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HideAndSeek

So, was neues von mir^^
Erstmal das Wort zum Anfang :
Die Inspiration zu diesem Text hat mir der Song "Ein Fehler den ich machen muss" von "Schulzemeierlehmann" geliefert. Schon lange geisterte das Ganze in meinem Kopf herum, also hab ich es jetzt in einer Nacht und Nebel - Aktion niedergeschrieben.
Der Song gehört natürlich nicht mir, genauso wenig wie der Tokio, den ich mir für dieses bedeutungslose keine One-Shot- Songfic- Dingens geliehen hab. Den kann man sich bei dieser Geschichte übrigens nach Vorlieben aussuchen. Ich hab aber eigentlich Tom dafür vorgesehen.
So, as wars... ein freudiges Tüddelüü für euch und hoffentlich viel
Spaß beim lesen^^
Kommentare sind erwünscht, Schwarzleser werden gehauen^^
*Ich sehe euch *muahah**^^





Ein Fehler, den ich machen muss



Es tat weh, jetzt schon.
Es tat weh sie so zu sehen.
So voller Furcht, vor dem was kommen würde, die Zweifel in ihren Augen.
Ich hatte Angst.
Es tat weh.

heftig, wie verletzlich wir sind,
komm setz dich
und keine sorgen wegen morgen
es geht um jetzt,
nicht um den dunklen tag
der uns beide in getrennte wege zerrt


Vorsichtig nahm sie auf der äußersten Kante des großen Hotelbettes platz und betrachtete der Fußboden, die Arme fest um ihren zierlichen Körper geschlungen.
Ich wusste nicht, wie ich anfangen sollte, ob es überhaupt einen Anfang gab.
Einen Anfang für das Ende.
Ich wollte sie nicht verletzen, ich wollte mich nicht verletzen.
Doch es war nicht meine Entscheidung.
Ich musste sie loslassen, um sie nicht in etwas hineinzuziehen, in das sie nicht hineingezogen werden wollte.
Bestimmt nicht.
Das redete ich mir jedenfalls ein, das redete David mir ein.

„Es reicht nicht oder? All das, was ich bereit war zu geben...
Es reicht nicht.“
Ihre Worte schwebten wie Dunst in dem abgedunkelten Zimmer, ohne beantwortet werden zu können.
Ja, es reicht nicht.
Schrie mein Verstand.
Doch, es reicht, nur sie wollen mehr. Sie wollen dich ganz.
Flüsterte mein Herz.
„Das alles ist dir wichtig. Wichtiger. Die Musik, die Fans,...“
vorsichtig hob sich ihr Blick und meine Augen trafen auf ihre.
Verletzt. Traurig. Glänzend.

richtig, die frage ist was ist uns wichtig
ich glaub der staub unterscheidet nicht
ob wir menschen sind oder ein regal


Gottverdammt.
Wieso konnte alles nicht einfacher sein?
Wieso konnte ich nicht beides haben?
Wieso musste ich mich entscheiden?

„Aber ich versteh das. Es ist okay.“

Nein. Wollte ich schreien.
Ich liebe dich. Wollte ich schreien, doch mein Mund blieb versiegelt.
Ich wusste nicht vor. Nicht zurück.
Wusste nicht, was ich wollte, was ich sollte, was das Beste war.
Ich wusste nichts.

guck mich doch an ich weiss nicht
wo ich grad stehe
wie sagt man denn ich liebe dich,
muss aber leider trotzdem von dir gehen?


Seicht lächelnd erhob sie sich, und dennoch konnte ich Tränen in ihren Augen glitzern sehen.
Sie war bereit zu gehen, um mich ziehen zu lassen.
Ich musste ziehen.


du bist mir viel mehr wert
als du dir vorstellst


Sie senkte den Kopf, als sie vor mir stand.
Meine Mundwinkel zuckten.
Oft hat sie das getan. Früher schon.
Den Kopf gesenkt, Augenkontakt nur kurz standgehalten.
Sanft zog ich ihr Kinn nach oben und wie ein Stromschlag durchzog mich ihr Blick.
Sie war besonders.
Für mich.
Sie war so viel wert.
Für mich.

Doch ich musste gehen.
Ich musste diesen Fehler begehen.
Für das, wovon ich immer geträumt hatte.
Es fühlte sich nicht richtig an und doch auch nicht falsch.
Es tat weh, aber etwas Neues begann in mir zu brodeln.
Vielleicht würde ich diesen Schritt irgendwann bereuen, vielleicht würde ich sie aber auch als eine schöne Erinnerung in mir behalten.
Als meine schönste.

zu gehen ist auf jeden fall ein
fehler den ich machen muss
die welt bestellt uns tausend einsamkeiten,
und einen schönen gruss





„Ich... ich wollte dich nie verletzen... bitte, glaub mir das! Ich kann einfach nicht anders...“
Vorsichtig strich ich über ihr Schulter und spürte wie sie unter meiner Berührung zusammenzuckte.
„Ich will, dass du glücklich wirst...“
Und ich wollte es wirklich. Ich wollte sie nicht leiden sehen.
Sie sollte lachen, lachen, noch mehr lachen.
Wie ich ihr Lachen doch liebte.

ich wünsche dir freude
ich wünsche dir träume
nur du siehst ein leben voller sehnsucht


Ein erstickt sarkastisches Kichern entwich kurz ihrer Kehle, sie entriss sich meinen Armen und trat einen Stritt zurück.
Ich atmete durch.
Sie glaubte mir nicht.
Es tat weh.


all die stunden,
die wir versäumen
du siehst sie nicht

„Bitte...“ ich selbst hörte meine Stimme kaum.
Alles was ich wollte, war im Reinen mit ihr auseinander zu gehen.
Ich wollte keine gebrochenen Herzen auf meinem Weg zurücklassen.
Und dabei fühlte ich doch, wie mein eigenes auseinander riss.
Die eine Hälfte nahm sie mit, als sie schnellen Schrittes das dunkle Hotelzimmer durchquerte und für immer aus meinem Leben verschwand.

Die andere Hälfte verschrieb ich meiner Musik, sie konnte mich nicht verletzen.
Vor allem konnte ich sie nicht verletzen.
Niemals.



ich suche deine augen
und dein gesicht
doch alles was mit mir spricht
ist dieses blasse fughafenlicht
kein land in sicht


Ich hatte alles was ich wollte.
Karriere. Reisen. Geld.
Alles.
Und doch schien ich auf offenem Meer zu treiben, ohne einen
rettenden Hafen zu sehen.
Weit und breit nichts als Leere.
Leere und Scheinwerferlicht.
Immer, egal an welchem Flughafen, welchem Set, welcher Show.
Ihr Gesicht existierte nur noch in meiner Erinnerung.


von hier bis zum ende der welt
mich begleitet dein bild,
deine süsssaure sehnsucht
du bist viel mehr wert
als du dir vorstellst


Aber es war da.
Und es würde mich nie verlassen.
Es war genauso ein Teil von mir, wie
die Sehnsucht, die ich verspürte.
Immer dann, wenn mich die Gedanken an
sie übermannten.

Seicht lächelnd sah ich aus dem Fenster, in irgendeinem Hotel, in irgendeinem Land.
Sah in den fast schwarzen Nachthimmel.



Das wars^^
ThgirlBillTom
hey oh bin ich die erste die hier was hin schriebt also der anfang is schon mal gut aba wieso musste er sie gehen lassen schrieb büdde schnell weiter hdl
Mausi and Gustav
*kinnlade wieder hochmach*

WOW o_o
das ist wirklich wunderschön geworden...!
ich weiß gar nicht was ich schreiben soll xD
also... ne echt mir fehlen die worte xD
ich kann nur sagen:

DU BIST DIE BESTE, MACH WEITER SO *fanfahne hin-und herschwing* xD
HideAndSeek
ZITAT(ThgirlBillTom @ 19. July 2008, 13:07) *
hey oh bin ich die erste die hier was hin schriebt also der anfang is schon mal gut aba wieso musste er sie gehen lassen schrieb büdde schnell weiter hdl



Hallöchen^^

Alsooo, er musste sie ja nicht direkt gehen lassen. Das war vielmehr andersherum.
Ich hab mir das Ganze eigentlich so gedacht, dass Tom durch die Ganzen Bandverpflichtungen und den anderen Kram mehr oder
weniger dazu gezwungen ist, seine langjährige Freundin zu verlassen. Aus seinem Blickfeld macht er das Ganze, um sie durch seine ewige, bandbedingte Abwesenheit nicht zu verletzen. Er wollte sie letztendlich nicht in den Ganzen Kram reinziehen.
Also gab es für ihn in dieser Situation 2 mögliche Entscheidungen. Entweder die Band oder die Freundin. Dass er beides haben könnte, ist für ihn in diesem Moment absolut absurd.
Die Moral von der Geschicht ist also mehr oder weniger, dass man mit manchen Entscheidungen zwangsläufig jemanden verletzt.
Egal, welchen Weg man geht. Und auch, dass man in manchen Situationen einfach nicht alles haben kann, was einen glücklich machen würde.^^
Hoffe, das war jetzt verständlich laugh.gif

Ne Fortsetzung wirds nicht geben, dachte eigentlich, dass wär aus dem Text herauszulesen gewesen 0.0

liebe Grüße^^
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