ich weiss, ich habe viele
ff's online, und poste nicht
sehr oft.
aba ich habe auch kaum zeit.
doch ich werde so oft wie möqlich an meinen
ff's weiter schreiben (=.
hier ist meine neue FF.
Ich hatte mal lust darauf, eine FF zu schreiben,
wo Bill und Tom noch so 5 Jahre alt sind.
am besten lest selbst.
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Every You Every Me
Der Anfang einer langen Geschichte
„Nimm das bitte“, murmelte er kleinlaut.
„Für was ist das?“, wollte sie wissen.
„Damit du mich nicht vergisst“, grinste er sie breit an. Seine brauen Äugelein begannen zu funkeln.
Zittrig nahm sie ihm das Päckchen ab und öffnete es. Darin war eine wunderschöne kleine Kette. Sie war wirklich wunderschön. Der Anhänger war ein kleiner Engel.
„Wow. Es ist wunderschön“, stotterte sie und lächelte ihn an.
Er war wirklich ein kleiner Engel. Seine dunkel blonden Haare standen in alle Himmelsrichtungen ab, als er sie immer noch angrinste.
Sein Lächeln war einfach wunderschön. Niemand, wirklich niemand hatte so ein schönes Lachen wie er. Nur sein Zwilling kam annähernd an ihn heran. Die zwei konnte man fast nie unterscheiden, nur von der Art her.
Bill war ein kleiner Romantiker, der allen den Kopf verdrehte. Tom hingegen war ein Macho.
„Gefällt es dir wirklich?“, erkundigte er sich schüchtern bei ihr.
„Sicher“, meinte sie und gab ihm ein Küsschen auf die Wange.
Sein Kopf verfärbte sich während kurzer Zeit knallrot und seine Augen begannen noch mehr zu strahlen. Er schaute beschäumt auf den Holzboden des Baumhauses und begann mit seinen kleinen Füsschen zu scharren.
„Küssen...ich....dich?“, stotterte der kleine Bill, und blickte Laure an.
Ihre braunschwarzen Haaren fielen in leichten Wellen über ihre Schultern. Er schaute ihr direkt in die grünen klaren Augen. Immer noch erwartete er eine Antwort von ihr. Doch sie blickte zu Boden und versuchte die Frage zu verdrängen. So wie ein kleines schüchternes Mädchen, dass sie auch war. Sie hatte keine Ahnung, was sie ihm sagen sollte. Noch nie war sie in einer solchen Situation. Wie sollte sie bloss reagieren? Es war ungewöhnlich für sie. Im Innersten wusste sie, dass sie ihn sehr mochte. Die zwei verbrachten auch wirklich viel Zeit miteinander.
Klein Bill krabbelte nach einiger Zeit über den Boden, des kleinen Holzhauses. Vor ihr kam er wieder zum Stillstand und schaute sie immer noch wie gebannt an. Er wusste, dass sie was ganz besonderes war. Er war sich da mehr als sicher.
„Darf...ich?“, erkundigte er sich nochmals bei ihr.
Er kniete nun direkt vor ihr und blickte sie immer noch fragend an. Nun verfärbten sich auch ihre Wangen rot. Vorsichtig nickte sie. Was sollte sie sonst tun? Er streckte seinen Kopf, spitzte seine Lippen und drückte ihr seine auf den Mund.
Die beiden sassen noch lange zusammen in dem Holzhaus und redeten.
„Tom?!“, schrie Simone durch das Haus.
Sie fand ihren Sohn einfach nicht. Immer wieder waren ihre beiden Jungs verschwunden, als hätte der Teufel sie höchstpersönlich geholt. Wieder stiefelte sie durch das ganze Haus und suchte es ab nach ihren beiden Kindern. Loitsche war kein grosses Dorf, wenn man es überhaupt so nennen konnte, doch immer wieder musste sie ihre Jungs suchen. Mit was hatte sie es verdient?
„Tom Kaulitz!“, schrie sie nochmals durch das Haus.
Wieder keine Antwort. Bei Bill wusste sie, dass er ausserhalb des Hauses war. Doch von ihrem anderen Sohn fehlte jegliche Spur. Es war einfach zum verrückt werden. Den Keller und das Erdgeschoss hatte sie schon durchsucht. Keinen Hinweis. Dann fiel noch der erste Stock und der Dachboden. Weit konnte der kleine Knirps nicht sein, sprach sie sich immer wieder Mut zu. Wer sucht der findet! Im Normallfall. Aber waren ihre Kinder normal? Nein. Kaum konnten sie sprechen, hatten sie schon ihre eigene Meinung und taten das, was sie wollten.
Sie ging die Treppen hinauf in den ersten Stock. Vielleicht war ja der kleine Ausreisser in seinem Zimmer. Sie öffnete die Zimmertüre von Tom. Sie streckte ihren Kopf rein und schaute sich in dem chaotischen Zimmer um. Überall lagen Stofftiere verteilt, zudem hin Socken und Hosen. Wie konnte so ein kleiner Mensch, so ein Chaos anrichten? Bei Bill wollte sie lieber nicht reinschauen. Dessen Ordnung war nur noch schlimmer.
Die Suche nach dem älteren Zwilling ging weiter. Wo konnte sich der Kleine bloss verkrochen haben? Andy, der beste Freund der Jungs war in den Ferien, bei dem konnte Tom also nicht sein. Wo dann? Die nerv tötende Suche ging weiter.
Alleine stiefelte er durch die Strassen. Wieso sollte er daheim bleiben? Nur weil er Hausarrest hatte? Null bedarf! Er hasste es. Immer war er es, der Hausarrest überkam. Sein Zwilling kam immer unbestraft weg. Solche Dinge nervten ihn. Immer nur er. Andy war in den Ferien, mit dem konnte er heute nichts machen. Ansonsten besass er nicht so viele Freunde. Schon immer waren sein Bruder und er Aussenseiter, denn keiner nahm sie so wie sie waren. Obwohl sie erst im Kindergarten waren, hasste er dieses Kaff. Wenn er mal gross war, wollte er unbedingt weg von hier. Weit weg.
„Tom?!“, hörte er jemanden hinter sich schreien.
Es war kein anderer als sein kleiner Zwilling. Jetzt würde dieser ihn sicher verpetzen. Wie er es immer tat. Dann würde er noch mehr Hausarrest bekommen. Unwillig drehte sich Tom um uns sah seinen Bruder. An seiner Hand hielt er ein Mädchen. Er erkannte es. Es war das Nachbarmädchen. Wie hiess sie gleich nochmal? Laura? Ja, so musste es sein.
Bill und seine Laura schlossen auf und standen bald neben Tom.
„Hast du nicht Hausarrest?“, meinte Bill stirnrunzelnd.
„Ja und wennschon. Und wieso hast du Laura an der Hand?“, giftete Tom herum.
„Sie heisst immer noch Laure. Und was geht es dich an?“, kam die herablassende Antwort von Bill.
Ja, man konnte schon sagen, er war eine kleine Diva.
„Nichts. Ebenso wenig es dich angeht, dass hier draussen bin“, fauchte Tom.
„Da hast du recht. Aber dich wird es was angehen, wenn Mama es erfährt“, kicherte Bill und streckte seinem Zwilling die Zunge raus.
„Na warte! Wenn Mami das mit dir und dieser Laura rausfindet, gibt es Ärger“, knurrte Tom und ballte seine kleinen Händchen zu Fäusten.
„Mami wird es dir aber nicht glauben“, spottete Bill.
Dies brachte Tom nur noch mehr auf die Palme. Sein Kopf verfärbte sich knall rot, sein Körper begann zu zittern vor Wut.
„Da wäre ich mir nicht so sicher!“, schrie Tom und ging mit geballten Fäusten auf seinen Bruder los.
Die Zwillinge begannen sich abzuklopfen auf der Strasse. Immer wieder hörte man einen Schmerzensschrei des einen oder anderen.
Laure wich kreischend zurück und schlug sich die Hände vor den Mund. Sie schien nicht zu begreifen, was die beiden eben trieben. Panik sammelte sich in ihr an. Was sollte sie tun? Tom und Bill schlugen weiter auf sich ein, als würde es um Leben oder Tod gehen. Tom warf seinen Bruder auf den Rücken und schlug ihm eine kleine Faust auf die Nase. In Bills Augen sammelten sich Tränen an. Noch ein Schlag von Tom. Es war passiert. Bill blutete ganz arg aus der Nase und weinte. Doch Tom liess sich nicht einschüchtern. Er wollte weiter machen, doch dann wurde von einer unbekannten Person von den Füssen gerissen.
„He! Lass mich runter!“, schrie Tom so laut er konnte.
„Halt deine Klappe!“, meinte der Mann drohend und setzte Tom einige Meter von seinem vor Schmerzen kringelnden Bruder auf den Boden.
Kaum hatte Tom wieder festen Boden unter den Füssen, wollte er sich wieder auf seinen Bruder stürzen, doch er wurde von einer Frau festgehalten.
„Hier geblieben“, meinte sie streng und hielt ihn um den Bauch fest.
„Nein! Lass mich!“, protestierte Tom laut und wollte sich losreissen. Doch die Frau liess ihn nicht los.
„Nein! Nein! Nein!“, fing Tom an zu schreien.
Der unbekannte Mann hatte sich mittlerweile über Bill gebeugt und schaute ihn sich genauer an.
„Na Kleiner, wie geht’s dir?“, erkundigte sich der Mann freundlich bei dem weinendem Jungen.
„Ich will nach Hause“, jammerte der Junge und verzog sein Gesicht vor Schmerzen.
„Wie ist dein Name?“, stellte der Mann weiter ruhig Fragen.
„Bill“, kam eine quälende Antwort von Bill.
Er wollte nicht mit dem Unbekannten reden, dafür schmerzte ihm seine Nase zu sehr. Er hatte Probleme beim Atmen.
„Sollen wir dich nicht besser ins Krankenhaus bringen?“, wollte der Mann sicher gehen.
„Nein! Vergessen Sie es!“, knurrte der kleine Junge unter ihm und drehte sich weg.
Auf wackligen Beinen versuchte er aufzustehen und wollte weg gehen. Doch schon nach einigen Schritten fiel er wieder auf den Boden. Der Mann hörte den Kleinen immer wieder Schniefen. Dann kam ein kleines Mädchen mit schwarz braunen Haaren angerannt und versuchte Bill zu stützen.
„Wie geht es dir?“, fragte sie ihn vorsichtig.
„Mir tut alles weh“, gestand sich Bill ein und schaute Laure mit verweinten Augen an.
„Sag dem Mann wo du wohnst“, wollte Laure ihm einen Ratschlag geben.
„Nein!“, wehrte sich Bill.
Das wollte er auf keinen Fall. Seine Mutter sollte nicht erfahren, dass er und Tom sich geschlagen haben. Sie hatte ja genug Probleme.
„Soll dich nach Hause bringen?“, erkundigte sich Laure bei ihm.
„Nein. Geht schon“, zischte Bill und schupste sie von sich weg.
Laure verlor das Gleichgewicht und fiel hin. Nun begann auch noch sie zu weinen. Sie schaute ihn mit ihren grossen kuller Augen an, doch er zeigte kein Gefühl und humpelte davon. Ohne in weiteres Wort. Laure weinte weiter. Allein gelassen, zurückgewiesen. Bill kam nicht weit. Er fiel immer wieder hin und hatte Probleme überhaupt vom Fleck zu kommen.
Der Mann stand immer noch an dem Flecken, wo Bill ihn zurückgelassen hatte und starrte dem kleinen Jungen verblüfft hinter her. Er konnte den Kleinen doch nicht einfach alleine gehen lassen. Und was war mit dem Mädchen? Sie sass heulend auf dem Boden. Vorsichtig ging er zu dem Mädchen und drückte ihr ein Taschentuch in die Hand. Sie schaute ihn dankbar an. Dann machte er sich auf den Weg den kleinen Jungen einzuholen. Dafür hatte er nicht lange. Denn Bill bewegte sich langsamer als eine Schnecke. Als er den Jungen eingeholt hatte, der bereits wieder auf dem Boden sass, streckte er ihm die Hand hin.
„Nimm schon! Ich werde dich nach Hause bringen“, meinte der Unbekannte.
„Nein!“, motzte der Kleine und verschränkte seine kleinen Ärmchen vor seiner bebenden Brust.
„Und wie“, meinte der Mann ernst.
„Hmpf“, meinte wieder der kleine Junge und streckte ihm die Zunge raus.
„Wieso nicht?“, wollte der Mann wissen.
„Mami hat gesagt, ich darf mit keinen fremden Männern mitgehen“, beantwortete Bill die Frage.
Der Mann schüttelte den Kopf und ging zurück zu seiner Schwester, die mit Tom beschäftigt war, der nur so vor Wut tobte.
„Nina, kümmerst du dich bitte mal um den Jungen?“, meinte der Mann und nickte zum weinenden Bill hinüber.
„Wieso?“, kam es verblüfft von der Frau zurück.
„Er darf mit keinem fremden Mann mitgehen“, knurrte der Mann.
Ohne ein weiteres Wort übernahm er den zappelnden Jungen. Und schickte seine Schwester zu dem anderen Junge. Sie ging ungewiss zu dem andern Jungen hin und ging neben ihm in die Knie.
„Hey Kleiner! Soll ich dich nicht nach Hause bringen?“, erkundigte sie sich.
„Nein!“, kam die trotzige Antwort von Bill.
„Wieso nicht?“, stellte sie die Gegenfrage.
„Ich kenne dich nicht“, kam es wie aus der Kanone geschossen.
„Aber du kannst kaum gehen“, stellte sie fest.
„Mir doch gleich. Dann hocke ich eben hier bis ich alt und grau werde“, kam die grimmige Antwort von dem kleinen Jungen.
Nina konnte sich ein Grinsen nicht unterdrücken. Sie fand es einfach zu witzig, wie der kleine Junge sich benahm.
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soll ich weiter schreiben?
würde mich über einige Kommies freuen (=