Jedes mal, wenn ich das Lied 'Cancer' höre, bekomme ich Gänsehaut.
Mehr will ich eigentlich gar nicht verraten... Achjaaa.. Ich verrate natürlich nicht jetzt, welche 2 Personen sich evt. finden^^
Viel Spaß beim Lesen..
Und ich bitte euch wirklich mir ein Feedback zu geben=)
Cover : http://img117.imageshack.us/my.php?image=pdvd000qn1.jpg

Liebe Grüße, Jana



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Die Halle war düster, nur die blau scheinenden Handybildschirme leuchteten. Die Klänge eines Klavieres waren zu hören. Dann schien ein weißer Scheinwerfer, eine Gestalt stand dort im Licht, fast wie ein Engel hebte sie ihre Arme und als die Anfangsakkorde von Cancer ertönten senkten sich diese wieder ganz langsam. Mit leichten Schritten ging Gerard zum Mikro, immer noch im Licht des Scheinwerfes eingetaucht sang er mit weicher , weinerlichen Stimme :

Turn away
If you could get me a drink
of water, 'cause my lips are chapped and faded
Call my aunt Marie
Help her gather all my things
and bury me in all my favorite colors,
my sisters and my brothers, still
I will not kiss you,
'cause the hardest part of this,
is leaving you

Nachdenklich schaute Gerard in die scheinbar unendlichen Weiten der Halle und sang weiter:


Now turn away,
'cause I'm awful just to see
'cause all my hair's abandoned all my body,
all my agony
Know that I will never marry,
Baby, I'm just soggy from the chemo,
but counting down the days to go
It's just ain't living
And I just hope you know,

Eine Gänsehaut schlich sich über meinen Körper, wenn ich in seine Augen blickte, soviel Trauer, Nachdenklichkeit, Angst, Respekt. Wenn er doch nur gewusste hätte wie sehr er mit diesen Zeilen recht hatte, wieviel Wahrheit darin steckt. Ich würde fast sagen nur ihm gelang es ein solches Kunstwerk zu schreiben und es mit solch einem Respekt gegenüber den Erkrankten, mit so viel Gefühl zu singen.
Seine Stimme erhob sich und etwas kräftiger als zuvor sang er :

that if you say,
goodbye today,
I'd ask you to be true,
'cause the hardest part of this,
is leaving you,
'cause the hardest part of this,
is leaving ...
...you...

Eine einsame Träne stahl sich den weg über mein Gesicht, bis sie am Kinn ankam, dann auf mein Shirt tropfte und dort versickerte. Meine Hände krallten sich in die Lehnen meines Rollstuhls. Plötzlich war alles schwarz vor meinen Augen. Ich lehnte mich zurück und atmete bewusst regelmäßig ein und aus. Das nächste Lied hatte schon längst begonnen als mein Körper wieder unter meiner Kontrolle war. "Alles okay mit ihnen?", Irgendeine Hand irgendeines Pflegers lag auf meiner Schulter. Ich nickte nur und konzentrierte mich auf die wilden Gestiken des Gerard Ways, der wärend des Konzerts wirklich sein Bestes gab. Ein kleines Schmunzeln nahm meine Lippen ein, nur für diesen einen Moment wollte ich vergessen, nur noch einmal