurück ins Zimmer.

„Ja hallo!“ heb ich aufgeregt und erfreut ab.

„Hier ist deine Mutter! Na wie geht es dir mein großer?“ kommt es vom anderen Ende.

„Mir geht es super. Mia ist da und deshalb kann ich dir Bill nicht geben. Ich schätze der Meldet sich erst nach den beiden Konzerten!“ antworte ich strahlend.

„Ja das ist schön. Na da wird mir Bill viel zu erzählen haben. Warum bist du den so gut drauf?“ fragt sie erfreut.

Wenn es mir gut geht ist meine Mutter auch endlich mal los von ihren Sorgen. Mütter eben! Aber seit wir so viel unterwegs sind hat das noch extrem zugenommen.

„Also Mia hat Manuelas Adresse rausgefunden und ich werde sie morgen sehen! Ist das nicht unfassbar nach fast 3 Jahren sehe ich sie endlich wieder!“ verkünde ich und könnte das Telefon dafür verfluchen das es nicht schnurlos ist. Es entsteht eine lange Schweigeminute. So kenne ich meine Mutter gar nicht.

„Mhmm ja das ist wirklich schön für dich!“ antwortet meine Mutter leicht betrügt.

„Mum alles O.K!“ frag ich verunsichert. Also ich hätte ja mit vielem gerechnet, aber nicht mit so einer Reaktion.

„Jaja bei mir ist alles gut ich mach mir halt Sorgen. Falls du dir zu viele Hoffnungen machst oder enttäuscht wirst!“ kommt es vom anderen Ende.

„Mum hier handelt es sich um Manu. Sie kann mich gar nicht enttäuschen!“ widerspreche ich ihr und könnte mir augenblicklich selbst auf die Zunge beißen.

„Du warst schon mal enttäuscht von ihr mein Schatz. Aber versprich mir eins!“ antwortet sie.

„Ja ich weiß. Was soll ich dir versprechen?“ frag ich verwundert.

„Vergiss nie wie sehr ich dich liebe und ich und Gordon wollen und wollten immer nur das Beste für dich und Bill. Denk immer daran!“ kommt es theatralisch. Also jetzt wird es echt skurril.

„Klar Mum das wissen Bill und ich doch! Du ich geh jetzt Baden ich ruf dich morgen an. O.K!“ sag ich und hör ein leichtes ja, als Antwort bevor ich auflege.

Das war jetzt wirklich Merkwürdig. Der letzte Satz hat sie wie eine Entschuldigung angehört. Für irgendetwas, aber ich weiß nicht wofür das gewesen sein soll.
th-dome
hach
das ist echt sooo düß smile.gif
mach büdde weiter smile.gif

und ich hab dir im andern forum ne nachricht geschickt smile.gif
ThgirlBillTom
hey schreib büdde weiter hdl
Timid-girl
Dankeschön ihr beiden.

Hab ich gelesen schreib gleich eine Antwort und schön weiter lesen. Oder sogar weiterempfehlen


POV Tom: Ein freier Tag in New York Teil 2

Wie ich es gestern Abend nach der ganzen Aufregung geschafft habe einzuschlafen weiß ich selbst nicht mehr genau. Jedenfalls hab ich es jetzt endlich mal geschafft zum Frühstück zu gehen. Gustav unser Frühaufsteher war wohl schon längst fertig und so sitzen nur Georg und Bill total verschlafen an unserem Tisch. Obwohl so verschlafen sieht mein Bruder doch nicht aus.

„Morgen Bruderherz!“ nuschele ich und lass mich neben Georg sitzen.

„Wo ist Mia?“ frag ich und ernte ein nicht-jetzt Blick von meinem Bruder der sich was vom Büfett holt. Ich erheb mich ebenfalls und leiste ihm Gesellschaft und lade mir auch mein Frühstück auf den Teller. Zurück am Tisch bei Georg fängt Bill endlich mal an auf meine Frage einzugehen.

„Erstmal auch einen guten Morgen!“ nuschelt er und ich stelle fest er ist total verschlafen.

„Sag mir bitte erstmal noch mal warum ich mit einer notorischen Frühaufsteherin zusammen bin?“ fragt er mich und sich selbst.

Ich verkneif mir mein dreckiges grinsen jetzt. Da er solche Sätze nur sagt, wenn er wohl sehr früh morgens aufgewacht ist, weil seine Liebste nicht leise genug war oder eben einen Drang nach Gesellschaft verspürt hat. Normalweise geht sie dann zu Gustav, aber manchmal da wird sie dann anhänglich und will kuscheln. Das kann sie natürlich nicht mit einem schlafenden Bill und vor allem nicht mit Gustav.

„Weil du sie liebst!“ kommt die Standard-Antwort von mir und Georg und wir können uns doch ein leichtes Grinsen nicht verkneifen.

„Jaja macht euch nur lustig über mich!“ faucht Bill und an. Man schrecklich wenn der schlechte Laune hat.

„Also sie ist bei Manu im Internat!“ verkündet er. Ich und Georg starren uns verblüfft an.

„Hä Manuela?“ antwortet Georg und ich „Hä Internat?“

Bill sieht uns beide an und sein Blick wirkt verzweifelt.

„Georg frag Tom nachher und Tom: Ja um mir das mitzuteilen hat Mia mich extra um 9 Uhr morgens geweckt. Manuela lebt in einem New Yorker Elite Internat! Ich geh jetzt wieder pennen.“ antwortet er und macht sich mit seinen Brötchen auf in Richtung Aufzug.

Ich kann es nicht fassen sie geht in ein Internat. Wie bescheuert ist denn das bitte schön. Dann hätte sie doch gleich in Deutschland bleiben können. Was ist das den bitte für eine Mutter. Da hätte ihr Vater mal lieber das Sorgerecht bekommen. Ich verstehe eigentlich nicht warum er es nicht bekommen hat. Meine Mum war sich eigentlich ziemlich sicher und hat ihn auch unterstützt.

„Hallo, klärt mich mal jemand auf!“ reißt mich Georg aus meinen Gedanken.

Ich beiß in das Brötchen und antworte dann: „a lscho miia besuscht Mannskfje“

„Tom rede doch nicht mit vollem Mund! Ich versteh nur Bahnhof!“ sagt Georg genervt und fixiert mich beim Essen. Ich esse ja schon so schnell ich kann. Nachdem ich mein Brötchen runter geschluckt habe versuche ich es erneut.

„Also: Mia besucht Manuela und sorgt dafür, dass ich sie heute treffen kann. Sie hat rausgefunden wo sie lebt!“ sag ich und widme mich wieder meinem Brötchen.

„Krass!“ kommt der einzige Kommentar von ihm bis er sich wieder einigermaßen gefangen hat.

„Wie geht es dir damit?“ fragt er und ich starr ihn überrascht an. Das war eine ziemlich gute Frage. Wie geht es mir mit dem wissen, dass sie spätestens heute Abend vor mir stehen wird.

„Ich weiß es nicht das ist alles so unreal. Weißt du was ich meine?“ antworte ich ihm und Georg nickt nur.

„Mal sehen wie Gustav auf sie reagieren wird!“ fügt er gedankenverloren hinzu und augenblicklich versteinert sich meine Mine.

„Gar nicht! Er weiß es nicht und ich wäre dir sehr dankbar wenn das auch so bleiben würde!“ antworte ich und meine Stimme klingt hart. Georg sieht mich skeptisch an.

„Wir reden hier von Gustav!“ sagt er.

„Deswegen ja! Ich rate ihm sich von ihr und mir fern zu halten!“ erwidere ich und stehe auf. Mir ist der Appetit gründlich vergangen. An Georgs Gesicht hab ich deutlich herausgelesen das ich die Vergangenheit ruhen lassen soll. Doch ich kann nicht. Gustav soll sich bloß von ihr fern halten. Er hat damals schon genug Schaden angerichtet. Am liebsten hätte ich ihn damals aus der Band gekickt. Wäre Bill nicht gewesen hätte ich es sogar gemacht.

„Pling!“ die Aufzugtür geht auf und ausgerechnet jetzt bemerke ich Gustav, der am Ende des Flurs steht. Meine Hände ballen sich zu Fäusten.


„Er kann doch nichts dafür. Du hast kein Recht auf ihn wütend zu sein Tom!“ schreit mich mein Bruder an. Wir sind gerade von der Bandprobe gekommen. Am liebsten wäre ich nie hin gegangen. „Und ob ich das habe! Glaub mir der wird in der Hölle schmoren, wenn ich mit ihm fertig bin.“ Schrei ich wütend zurück. Ich weiß das Bill Recht hat, aber ich will das nicht wahr haben. Das ist nicht fair, ich muss was tun dürfen.

„Er war mein Freund!“ flüstere ich mehr zu mir als zu Bill, doch mein Bruder hat es gehört und setzt sich neben mich.

„Ach komm schon Tom er ist unser Freund!“ erwidert er und seufzt auf.

„Hey Gustav!“ ruf ich ihm zu und geh auf ihn zu. Ich hab versucht meine Stimme ruhig und gelassen klingen zu lassen. Doch es hat nicht funktioniert. Gustav sieht mich verwundert an und raucht am Fenster genüsslich seine Zigarette. „Welche Laus ist dir den heute wieder über die Leber gelaufen?“ fragt er und lächelt. Dieses Lächeln hat er damals auch gehabt.

„Keine gib mir auch eine Zigarette!“ erwidere ich und starr auf den Central Park. Er reicht mir die Schachtel und hebt mir das Feuer hin.

„Also was ist los?“ fragt er und ich starre ihn nicht an.

„An was hast du gerade gedacht?“ frage ich ihn und wage es nicht ihn anzusehen. Gustav seufzt auf.

„An nichts Bestimmtes. Nur wie unglaublich es ist das wir in New York sind und morgen ein Konzert geben!“ antwortet er gelassen. Ich hasse gerade diese gelassen Art. Oh Mann, musste Georg mich an die Vergangenheit erinnern? Ich hatte es, nachdem Manuela weg war, geschafft mit Gustav normal umzugehen. Sogar mich zu freuen das wir solch einen Erfolg haben. Keine Probleme auf Tour oder ect. Jetzt kommt alles wieder hoch.

„An sonst nichts? Immerhin sind wir in New York! Keine einzige Sekunde hast du an ….“ fang ich meinen Satz wütend an, doch Gustav lässt mich nicht ausreden.

„Doch …. Aber Tom ich dachte das hätten wir hinter uns! Tokio Hotel ist das wichtigste in unserem Leben. Lass uns die Vergangenheit endgültig begraben.“ unterbricht mich Gustav und er klingt traurig. Womöglich hat er gedacht wir hätten damals schon die Vergangenheit begraben.

„Das kann ich nicht und Tokio Hotel ist nicht das wichtigste in meinem Leben!“ sage ich und zerdrücke meine letzte Zigarette. Ab heute werde ich nicht mehr Rauchen. Manuela hasst es wenn jemand raucht. Ich setzte meinen Weg in mein Zimmer fort während Gustav mir plötzlich wütend hinterher ruft.

„Du würdest also die Band ihretwegen verlassen?“

„Ja!“schreie ich ihm zu und verschwinde in meinem Hotelzimmer.

„Ich würde für sie sterben!“ flüstere ich und erschrecke vor mir selbst. Sie bedeutet mir fast so viel wie Bill und das ist wirklich beängstigend.

In Hotelzimmer wage ich kaum den Blick in den Spiegel. Ich schmeiß mich aufs Bett und entdecke einen Zettel auf dem Nachtisch.

Komm mach dich fertig, wir gehen shoppen.
Hier gibt es doch die geilsten Hip-Hopper Shops
und David kommt sogar mit.
Na nicht so viel denken, Bruderherz.
Jetzt sehen wir uns erstmal New York an.
*gg*
Bis gleich in der Lobby
Bill

Ich lese seine Nachricht und schnappe mir die Tasche mit den wichtigsten Utensilien. Bill versteht es echt mich abzulenken. Ich mach mich auf den Weg zu den Aufzügen und bin einfach tierisch erleichtert Gustav nicht zu begegnen. Unten angekommen warten Bill und David schon. Bill ist ganz aufgeregt. Der freut sich wie ein Kleinkind einkaufen gehen zu können.

„Also keine Verkleidung!“ sag ich grinsend und David sieht mich belustigt an.

„Ne, hier nicht!“ antwortet er.

„Das ist doch toll oder?“ sagt Bill und ich nicke nur. Saki fährt uns drei in die New Yorker Innenstadt. Von dort aus laufen wir an unzähligen skurrilen oder super trendigen Läden vorbei.

Nach einer Stunde hat mein lieber Bruder schon 4 Tüten und war in geschätzten 10 Läden.

„Oh, guck mal der Laden ist was für dich, Tom!“ sagt er erneut und ich wende meinen Blick unfreiwillig in die Richtung in die Bill blickt.

„Wow endlich sagst du mal die Wahrheit!“ entfährt es mir und ich stürzte quasi in Richtung eines großen Hip-Hop Shops. Drinnen angekommen bleibt mir echt die Sprache weg. Auf 4 Stockwerken verteilt findet man nur Hiphopper Klamotten so weit das Auge reicht. Es gibt wirklich alles hier. Unzählige Caps, Baggis, weite T-Shirts und dazu noch in allen Möglichen Farben. Selbst eine Abteilung für Mädchen/ Frauen gibt es.

„So was findest du in Deutschland nicht!“ sag ich zu meinem Bruder und stürze mich ins Getümmel.

Nachdem ich ca. 3 Stunden alles Mögliche anprobiert habe und auch vieles gekauft habe bemerke ich, dass Bill gar nicht mehr da ist.

„David wo ist Bill?“ frag ich auch gleich geschockt und der grinst mich erstmal nur an. Der ist vor zweieinhalb Stunden ins Hotel zu Mia! Die ist von einer Freundin zurückgekommen mit dem Taxi!“.

„TOOOOOOOOM jetzt beeil dich.“ jammert David genervt.

„Gleich!“ antworte ich wohl schon zum hundertsten Mal. Aber es gefällt mir hier einfach viel zu gut.

„Oh, I like it!“ sagt ein wirklich hübsch gekleidetes hip-hop Girl und zupft an meinem T-Shirt. Aber sie ist nicht die erste die so Reagiert hat in den letzten drei Stunden. Selbst Typen wollten von mir wissen wo ich meine Schuhe oder mein Cap her hatte. Einer war total beeindruckt, weil ich anscheinend ein Shirt trage das es hier nur Limited gibt. Zum hundertsten Mal erkläre ich im gebrochenem Englisch das es aus Italien ist und hab dann doch Mitleid mit David. Außerdem muss ich mich noch fertig machen für heute Abend.

„O.K. wir können gehen!“ verkünde ich und David sieht total begeistert auf seine Uhr.

„Ganze 4 Stunden und 12 Minuten hat das ja gedauert und geschätzte 40 Taschen haben wir gekauft! Das ist wirklich kein schlechter Schnitt!“ antwortet er und ist schon schneller weg, als ich zu der Hübschen Tschüss sagen kann.

„Was bist du denn so schnell abgehauen?“ frag ich ihn. „Na, vielleicht hättest du es dir sonst noch mal anders überlegt. Das wollte ich nicht riskieren!“ antwortet er und verfrachtet mich ins Auto. Saki grinst mich an und sagt „Na, schön viel Geld ausgegeben?“

„ Ich … merk dir den Laden!“ stammele ich, da ich nicht einmal weiß wie viel Geld ich dort gelassen habe!

„Ja, geht klar!“

„Du hast noch zwei Stunden bis zum Abendessen! Ich trag dir das hoch!“ sagt Saki als wir am Hotel ankommen und ich nicke ihm dankend zu. Zwei Stunden ist echt wenig für das ganze Programm. Oben angekommen stell ich mich sofort unter die Dusche. Doch ich versuche zu verhindern das meine Hasse nass werden. Das wäre jetzt nicht sonderlich gut.

Als ich aus dem dampfenden Bad komme sind meine Einkaufstüten auf dem Bett und ich packe die Klamotten aus. Ich komm mir vor wie ein Mädchen, da ich mich echt gerade frage was ich von den ganzen Teilen anziehen soll. Nach fünfmaligem umziehen empfinde ich das was ich gerade an habe als gut genug.

Der blick auf die Digitaluhr verrät mir das es noch eine Stunde dauert. Widerwillig klopfe ich an die Verbindungstür. Bill öffnet nach ca. 2 Minuten während ich mich schon wieder aufs Bett gesetzt habe.

„Nervös!“ fragt er.

„Schlimmer als bei einem Konzert!“ antworte ich.

„Oh Shit! Mia hat grad mit ihr telefoniert. Sie kommt nicht alleine!“ verkündet er.

„ Ist das gut oder schlecht?“ frag ich und Bills Mimik verrät mir, dass er es nicht weiß.

„Du liebst sie!“ sagt er und ich habe ein Deja vu.

„So geht es nicht weiter du musst ihr sagen, dass du sie liebst!“ sagt Bill und lächelt mir aufmunternd zu. „Ich weiß nicht was du meinst!“ erwidere ich bloß. Klar, mag ich sie, aber lieben. Nein, niemals. Wir haben uns das damals geschworen: Wir werden uns niemals ineinander verlieben. „Du redest so einen Bockmist!“ wende ich mich wieder meinem Bruder zu.

„Quatsch, sie ist für mich wie eine Schwester!“ antworte ich und höre Bill laut aufseufzen.

„Weißt du, dass du damit alles kaputt machen kannst!“ sagt er.

„Mum hat gestern angerufen. Ich soll dir schöne Grüße ausrichten und sie würde sich freuen wenn du dich bei ihr nach dem Konzert melden würdest.“ wechsel ich geschickt oder ungeschickt das Thema.

„Schön das werde ich!“ antwortet er und klingt fast sauer. Wohl auf mich.

„Bill!“

„Ja, was ist noch?“ fragt er und damit bestätigt sich meine Vermutung. Er ist sauer auf mich.

„Sie meinte, ich solle ihr versprechen nie zu vergessen wie sehr Grodon und sie uns lieben und das sie immer nur das Beste für uns wollten und wollen. Ist doch komisch!“ sag ich und Bill bleibt augenblicklich stehen.

„Mhmm, da hast du Recht. Vielleicht hat es was mit der Band zu tun!“ sagt er und ich wünschte er hätte Recht.

„Hoffentlich!“ flüstere ich, doch ich glaub es nicht ganz.

„Noch eine halbe Stunde, wenn du willst kannst du schon runter gehen!“ sagt Bill und verschwindet durch die Verbindungstür.

Da ich nichts mehr mit mir anzufangen weiß mach ich mich auf den Weg in Restaurant.

Mit einem „Sir!“ hält mich die Dame auf. „Ja!“ antworte ich überrascht.

„What´s your name?“

„Tom Kaulitz!“

„Your table is in the front at the window with the nummer 12.“

„Thank you.“

„No Problem. Good Evening.“

Ich setzte mich an den mir zugewiesenen Tisch. Als nach 10 Minuten David und Georg kommen.

„David?“ frag ich verwundert.

„Ja! Mia hat mich aufgeklärt!“ antwortet er und setzt sich neben mich. Georg auf die andere Seite. Eigentlich hatte ich gehofft das Manuela sich neben mich setzten würde, aber das geht jetzt nicht mehr.

„Kommt Gustav?“ frag ich in die Runde und würde mir am liebsten eine Zigarette anzünden. Aber ich hab ja aufgehört.

„Nein, sonst erwürgst du ihn!“ antwortet Georg und David sieht uns verwirrt an. Also weiß er doch nicht so viel wie ich bis gerade vermutet hatte.

Schweigend sitzen wir da oder viel mehr ich schweige und der Rest redet. Eigentlich ist das nicht meine Art, aber was ist schon meine Art seit sie weg ist. Ja, ich hab mir den Humor zurück gekämpft. Doch ist er nicht so wie er mal war.

Die Minuten vergehen. 5 Minuten vor 20 Uhr erblicke ich Bill der alleine das Restaurant betritt. Ich muss dazu sagen, dass ich hier unten die ganzen Zeit den Eingang im Auge habe oder anstarre.

„Wo ist Mia?“ frag ich ihn, als er an unserem Tisch ankommt. Doch den Blick lasse ich vom Eingang nicht ab.

„Sie wartet auf Manu!“ antwortet er und setzt sich an Davids Seite.

Weitere stille Minuten vergehen ich hab das Gefühl ich sterbe gleich und jedes Mal wenn die Türe geöffnet wir hoffe ich, dass sie ist es. Vielleicht hat Bill Recht und ich liebe sie! Normal war mein Verhalten, selbst als sie noch da war, schon lange nicht mehr.

„Sie sind zu spät!“ stellt David fest und ich sehe ihm an das er wissen will was hier eigentlich wirklich los ist. Denn vermutlich hat ihm Bill nur die Hälfte erzählt. Bill wimmelt ihn jedoch geschickt ab.

Und dann schwingt die Türe erneut auf und Mia betritt lachend das Restaurant. Direkt hinter ihr steht Manuela. Sie grinst, vermutlich hat sie gerade mit Mia gelacht. Ihr Haar ist leicht gewellt und mittellang. Sie hat einen Pony erkenne ich jetzt, da sie vor der Empfangdame steht. Mein Blick gleitet ihren schönen Oberkörper entlang und bleibt an ihrem Kleid hängen. Dessen Sicht sie durch das Ablegen ihres Mantels frei gibt. Es ist nichts Außergewöhnliches, ein einfaches kurzes schwarzes Kleid. Doch es lässt mein Herz einen Luftsprung machen. Sie kann es ohne weiteres tragen, bei ihrer Figur!

Sie ist nicht mehr das kleine Mädchen ohne Oberweite sondern eine junge Frau mit schönen, nicht allzu großen Brüsten. Das Kleid hebt ihre schlanken langen Beine perfekt hervor. Ich begutachte jedes Detail und versuche es in meinem Gedächtnis zu speichern zu groß ist die Angst sie nie wieder zu sehen.

Plötzlich bleiben meine Augen an einer Hand hängen, die um ihre Taille gelegt wird. Ich wende meinen Blick ihr zu und bemerke den jungen Mann dem sie gehört. Er ist sportlich und trägt einen Anzug. Sein Haar ist dunkelblond und er sein Gesicht wendet sich unserem Tisch zu.

Augenblicklich trifft mich die Erkenntnis wie ein Schlag. Das auch sie hersieht. Ich erröte, zumindest fühlt sich mein Gesicht merkwürdig heiß an. Ich traue mich kaum sie anzusehen doch dann tu ich es doch. Sie sieht mich nicht an und ich entspanne mich wieder.


Doch dann flüstert er ihr etwas ins Ohr und ich bemerke wie Mia mit dem Kopf auf unseren Tisch deutet. Jetzt wird auch sie hierher blicken und tatsächlich keine Sekunde später treffen sich unsere Blicke. Ihre warmen, scheuen, braunen Augen weiten sich und ich sehe förmlich wie sie sich verkrampft.
Mia kommt auf uns zu gelaufen und nur Manuela steht da wie angewurzelt. Ihr Begleiter nimmt sie an der Hand und sie wendet ihren Kopf zu Boden. Als hätte sie etwas getan und würde sich dafür schämen. Vielleicht schämt sie sich ja wirklich, weil sie mir nicht geschrieben hat. Bis gerade eben hatte ich noch die Hoffnung es seien äußere Umstände die dazu geführt hatten.

Sie spricht, doch ich kann leider kein Lippenlesen. Langsam wie in Zeitlupe kommt sie auf unseren Tisch zu. Mia setzt sich gerade eben, als ihr Begleiter Bill seine Hand hinstreckt. Wer ist er frage ich mich schon seit ich seine Hand entdeckt habe. Vielleicht weiß ich es auch und will es bloß nicht wahr haben.

„Guten Abend!“ spricht er in einwandfreiem Deutsch, doch nicht Dialektfrei. Er ist kein Deutscher. Manuela hält seine andere Hand und versteckt sich förmlich hinter ihm. David erhebt sich und stellt sich ihm vor.

„Freut mich. Ich bin Logan, Manuelas Verlobter!“ erwidert er.

Augenblicklich wendet er sich mir zu und lächelt. Ich sehe ihn starr an, kann meinen Körper nicht bewegen. Das Gesagte versucht sich in meinem Kopf fest zu setzten und vor allem die Bedeutung seiner Worte. Es gelingt mir nicht wirklich, schätze ich. Ich versuche das Würgegefühl in mir herunter zu schlucken und strecke ihm meine zitternde Hand hin.
th-dome
macj büüüdde weiter smile.gif
hach sooo toll smile.gif
immer wieder tongue.gif
LisaLikesTH
wow die gefällt mir auch sehr wub.gif
echt toll (:
bitte weiter machen^^
ThgirlBillTom
hey echt cool geschrieben!!! ohho hoffendlich bekommt tom nachher keinen anfall!!! naja schreib büdde weiter dhl
Timid-girl
Dankeschön an euch drei!

Freut mich das dir die auch gefällt LisaLikesTH und find es toll das ihr anderen beiden mir immer noch treu seid
wub.gif


POV Manuela: Jetzt reden wir Klartext!


Ich kann es einfach nicht glauben, dass ist doch ein schlechter Witz oder? Gerade eben hab ich noch über Logans Witz lachen müssen und jetzt hab ich das Gefühl, als hätte mich ein Zehntonner überfahren. Ich dachte ja mein Nachmittag sei schlimm gewesen, aber das übertrifft wirklich alles. Ich würde ja jetzt am Liebsten wieder umdrehen und einfach aus dem Restaurant stürmen. Da sitzen ein, mir unbekannter, Mann, Tom, Georg und Bill.

Von wegen ich bin nicht mehr mit Bill zusammen, dafür bist du so was von Tod Mia. Ich versuch ihr das durch meinen Blick deutlich zu machen, doch die Gute kennt mich wohl immer noch gut genug, also hab ich mich nicht wirklich verändert. Denn sie weicht meinem Blick gekonnt aus und begrüßt ihren Schatz mit einem leidenschaftlichen Kuss.

Oh Mädchen, wir sprechen uns noch, dass kannst du mir aber so was von glauben. Ich fass es einfach nicht, dass das hier gerade mir passiert und wo bitteschön ist Gustav.

Der hat nicht mal genügend Mut um sich mir auch zu stellen. Also wirklich! So ein Weichei und so was nennt man Mann. Während ich gerade, wie man bemerken kann, versuche meine Wut unter Kontrolle zu halten. Komm ich anhand heftigem ziehen an meiner Hand durch Logan dem Tisch immer nähr. An dem meine ehemaligen sogenannten Freunde sitzen. Ehrlich gesagt bin ich gerade wirklich froh das Logan mitbekommen ist, sonst hätte ich schon längst die Fliege gemacht und ich weiß selber das es Feige ist. Doch ich bin eine Frau! Frauen dürfen feige sein. Also versuch ich mich vor ihren blicken so weit es geht hinter Logan zu verstecken.

So gut erzogen wie der ist muss er natürlich jedem die Hand schütteln und dann sagt er plötzlich etwas was selbst mir die Eingeweide gefrieren lässt.

„Freut mich. Ich bin Logan, Manuelas Verlobter!“ stellt er sich bei dem mir bis dahin noch unbekannten Mann vor und ich sehe förmlich wie sich Toms Augen weiten.

Stille herrscht und niemand wagt es ein Wort zu sagen. Georg und Bill tauschen besorgte Blicke und Mia sieht zwischen den beiden verwirrt hin und her. David scheint das überhaupt nicht zu kümmern und Tom der starrt Logans Hand an. Es kommt mir vor wie Minuten in denen ich regungslos dastehe und nicht glauben kann WAS und WARUM Logan so etwas behauptet.

Bis ich plötzlich das ziehen an meinem Handgelenkt bemerke. Logan hat sich hingesetzt und wollte mir wohl damit auch deutlich machen mich zu setzten. Ich lasse seine Hand los und reib sie vorsichtig. Der Typ ist manchmal wirklich gefühllos so stark hätte er nicht ziehen müssen.

„Geht es dir gut?“ fragt Tom mit brüchiger Stimme.

Ich wage es gar nicht aufzuschauen und setzte mich wortlos. Wieder herrscht absolute Stille und niemand wagt es wirklich was zu sagen. Ich bemerke wie Logan seinen Blick über unseren Tisch schweifen lässt.

„Also woher kennt ihr Manuela?“ fragt er.

„Wir waren früher mit ihr befreundet, als sie noch in Deutschland gewohnt hat!“ antwortet Georg und auf einmal steht Tom auf. Der gesamte Tisch wendet seine Aufmerksamkeit ihm zu außer mir. Es fällt mir zwar extrem schwer jedoch zwing ich mich selber dazu ihn nicht anzusehen.

„Mir ist schlecht!“ sagt er und wendet sich zum Gehen.

„Unfassbar!“ nuschele ich kaum hörbar. „Bleib sitzen“, sagt eine innere Stimme in mir die immer lauter wird.
„Mir ist auch schlecht!“ sage ich und stehe ebenfalls auf und folge Tom der gerade beim Ausgang angekommen ist.

Was Logan mir hinterher ruft kann ich nicht mehr wirklich verstehen.

„Warte!“ ruf ich Tom sanft zu, der keinen Moment später stehen bleibt. Ich schnappe mir meinen Mantel aus der Garderobe und öffne schwungvoll die Tür.

„Spazieren gehen!“ fordere ich eher, als das ich ihn nett darum bitte und Tom nickt zustimmend. Gemeinsam verlassen wir das Hotel und ich weiß auch schon genau wo wir spazieren gehen in den befüllten Straßen New Yorks geht es schlecht sich zu unterhalten. Ich möchte eigentlich schon gar nicht mehr. Zu viel Angst vor den Antworten und ich frage mich wie man so ein Gespräch wohl am Besten beginnt.

Nachdem wir gut 8 Minuten stillschweigend nebeneinander hergelaufen sind fragt Tom „Wo sind wir?“

„Da ist der West Eingang des Central Park!“ antworte ich und zeige auf die gegenüberliegende Straßenseite.

Wortlos betreten wir den Central Park und nachts kann der allein echt unheimlich sein. Doch schon allein durch Toms Kleidungsstil stehen uns Überfälle oder dergleichen nicht bevor. Vielleicht werden wir von Junkies gefragt ob er Kokain hat, aber überfallen würden die uns nicht. Dazu haben sie vor ihren Dealern zu viel Respekt.

Wieder diese unheimliche Stille ich mag keine Stille. „Was denkst du?“ frag ich deshalb und bekomme zuerst nur einen kleinen Laut als antwort, der sich nach „Mhmm“ anhört.

„Liebst du ihn?“ fragt er dann und sieht weiter auf seine Schuhe. Normalweise würde ich ebenfalls auf meine Schuhe starren, doch diese Frage hat mich so überrascht, dass ich meinen Kopf zu ihm drehen muss.

„I…Ich… Warum willst du das wissen?“ stottere ich mir einen zu Recht und setzte mich nun auf die lehne der Parkbank und meine Füße setze ich auf dem Platz ab wo man normalerweise seinen Hintern hinsetzt. Zum Glück ist niemand da, den das wirklich interessiert wie ich auf einer Parkbank sitze. Tom steht noch und zwar nun mit dem Rücken zu mir. „Ein schöner Rücken kann auch entzücken“ schießt mir irgendwie automatisch durch den Kopf. Jetzt muss ich zum ersten Mal wieder lächeln seit ich ihm begegnet bin.

„Warum nicht?“ fragt er und versucht gelassen zu klingen. So ein schlechter Schauspieler.

„Mein Leben hat dich sonst auch nicht interessiert die letzten zwei oder drei Jahre!“ antworte ich und verleihe meiner Stimme die nötige Wut und gleichzeitige Verletzlichkeit, damit er merkt wie weh mir das getan hat.

Überrascht sieht er mich an und zum ersten Mal sehe ich wieder in seine braunen Augen. Kein strahlen und keine Wärme liegt in ihnen. Es macht mir fast Angst! Wo ist der Tom hin den ich zu kennen geglaubt habe.

„Ich?“ flüstert er ungläubig und verdeutlich dies noch durch seine Handbewegung.

„Ja du!“ antworte ich und senke meinen Blick. Was haben wir uns da angetan! Ich ertrag es nicht ihn leiden zu sehen, konnte ich noch nie.

„Du hast mir nie geantwortet!“ sagst du und obwohl ich es nicht will suchen meine Augen wieder deine. Wie kannst du es nur wagen! Ich muss hämisch auflachen.

„And the award for the best lie goes to you!” singe ich eine Zeile aus Rihannas neuem Song.

„Ich hab dir gefühlte zwanzig Briefe geschrieben. DU hast nie geantwortet das warst Du nicht ich.“ schreie ich ihn jetzt an und spring von der Bank auf. „Wie kannst du es wagen so zu Lügen!“ setze ich nach und merke wie mir die Tränen kommen. Ich will nicht weinen, nicht vor ihm und nicht jetzt. Mensch ich hab mir das gesamte Gespräch anders vorgestellt. Ich wende mich von ihm ab und versuche mich wieder halbwegs in den Griff zu bekommen.

„Hey schhhhhhh!“ flüstert er mir beruhigend ins Ohr und hat seine Hände um mich geschlungen. Ich spüre wie eine Hand über meine Kopf streichelt und ich spüre seinen Oberkörper, denn er an mich presst. „Nicht weinen!“

Ich möchte ihn erneut anschreien und um mich schlagen, doch ich kann nicht! „Tom ...bitte ich will doch nur die Wahrheit wissen!“ flehe ich ihn an, denn ich hab meinen besten Freund so vermisst, dass ich ihm schon längst vergeben habe. Er ist wieder da und das ist alles was zählt. Ich würde Tom wohl alles vergeben ob das jetzt gut ist weiß ich nicht.

„Ich lüge nicht!“ sagt er und ich kann einfach nicht glauben warum er mir das antut. Ich löse mich langsam aus seinen Armen. „Schau mir in die Augen und schwöre auf Bill, dass du die Wahrheit sagst!“ Tom nimmt meine beiden eiskalten Hände in seine warmen und sieht mir wirklich in die Augen. „Ich schwöre dir auf Bill und alles was mir lieb und heilig ist, dass ich dir geschrieben habe!“

Eigentlich hätte ich jetzt mit etwas anderem gerechnet. Tom ist ein schlechter Schauspieler er muss die Wahrheit sagen schießt es mir durch den Kopf und bis jetzt konnte ich ihm immer ansehen wenn er gelogen hat.

„Ich hab nie einen Brief bekommen!“ sag ich fast eingeschüchtert, zu peinlich ist mir das ich an ihm zweifle. Tom wollte immer mein Bestes.

„Ich weiß es auch nicht! Vielleicht hat deine Mutter die Briefe abgefangen!“ sagt er und setzt sich auf die Bank. Keine Sekunde später springt er wie von der Tarantel gestochen auf. „Nass!“ verkündet er und ich muss los lachen.

„War ja klar, dass du das witzig findest!“ motzt er und ich grins ihn lieb an.

„Das war eben einfach typisch Tom.“ verteidige ich mich.

„Zum Thema zurück!“ fordert Tom und die fröhliche Stimmung weicht und zurückkehrt die angespannte Stimmung.

„Ich hab selbst immer den Postmann abgefangen jedenfalls die ersten zwei Monate!“ sage ich und vernichte somit Toms Hoffnung meiner bösen Mutter es in die Schuhe zu schieben. Klar war meine Mutter nicht davon begeistert, dass ich Tom geschrieben habe und ich werde nie ihr glückliches Gesicht sehen, als er mir nicht geantwortet hat. Doch auch sie hat ein Herz, obwohl das wirklich selten herauskommt.

Ich erinnere mich heute noch daran wie sie einen ganzen Abend mich im Arm gehabt hat und mich getröstet hat. Da wurde mir wohl wirklich klar das ich nie wieder Kontakt zu den vieren und besonderst Tom haben würde. Sie hat nichts Böses gesagt war einfach da und hat mir beruhigend über die Haare gestrichen. Manchmal versteh ich ihren Hass gegenüber Tom und seiner Familie nicht.

Nur weil mein Vater einst vor vielen Jahren seine Mutter geliebt hatte für mich wäre das ewig her, aber meine Mutter hat wohl schon immer das Gefühl nur zweite Wahl gewesen zu sein und welche Frau möchte das schon?

„Was ist mit dir?“ frag ich ihn und er sieht überrascht auf.

„Wie was soll mit mir sein?“ fragt Tom gleich verdutzt.

„Na wer hat deine Briefe zur Post gebracht und wer hat dir die Post gebracht?“ frag ich.

„Meine Mutter und Bill!“ antwortet er wie selbstverständigt und dann bekommt er plötzlich große Augen.

„Ach des ist doch Schwachsinn ich würde für die beiden meine Hand ins Feuer legen!“ verkündet er und ich sehe ihn skeptisch an.

„Dann verbrenn dir nicht deine Hand!“ antworte ich und will unseren Spaziergang fortsetzten.

„Wie meinst du das du glaubst doch nicht das meine Mutter oder gar Bill… Das hier war übrigens alles Bills Idee!“ sagt er fast schon eingeschnappt das ich Zweifel an den Beide habe. Doch seid ich hier Lebe nicht in nicht mehr so naiv und vertraue jedem.

„So war das nicht gemeint. Nur ich mag meinen Stiefvater nicht besonderst, aber er hat mir mal was ziemlich schlaues gesagt! Und zwar meist sind es die, die dich verletzten von denen du es am wenigsten glauben würdest, da sie das wissen und sich zu nutze machen.“ antworte ich ihm traurig.

„Ich hätte dich nie gehen lassen, hätte ich gewusst, dass du gehst!“ sagt er und es klingt fast wie ein Vorwurf oder vielleicht fasse ich es eben nur als einen auf, weil ich es gerne als einen Vorwurf sehen würde.

„Naja, man kann die Vergangenheit nicht ändern! Nur lernen mit ihr zu Leben!“ sag ich und lass mich von ihm Umarmen. „Das hat mir so gefehlt!“ sag ich und er lächelt.

„Du bist groß geworden!“ sagt er und grinst jedoch von oben auf mich hinab.

„Und du noch größer! Musst du eigentlich immer alles besser machen als ich?“ frage ich und der Arsch grinst nur frech.

„Mir ist kalt lass uns zurück ins Hotel gehen!“ verkündet Tom und zieht mich sanft am Arm zu sich. Unsere Arme berühren sich und ich wundere mich, dass sein Arm von einer Gänsehaut überzogen ist. Sonst war der Gute auch nicht so empfindlich.

„Hast ja schon eine Gänsehaut!“ sag ich erstaunt.

„Jep! Ist halt nicht Sommer!“ antwortet er nur.

„Du bist ein Weichei!“ verkünde ich lachend.

„Tzz, als ob, ich würde dich ja jetzt durchkitzeln, aber du bist kein kleines Mädchen mehr und daher lass ich es lieber!“ antwortet Tom schmollend und gemeinsam verlassen wir den Central Park.

„Hast du Angst, dass du mich an Stellen berührst, an denen nur mein Freund mich berühren darf oder wie darf ich das verstehen!“ frage ich grinsend und sehe ihn herausfordernd an.

„Mach dich bloß lustig! Flachland darf ich ja wirklich nicht mehr sagen!“ schmunzelt Tom und ich bemerke das er an eine gewisse Stelle schielt.

„Tzzz, aber ich darf noch Bohnenstange sagen!“ schmunzele ich und die Zeit zurück zum Hotel ist wesentlich angenehmer, als vom Hotel zum Park. Leider geht sie auch viel schneller vorbei. Eine Straßenecke vor dem Hotel bleibe ich ruckartig stehen.

„Tom!“

„Ja, ich höre!“

„Ich will nicht!“ sag ich und sehe ihn unschuldig an. „Besser gesagt ich kann nicht!“ füge ich hinzu.

„Warum?“ fragt er und sieht mich überrascht an. „Logan killt mich!“ stell ich unsicher fest. Oh mein Gott, wie konnte ich den bitteschön vergessen. Ein blick auf meine Uhr verrät mir das Tom und ich 1 ½ Stunden weg waren.

„Das wird er nicht sonst bekommt er es mit mir zu tun!“ sagt Tom und legt seinen Arm erneut um mich. „Ich bin doch da und ich werde nie wieder zu lassen das dir jemand weh tut!“ spricht er weiter.

„Ich mag keine Gewalt, dass hab ich dir damals bei Gustav schon gesagt!“ flüstere ich eher als das ich wirklich spreche. Fast drei Jahre hab ich seinen Namen nicht ausgesprochen und jetzt wird mir auf einmal bewusst, dass auch er hier ist. Die Vergangenheit holt einen wohl wirklich immer wieder ein.

„Der hatte es nicht anders verdient! Zu erst schläft er mit dir und dann wirft er dich weg wie einen Putzlappen. Ich könnte ihn heute noch dafür...“

„Tom! Lass es!“
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Wollt ihr wissen was Gustav getan hat ????
Und wie die gute Manu auf ihn reagiert wenn sie ihn trifft??

Natürlich sollten wir Logan nicht vergessen und im nächsten Kapitel

Wir ein weiteres Geheimnis gelüftet welches das sein wird

Warum hat Mia geweint ???? gespannt??

Dann hinterlasst reviews und ich tipp schonmal fleißig, weil ich doch keinen Vorsprung habe. Würde mich auch über Kommis bei Catch a fire freuen ....

eure Linkeschnidde
th-dome
süße
mach doch bitte auch drüben weiter sad.gif

aber der teil wear auch toll smile.gif
LisaLikesTH
wird immer besser <3
und ja ich will alles wissen deswegen bitte schnell weiter machen happy.gif
ThgirlBillTom
hey cool geschrieben!! was hat gustav denn getan!!! schreib büdde schnell weiter hdl
Timid-girl
Danke euch drei biggrin.gif


AMC Hospital

„Tom ich muss dir da was sagen!“ sage ich und ernte einen verwirrt Blick seinerseits. „Leg los?“ fordert er mich auf und ich schüttele nur den Kopf. „Nicht hier. Können wir zu dir?“ frag ich und er nickt nur.

Widerwillig folge ich ihm ins Hotel, da ich immer noch Angst habe Logan jetzt zu begegnen. Doch auf der anderen Seite sind mittlerweile 1 ½ Stunden vergangen und es besteht ja die kleine Hoffnung das er nicht mehr da ist. Würde zwar nicht zu meinem Pechtag heute passen, aber die Hoffnung stirbt zu letzt. Wir betreten einige Minuten später die warme Lobby und ich sehe mich schüchtern um. Doch ich kann ihn nirgends entdecken.

„Alles okay?“ reißt mich Tom aus meinen Gedanken und ich lächle ihn an. Damit er sich keine Sorgen macht.

Wir stehen am Aufzug und warten auf diesen, als plötzlich der Mann von vorhin nach Tom ruft. Er kommt eilig auf uns zu und nickt mir nett zu.

„Tom kannst du mich bitte einmal aufklären?“ fordert dieser in streng auf.

„Bist du das nicht schon in der Schule?“ erwidert Tom grinsend und ich muss automatisch lachen.

„David das ist Manuela. Manuela das ist David unsere Manager und Produzent!“ stellt Tom mir den Mann vor und ich reiche ihm lächelnd die Hand.

„Das heißt du bist dafür verantwortlich das Bill im Krankenhaus liegt!“ sagt er und seine Miene verfinstert sich.

„WAS?“ schreit Tom und sieht David fassungslos an.

„Nachdem ihr beiden Turteltauben die Fliege gemacht hat. Ist ihr Verlobter ausgetickt und hat DICH Tom ziemlich beschimpft. Was Bill nicht auf sich sitzen gelassen hat und es kam zu einer Massenschlägerei. Die erst Tobi und Saki auflösen konnten, aber die musste ich erst mal holen!“ klärt uns David minder Begeistert auf.

„Ich will zu ihm!“ ist die einzige Reaktion von Tom und David nickt nur. Er murmelt etwas nach dem Motto, dass hab ich mir gedacht. Tom hat meine Hand immer noch nicht losgelassen und so zieht er mich automatisch mit sich.