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Die Lutter
So liebe Leute. Holt eure Kalender hervor und streicht den heutigen Tag rot an. Den heute ist etwas geschehen, woran ich immer gezweifelt habe.
Heute, schrieb ich meine erste Love-Story. Diese Love-Story, bassiert auf dem echten Leben und ja...
Und nun, lass ich das Wunder erscheinen.

Prolog Straßenbahn

Ein Morgen wie jeder andere. Fröstelnd und immer noch leicht müde stand Lorena an der Straßenbahnhaltestelle und wartete. Ihr Blick wanderte zu der großen Anzeigetafel, immer noch 10 Minuten warten. Wenn das so weiter ging erfror sie noch. Die Zeit wollte einfach nicht vergehen und scheinbar Stunden wartete sie schon, auf diese Straßenbahn.
Dann endlich kam sie, schnell stieg Lorena ein, schließlich wollte sie sich einen Fensterplatz auf der rechten Seite ergattern. Dies nur aus einem Grund, die nächste Haltestelle würde ihr Heimlicher Schwarm einsteigen und sie wollte ihn wenigstens noch ganz kurz sehen. Eigentlich sah sie ihn den ganzen Tag in der Schule, aber das war egal. Lorena wollte ihn unbedingt immer angucken, immer und immer wieder. Sie hatte sich gerade gesetzt, als jemand fragte ob er sich mit hinsetzen konnte. Geistesabwesend nahm sie ihre Tasche von dem Platz, um den Jungen so Platz zu machen. Ihr Blick war immer noch nach draußen gerichtet. Innerlich jubelte sie schon, gleich würde sie ihn sehen, gleich. Die Bahn wurde langsamer. Und da war er. Seine schwarzen Haare waren vom Wind zerzaust und standen ein wenig ab, aber trotz alldem sah er, wie immer geil aus. Und wie immer, zu Lorenas Leid, stieg er in den hinteren Wagon ein. Aber der kurze Blick auf ihn hatte Lorena gereicht, nun grinste sie nicht nur glücklich, sondern sie war auch glücklich, überglücklich. Immer noch glücklich grinsend versank sie wieder in ihrer Musik. Den Jungen, der neben ihr saß, hatte sie bereits vergessen.
ThgirlBillTom
hey!!! oh ich bin ja die rste die was hier zu schreibt!!! naja egal!!! aufjedenfall find ich den anfang echt klasse!!! schreib büdde weiter hdl
Die Lutter
so dein wunsch ist in erfüllung gegangen. Hier gehts weiter

Kapitel 1 Gestaltung

Ein Junge neben ihr stand auf, und verwirrte Lorena. Wo kam der her? Sie schaltete ihre Musik ab, sie waren da. Warum stieg der Junge hier aus? Es gab niemanden an der Schule der so aussah. So ein aussehen merkte man sich. Aber wer weiß warum er hier ausstieg, vielleicht wollte er irgendwo anders hin. Das wusste sie nicht und so ignorierte sie ihn wieder. Aber nicht nur, weil Lorena nicht wusste wo er hin wollte, sondern weil sie IHN gerade wieder gesehen hatte. Mit einem glücklichen Lächeln auf dem Gesicht ging sie ihm nach, in die Schule. Ein beeindruckendes Gebäude, die SKI. Groß, aber nicht verwirrend. Ja, dies war die Grafik Schule, die Lorena besuchte und auch ihr Schwarm. Wie fast jeden Morgen nahmen die beiden die Treppe, denn der Fahrstuhl war zu voll. Im Stillen verfluchte Lorena die Touristen, die den Fahrstuhl jeden Morgen besetzten, aber das konnte man nicht ändern. Mit Touristen waren die gemeint, die sich zu Tourismus Assistenten ausbilden ließen.
Erst am Bildschirm, der für alle Klassen und Kurse die Zimmerplanung anzeigte, blieben sie stehen. „Na du“ grüßte Lorena ihn erst jetzt, dieser murmelte einfach nur ein Morgen zurück, das noch ziemlich verschlafen klang. Nach dem er das Zimmer, in das er nun musste, herausgefunden hatte, schaltete er noch auf Lorenas Klasse, GTA 08-1, und ging sofort. Lorena blickte nur kurz darauf, dann folgte sie ihm, aber auch nur ein kurzes Stück. Er war in der Klasse GTA 08-2 und Lorena in der 08-1. Aus den Augenwinkeln sah sie den Jungen, der heute in der Straßenbahn neben ihr gesessen hatte. Was wollte er bloß hier, doch sie konnte nicht lange überlegen. „Hey Lorena!“ Lorena drehte sich um,: „Na du“ erwiderte sie. Lorenas beste Freundin Diana kam auf sie zugeeilt. Auch sie war in der Parallelklasse. Irgendwie war das komisch, Lorenas gesamten Freunde waren in ihrer Parallelklasse. Angefangen bei Diana über Fabian und dem Hip Hopper Daniel. Ach und Maria durfte man auch nicht vergessen, mit ihr verstand sich Lorena auch gut, aber nicht so gut wie mit Diana. Es war aber auch nicht so, dass sie keine Freunde in ihrer Klasse hatte, nein, so war es nicht. Doch in ihrer Klasse gab es die 4 Zicken Claudia, Linda, Katja und Francesca. Mit denen verstand sie sich überhaupt nicht, doch der Rest der Klasse war in Ordnung. „Du kriegst aber auch nichts mehr mit“ sagte gerade Diana. „Wieso das?“ fragte Lorena bestürzt und verwirrt zugleich. „Na, ich habe dich schon mal gerufen!“ „Oh, das hab ich nicht gehört, sorry“ „Macht nix. Ich weiß warum du mich nicht gehört hattest. Das ist ja eigentlich klar, wenn du ihn siehst“ mit diesen Worten nickte Diana mit den Kopf in seine Richtung. „Du hast da übrigens mein volles Verständnis“ fuhr sie fort. „Dann bin ich aber beruhigt“ erwiderte Lorena und meinte dies auch ernst. „Sag mal wie läuft das eigentlich mit dir und Sebastian?“ wollte Lorena schließlich wissen. „Genau wie immer. Heute habe ich ihn noch gar nicht gesehen“ antwortete sie, dann fügte sie seufzend noch hinzu: „Leider“ „Irgendwas müssen wir da machen. Ich bin mir sicher ihr würdet ein gutes Paar abgeben“ „Na ja, man sieht sich dann. Bis dann“ „Ja bis dann und viel Spaß“ erwiderte Lorena, wobei das „Viel Spaß“ ironisch gemeint war. Den sie hatten jetzt Audio Visualisierung und das machte keinen Spaß. Aber Lorena war auch nicht besser dran. Sie hatte jetzt Gestaltung, bei ihrem Klassenlehrer Herr Münchner. Und der gestaltete den Unterricht recht langweilig und ätzend. Sie ging noch einen Stock höher, in das Zimmer 406. „Na ihr“ grüßte sie ihre bereits anwesenden Mitschüler. Dann lies sich auf den Platz neben ihrer Freundin Clara. „Nau du“ grüßte Lorena noch einmal, doch diesmal nur an Clara gerichtet. „Na“ erwiderte sie. „Weißt du was wir jetzt in Gestaltung machen?“ fragte schließlich Lorena. „Ich glaube wir zeichnen Vierecke und zerteilen die“ „Na das wird doch mal wieder toll, erst mit Kreisen, jetzt mit Vierecken! Wenn der Münchner nicht aufpasst, wird der Mal zum Kreis oder Viereck!“ „Du hast Dreieck noch vergessen“ erinnerte Clara Lorena. „Ach du Schande die kommen auch noch dran!“ stöhnte Lorena entsetzt auf, was Clara zum Lachen brachte. Lorena stand erneut auf und holte sich Papier, anschließend packte sie ihre Federmappe aus und wartete. Nach und nach kamen die anderen herein und eine viertel Stunde zu spät kam Herr Münchner, doch er war nicht alleine. Der Junge, der neben Lorena in der Straßenbahn gesessen hatte war bei ihm. Die beiden gingen zielstrebig auf den Pult zu. „So, dass ist Bill Kaulitz. Er ist ab heute in unserer Klasse“ Bill schien sich nicht Richtig wohl zu fühlen, aber sowas war normal, niemand mochte es in eine andere Klasse zu kommen. „So Bill, am besten du setzt dich dort neben Lorena. Sie wird dir alles erklären“ dabei wies der Lehrer in Lorenas Richtung. Lorena bedankt sich, was sollte das jetzt, warum ausgerechnet sie? Bill kam langsam auf sie zu und setzte sich auf den Stuhl zu ihrer Rechten. „Hi“ sagte er zu ihr, doch sehr sicher klang dies nicht, Lorena erwiderte nur: „Na“ „Also, heute werden wir Vierecke konstruieren“ Dann wand er sich zur Tafel um und begann Vierecke anzuzeichnen. „Als würden wir nicht wissen, wie Vierecke aussehen!“ flüsterte Lorena Clara zu. Dies konnte sich mit Mühe und not ein Lachen verkneifen. „So, Lorena, du könntest Bill doch mal unsere allererste Aufgabe erklären“ Herr Münchner hatte sich wieder umgedreht. „Mach ich“ erwiderte Lorena und konnte den leicht genervten Ton nicht ganz aus ihrer Stimme verbannen. Bill blickte sie nun erwartungsvoll an. „Na gut, du musst einen Kreis zeichnen, ohne Zirkel oder so was“ begann sie zu erklären, „Schau her“ Dann schnappte sie sich ein Blatt und zeichnete einen, am Anfang leicht unförmigen Kreis, der jedoch mit jedem weitern mal drüber zeichnen runder und Kreisförmiger wurde. „Du musst solange einen Kreis zeichnen, bis das dinge wirklich rund ist. Aber ohne abzusetzen“ Bill nickte, dann fragte er noch leise: „Und was für einen Sinn hat das ganze?“ Lorena zuckte mit den Schultern: „Keine Ahnung, aber irgendwas wird das schon bringen“ Dann wandte sie sich zu ihrem eigenen Blatt zu und begann Vierecke zu zeichnen. Herr Münchner begann die Anwesenheit zu kontrollieren, alle waren da, bis auf einen gewissen Tom. „Wer zum Teufel ist eigentlich Tom?“ fragte Lorena Clara, doch statt ihr antwortete Bill: „Mein Bruder, Tom ist mein Bruder. Er ist heute krank, deswegen ist er nicht da“ Die beiden Mädchen nickten, gleich zwei neue in ihrer Klasse.
Danach kam Herr Münchner langsam in ihre Richtung, vermutlich wollte er schauen, ob sie Bill die Aufgabe gut genug erklärt hatte.
„So, ihr könnt gehen“ erleichtert stand Lorena auf, endlich war Gestaltung vorbei. „Gibt es hier keine Pausenklingel?“ fragte Bill und klang dabei ziemlich verblüfft. „Nein, nicht, wirklich“ antwortete sie. „Lorena, Bill kommt mal bitte vor“ rief Herr Münchner den beiden zu. Gemeinsam gingen sie vor, was wollte er von ihr? Sie hatte nichts getan!
Der Lehrer wartete solange, bis alle aus dem Zimmer gegangen waren, dann sagte er: „Lorena, ich möchte das du Bill die Schule zeigst. Es wäre nicht so gut, wenn er am Anfang immer zu spät zum Unterricht kommt“ „Okay, mach ich“ antwortete Lorena mit einem leisen seufzen. Zufrieden lächelte Herr Münchner sie an.
ThgirlBillTom
hey echt toll geworden!!!! oho das kann ja noch was werden!! naja schreib büdde weiter hdl
Die Lutter
so weiter gehts. Das nächste Kapitel ist nicht gerade toll geworden, finde ich zumindest. Wie ihrs findet weiß ich noch nicht, aber das wird sich ändern. Also kommentiert mal bitte, egal obs der kommi gut oder schlecht ausfällt.

Kapitel 2 Schule

„Na du, und wie war‘s?“ Lorenas beste Freundin Diana stand draußen und wartete. „Wir mussten Vierecke zeichnen“ antwortete Lorena. „Na super da machen wir jetzt das gleiche“ seufzte Diana und verdrehte die Augen. „Na du“ grüßte er, sah dabei jedoch nicht zu glücklich aus. „Sag mal hast du Lust mit mir Bill die Schule zu zeigen?“ fragte Lorena ihre Freundin, sie wusste zwar, dass Diana das auf jeden Fall machen würde, aber das war egal. „Natürlich“ antwortete sie, „Ich schaff nur noch meine Tasche rein, dann komm ich“
Kaum war Diana wieder im Flur, gingen die 3 los. „Er sieht mal wieder fabelhaft aus“ begann Lorena auf einmal zu schwärmen, „Und ich hab ihn heute früh wieder gesehen!“ dabei quietschte sie fast vor Freude und Glück „Was wer?“ fragte Dina irritiert, Lorena verdrehte die Augen, und erwiderte: „Na Fabian, natürlich“ „Ist doch eigentlich klar wenn du meinst, aber ich habe nicht aufgepasst“ antworte Diana. „Ist okay“ antworte Lorena, bevor sie fort fuhr, „So, Bill, wenn du den Gang hinter geht’s, kommst du zu den Zimmern 405 bis 401. Die Toiletten sind übrigens hier“ dabei wies sie auf 3 Türen, die im Gang waren, in dem sie sich noch befanden. „Zimmer 401 ist das Computerkabinett und 404, 403 und 402 sind einfache Klassenzimmer. 401 ist eine Art Lehrerzimmer“ „Hey, willst du mal das Computerkabinett sehen? ...Bill?“ warf auf einmal Diana ein, „Du hießt doch Bill, oder?“ diese Frage klang ein wenig besorgt. Bill nickte: „Ja, so hieß ich. Das Computerkabinett... ja, ich würde es mal sehen wollen“ Zufrieden nickte Diana. „Warum willst du ihm ausgerechnet das Zimmer...“ wollte Lorena fragen, doch dann fiel es ihr wieder ein. „Sebastian ist...“ „Richtig geraten“ unterbrach Diana ihre Freundin breit grinsend. Doch lange konnte und durfte sie auch nicht grinsen, denn am anderen Ende des Korridors ging die Tür auf und Sebastians Klasse kam heraus. Sebastian kam als aller erstes aus dem Zimmer und Lorena konnte fast spüren, wie sehr sich Diana freute. „Hi“ grüßten die Mädchen ihn und er grüßte zurück und blieb auch stehen. „Na ihr was hattet ihr gerade?“ „Ich hatte Gestaltung“ antwortete Lorena und kurz darauf sagte Diana: „Audio Visualisierung“ „Ihr Armen! Ich hatte Software“ mit diesen Worten verzog er das Gesicht, als hätte er in etwas saureres gebissen, dann bemerkte er Bill. „Hey, du bist neu, oder? Ich hab dich noch nie gesehen! Wie heißt du?“ Bill war etwas verblüfft, doch trotzdem antwortete er: „Ich bin Bill. Heute ist mein erster Tag hier“ „Cool, ich sollte auch mal Bill heißen. Der Name hat meinem Vater aber nicht gefallen und na ja, da mussten meine Eltern sich halt einen anderen Namen ausdenken“ erklärte Sebastian grinsend, „Aber erzähl, warum bist du erst so spät im Jahr gekommen?“ „Das würde mich aber auch interessieren“ warf Diana ein. „Na ja, wir sind umgezogen und ich war zu Hause auch in einer Grafikschule. Ja, diese Schule hat mir und meinem Bruder am besten gefallen“ erklärte Bill. „Dein Bruder geht aber nicht auf diese Schule oder?“ fragte Sebastian, ja er war neugierig, sehr neugierig. Es konnte manchmal lästig werden, so fand es zumindest Lorena. „Doch, aber er ist krank“ „Ach so, na ja, ich muss los. Will mir noch was kaufen“ Wir nickten ihm zu und gingen langsam los, genau wie Sebastian. „Hey Bill!“ der angesprochene drehte sich um, Sebastian hatte ihn gerufen, „Wenn du willst können wir uns nach der Schule am Plan treffen“ „Ja können wir machen“ antwortete Bill, „Cool, bis dann“ kam sofort zurück. Als Sebastian um die Ecke gegangen war, fragte Bill etwas zögerlich: „Ist er immer so?“ „Na ja, eigentlich schon“ antwortete Lorena. Bill nickte stumm. Sie zeigten ihm das Computerkabinett und Lorena nutze dies gleich, um Bill zu erklären, wo ihr Stammplatz war. Danach zeigten die beiden Mädchen ihm alle möglichen Zimmer. Am Tisch beim Getränke Automaten saßen Fabian und Daniel. Die beiden spielten mal wieder ein Kartenspiel. „Ha Gewonnen!“ erschrocken blickten die beiden Mädchen und Bill in die Richtung aus der, der Ruf kam. Der Urheber war Fabian. Daniel knallte, sichtlich frustriert seine Karten auf den Tisch. „Oh tschuldigen, wollte euch nicht erschrecken“ entschuldigte sich Fabian und setzte sich wieder hin, er war während des Jubelns aufgesprungen. „Hey, Mädels, könnt ihr nicht mal aufpassen?! Der schummelt doch!“ „Sorry, Daniel, wir müssen weiter“ erklärte Diana. „Okay, bis dann“ verabschiedete sich Daniel. „Hey, Momentmal, wer ist denn das?“ fragte Fabian, der Bill eben erst bemerkt hatte. „Ich bin Bill“ antwortete Bill, „Sag bloß du hast ihn nicht gesehen?“ fragte Lorena, „Moin Bill“ grüßten Daniel und Fabian Bill gleichzeitig, dann fügte Fabian hinzu: „Nö nicht wirklich“ „Dann solltest du dir mal eine Brille zulegen, jemanden, der so auffällig aussieht übersieht man doch nicht!“ erwiderte Lorena mit einem leicht frechen Unterton. „Kann doch mal passieren“ antwortete Fabian. „Bis dann verabschiedeten die 3 sich von Daniel und Fabian. „Ja, ja bis dann“ kam es zurück. Als nächstes zeigten sie Bill das Sekretariat, wobei sie wussten, dass er das schon einmal gesehen hatte. Die meisten Zimmer waren normale Klassenzimmer, die nicht besonders interessant waren, denn noch zeigten die beiden, Bill diese. Er sollte sich ja schnell zu Recht finden. Die wenigen Zimmer wie das Computerkabinett zeigten sie Bill genauer, aber davon gab es nicht so viele. Da wären die zwei Computerkabinette, das eine die in der vierten Etage und das andere in der 3. Und natürlich auch die Küche. Diese war eigentlich dafür gedacht, wenn man krank war, dass man sich mal einen Tee machen konnte, aber wie gesagt nur eigentlich. Denn es wurden hauptsächlich 5-Minuten Terrinen gemacht. Natürlich erklärten die Mädchen Bill auch noch den Plan. Die Fächer waren von Woche zu Woche unterschiedlich. Es hingen immer 3 verschiedene Pläne für die nächsten 3 Wochen aus. Wenn vor zwei Fächern ein roter strich war, bedeutete dies, dass diese Stunden getauscht wurden. „Also müsste ich jedes Mal hierher kommen, wenn ich die Zimmer, in denen wir haben, wissen will, oder?“ fragte Bill mit gerunzelter Stirn. „Nein, du kannst sie aufschreiben, oder du guckst auf den Bildschirm beim Sekretariat“ antworte Lorena, dann warf sie einen Blick auf die Uhr. „Verdammt es ist schon wieder 55!“ „Verdammt“ fluchte Diana los, „Bis dann“, dann drehte sie sich um und rannte los. „Was...?“ „Wir sind zu späte zum Unterricht, Die Stunde hat vor 10 Minuten begonnen!“ erklärte Lorena Bill, dann stürzten die beiden los.
ThgirlBillTom
hey echt toll geschrieben!!! oho sie sollten doch net zu spät kommen naja shcrieb büdde weiter hdl
Die Lutter
@ ThgirlBillTom, das ist doch jetzt nicht dein ernst, oder? Das Kpitel ist doch schlecht, finde ich.
weiter gehts.

Kapitel 3 Gespräche

Ihrer Lehrerin für Audio Visualisierung, Frau Lindner, sah die beiden nur etwas schief an, als sie eine knappe Viertelstunde zu spät kamen, doch sie sagte nichts. Lorena hielt es nicht mal für nötig sich zu entschuldigen, im Gegensatz zu Bill. Dieser entschuldigte sich ziemlich höflich bei Frau Lindner.

Audio Visualisierung stellt sich als ziemlich interessantes Fach heraus, so fand Bill. Es war zumindest spannender als Gestaltung. In Gestaltung hatte er die ganze Zeit Kreise zeichnen müssen, und in Audio Visualisierung schauten sie Filme und bewerteten Drehbücher, die die Klasse geschrieben hatte. Die meisten waren recht interessant und lustig geschrieben. 4 der Drehbücher würden verfilmt werden. Doch diese wurden erst ausgewählt, wenn noch Bill und Tom ihre Drehbücher abgegeben hatten, per Email.
Als Bill das Zimmer verlies, stand bereits der Junge da, der so viel Interesse an ihm gezeigt hatte. „Na du“ grüßte der Junge ihn, „Ich bin übrigens Sebastian“ „Hi“ erwiderte Bill nur, denn er wusste nicht was er sagen sollte. „Hey, Lorena! Kannst du mir mal bitte ein deine Hefter geben? Ich muss noch alles abschreiben“ fragte Bill Lorena, die gerade herausgekommen war. „Ja von mir aus, ich bring sie dir morgen mit“ erwiderte Lorena. Im nächsten Moment kam Diana und die beiden Mädchen gingen lachend und redend davon. „Sie sieht ziemlich gut aus, nicht wahr?“ fragte Sebastian schmunzelnd, als Bill es nicht schafte seine Augen von Lorena zu wenden. „Was...? wer?“ fragte Bill irritiert und riss seinen Blick endlich von ihr los. Sebastian lachte vergnügt, „Na Lorena!“ Bill wurde rot, „ Na ja...“ Gemeinsam gingen die beiden los, „Hey, du brauchst dich nicht zu schämen, jeder verliebt sich einmal! Und irgendwann heiratet man dann seine geliebt und wird für immer glücklich“ „Jetzt übertreibst du aber“ erwiderte Bill, er wollte vorerst mit ihr zusammen kommen und nicht mehr. „Nö, ich heirate diesen Freitag meine Freundin“ erwiderte Sebastian Achselzuckend. Bill starte ihn verblüfft an. „Wie alt...“ wollte er frage, doch er wurde von Sebastian unterbrochen „Ich bin ja auch schon 26, da ist das ja normal“ Bill nickte, er hätte Sebastian Anfang 20 geschätzt. „Dann meinen Glückwunsch“ brachte Bill heraus. „Na ja, bis Morgen“ verabschiedete sich Sebastian auf einmal, verwundert stellte Bill fest, dass sie bereits bei der Straßenbahnhaltestelle angekommen waren, nun verabschiedete er sich auch, den stellte er sich ganz in die Nähe von Lorena. „Irgendwie sieht der komisch aus...“ „Pscht... er ist hier“ Bill drehte sich in die Richtung um, aus der die Stimmen kamen, redete man über ihn? Kurz sah er Fabian und Daniel ins Gesicht, dann blickten die beiden weg. Sie hatten über ihn gesprochen. Lorena hatte Bill gesagt, wie die beiden hießen, deswegen wusste er das. „Wo kommst du eigentlich her?“ fragte Bill schließlich Lorena. „Wilsdruff“ antwortete Lorena, „Wo kommst du her?“ „Ich komme eigentlich aus Sachsen-Anhalt“ erklärte er ihr, „Aber wir sind umgezogen und jetzt wohne ich Friedrichsstadt“ Lorena nickte, dann fiel ihr noch was ein, „Warum bist du dann heute Morgen am Hauptbahnhof eingestiegen?“ Bill wollte schon antworten, doch im nächsten Moment kam die Straßenbahn und sie mussten einsteigen. In der Bahn sah er Lorena dann nicht mehr, was er schade fand. Gerne hätte er sie länger angeguckt und mit ihr geredet. Aber dies ging nicht mehr.

„Sag mal, warum rennst du heute die ganze Zeit mit diesen Bill rum?“ fragte Fabian und klang dabei ein wenig eifersüchtig. „Weil der Münchner mir das gesagt hat“ erwiderte Lorena und verdreht die Augen. „Ach und warum gerade du?“ fragte Fabian nach, „Weiß ich nicht“ antwortete Lorena ehrlich. „Wir sind wohl eifersüchtig Fabi?“ diese Frage kam von Daniel, der sich dies eben mit angehört hatte, „Verdammt, du sollst mich nicht „Fabi“ nennen!“ fauchte Fabian zurück, „Schon gut Kumpel, sieh das nicht so ernst!“ beschwichtige Daniel ihn, „Außerdem sollten wir diesen Bill erst mal kennenlernen, bevor wir über ihn urteilen!“ „Ja, ja, können wir machen, du Friedenstaube“ murrte Fabian und entlockte damit Lorena eine Lachen. „Vielleicht sehe ich so lieb und nett aus, dass der dachte, ich könnte Bill die Schule zeigen!“ „Könnte was dran sein“ erwiderte Fabian nachdenklich.
„Nächste Haltestelle: Großer Garten“
ertönte es. „Warum die alle dieses Dresdenstation anglotzen?“ entrüstete sich Fabian. „Keine Ahnung, da fragst du mich zu viel“ erwiderte Lorena „Na ja, wahrscheinlich haben die Leute einfach zu wenig Hobbys“ mutmaßte Daniel Schulterzuckend, daraufhin Blickten ihn einige Leute ziemlich sauer an. „Ist doch so“ murmelte er seinen beiden Freunden dann noch zu. Den Rest der Fahrt schwiegen die 3. Lorena hätte am liebsten vor Glück gejubelt, aber es wäre doch ziemlich eigenartig, wenn sie, scheinbar, ohne Grund losjubelte. Doch sie hätte am liebsten nicht nur gejubelt, sondern Fabian umarmt und vor Glück gegrinst. Doch das konnte sie nicht machen, noch nicht.
„Nächste Haltestelle: Gret-Palucca-Straße“„Na ja, bis Morgen“ verabschiedeten sich die beiden Jungs von Lorena, „Ja, tschau“ erwiderte sie. Kaum waren Fabian und Daniel ausgestiegen, begann Lorena sie zu beobachten, na gut, eigentlich nur Fabian. Dabei schlich sich wieder dieses Grinsen auf ihr Gesicht, das immer auf ihrem Gesicht erschien, wenn sie ihn heimlich beobachtete.

Die Fahrt war recht langweilig, so fand Bill, an einer Straße, die Gret-Palucca-Straße hieß waren Fabian und Daniel ausgestiegen. Er bekam das Gefühl nicht los, dass die beiden ihn nicht mochten. Na ja, Daniel ging noch, aber Fabian... Er hatte ihm nach der Schule, so etwas von sauer angeguckt, dass Bill es schon fast mit der Angst zutun bekommen hatte.
Am liebsten wäre Bill aufgestanden und hätte Lorena gesucht, doch dies kam ihm irgendwie zu blöd vor, warum wusste er selber nicht. Am Hauptbahnhof stieg dann schließlich Lorena aus. Heimlich beobachtete er sie, sie sah wunderschön aus, so fand er. Am liebsten wäre er ihr gefolgt, doch dies ging schlecht, er wollte so schnell wie möglich nach Hause, zu seinem Bruder und seiner Mutter.

Viel später, Friedrichstadt, Wachsbleichstraße

„Hallo Bill“ grüßt ihn seine Mutter, Simone, fröhlich, „Und wie war die Schule?“ „Ganz in Ordnung, ich muss mich aber erst mal einleben. Die meisten sind schon Richtige Freunde geworden.“ Erklärte Bill seiner Mutter, „Aber ich denke mal das wird nicht so schwer werden“. Simone nickte verständnisvoll, dann ging sie wieder in die Küche. Erst ging Bill in sein eigenes Zimmer, er wollte erst einmal seine Schultasche absetzen. Dann ging er zu Tom. Dieser saß auf dem Sofa und schaute fern. „Na du“ grüßte Bill ihn, „Und wie geht’s?“ „Ganz gut“ erwiderte Tom und stellte nun seinen Fernseher aus. „Sag, wie war es in der Schule?“ „Ganz interessant“ antwortete Bill, „Na ja, wir hatten heute Gestaltung. Ich musste die ganzen 4 Stunden da Kreise zeichnen! Die anderen haben Vierecken gezeichnet und ich Kreise“ „Was?! 4 Stundenlang Kreise und Vierecken zeichnen, wird man da nicht blöd?!“ rief Tom entsetzt aus. Er konnte nicht glauben wie das gehen sollte. „Du machst doch jetzt Spaß, oder?“ fragte Tom dann noch etwas unsicher. Bill schüttelte den Kopf und Tom entfuhr darauf ein: „Ach du Scheiße“. „Bill, Tom, kommt essen“ rief ihre Mutter sie. Worauf die Brüder aufstanden und gingen.
„Also Bill, erzähl was habt ihr heute so gemacht?“ fragte seine Mutter ihn, beim Abendbrot. „In Gestaltung, durfte ich die ganzen 4 Stunden nur Kreise zeichnen“ begann Bill mit dem erzählen, „Die anderen aus meiner Klasse haben Vierecke gezeichnet“ Verblüfft hob Simone die Augenbraue, sagte jedoch nichts. „Ja, in der Mittagspause, sollte mir dann eine aus meiner Klasse die Schule ein bisschen zeigen...“ „Und wie war die so, die Schule?“ „die ist ziemlich groß, aber so Richtig verwirrend ist sie nicht. Wir haben selbst einen Getränkeautomaten dort“ „Cool“ rief Tom dazwischen. „Ich habe auch zwei aus meiner Parallelklasse kennengelernt. Daniel und Fabian. Daniel ist auch so ein Hip Hopper, wie du Tom. Fabian, ich weiß nicht, der scheint mich überhaupt nicht zu mögen. Zumindest hat er mich heute mit einem Blick angeguckt, aber so Richtig nach dem Motto, wenn Blicke töten könnten!“ „Keine Sorge der wird auch noch zu Vernunft kommen. Vielleicht mag er neue im Allgemeinen nicht und muss dich erst einmal kennenlernen“ versuchte Simone Bill zu beruhigen. Doch dies mit nicht so viel Erfolg. „Wann darf Tom wieder in die Schule gehen?“ fragte Bill um vom Thema abzulenken. „Ich denke spätestens Mittwoch wird er gehen“ erwiderte Simone.
ThgirlBillTom
hey echt cool geschrieben!!!! doch das ist mein ernst!!! ich finde das andere kapi auch toll!!! naja schrieb büdden weiter hdl
Die Lutter
Kapitel 4 Vom Freund zum Feind

Der Dienstag war schneller vorbei gegangen, als Bill denken konnte. Erst vor kurzem hatte er die Schule betreten, mit seinen Mitschülern geredet, im Unterricht gegangen und kurz danach war die Schule schon wieder aus. Er hatte selbst versucht mit Fabian zu reden, aber diesen hatten Bills Bemühungen nicht mal ansatzweiße interessiert. In der Mittagspause hatte schließlich Daniel ihn beiseite genommen und ihm erklärt woran es liegen könnte, dass Fabian ihn nicht mochte. So wie Daniel meinte war Fabian ziemlich in Lorena verknallt, doch dies wusste er nicht genau, da sein Freund nie ein Wort mit ihm über sie redete. Es konnte allerdings auch an Bills recht außergewöhnlichem Erscheinungsbild liegen. Kurz bevor Daniel gegangen war, hatte er noch gemeint, dass Bill sich nicht zu viele Hoffnung machen sollte, das Fabian ihn irgendwann mochte. Diese Nachricht hatte Bill ein wenig traurig aufgenommen, aber da konnte er nichts machen. Leider. Am Abend erzählte er Tom davon, dieser meinte nur Kopfschüttelnd, er sollte nicht auf diesen Fabian achten und ihm am besten aus dem Weg gehen. Bill stimmte Tom zu, aber trotzdem konnte er Fabian nicht aus dem Weg gehen. Er war mit Lorena befreundet und Bill... Ja, Bill war in Lorena verliebt.

„Bill! Aufstehen!“ Simone war gerade in sein Zimmer gekommen und rüttelte Bill nun wach. Dieser blinzelte verschlafen und murmelte: „Ja, ja, ich steh auf“ Simone verlies wieder das Zimmer, wahrscheinlich um Tom zu wecken. Denn dieser sollte ab heute auch in die Schule gehen Langsam taste er mit der Hand nach seinem dem Lichtschalter seiner Nachttischlampe. Einen kurzen Moment blieb er noch liegen, dann stand er auf. Er musste aufstehen, egal wie früh es war. Langsam tapste Bill zu seinem Kleiderschrank und suchte sich neue Sachen heraus. Als er dann vollständig angezogen war verlies er sein Zimmer um sich zu waschen und danach zu Frühstücken.

Später in der Straßenbahn, Hauptbahnhof

„Du musst mir dann mal unbedingt diesen Fabian zeigen“ sagte Tom, „Und diese Lorena auch“ „Ja, kann ich machen“ erwiderte Bill, „Ich bezweifel das Fabian, dich mögen wird“ fügte er dann dazu. „Hi Bill“ „Oh hallo Daniel“ grüßte Bill zurück „Ah, man sieht es immer wieder gerne, wenn man nicht der einigste Hip Hopper aus dem 08 Jahrgang ist“ sagte Daniel schließlich grinsend an Tom gewandt, „Ich bin Daniel“ „Ich bin Tom“ erwiderte Tom und betrachtete Daniel aufmerksam. Daniels Haare waren blond gefärbt, dass konnte man eindeutig erkennen, dass sie gefärbt waren, und sonst... Daniel lief rum wie alle Hip Hopper. Dieser setzte sich gerade auf einen Platz ganz in die Nähe von Bill und Tom. „Ach Bill, sieh das nicht ganz so ernst mit Fabian. Er ist auch nicht gerade der beliebteste“ „Und warum will er dann nichts mit Bill zu tun haben?“ fragte Tom nach, „Wenn ich nicht so beliebt wäre, würde ich mit allen anfreunden, die was mit mir zutun haben wollen!“ „Ja so ist Fabian nun mal“ erwiderte Daniel.
„Nächste Haltestelle: Gret-Palucca-Straße“
Wie immer ging die Tür auf, wenn Leute einsteigen wollten. „Hi Fabi“ grüßte Daniel Fabian, als dieser einstieg. Fabians sonst so glatten schwarzen Haare wirkten heute zerzauster als sonst, außerdem sah Richtig unrasiert und Müde aus. Der angesprochene blinzelte ein paar Mal und blickte dann in Daniels Richtung, „Hi Daniel“ murmelte er träge zurück. Dann ging er auf einen freien Platz zu, lies sich darauf fallen und 5 Minuten später war er eingeschlafen. „Und das ist also dieser Fabian?“ fragte Tom stirnrunzelnd „Ja, das ist er“ erwiderten Bill und Daniel gleichzeitig. „Sieht der immer so aus?“ fragte Tom vorsichtig. „Nö, sonst sieht er gepflegter aus“ antwortete Daniel, „Er hat wahrscheinlich die ganze Nacht durchgemacht“
„Nächste Haltestelle: Pohlandplatz“
Die 3 hatten gar nicht gemerkt, wie schnell die Fahrt vergangen war. „Hey, Fabian!“ weckte Daniel seinen Freund. „Hä, was ist?“ „Wir sind da, wir müssen aussteigen!“ Leise Flüche murmelnd stemmte sich Fabian auf und gemeinsam mit Daniel stieg er aus der Bahn. Zusammen mit Bill und Tom gingen die beiden in Richtung SKI. „Sag mal, was hast du eigentlich gemacht?“ fragte Daniel seinen Freund auf den Weg.“Nichts Besonderes“ murmelte dieser zurück. Fabian hatte keine Lust vor Bill zu erzählen, was gestern passiert war. „Wieso?“ fragte er dann noch. „Du siehst heute so Richtig scheiße aus“ sagte Daniel Fabian ins Gesicht. „Solche Komplimente hört man am Morgen schon gerne“ erwiderte Fabian, doch ein grinsen konnte er sich nicht verkneifen. „Lorena ist heute nicht mit der Bahn gekommen, oder?“ erkundigte sich Fabian und blickte sich um, „Nö, wieso fragst du?“ antwortete Daniel, „Hast wohl Liebeskummer?!“ „Nö, wollte sie was fragen. Ist aber nicht wichtig“ erklärte Fabian und konnte dabei gerade so ein gähnen unterdrücken. „Lass mich raten, du wolltest sie fragen, ob sie mit dir schlafen will?!“ fragte Daniel nach, Fabian, Bill und Tom konnten nur darüber lachen. „Bei dir lagert sich aber auch nur Scheiße im Hirn, oder?“ sagte Fabian, immer noch lachend. Gemeinsam betraten die 4 die SKI. Während Fabian und Daniel die Treppe nahmen, so warteten Bill und Tom auf den Fahrstuhl.

„Sag mal, warum rennst du mit den beiden Affen rum???“ wollte Fabian wissen, als die Tür ins Treppenhaus zugefallen war. „Ich will sie einfach kennenlernen“ erwiderte Daniel, „Sie sind schon in Ordnung“ „Ach ja, wer war eigentlich der andere, der Hip Hopper?“ „Das war Tom, Bills Bruder“ „Na super jetzt haben wir schon 2 solcher Deppen in der Schule“ stöhnte Fabian auf. „Sag mal, hast du eigentlich eine Ahnung wie Kindisch du dich anhörst?! Lern die beiden doch erst mal kennen, bevor du irgendetwas behauptest!“ Dann stürmte Daniel die Treppe hoch. Verblüfft blieb Fabian stehen, was war mit Daniel los? Langsam ging Fabian die Treppe hoch.

„So schlecht erscheint mir diese Fabian gar nicht“ sagte Tom, als die beiden den Fahrstuhl betraten. „Er hat uns nicht mal beachtet“ erwiderte Bill, „Ja, ich weiß. Aber trotzdem. Er hat ganz normal geredet, obwohl wir dabei waren“ sagte schließlich Tom, „Ich meine er hätte auch gar nichts sagen können“ „Ja, aber trotzdem...“ sagte Bill, doch er verstummte sofort wieder, da die Fahrstuhltür aufging und nun Daniel vor ihnen stand. Die beiden Verliesen den Fahrstuhl und gingen mit Daniel auf den Bildschirm gucken. „Wo ist eigentlich Fabian?“ fragte Tom, „Ach hör mir doch mit dem auf! Der ist dumm und kindisch!“ „Ach schön, dann bin ich eben dumm und kindisch, aber im Gegensatz zu dir, habe ich einen besseren Geschmack“, dann blickte er Daniel, Tom und Bill an, hauptsächlich Daniel und Tom, dann fuhr er fort: „Besser als dieser scheiß Hip Hop!“ Dann drehte sich Fabian um und stolzierte davon, und das bevor einer auch nur den Mund aufmachen konnte. „Da siehst du was ich gemeint habe“ erklärte Bill Tom, aber mit leiser Stimme. „Beachtet den gar nicht“ sagte Daniel zu Bill und Tom, „Aber ihr habt wenigstens das Glück, dass ihr nicht mit dem in der Klasse seid!“ Die beiden nickten, da hatten sie wirklich Glück. „Und ich muss auch noch neben dem Idioten sitzen!“ erklärte Daniel mit viel Bitterkeit in der Stimme. „Aber wenigstens musst du nicht mit dem in der Pause rumrennen“ versuchte Bill Daniel zu beruhigen, aber diesen erheiterte dies nicht besonders. Dann gingen die 3 los. Bill und Tom hatten jetzt Sozialkunde und Daniel Software. „Bis dann“ verabschiedeten sich die, nun 3 Freunde.
Timid-girl
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Die Lutter
Kapitel 5 Freunde

Lorena rannte in Richtung Straßenbahn, sie musste sie erreichen, sonst würde sie eine dreiviertel Stunde zu spät kommen. Den Lehrern war es zwar egal, ob sie zu spät kam oder nicht, aber trotzdem war es blöd, wenn man zu spät kam. Gerad noch rechtzeitig kam sie bei der Bahn an und stieg ein. So würde sie Fabian zwar erst in der Mittagspause sehen, aber die Hauptsache war, dass sie ihn überhaupt sah. Ein flüchtiges Grinsen huschte über ihr Gesicht, als sie an ihn dachte.

Lorena betrat das Zimmer, „Morgen“ grüßte sie den anwesende Lehrerin, Frau Grant, und ihre Mitschüler. Ohne zu zögern und einem Wort der Entschuldigung ging sie auf ihrem Platz zu. Als sie sich schließlich gesetzt hatte, grüßte sie Bill: „Na du“ „Hi“ erwiderte Bill nur. „Wer ist denn das?“ fragte sie Bill und nickte mit dem Kopf in Toms Richtung. „Mein Bruder Tom“ erklärte Bill, lächelnd. Lorena nickte, dass war also Bills Bruder. Sie hatte sich Tom anders vorgestellt, fast so wie Bill. Aber jetzt, da sie ihn sah, wusste sie, dass sie falsch gelegen hatte. Bill und Tom sahen komplett unterschiedlich aus. Bill hatte schwarze, etwas längere Haare, Tom hatte Dreadlocks und braune Haare. Und überhaupt sah Tom ganz anders aus als sein Bruder. Lorena nickte Tom nur zu, sie würde ihn in der Pause begrüßen.
Sozialkunde zog sich mal wieder besonders in die Länge. Es mache einfach keinen Spaß, so fand Lorena. In Sozialkunde mussten sie Gruppenarbeit machen, die Gruppe in der sie war, hatte das Thema „Drogen“. Das einigste positive war, dass sie mit ihrer Freundin Clara in der Gruppe war, doch zu ihrem Unglück waren die beiden Zicken Linda und Katja auch in ihrer Gruppe.
Nach Stunden, so kam es Lorena vor, hörte schließlich die Stunde auf. Schnell packte Lorena ihre Sachen ein, dann ging sie auf Tom zu. „Hi, Tom“ „grüßte sie ihn, „Ich bin Lorena“ stellte sie sich anschließend vor. „Hallo“ grüßte Tom zurück. „Bill hat mir schon von dir erzählt“ „Dann hoffe ich mal nur Gutes“ sagte sie mit einem Seitenblick auf Bill. „Hi Lorena“ „Oh, hi Fabian“ grüßte Lorena, den eben dazu gekommen Fabian. „Die ganze Nacht durchgemacht, oder was?!“ fragte sie Fabian und musterte ihn von oben bis unten. „So was ähnliches“ antwortete Fabian. Lorena nickte. Bill war es leid geworden zu warten, denn er drängelte sich vorbei. Dabei rempelte er Fabian, „ausversehen“, an. Für einen kurzen Augenblick sahen die beiden sich an und tiefer Hass war in den Augen von beiden zu lesen. Anschließend verließen Bill und Tom das Zimmer und Fabian stellte seine Tasche auf seinem Platz ab, „Sag mal habt ihr Lust auf ne Tasse Kaffee oder Kakao?“ Fragte er Lorena und Diana, die gerade dazu gekommen. „Ja, gerne“ erwiderten die beiden Freundinnen und erst jetzt begrüßten die beiden sich. „Hast wohl keine Lust mit Daniel Karten zu spielen?“ fragte anschließend Lorena, „Ach hör mir doch mit den Idioten auf“ antwortete Fabian mit saurer Stimme. Lorena wiederstand den drang Fabian zu fragen, warum sie sich gestritten hatten, sie wollte ihre Chance nicht versauen mal was mit ihrem Schwarm zu unternehmen, gerade jetzt, da sie ihm näher war als sonst. Sie würde Daniel vielleicht mal fragen was da los war, Fabian wollte sie nicht noch mehr verärgern. Zu dritt Verliesen sie das Klassenzimmer und gingen in Richtung Getränkeautomat. „... sie ist so wunderschön“ hörten sie Bills Stimme gerade sagen, „Na ja geht schon, solange sie dir gefällt, ist alles in bester Ordnung“ Diese Stimme kam Lorena nicht ganz so bekannt vor, aber sie wusste das sie Tom gehörte. „Bill ist verliebt! Bill ist verliebt!“ ertönte eine dritte Stimme, die eindeutig Daniel gehörte. Ein Seitenblick auf Fabian genügte Lorena und sie wusste, dass diese Tatsache, dass Daniel dort war, ihm überhaupt nicht gefiel. Doch kaum waren sie dort angekommen, da gingen die 3 anderen wieder. Daniel blickte sie zwar nach dem Motto, wenn Blicke töten könnten an, aber sonst war nichts. Als sie dann schließlich ihren Kakao hatten, setzten sie sich auf die Stühle. „Und was habt ihr in Software gemacht?“ „Na ja, wir haben erst einen Test geschrieben“ fing an Diana zu erzählen, „Der war aber einfach“ fuhr Fabian fort, „Ihr müsst einfach bissel was bei Illustrator machen. mehr nicht“ Lorena nickte, „Ach so“ „Ja, und danach dürft ihr noch bissel weiter mit Illustrator üben“ erklärte Diana, „Und was habt ihr in Sozialkunde gemacht?“ „Diese Gruppenarbeit“ antwortete Lorena, „Na Super“ stöhnte Fabian auf. „Du sagst es“ erwiderte Lorena. „Also, sag was hast du gestern gemacht, dass du heute so...?“ „sag‘s, doch, dass ich heute scheiße aussehe“ unterbrach Fabian sie, „Eigentlich wollte ich das nicht ganz so Gefühlsvoll ausdrücken, aber wenn du‘s willst“ meinte Lorena. „Ach mein Mitbewohner hat mich gestern ausgesperrt „ klärte Fabian die beiden Mädchen auf, „Der hatte seine Freundin mal wieder mitgebracht und den Schlüssel innen stecken gelassen. Ans Telefon wollte er nicht gehen auch sonst nichts. Da bin ich dann halt erst heut früh so gegen 4 Uhr reingekommen“ „Das fandest du bestimmt super“ meinte schließlich Diana, „Und wie, ich wär dem vor Freude fast an die Kehle gesprungen“ sagte Fabian, „Das glaub ich dir gerne“ „Was ist eigentlich zwischen dir und Daniel vorgefallen?“ warf Diana ein, diese Frage war Lorena zwar auch schon die ganze Zeit im Kopf herumgegeistert, aber sie hatte da lieber Daniel fragen wollen. „Nichts Besonderes“ wehrte Fabian ab „Komm schon sag‘s uns, wir sagen es auch keinem weiter“ bettelte Diana, und wieder lautete Fabians Antwort: „Nein“
Nach knappen 5 Minuten gab Diana schließlich mit einem „Dann eben nicht“ auf. Und auf Fabians Gesicht zeigte sich ein Lächeln der Erleichterung. Anschließend redeten sie noch über alles Mögliche. Hauptsächlich über den Unterricht, aber auch was sie gestern noch gemacht hatten und was sie am nächsten Wochenende vorhatten. Als Lorena schließlich erzählte, dass am Wochenende ihre Halbschwester mit ihren beiden Kindern vorbei kommen würde, zeigten sich sowohl Diana, als auch Fabian begeistert. „Wie alt sind die beiden den?“ wollte Diana wissen. „Max wir im November 2 und Lisa im März 4“ antwortete Lorena ehrlich. „Cool, da komm ich dich besuchen“ rief Fabian aus. „du magst wohl kleine Kinder?!“ stellten Lorena und Diana gleichzeitig fest. Darauf nickte der angesprochene nur. „Von mir aus, da müsste ich nur noch mit meiner Halbschwester sprechen. Es könnte ja, sein, dass sie nicht will, dass noch jemand da ist.“ Meinte Lorena Achselzuckend. „Cool, ich würde dann mal Samstag vorbei kommen“ freute sich Fabian, dann fügte er hinzu: „Natürlich nur falls es geht“
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Die Lutter
Kapitel 6 Es kommt immer alles anders

„Ich weiger mich aber mit diesem Deppen in einer Gruppe zu arbeiten!“ schrien wutentbrannt Fabian und Daniel gleichzeitig und stoppten damit einen erneuten Versuch, von ihrer Lehrerin Frau Grant, sie zu beruhigen und zur Gruppenarbeit zu bewegen. Beide funkelten die Lehrerin mit zornigen Augen an. Leises Gelächter war in der Klasse zu hören, so hatten sich Fabian und Daniel noch nie angestellt, sie waren vom ersten Tag an die besten Freunde gewesen und umso lustiger wirkte es jetzt, wie sich die beiden bekriegten. „Das ist doch nur für heute und sie müssen gar nicht mit einander reden!“ versuchte Frau Grant die beiden zu beschwichtigen. „Vergessen sie’s“ fauchte Fabian die Lehrerin an, ein paar Minuten später stand er auf und verlies das Klassenzimmer. Die Klasse blickte Fabian verblüfft hinterher, so etwas hatte er nie gemacht und er war der letzte gewesen, dem sie zugetraut hatten einfach den Unterricht zu verlassen. „Fabian Kirchner...!“ rief ihm die Lehrerin nach und wollte in stoppen, doch im nächsten Moment fiel die Tür zu und Fabian konnte sie nicht mehr rufen hören. „Paul, wären Sie so freundlich und holen Fabian zurück?“ bat die Lehrerin einen der Schüler. Dieser stand auf und folgte Fabian. Doch kaum war er beim Fahrstuhl angekommen, da ging die Tür zu und Paul musste wohl oder übel die Treppe nehmen.
Im Laufschritt ging Fabian auf die Straßenbahn zu, „Fabian! Warte!“ rief Paul ihm keuchend hinterher, während er versuchte Fabian einzuholen. Dies allerdings mit wenig Erfolg. Fabian bestieg die Straßenbahn, „Fabian! Warte!“ rief Paul erneut und sprintete los. Doch die Bahn fuhr direkt vor seiner Nase los. Einen kurzen Augenblick blieb Paul stehen, dann zuckte er mit den Achseln und ging wieder zurück in die Schule.

„Hey Daniel“ sprach Diana Daniel an, „Was ist zwischen dir und Fabian vorgefallen?“ „Nichts besonderes“ erwiderte Daniel nur, konnte dabei jedoch den Zorn in seiner Stimme nicht verbergen. „Das sah mir aber überhaupt nicht nach „Nichts besonderem“ aus!“ blieb Diana hartnäckig. „Na gut“ gab Daniel nach, „Fabian mag Bill und Tom nicht besonders und lästert nur über die ab, wie scheiße die aussehen und wie dumm die sind. Vor allem über Bill zieht Fabian besonders her.“ Diana zog die Augenbrauen hoch, war Fabian verliebt und befürchtete er Bill könnte ihm diejenige wegschnappen? Dies fragte sie dann auch Daniel, „Ich weiß nicht“ antwortete Daniel, „Ich glaub der war in Lorena verknallt, aber er hat mir nichts sagen wollen“ „Und deswegen wollt ihr nichts mehr miteinander zu tun haben?“ fragte Diana nach. Daniel schüttelte den Kopf, „Nein, ich war am Montag und gestern bei ihm. Er hat fast die ganze Zeit über Bill hergezogen. Ich bin dann selbst gegangen, weil es mich genervt hat. Ich hatte gehofft, er überlegt es sich nochmal und will Bill kennenlernen, aber Fehlanzeige. Er hat mich heute früh gefragt warum ich mit den beiden, also Bill und Tom, rumrenne und hat dann nochmal über die abgeläster. Ich hatte dann die Schnauze voll und bin die Treppen hochgestürmt und habe mit Bill und Tom über ihn geredet. Dieser Dämlack hat das mitbekommen und mich und Tom beschimpft weil wir Hip Hopper sind“ Diana war entsetzt, was sie da gerade gehört hatte, so kannte sie Fabian gar nicht. Sie persönlich hatte nichts gegen Bill. Nein, überhaupt nicht, sie fand ich selbst ein wenig süß. „Aber das kann nicht sein, so ist Fabian doch nicht!“ brachte sie dann hervor. Daniel blieb stumm. Im nächsten Moment kam Paul zur Tür herein, Fabian war nicht bei ihm. „Es tut mir Leid, Frau Grant. Aber ich habe Fabian nicht mehr rechtzeitig erreicht“ „Na gut, danke Paul“ sagte sie, dann fügte sie an die ganze Klasse gerichtet hinzu: „ Dann fangen sie mal mit ihrer Gruppenarbeit an“

„Sag mal, warum gibst du dich mit diesen Fabian ab?“ fragte Bill Lorena leise. „Warum nicht?“ gab sie zurück, „Er ist mein Freund“ „Aber besonders nett ist er nicht“ meldete sich Tom zu Wort und Bill Stimmte seinem Bruder mit einem nicken zu. „Hey, kommt schon Jungs! Ihr kennt den nicht mal Richtig!“ „Das musst du nicht uns sagen, sondern Fabian!“ erwiderte Bill „Wieso was hat er denn gemacht?“ „Der will uns doch nicht kennenlernen!“ platzte es aus Tom heraus und die ganze Klasse trete sich zu ihm um „Es ist nicht toll, dass jemand Sie nicht kennenlernen will, Tom. Aber das gehört nicht zu meinen Unterricht!“ bemerkt Frau Tonser „Entschuldigen“ sagte Tom, etwas kleinlaut, worauf Frau Tonser sich wieder zu Tafel drehte. Lorena grinste, die meisten Schüler hatten die Angewohnheit sich bei den Lehrern zu entschuldigen, sie hatte dies noch nie gemacht und so fand sie es immer belustigend wenn sich jemand entschuldigte. „Wer will euch nicht kennenlernen?“ David hatte sich interessiert umgedreht. „Ach, nur dieser Fabian“ erklärte Bill und wandte seine Kopf wieder in Richtung Lorena, „Ach der, ist nicht gerade der beliebteste. Hab gehört, der hat sich mit deinem Kumpel Daniel gestritten“, dann rief er zu Marco, „He, Larsen! Wir sollten den mal Richtig aufziehen!“ „Wenn?“ kam sofort zurück, „Ach Leute, so wird das nichts!“ beschwerte sich die Lehrerin. Doch David beachtete sie nicht, „Na Fabian! Wenn sonst?!“ „Könnt ihr den nicht mal in Ruhe lassen?!“ mischte sich nun auch Lorena ein. „Wenn ihr reden wollt geht raus, aber lasst mich meinen Unterricht machen!“ sprach Frau Tonser die 3 an. „Okay“ kam es von allen drein zurück, dann standen sie auf und gingen raus, dicht gefolgt von Bill und Tom. Die Softwarelehrerin sah die 5 Schüler mit einem merkwürdigen Blick an, sage allerdings nichts mehr.
„Also, was ist nun?“ forderte Lorena die beiden Jungs auf. „Warum sollen wir den in Ruhe lassen?“ stellte Marco die Gegenfrage. „Er hat euch nichts getan“ sagte Lorena. „Ist doch egal, der soll ruhig mal bissel leiden“ warf Tom ein, „Ach und warum?!“ fauchte Lorena Tom an. „Hey, das liegt auf der Hand, Schätzchen“ meinte Marco, „Der ist dumm, niemand kann den leiden!“ warf David ein „Ich mag den schon“ sagte Lorena bestimmend. „Ja aber nur weil du auf den stehst“ meinte Marco, „Such dir mal einen ordentlichen Kerl“ Mit diesen Worten näherte sich Marco Lorena. „Ach und du Schwabbelbacke meinst, du wärst ein ordentlicher Kerl?!“ Lorena musterte ihren Gegenüber abschätzig. Bill und Tom stimmten insgeheim Lorena zu, Marco war eine Schwabbelbacke. Er war ziemlich stark Gebaut, doch es war viel Fett vorhanden. „Da geh ich lieber mit nem Schwein aus“ fuhr Lorena fort. Bill und Tom konnten sich gerade so ein Lachen verkneifen, selbst David wirkte ziemlich erheitert. Marco blickte sie zornig an, „Das wirst du noch bereuen!“ fauchte er, dann drehte er sich um und ging zurück ins Klassenzimmer. „Also, erkläre, warum sollten wir Fabian in Ruhe lassen?“ fragte David, „Den kann kaum jemand leiten und jetzt steht der auch noch ganz ohne Freunde da! Das wäre die beste Chance“ „Weil er es nicht verdient“ erwiderte Lorena, „Ach und wir haben es verdient, dass er über uns herzieht und uns beleidigt?“ warf Tom ein. „Das habe ich nicht gesagte“ sagte Lorena seufzend. „Bill sagt du doch auch mal was“ sprach Tom seinen Bruder an, der die ganze Zeit still gewesen wahr. „Er hat es nicht verdient“ sagte Bill, „Auch wenn Ichs nur ungern zu geb. Vielleicht braucht er erst eine Weile bis er sich mit neuen verträgt“ „Das weiß man nie“ erklärte Lorena, „Ach ist mir doch egal, ich werde den trotzdem ärgern“ grummelte David und ging nun auch in das Klassenzimmer. „Bezweifel ich“ erklärte Tom kopfschüttelnd. Lorena stöhnte auf, Kerle! Eigentlich machten nur Mädchen so ein Theater, hier war es aber gerade umgedreht. Gemeinsam gingen die 3 zurück ins Zimmer.
Die Lutter
Kapitel 7 Entscheidung

3 Wochen später, noch zwei Woche und 3 Tage bis zu den Herbstferien

„Wir müssen etwas machen“ erklärte die Deutschlehrerin, Frau Kalart, ihren Kollegen aufgebracht. „Fabian Kirchner und Daniel Larenz stören den Unterricht“ Frau Grant stimmte mit einem Kopfnicken zu, „So geht es nicht weiter, die beiden gehen sich jedes Mal, in meinem Unterricht, fast an die Kehle“ Die meisten der anwesenden Lehrer quittierten diese Aussage mit einem Kopfnicken, dies machten die beiden in fast jeder Stunde. „Nicht nur in den Stunden“ meinte schließlich Herr Münchner, „Auch in den Pausen. Dies ist schlecht für das Klima in der Schule“ „Ja, aber es geht hauptsächlich um den Unterricht!“ meinte Herr Peterson, der Fotografie Lehrer, „Durch die Streitereien der beiden, kriegt niemand mehr Richtig viel vom Unterricht mit“ „Das Stimmt allerdings“ meinte die Lehrer, „Aber was sollen wir machen, wir können die beiden nicht aus dem Unterricht werfen?!“ meinte Frau Grant. „Wir könnten übernächste Woche eine Projektwoche machen“ schlug Herr Münchner mit Nachdenklicher Stimme vor, „Wir nehmen beide Klassen zusammen und teilen sie in Gruppen. ...“ „Aber wieso beide Klassen?“ unterbrach Frau Lindner ihn. „So weit ich es mit bekommen hab, streiten sich Fabian und Daniel nur wegen diesen Bill und Tom“ erklärte Herr Münchner, „Daniel ist mit den beiden befreundet und Fabian kann die beiden nicht ausstehen. Deswegen denke ich, wenn wir diese 4 in eine Gruppe nehmen, könnten wir das Problem komplett ersticken“ „Ja, aber was ist wenn dann Fabian nicht mit macht und zuhause bleibt?“ gab Herr Reiner, der Geschäftsprozesse Lehrer, zu bedenken. „Gute Frage“ meinte Herr Münchner und begann zu überlegen, daran hatte er nicht gedacht. „Was wäre wenn wir noch Lorena in die Gruppe tun?“ sagte Herr Walther, „Sie versteht sich mit allen vieren. Wir könnten ihr die Aufgabe zuweisen, die zu melden die, aus der Gruppe, nicht da sind. Sie erfüllt ihre Aufgaben immer ordentlich. Da würde ich bezweifeln, dass sie uns verschweigen würde, ob jemand fehlt oder nicht“ Zuerst starrten die meisten Lehrer Herr Walther an, dann nickten sie. Da hatte er recht und das konnte niemand abstreiten. „Das ist eine Idee“ meinte Herr Münchner, „Wäre jemand dagegen?“ fragte er anschließend in die Runde. Niemand sagte etwas oder hob die Hand. „Okay, dann wird übernächste Woche die Projektwoche sein“

Gelangweilt saß Fabian in der Straßenbahn, seit über 3 Wochen stritt er sich mit Daniel. Die meisten Lehrer und Schüler nervte dies schon, aber das war ihm egal. Er würde doch nicht mit solchen Typen wie Bill und Tom rum rennen! Wer war er denn? Und wenn Daniel sich mit denen abgab, war er selbst schuld. „Hey du“ grüßte ihn jemand. Fabian blickte auf, er war Lorena. „Oh, hi Lorena“ erwiderte er. Lorena setzte sich neben ihn. „Und was hast du im Softwaretest?“ fragte sie ihn. „Ne 2“ antwortete Fabian, „Und du?“ „Ich haben ne 1,5“ erwiderte Lorena. „Eine 1,5?“ Fabian war verdutz, wie sollte man eine 1,5 schreiben?! „Jap, da stand eindeutig eine 1,5.“ Erklärte Lorena, „Wie viel Punkte?“ fragte Fabian nach, „17“ „Ach verdammt, ein Punkt mehr und ich hätte auch eine 1,5!“ fluchte Fabian. „Hey, Lorena, Bill will dich was fragen?“ Daniel war gerade zu den beiden gekommen. Er und Fabian funkelten sich jetzt böse an. „Okay“ erklärte Lorena sich bereit und folgte Daniel. Sie konnte Fabians Blick in ihrem Nacken Spüren, doch sie widerstand dem drang sich um zudrehen.
Als sie bei Bill und Tom angekommen waren, setzte Daniel sich wieder auf seinen Platz, Lorena blieb stehen und sprach Bill direkt an: „Du wolltest mich was fragen?!“ Bill zögerte, „Hättest du Lust heute mit zu mir zukommen?“ „Du, sorry heute geht nicht“ erklärte Lorena Bill, „Heute kommt meine Freundin mich mal wieder besuchen. Vielleicht ein anderes Mal, okay“ Bill lies ein wenig den Kopf hängen und murmelte, „Okay, dann ein anderes Mal“ Lorena lächelte die 3 an, dann ging sie zurück zu Fabian.

„Ich hab dir doch gleich gesagt, dass das nichts wird“ sagte Bill seinem Bruder und Daniel. „Hey, sie hat es nicht gesagt, aber man konnte hören, dass sie gerne mit zu dir gekommen wäre“ wollte Daniel Bill aufheitern. Bill seufzte: „Und was bringt mir das?“ „Jetzt sei doch nicht so deprimiert“ sagte Tom, „Wenn Lorena gesagt hätte, „Nein, darauf kannst du lange warten!“, dann wäre das was anderes gewesen, aber so...“ Bill schüttelte den Kopf, was brachte ihm das? Lorena war wieder zu diesem Fabian gegangen und so hatte Bill keine Chance ihr Richtig näher zu kommen. Sie verstanden sich zwar gut mit einander, aber meistens war Diana bei ihr. Und wenn Diana nicht in der Nähe war, dann war es Fabian. So hatte Bill nicht mal ansatzweise eine Chance mit Lorena unter 4 Augen zu reden.

„Und was wollte er von dir?“ wollte Fabian sofort wissen, als Lorena sich wieder gesetzt hatte. „Er hat mich gefragt, ob ich Lust hätte heute mit zu ihm zugehen“ antwortete Lorena. „Und?“ fragte Fabian nach, „Heute kommt eine Freundin mich besuchen, da geh ich doch nicht zu Bill“ Fabian nickte erleichtert. Schweigen trat ein. Fabian blickte aus dem Fenster und Lorena sah die verschiedenen Leute, die in der Bahn waren an.
Fast gleichzeitig drehten sie ihren Kopf, so das sie sich direkt in die Augen blickten. Einen kurzen Augenblick blieb dieser Blickkontakt bestehen, dann näherten sich ihre Gesichter. Innerlich jubelte Lorena, endlich würde es soweit sein. In ihren Gedanken spielte sich bereits diese Szene immer und immer wieder ab.
Ihre Gesichter waren sich jetzt so nach wie noch nie in ihren Leben. Gleich, jeden Moment würde es soweit sein, der Augenblick, dass sie und Fabian endlich vereint sein würden war gekommen.
„Nächste Haltestelle: Gret-Palucca-Straße“
Ertönte die Monotone Stimme aus dem Lautsprecher.
Die Bahn wurde langsamer und ruckartig zog Fabian seinen Kopf zurück. „Tschau“ verabschiedete er sich und ging zur Tür um kurz darauf auszusteigen. Lorena blieb sitzen, verwirrt und auch ein klein wenig enttäuscht. Sie verfluchte die Straßenbahn, warum waren sie schon hier? Sie waren doch erst vor kurzem eingestiegen und jetzt waren sie schon wieder bei der Gret-Palucca-Straße und bald beim Hauptbahnhof?! Das gab’s doch einfach nicht. Gerade jetzt, da sie ihrem Schwarm wirklich näher war, als jemals zuvor.
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Die Lutter
Kapitel 8 Schrecken

Freitag, noch 2 Wochen bis zu den Herbstferien

„Sind alle da?“ fragte Herr Münchner die Klassen. Manche sagten etwas, manche nichts und andere redeten einfach weiter. „Gut, ich habe eine wichtige Ankündigung zu machen“ Langsam kehrte Ruhe ein. „Vom 20. bis zum 24. Oktober findet eine Projektwoche statt. In jeder Gruppe sind 5 Schüler, zusammengewürfelt aus beiden Klassen...“ „Das kann ja heiter werden“ hörten Lorena und Diana Fabian aufstöhnen. „... Gruppen wählen sich ihr Thema selber aus. Spätestens bis Nächsten Mittwoch müssen sie wissen was für ein Thema sie nehmen und diese müssen sie mir bis Mittwoch mitteilen“ „Ich frag mich was es für Themen gibt?“ flüsterte Diana Lorena zu, diese nickte nur, darauf war sie auch gespannt. Aber noch mehr interessierte sie die Gruppen. Mit wem würde sie in einer Gruppe arbeiten?
„Gruppe 1: Diana Bienert, Lars Sander, Katja Fior, Francesca Sonnländer und Max Trellas“ stellte Herr Münchner die erste Gruppe vor, dann fuhr er fort: „Gruppe Nummer 2, Fabian Kirchner, Daniel Larenz, Bill und Tom Kaulitz und Lorena Sonaro“ „Nein!“ Fabian war blass geworden, warum hatte ausgerechnet er so ein Pech? Die meisten der anwesenden Schüler begannen zu lachen, so würde ihnen niemand auf die Nerven gehen „Eine tolle Gruppe“ murmelte Lorena ihrer Freundin Diana zu, diese nickte. „Jap, dahast du recht“ Stimmte Diana zu, „Aber immerhin du verstehst dich mit allen“ „Das einzigste positive“ erwiderte Lorena stumpf, „ich wäre aber glücklicher, wenn die sich vertragen würden, dass würde die Sache einfacher machen“ Diana nickte, wenigstens sie war in einer ordentlichen Gruppe, im Gegensatz zu Lorena.

„Das darf doch nicht wahr sein“ maulte Daniel rum, „Warum sind wir ausgerechnet mit dem in einer Gruppe?!“ Bill und Tom blickten genauso finster drein wie Daniel. „Wenn wir Glück haben, kommt der nicht“ meinte Bill.

„...und Paul May“ Die Gruppen waren jetzt vollständig. „So und da sich bestimmt einige denken werden, sie bräuchten nicht kommen, werde ich in jeder Gruppe noch jemanden bestimmen, der alle meldet, die Fehlen. Dazu habe ich die zuverlässigsten Schüler herausgesucht.“ Erklärte Herr Münchner. „In Gruppe 1 wäre das Max Trellas, in Gruppe 2 Lorena Sonaro, Daniela Bieder aus Gruppe 3...“ „Hab ich wenigstens eine Chance, dass du mich nicht meldest, wenn ich Fehle?“ Fabian hatte sich gerade zu Lorena und Diana umgedreht. „Nein“ erwiderte diese nur. Fabian verzog sein Gesicht, „Sch verdammt, kann ich dich wenigstens irgendwie bestechen?“ „Nö“ „Warum denn nicht?“ fragte er nach. „Weil wir wahrscheinlich alle aus der Gruppe brauchen“ lautete die einfache Antwort. Enttäuscht drehte sich Fabian wieder um. „Ach und warum sprichst du wieder mit mir?“ fragte Lorena. Fabian, hatte seit Dienstag nicht mehr mit ihr geredet. „Warum sollte ich nicht mit dir reden?“ fragte Fabian zurück. „Du hast seit Dienstag nicht mehr mit mir geredet, falls dir das nicht aufgefallen ist“ sagte Lorena „Mir war halt nicht zum reden zu Mute“ sagte er und drehte sich jetzt wieder um.
„So, jetzt würde ich die Gruppen bitten, sich zusammenfinden“ Herr Münchner hatte nun alles bestimmt, was die Gruppen betraf. „Na ja, bis dann“ verabschiedete sich Diana und ging zu den zu den anderen aus ihrer Gruppe. Lorena blieb einfach sitzen und Fabian dreht sich einfach nur um. So sahen sich Bill, Tom und Daniel gezwungen zu den beiden zu gehen. „Na ihr“ grüßte Lorena die 3 und versuchte dabei so fröhlich wie möglich zu klingen, was ihr jedoch relativschwer fiel. Bill, Tom und Daniel antworteten nur mit einem Kopfnicken.
Als es schließlich wieder still war, begann Herr Münchner die Themen aufzuzählen.
„Also, was für ein Thema nehmen wir?“ fragte Lorena ihre Gruppe. Fabian zuckte mit den Schultern und die anderen 3 reagierten überhaupt nicht. „Wie toll...“ seufzte Lorena, „Habt ihr wenigstens zugehört?“ „Natürlich“ kam es von Fabian. „Wie...? Was...?“ fragte Bill verwirrt nach, worauf Lorena noch einmal seufzte. „Was haltet ihr von Religionen?“ fragte Lorena, dieses Thema gefiel ihr recht gut, es war auch nicht zu schwer. „Mh...“ machte Daniel nachdenklich. „Können wir machen“ meinte Fabian. Bill und Tom zuckten bloß mit den Schultern. „Also nehmen wir das Thema, ja oder nein?“ fragte Lorena und sah alle, aus ihrer Gruppe, der Reihe nach an. „Okay“ kam es von allen vieren zurück. „Gut“ Lorena nickte zufrieden, dann meldete sie sich. „Was soll das werden?“ fragte Tom sie verblüfft. „Was denkst du“ erwiderte statt Lorena Fabian, „Sie will dem Lehrer das Thema sagen, was denn sonst?!“ Daniel, Bill und Tom verdrehten die Augen, mit dem mussten sie auch noch zusammenarbeiten. Herr Münchner, wir würden Religionen nehmen“ Der Lehrer war gerade zu ihnen gekommen. Er nickte und notierte sich die Gruppe und das entsprechende Thema. „Gut, da würde ich sagen ihr beratet euch schon mal ein wenig dazu“ sprach er alle 5 an. Diese nickten nur. Als Herr Münchner gegangen war, erhob Lorena die Stimme und Billkonnte einfach nicht anders, als sie zu bewundern, wie sie mit dieser Situation umging.

Fabian stand auf und packte seine Schulsachen wieder in die Tasche. Der Unterricht war heute besonders beschissen gewesen, dass lag wahrscheinlich größtenteils an der Projektwochen Ankündigung. Bill hatte die ganze restliche Stunde Lorena angestarrt, aber mit einem so verliebten Blick, dass Fabian ihm am liebsten eine rein gehauen hätte. Eilig verließ Fabian das Klassenzimmer, er wollte noch jemanden abfangen. „...und wie gefällt‘s euch an der Schule?“ diese Stimme gehörte Sebastian. Fabian kannte ihm vom sehen her, außerdem hörte er Diana öfters von ihm reden. „Ganz gut“ hörte er Bill antworten, „Ja, unsere Mitschüler sind in Ordnung und der Unterricht macht auch Spaß“ hörte er Tom sagen, „Wenn man von einigen Stunden absieht“ sagte Sebastian. Und von einigen Schülern, dachte sich Fabian noch dazu. „Bill, ich muss mit dir sprechen“ die 3 waren gerade zum Plan gekommen. Bill musterte ihn mit Hochgezogenen Augenbrauen, was wollte Fabian von ihm? Bill nickte, „Man sieht sich“ verabschiedete sich Bill und Tom nun von Sebastian. „Und?“ fragte Bill nach und klang ein klein wenig genervt. „Unter 4 Augen“ sagte Fabian bloß. Tom wollte protestieren, doch Bill unterbrach ihn, noch bevor er ein Wort hervor gebracht hatte: „Ist schon okay“ Widerwillig nickte Tom und ging. „Wartest du bei der Straßenbahn auf mich?!“ rief Bill ihm noch nach.
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Die Lutter
so und schon gehts weiter

Kapitel 9 Wer anderen eine Grube gräbt,...

„Also?“ fragte Bill noch einmal. Diesmal antwortete Fabian gar nicht sondern führte ihn in ein leeres Klassenzimmer. Bill fragte sich langsam was das sollte. War Fabian das zu peinlich, dass sie auf dem Gang darüber reden konnten, oder wollte er nicht, dass dies jemand mitbekam? Zusätzlich schloss Fabian noch die Tür. Langsam schlenderte er auf Bill zu. Mit einer fliesenden Bewegung packte er Bill an der Kehle und schubste diesen an die Wand. „Hey, was soll das?!“ rief Bill aus. „Du lässt deine Finger von Lorena“ knurrte Fabian und klang schon fast wie ein wütendes Tier. „Warum sollte ich?“ fragte Bill herausfordernd. Er würde sich doch nichts von diesem Idioten befehlen lassen! „Weil ich dir das sage“ erwiderte Bills Gegenüber. „Ach, ich lass mir doch nichts von dir sagen!“ Im nächsten Moment bereute Bill diesen Satz. Fabian hatte ihm sein Knie in den Magen gerammt. Bill zog keuchend Luft ein und sank auf die Knie. Fabian packte ihn an den Schultern und zog ihn wieder hoch. „Lässt du deine Finger von ihr?“ fragte Fabian. „Warum sollte ich?“ keuchte Bill, im nächsten Moment knallte Fabians Knie erneut in seinen Magen. Bill gelang es einen Aufschrei zu unterdrücken. „Lässt du sie in Ruhe?“ Bill sagte nichts, er wollte erst einmal die Schmerzen in seinem Magen loswerden, auch wenn er sich sicher war, dass dies noch dauern würde. Erneut packte Fabian Bill an der Kehle, doch diesmal nicht um ihn zu schubsen, nein, diesmal drückte er zu. Fast sofort gingen Bills Hände an die von Fabian, er bekam keine Luft mehr. „Lässt du sie in Ruhe?“ Wollte Fabian ihn umbringen? Rote Funken tanzten vor seinem Augen und er bekam immer noch keine Luft und Fabian machte keine Anstalt lockerer zu lassen. „Jaaa“ es war nur ein keuchen, was Bill entwischt war. Doch Augenblicklich ließ Fabian ihn los. Bill sank in sich zusammen keuchend und röchelnd. Luft strömte durch Bills Lunge, fast kam es ihm vor, als könnte es nichts Besseres geben und ganz langsam verschwanden die roten Punkte wieder. Bill faste sich an die Kehle, sie tat weh. „Und merk dir das gut!“ fauchte Fabian ihn an, bevor er ging. Was hatte er ihm getan? So viel Hass verdiente er doch gar nicht, oder doch? Lag diese Hass wirklich nur daran das er und auch Fabian in Lorena verliebt waren? Bill schüttelte den Kopf, dass war doch eigentlich Schwachsinn. Langsam rappelte er sich auf, sofort begann sein Bauch zu rebellieren. Die Tritte waren hart gewesen, zu hart.
Langsam verließ Bill die Schule, schon von weiten konnte er Fabian an der Straßenbahnhaltestelle stehen sehen. Zielstrebig steuerte Bill auf Tom zu, der schon, ungeduldig, wartete. „Warum hat das solange gedauert? Fabian ist schon vor einer ganzen weile gekommen“ fragte Tom sofort als Bill ihn erreicht hatte. „Ich... ich war noch auf Toilette“ log Bill. „Was wollte er mit dir bereden?“ fragte Tom weiter. „Das sag ich dir später“ sagte Bill und nutzte somit die Ankunft der Straßenbahn als Ausrede. Er musste sich noch irgendwas ausdenken.
„Merks dir, sonst führen wir bald noch so ein Gespräch“ flüsterte eine Stimme, die unverwechselbar Fabian gehörte, in sein Ohr. Bill nickte stumm. Eigentlich konnte Fabian froh sein, dass er Tom nichts davon erzählte. Dieser würde ihm die Hölle heiß machen, dass wusste Bill genau. Mit Absicht setzte sich Bill soweit wie möglich von seinem Peiniger weg, Tom setzte sich neben ihn, „Also über was habt ihr geredet?“ fragte er seinen Bruder noch einmal. „Ach nur so über...“
„Nächste Haltestelle: Bergmannstraße“
„... über die Schule und Sebastian“ die Unterbrechung durch die Haltestellenansage, hatte Bill genutzt um sich etwas auszudenken. Natürlich war dies nichts besonderes, aber es war was. „Und das war alles?“ fragte Tom skeptisch nach. Bill nickt, „Ja, dass war alles“ Tom wirkte nicht überzeugt, doch er sagte nichts mehr.

Ob Bill seinem Bruder erzählen würde, dass er ihn gedroht und geschlagen hatte? Oder war Bill dafür zu eitel? Auf der einen Seite hoffte Fabian dies, auf der anderen war es ihm scheiß egal, was konnte schon Tom ausrichten? Aber er kannte Tom gar nicht, es konnte ja auch sein, dass er ganz anders war als Bill und das er stärker war. Eigentlich hatte dies Fabian beunruhigen müssen, aber dies tat es nicht. Jetzt würde Bill seine Finger von Lorena lassen und er konnte sie für sich haben. Im nächsten Moment durchzuckte ihn ein Gewissensbiss, was war wenn er ein bisschen zu hart sein Knie in Bills Magen gerammt hatte?
Fabian schüttelte den Kopf, wie kam er jetzt auf sowas? Das einzigste was Bill machen konnte war seinen Eltern von dieser Sache zu erzählen oder ich anzuzeigen. Aber beides bezweifelte Fabian, da sich Bill so bloßstellen musste. Jetzt war erst mal Wochenende und dies würde er genießen. Sein Mitbewohner war nicht da, er musste nicht zur Arbeit nach Radeberg und er würde 2 Tage lang weder Bill noch Tom sehen, dafür würde er aber mit Lorena chatten. So könnte das Wochenende immer sein.

„Was ist mit dir los?“ irritiert drehte Bill den Kopf zur Seite und so zu Tom. „Was?“ „Du bist irgendwie nicht Richtig da, Bill“ sagte Tom und musterte seinen Bruder dabei besorgt. „Ich hab bloß ein bisschen überlegt“ murmelte Bill zurück. „Über was?“ wollte Tom wissen. „Was ich so am Wochenende mache“ erwiderte Bill. Tom nickte, „Und was willst du machen?“
„Ich... ich werde bissel mit Lorena chatten und mal schauen. Mehr weiß ich noch nicht“ erzählte Bill, „Und was willst du so machen?“ „Ich denke mal ich geh zu Daniel oder er kommt zu mir. Mal schauen“ Tom zuckte mit den Schultern.

Am selben Tag, abends

„...wir müssen in der Woche vor den Ferien Gruppenarbeit machen“ erzählte Tom Simone. „Ja, wir sind mit Daniel, Lorena und leider auch mit diesem Fabian“ fügte Bill hinzu. „Ihr werdet das schon überleben“ meinte Simone tröstend. Bill und Tom nickten und sagten wie aus einem Munde: „Wir müssen“ Simone lächelte ihre beiden Jungs an, sie sahen so unterschiedlich aus, aber im inneren waren sie sich viel ähnlicher als alle anderen.
Gemeinsam räumten die 3 noch das Geschirr weg, wuschen auf und trockneten ab.
Bill ging sofort wieder in sein Zimmer, sein Bauch schmerzte immer noch. Das schlimmste war ja, dass die Schmerzen noch gar nicht nachgelassen hatten, sie waren nicht schlimmer geworden, aber auch nicht besser. Das würde Fabian bereuen, schwor Bill sich, aber bereits jetzt wusste er, dass Fabian dies nie bereuen würde. Er war einfach nicht aggressiv genug, außerdem konnte Bill niemanden etwas zuleide tun. Bill hörte Toms Zimmertür zugehen und kurz darauf ging der Fernseher an. Bill setzte sich auf sein Bett, langsam hob er sein T-Shirt an, um seinen Bauch zu betrachten. Zwei große Blaueflecke waren zusehen, an manchen Stellen waren sie schon ins Rote verfärbt und an anderen sahen sie Lila aus. „Hey Bill...“ Bills Zimmer Tür, war gerade von Tom aufgerissen worden. Schnell lies Bill sein T-Shirt wieder los, um die Blauenflecken zu verdecken Doch zu spät, Tom hatte sie gesehen. „Was zum Teufel...“ Tom schloss die Tür hinter sich. „Fabian...?“ fragte er dann. Bill nickte schwach. „Das darf doch nicht wahr sein“ fluchte Tom. „Was ist heute Nachmittag wirklich passiert?“

„Ich bin dann mal weg, baden“ mit diesen Worteten verabschiedete sich Fabian von Lorena und seinem Freund Mike. Dann schaltete er ICQ aus und verließ sein Zimmer. Das Wasser, für sein Bad hatte er sich schon eingelassen. Langsam zog er sich aus und stieg in die Wanne.
Wollig warmes Wasser umspülte seinen Körper. Im Gedanken blickte er auf den heutigen Tag zurück. Er dachte an die bevor stehende Projektwoche, an Lorena und an Bill.
Langsam aber sicher machte Fabian sein Gewissen zu schaffen, zwar nicht so sehr, aber ein klein wenig. Was war wenn er doch ein wenig übertrieben hatte? Fabian schüttelte den Kopf, wie konnte er jetzt nur an so etwas denken, jetzt wo das Wochenende bevorstand und er endlich Ruhe vor Bill, Tom und natürlich Daniel hatte. Langsam lies Fabian sich tiefer ins Wasser sinken und seine Gedanken kehrten wieder zu Lorena zurück.

Nächster Tag, bei Bill und Tom

„Bill, Tom! Ihr habt Besuch“ rief Simone ihre beiden Jungs, dann bat sie den Besucher herein. „Hi Daniel“ grüßten die Brüder wie aus einem Munde und Daniel konnte sich ein grinsen nicht verkneifen. Die 3 gingen sofort in Toms Zimmer. „Wir sollten uns ein wenig mit Fabian verstehen, bei der Projektwoche“ sagte Daniel nach einer Weile, „Sonst treiben wir Lorena in den Wahnsinn und das wollen wir doch aus bestimmten Gründen nicht“ dabei blinzelte er Bill verschwörerisch an. „Ich bezweifel, dass Fabian sich in der Woche mit uns streiten wird“ erklärte Bill. „Wieso?“ hackte Daniel nach. „Na ja er ist in Lorena verliebt“ antwortete Tom. „Aber wie kommt ihr...“ begann Daniel, wurde jedoch von Bill unterbrochen, der sein T-Shirt anhob und so die Blauenflecke zeigte. „Ach du scheiße, was...?“ begann Daniel. „Na ja“ sagte Bill verbittert, „Fabian hat herausgefunden, Dass ich in Lorena verknallt bin“ „Und da hat er sowas gemacht?!“ Daniel klang entsetzt, er konnte das einfach nicht glauben. So hatte er Fabian nie gekannt. Fabian war immer ein Ruhiger Typ gewesen der sich durchs nichts und niemanden aus der Ruhe bringen lies. Was war also los mit ihm? Mit schnellen Sätzen schilderte Bill Daniel was passiert war. Diesem konnte man das Entsetzen aus dem Gesicht ablesen. Selbst Tom musste sich eingestehen, dass er nie gedacht hätte, dass Fabian so etwas machen würde. Er und Fabian hatten sich vom ersten Tag, an dem sie sich begegnet waren gehasst.
Während Bill erzählte, merkte Tom wie sich Wut in ihm ausbreitete und ihn erfüllte. Wie konnte Fabian es wagen seinen Bruder zu bedrohen und zu treten?! Das würde er bereuen, dass schwor Tom sich.
ThgirlBillTom
hey schreib büdde weiter hdl
Die Lutter
Kapitel 10 ...fällt selbst hinein

Montag morgen, Straßenbahn

Müde blinzelnd stieg Fabian in die Straßenbahn, sofort fiel sein Blick auf Bill, Tom und Daniel. Alle 3 starrten ihn böse an, er erwiderte ihren Blick, was hatte er schon zu verlieren?
Dann ging er zu einem der freien Plätze und setzte sich hin. Ein eigenartiges Gefühl beschlich ihn, er wurde beobachtet. Tom beobachtete ihn, Fabian runzelte die Stirn, was sollte das? Aus irgendeinem Grund beunruhigte ihn das.

„Warum die Kerle immer in dem Hinteren Wagon sitzen?“ sagte Lorena gerade, „Soll das cool sein, oder was?“ Diana zuckte mit den Schultern, „Weiß ich nicht, kannst sie doch mal fragen“ „Ach und da soll ich einfach so fragen, ob die sich cool fühlen, wenn sie hinten sitzen?!“ meinte Lorena ironisch. „Also ich hab mir das Gefühlsvoller vorgestellt, aber egal“ erwiderte Diana. Das Schweigen, dass die beiden Freundinnen umgab, wurde von Diana nach kurzer Zeit unterbrochen: „Wusstest du schon, dass Sebastian verheiratet ist?“ „Ne, du machst doch Scherze!“ rief Lorena aus. Dies war schrecklich, sie war zwar nicht ihn Sebastian verliebt, aber Diana war es und so war Diana auch nicht mehr so gut gelaunt wie sonst. „Aber hey, Kopf hoch irgendwann kommt der Richtige“ meinte Lorena. Zu Lorenas Verblüffung lächelte ihre Freundin sie verschwörerisch an, „Na dieser Bill sieht doch auch ganz toll aus“ Lorena konnte sich ein grinsen nicht verkneifen, so war ihre Freundin und so würde sie immer bleiben.
„Nächste Haltestelle: Pohlandplatz“
Sie waren da. Eigentlich hatte Lorena heute überhaupt keine Lust auf Schule, aber sie musste kommen. Sie wollte nicht umsonst so viel Geld ausgeben. Außerdem war dies ihre Ausbildung.

Fabian stieg dicht hinter Bill, Tom und Daniel aus. Tom kam ihm heute so seltsam vor, oder täuschte er sich da nur? Sie hatten jetzt Fotografie, wie Fabian sich schon darauf freute. Aber immerhin konnte er da weiter schlafen. Aber was war wenn in Fotografie etwas Wichtiges dran war? Wenn sie bald eine LK darüber schrieben? Dann wäre er wieder am Arsch, genau wie in Kunstgeschichte. Und da hatte er die Fragen gehabt, Lorena hatte sie abgeschrieben, für Diana und ihn. Aber geholfen hatte ihm das nicht wirklich. Er hatte sich im Unterricht keine einzigste Notiz gemacht, während der gehaltenen Vorträge nicht aufgepasst und die gestellten Aufgaben nicht erfüllt. Aber das war was anderes, Fabian schüttelte den Kopf sowas durfte ihm nicht noch einmal passieren. Schließlich beschloss er sich Kaffee zu holen, vielleicht würde dieser ihn wach halten. Beim Getränkeautomaten blieb er stehen und zog sein Portmonee heraus, hoffentlich hatte er noch Geld dabei.

Am liebsten hätte Tom bereits jetzt Fabian zur Rede gestellt, doch er wollte nicht, dass sein Bruder und Daniel dies mitbekamen. Das schlimmste war ja, dass sie auch noch mit Fabian in einer Gruppe arbeiten mussten, sonst war die Gruppe perfekt. Der einzigste Makel an der Gruppe, so dachte Tom, war Fabian, aber dieser würde bestimmt keinen Ärger machen, solange Lorena dabei war. Tom griff in seine Hosentasche und ein hinterlistiges Lächeln erschien auf seinem Gesicht.

Immer noch redend betraten die beiden Mädchen die Schule, sie waren mal wieder in ihrem Lieblingsthema versunken, dass lautete Jungs, in besondere Fabian und, neuerdings Bill. „Wartest du noch ich will mir einen Kakao holen“ bat Diana ihre Freundin, als sie in den Nähe des Getränkeautomatens waren. „Na ihr beiden“ „Hallo Fabian“ grüßten die Mädchen zurück. „Siehst du jetzt jeden Morgen so müde aus?“ fragte Lorena. „Nö“ antwortete Fabian, konnte sich dabei ein Grinsen aber nicht verkneifen. „Und wie war euer Wochenende so?“ fragte schließlich Fabian. Lorena zuckte mit den Schultern, „Ganz nett, ich war bei Diana“ „Ja, wir hatten uns mal ein schönes Wochenende gemacht“ stimmte Diana zu während sie auf ihren Kakao wartete. „Und wie war deins so?“ fragte Lorena Fabian. „Toll“ erklärte Fabian breit grinsend, „Mein Mitbewohner war nicht da, da hatte ich wenigstens mal Ruhe vor dem und ein Freund war noch zu Besuch“ „Also hatten wie drei ein gutes Wochenende“ meinte Lorena. „Ah, schön warm“ ertönte es von Diana, diese hatte ihren Kakao jetzt in den Händen. „So kalt ist es doch gar nicht“ sagte Fabian. „Meinst du, und dann bist du wieder krank“ erwiderte Diana trocken. „Denk dran du kannst nächste Woche nicht krank machen“ sagte Lorena und blickte Fabian ernst an, oder zumindest so ernst es ging, denn immer wen sie ihn sah, war sie glücklicher als sonst und musste grinsen. „Keine Sorge, ich werde kommen“ murmelte Fabian zurück. Lorena nickte. Schließlich gingen die 3 Gemeinsam los, sie hatten zwar nicht im selben Zimmer, aber trotzdem hatten sie ungefähr den gleichen Weg. „Hab ich jetzt vielleicht eine Lust auf Fotografie“ sagte Fabian nach einer Weile und schlürfte an seinem Kaffee. „Nicht nur du“ murmelte Diana. „Dann wünsch ich euch viel Spaß dabei“ sagte Lorena den beiden, dann verzog sie das Gesicht, „Aber ich hätte mehr Lust auf Fotografie als auf Deutsch und MT/T“ „Ach du Schande, dass haben wir heute ja auch noch“ stöhnte Fabian entsetzt auf.

Mittagspause

Erleichtert verlies Lorena das Zimmer Medientechnik Ton war grauenhaft gewesen. Wofür brauchten sie das überhaupt? Sie würden nie irgendwas mit Schall zu tun haben! „Und hat‘s Spaß gemacht?“ Lorena blickte auf, vor ihr stand Diana, auch sie sah genervt aus. „Und wie“ erwiderte Lorena und ihre Stimme trifte vor Sarkasmus. „Bei uns war es nicht viel besser“ erwiderte Diana, „Das einzigste unterhaltsame war, dass Fabian andauernd rausgegangen ist sich einen Kaffee zu holen“ „Na irgendwie muss man doch versuchen wach zu bleiben“ ertönte es hinter Diana. Fabian war gerade gekommen, in seiner Hand hatte er Becher Kaffee. „Ja, aber geholfen hat es dir nichts“ sagte Diana und blickte Fabian dabei spöttisch an. „Was kann ich dafür, dass der Unterricht so langweilig war?“ erwiderte Fabian, bevor ins Klassenzimmer ging. „Hi Bill, hi Tom“ grüßte Diana die Zwillinge. „Oh, hi Diana“ grüßte Bill zurück, Tom nickte nur mit dem Kopf. Die beiden Jungs gingen weiter. „Er ist so süß“ quietschte Diana auf einmal. „Was... wer???“ kam es von Lorena. „Na Bill“ erwiderte Diana. „Ach so“ Lorena zuckte mit den Schultern, sie fand Bill nicht besonders schön, genauso wenig wie Tom, aber dass mussten die beiden nicht wissen. Außerdem warum sollte sie ihnen das sagen? Die beiden Jungs waren in Ordnung und Lorena konnte sich denken, dass es folgen haben würde, wenn sie ihnen einfach sagte, dass sie hässlich aussehen. „Na Lorena“ „Hi Daniel“ grüßte sie zurück. „Der Unterricht war mal wieder besonders spannend“ sagte Daniel und musste dabei gähnen. Diana stimmte mit einem nicken zu und Lorena reagierte überhaupt nicht. „Das hat irgendwie genervt, dass Fabian andauernd rausgegangen ist um sich Kaffee zu holen“ „Ich fand es unterhaltsam“ erklärte Diana. „Du hast ja auch nicht neben ihm gesessen“ sagte Daniel, „Na ja man sieht sich dann“ verabschiedete er sich anschließend von Lorena, dann ging er in das Klassenzimmer.
„Na ja viel Spaß bei Fotografie“ mit diesen Worten verabschiedete sich Diana von ihrer Freundin. „Dir auch viel Spaß bei Deutsch und MT/T“ erwiderte Lorena, dann gingen die Mädchen in die Zimmer, in denen sie Unterricht hatten.

Schule, Unterrichtsschluss

In aller Ruhe packte Fabian seine Sachen zusammen, ihn wunderte es, dass er in MT/T nicht eingeschlafen war. Aber das lag wahrscheinlich daran, dass sie so viel mitschreiben hatten müssen. „Lorena will dich sprechen“ ertönte es auf einmal von hinten. Fabian drehte sich um, so dass Tom jetzt vor ihm stand. „Sie erwartet dich in Zimmer 328“ fügte Tom noch hinzu, dann drehte er sich um und verließ das Zimmer. Fabian drehte sich wieder zu seiner Tasche, was wollte Lorena von ihm? Jetzt packte er seine Tasche etwas schnelle als vorher, wenn Lorena jemanden schickte, musste dies doch wichtig sein. Oder, war da etwas faul? Fabian wusste es nicht. Die Tür zu Zimmer 328 stand offen. Ohne zu zögern betrat er das Zimmer. Doch da war niemand. Fabian blieb stehen was sollte das? Oder war Lorena gerade wo hingegangen und kam gleich wieder. Langsam betrat er das Zimmer, gerade als er die Fenster erreicht hatte, ging die Tür zu. Fabian wirbelte herum, vor der geschlossenen Tür stand Tom. Dieser schloss gerade mit einem Schlüssel die Tür ab. „Was soll das?“ fragte Fabian Tom mit gerunzelter Stirn. Tom drehte sich herum, in seinen Augen stand der Planke hass geschrieben. Langsam, aber sicher bekam Fabian es mit der Angst zu tun, was sollte das? Tom kam auf ihn zu, noch immer hatte er nicht geantwortet. Als die beiden sich gegenüberstanden, packte Tom Fabians Kehle und schubste diesen an die Wand. Fabian fluchte leise, diese Situation kam ihm bekannt vor, bloß das er damals in Toms Rolle war und Bill in seiner. „Was fällt dir ein Bill zu bedrohen?!“ fauchte Tom Fabian an. Fabian merkte, wie ihm die letzte Farbe aus dem Gesicht verschwand. Warum benahm er sich jetzt eigentlich wie ein verängstigter Hund, wie ein Feigling? Wer war er denn, dass er sich so einschüchtern lies? „Ach, hat dein Bruder sich also bei dir ausgeheult?!“ erwiderte Fabian höhnisch. „Halt di Klappe, Arschloch“ knurrte Tom, dann rammte er sein Knie in Fabians Bauch. Dieser schnappte nach Luft. „Jetzt findest du‘s wohl nicht mehr komisch?!“ meinte Tom sauer und rammte sein Knie noch einmal in den Magen seines Gegenüber. Dieser krümmte sich vor Schmerzen, immer wieder rammte Tom sein Knie in Fabians Magen. Dieser brach nach einer Weile zusammen. „Lässt du Bill in Ruhe?!“ fauchte Tom schließlich, doch ohne auf Antwort zuwarten, begann er auf Fabian einzutreten. Aus den am Anfang Schmerzensschrei wurde verzweifeltes Flehen und schließlich war nur noch ein wimmern zu hören. Ungnädig packte Tom ihn an den Schultern und zog ihn auf die Beine. Dann zog er einen Gegenstand aus seiner Hosentasche. Es war ein Taschenmesser. Dieses drückte Tom an Fabians Kehle, so dass ein kleiner, hauchdünner Schnitt entstand. „Also, lässt du Bill in Ruhe?!“ fauchte Tom noch einmal, doch dies Mal wartete er auf eine Antwort. „Ja...“ mehr brachte Fabian nicht hervor. „Dann ist ja gut“ meinte Tom, dennoch drückte er im nächsten Moment seine freie Hand auf Fabians Mund. Dann stieß er das Messer in Fabians rechtes Bein. Dessen Schmerzschrei wurde durch Toms Hand erstickt und so konnte man nur an Fabians Augen, die sich geweitet hatten, erkennen, dass er schmerzen hatte. Dann lies Tom Fabian los, dieser konnte sich nicht auf den Beinen halten und fiel so wieder auf den Boden. „Also merk dir das“ zischte Tom ihm zu. Ein letztes Mal trat Tom Fabian in den Magen, dann ging er. Jetzt wusste er wie Bill sich gefühlt hatte, nur dass es ihm jetzt schlechter ging als Bill.
ThgirlBillTom
hey echt coll geschrieben!!! also ich finde das tom das jetzt mit dem taschenmesser nicht unbedingt gemacht haben sollte!! kann ja sein das er deswegen probleme giebt!! aja schreibbbüdde weiter hdl
Die Lutter
So weiter gehts. Viel Spaß bei, lesen

Kapitel 11 Fragen über Fragen

Langsam rappelte sich Fabian wieder auf. Sein Bauch und auch sein Bein rebellierten, wobei, die Schmerzen in seinem Bein die schlimmeren waren. Seine Hose hatte sich um die Wunde rot verfärbt. Langsam ging er zu seiner Tasche, wobei hier das Wort humpelte besser angebracht wäre, anschließend nahm er ein Taschentuch, damit wollte er die Blutung erst einmal stoppen, die Wunde würde er sich zu Hause genauer angucken.

Mit einem Zufriedenen Lächeln auf dem Gesicht verließ Tom die Schule, so schnell würde sich Fabian nicht mit Bill anlegen, dafür hatte er gesorgt. „Da bist du ja endlich Tom“ rief Bill ihm entgegen, „Was hast du solange noch gemacht?“ wollte Bill schließlich noch wissen, als Tom ihn erreicht hatte. „Ich... ich hab noch mit Frau Tonser geredet“ erklärte Tom, „Ich wollte wissen, was wir nächste Stunde in Software machen“ „Und was machen wir?“ fragte Bill nach. „Das wollte sie mir nicht sagen“ erwiderte Tom. Bill runzelte die Stirn, sein Bruder verschwieg ihm was, dass spürte er ganz genau. Doch jetzt wollte er Tom nicht damit nerven. Später würde er seinen Bruder noch einmal darauf ansprechen. „Ich hab keine Lust auf nächste Woche“ meinte schließlich Bill. „Nicht nur du“ murmelte Tom zurück. Dann kam die Straßenbahn.

Viel später, in Fabians Wohnung

Endlich war er zu Hause angekommen, den ganzen Weg hatte sein Bein fürchterlich geschmerzt. Die Wunde war ziemlich tief und blutete stark. Leise verfluchte er Tom. Langsam hinkte er zu dem Medizinschrank, dort holte er sich einen Verband heraus, mit dem er seine Wunde verband. Mit ein bisschen Pech würde die Wunde sich entzünden, dass war ihm klar, aber er wollte nicht zu einem Arzt gehen. Das war ihm zu blöd. Eigentlich konnte er Tom anzeigen, wegen Körperverletzung, aber was brachte ihm das? Fabian verzog das Gesicht, dass würde Tom bereuen.
Langsam stand Fabian auf, dabei verzog er sein Gesicht vor Schmerzen, und humpelte in sein Zimmer.

„Warum bist du heute nicht mit der Straßenbahn mitgefahren???“ fragte Lorena Fabian gerade bei ICQ. „Hatte noch was mit dem Donster besprochen“ kam es zurück. „Ach so“ antwortete Lorena, konnte sich dies aber nicht so wirklich vorstellen. Fabian redete nie wirklich mit Lehrer, zumindest nicht nach dem Unterricht. „Hallo Lorena“ wurde sie von jemanden angeschrieben. Dieser Jemand war niemand anderes als Bill. „Na du“ schrieb sie zurück. „Sag mal, warum bist du und Tom heute nicht mit der Bahn mitgefahren??? Du warst doch an der Haltestelle“ fragte Lorena schließlich Bill. „Na ja, ich sollte auf Tom warten und der hat noch mit der Frau Tonser geredet“ erklärte Bill. Das war doch komisch, ausgerechnet Fabian und Tom hatten mit Lehrern gesprochen, ausgerechnet die beiden, die bis jetzt noch nie mit Lehrer nach dem Unterricht gesprochen hatten. Das war doch eigenartig, so fand Lorena.

Dieselbe Woche Mittwoch

„Was hast du eigentlich gemacht?“ diese Frage kam von Bill und war an Fabian gerichtet. „Nichts“ fauchte Fabian ihn an. Für Bill sah das allerdings überhaupt nicht nach nichts aus, seid Dienstag hinkte Fabian und das ziemlich stark. Tom blickte Fabian sauer an, dieser wirkte darauf hin ein wenig verstört und eilte davon. Bill runzelte die Stirn, was war mit Fabian los? So hatte er sich noch nie benommen. Fragend blickte Bill seinen Zwilling an, dieser zuckte nur mit den Schultern und sagte schließlich: „Vielleicht hat er endlich Respekt bekommen“ Bill zog die Augenbrauen hoch, dass konnte nicht sein. Hatte Tom da vielleicht nach geholfen? „Na ihr“ dies Stimme riss Bill aus seinen Gedanken und lies ihn herum wirbeln. „Oh hi Lorena“ grüßte er Lorena „Na du“ wurde sie nun auch von Tom gegrüßt. „Wisst ihr was mit Fabian passiert ist?“ fragte sie die beiden Jungs und wirkte dabei sehr nachdenklich. „Keine Ahnung“ meinte Tom. „Hab ihn gerade gefragt, aber er wollte mir nicht davon erzählen“ erklärte Bill. Lorena verzog das Gesicht, wenn Fabian ein Geheimnis draus machte, war bestimmt was passiert, was ihm peinlich war. Aber würde er seine Gesundheit riskieren, nur um sein Gesicht zu wahren? „Sagt mal wo ist eigentlich Diana?“ fragte Lorena als nächstes, sie wollte von dem Thema ablenken. „Ich glaub die wollte zum Getränkeautomaten“ ertönte es hinter ihr. Überrascht drehte sich Lorena um, hinter ihr stand Daniel und grinste sie breit an. Lorena nickte. „Sag mal, weißt du was mit Fabian los ist?“ fragte Daniel mit hochgezogenen Augenbrauen. „Nö, er will‘s mir nicht sagen“ erwiderte Lorena, dann ging sie. Bill vermutete zu Diana, die beiden konnte man nicht von einander trennen, sie machten wirklich alles zusammen. Bei den beiden konnte man denken, dass sie Zwillinge waren, doch so war nicht. Diana war ein Jahr älter als Lorena, außerdem kamen die beiden aus völlig verschieden Orten. Bill seufzte, Diana war in Ordnung, doch Lorena...
Lorena war so wunderschön, er hatte sie bereits am ersten Tag in Herz geschlossen. „Ach Bill, dass du dir immer die Mädchen aussuchen musst, auf die noch andere scharf sind“ meinte Tom grinsend. „Aber sie sieht ja auch gut aus“ sagte Daniel
ThgirlBillTom
hey hast wieda toll geschrieben!!!! schreib büdde wieter!!!
Die Lutter
Kapitel 12 Der Lauf der Dinge

Nach der Schule

„Du Tom, sagst du Mum mal bitte, dass ich später komme? Ich will noch wohin“ Tom nickte, „Ja mach ich. Aber wo willst du noch hin?“ „Ich will mal die Gegend hier angucken, mehr nicht“ erwiderte Bill. „Ach so“ sagte Tom, „Dann viel Spaß dabei“ „Werd ich haben“ Dann verabschiedeten sich die beiden Brüder. Bill wollte mit der nächsten Bahn mitfahren.

10 Minuten später

Fabian stand jetzt auch mit an der Bahn und wartete bereits ungeduldig auf die Bahn. In der Ferne konnte Bill sie schließlich sehen. Die beiden stiegen ein, Fabian setzte sich so weit wie möglich von Bill entfernt hin. Am liebsten hätte Bill jetzt schon mit ihm geredet, aber hier konnte Fabian immer noch die nächste Haltestelle austeigen und wie Bill es geplant hatte, konnte Fabian nicht abhauen. Bill seufzte, warum musste alles so kompliziert sein? Und das nicht nur in der Liebe.
Die Fahrt vom Pohlandplatz bis zur Gret-Palucca-Straße kam Bill viel länger vor als sonst. Die Straßenbahn kam zum stehen und Fabian stand auf und stieg aus. Beinah hätte Bill es verpasst auszusteigen, aber wie gesagt beinah. So unauffällig wie möglich folgte Bill Fabian. Dieser Schritt, oder besser gesagt humpelte, auf eines der größeren Hochhäuser zu. So wie das aussah hatte es mindestens 15 Stockwerke. „Entschuldigen sie?“ erschrocken blickte Bill sich um. Neben ihm stand eine junge Frau. „Wissen sie, wie man von hier zur Altmarkgalerie kommt?“ fragte sie weiter. Bill schüttelte den Kopf, „Nein, das weiß ich nicht“ antwortete Bill ehrlich. „Okay“ kam es zurück, dann ging die Frau weiter. Als Bill wieder nach vorne blickte, bemerkte er, dass Fabian verschwunden war. Leise fluchte Bill, doch dann bemerkte er wie die Tür, des, sich in der Nähe befindenden, Hochhauses zufiel. Mit ein bisschen Glück war dies, dass Richtige Haus.
Bill blickte auf die Namensschilder an den Briefkästen, zu seinem Glück stand dort Kirchner mit dabei. So wusste er wenigstens, dass er Richtig war, doch hatte er noch mehr Glück und die Tür nur angelehnt? Probe weiße drückte er an der Tür. Und tatsächlich sie ging auf. Jetzt hieß es nur noch betten, dass Fabian nicht im obersten Stock wohnte. Bill hatte nicht so wirklich Lust bis in die oberste Etage zu steigen.
Keuchend gelangte Bill im 10 Stock an und noch immer keine Spur von Fabian. Wie war er so schnell hochgekommen? Hier gab es keinen Aufzug, nur diese, scheinbar, unendliche Treppe. Außerdem humpelte Fabian stark, was ihn eigentlich etwas langsamer hätte machen müssen. Doch Bill konnte jetzt keine Pause machen.

Fabian fluchte und versuchte erneut den Schlüssel ins Schlüsselloch zu stecken, doch mit genau so wenig Erfolg wie bei den Versuchen vorher. „Fabian“ ertönte eine Stimme hinter ihm, sie kam ihm so bekannt vor. Fabian drehte sich um hinter ihm stand, keuchend, Bill. „Was willst du hier?“ fauchte Fabian Bill an. „Ich will... ich will mit dir reden“ erklärte Bill keuchend. „Aber ich will nicht mit dir reden! Also verpiss dich!“ wütend ging Fabian einen Schritt auf Bill zu, doch im nächsten Moment bereute er dies. Schmerzen loderten durch sein rechtes Bein, Fabian stieß einen leisen Schmerzschrei aus und taumelte zurück. Dann ließ er sich nieder und drückte seine freie Hand auf die Wunde, wie als hoffe er, dass so die Schmerzen vergehen. Bill ging zögerlich auf Fabian zu. „Du sollst mich in Ruhe lassen!“ fauchte Fabian Bill an, doch dieser beachtete das nicht. „Was ist passiert?“ Bill hockte nun direkt vor Fabian. Dieser antwortete nicht. Bill wollte gerade weiter reden, da ging die Wohnungstür auf. „Na endlich“ fauchte Fabian seinen Mitbewohner an und sprang auf, kam dabei jedoch ins taumeln. „Beruhigt dich, Fabi“ Bill betrachtete den jungen Mann der in der Tür stand. Er wirkte kaum älter als 20. „Du sollst mich nicht „Fabi“ nennen!“ blaffte Fabian seinen Mitbewohner an. Dann drängelte er sich vorbei in die Wohnung. „Boah, der ist schrecklich geworden seid dem er verletzt ist“ meinte der Mitbewohner und verdrehte die Augen, „Ich bin übrigens Christian“ „Ich bin Bill“ stellte sich Bill vor, bevor er die Wohnung betrat. „Weißt du was da passiert ist?“ fragte Bill Christian. „Nö, ich weiß nur, dass er die Verletzung seid Montagabend hat“ Bill nickte, da Stimmte doch was nicht. Ausgerechnet Montag hatte Tom mit einem Lehrer gesprochen. „Die letzte Tür rechts ist sein Zimmer“ erklärte Christian anschließend. Ohne etwas zu erwidern ging Bill auf die Tür zu. Bevor er das Zimmer betrat, holte er noch einmal tief Luft. Er war in der Wohnung seines Feindes, seines Konkurrenten. Jetzt betrat Bill das Zimmer. „Ich hab dir gesagt du sollst verschwinden!“ knurrte Fabian Bill an. „Was ist passier?“ fragte Bill noch einmal, er wusste zwar, dass er keine Antwort darauf erhalten würde, aber man konnte es versuchen. „Das geht dich nichts an!“ erwiderte Fabian bissig. „Es war Tom nicht war?“ dies war eigentlich mehr eine Frage als eine Feststellung, doch unwillkürlich erstarrte Fabian. Er würde Bill nichts erzählen, am Ende würde Tom noch Mal sowas mit ihm machen und darauf hatte er absolut keine Lust, außerdem konnte er sich noch lebhaft an die Schmerzen erinnern. „Es war Tom?!“ diesmal klang Bill verblüfft. „Verdammt, halt endlich deine Klappe und verschwinde!“ Bill reagierte nicht, er wollte die Wahrheit erfahren. „Verdammt“ der Fluch war zwar nur leise gemurmelt, doch Bill hatte ihn gehört. Erst jetzt bemerkte er, dass auf Fabians Jenas ein kleiner Roter Fleck war, Blut. Ohne auf Bill zu achten stand Fabian auf und verließ sein Zimmer. Bill folgte ihm nach kurzem zögern.
Fabian war jetzt im Bad. Als Bill es betrat, hatte Fabian gerade einen Verband von seinem Bein abgemacht und so konnte Bill die Verletzung sehen. Sie war nicht besonders lang oder breit, aber wahrscheinlich tief, außerdem wirkte die Stelle um die Wund rot, als wäre sie entzündet. Was sie auch war. „Du solltest damit zum Arzt gehen“ stellte Bill fest. „Jetzt sei endlich still und verschwinde, sonst schmeiß ich dich raus!“ Fabian war wütend, dass konnte man eindeutig raus hören. „Ich geh erst, wenn du mir gesagt hast, was passiert ist“ erklärte Bill. „Darauf kannst du lange warten“ erwiderte Fabian und legte sich einen neuen Verband an. Dann stand er auf und ging auf Bill zu, dieser rührte sich nicht von der Stelle. Ungnädig schubste Fabian Bill in den Flur, dann humpelte er auf die Haustür zu und öffnete diese. „Los hau ab!“ „Nein“ „SOFORT!!!“ Bill zuckte zusammen, er hatte Fabian noch nie brüllen gehört, doch jetzt wirkte dies ziemlich beängstigend. Bill zog den Kürzeren und verließ die Wohnung. Sofort knallte Fabian die Tür hinter ihm zu. Bill lies den Kopf ein wenig hängen, er hatte nicht so wirklich was heraus gefunden. Das einzigste was er herausgefunden hatte, dass Tom vielleicht was mit der Sache zu tun hatte, mehr aber nicht.

Fabian humpelte in sein Zimmer zurück, jetzt war wenigstens dieser Bill weg. Schließlich legte er sich auf sein Bett, das Bein schmerzte, jetzt mehr als gestern. Lag das daran, dass er sich aufgeregt hatte, oder weil er im Hausflur eine falsche Bewegung gemacht hatte? Fabian wusste er nicht, doch es war ihm relativ egal. Das einzigste was er sich wünschte, war das dieser Schmerz aufhörte, doch dies würde noch dauern. Die Wunde hatte sich entzündet unternormalen Umständen wäre er zu einem Arzt gegangen, doch dies waren keine normalen umstände. Dies konnten schon keine normalen Umstände mehr sein, wenn sich selbst Bill darum sorgte. Und das wollte einiges heiße, er und Bill waren Feinde, sie hasten sich.

Friedrichstadt, bei Bill und Tom zu Hause

„Tom?“ fragte Bill, als er an dessen Zimmertür klopfte. „Komm rein“ kam es sofort. „Was gibt es?“ fragte Tom seinen Bruder, als die Zimmertür geschlossen war. „Ich muss mit dir reden“ fing Bill an. „Ja...?“ fragte Tom. „Du hast etwas damit zu tun, dass Fabian humpelt“ erklärte Bill nach kurzem Zögern. Tom hob die Augenbraue, wie kam Bill darauf? „Wie kommst du darauf?“ „Ich war heute bei Fabian...“ „Ach und der hat dir das gesagt?“ unterbrach Tom Bill. „Nein nicht direkt“ antwortete Bill, „Sag mir die Wahrheit Tom, hast du etwas damit zu tun, oder nicht?“ Erst schüttelte Tom den Kopf, doch dann nickte er schwach. „Na gut, ich bin was damit zu tun“ gestand Tom, „Ich war so sauer auf ihn, weil er dich angegriffen hat. Ich konnte einfach nicht anders“ „Aber das ist Körperverletzung“ sagte Bill mit schwacher Stimme, „Das ist schwere Körperverletzung“ „Wieso schwere?“ Tom war verblüfft, er hatte Fabian nur leicht verletzt. „Diese Wunde am Bein... hat sich entzündet“ Tom hob die Augenbrauen, deswegen humpelte Fabian immer noch. „Dafür kann ich nichts“ sagte Tom, „Er hätte einfach zum Arzt gehen können, da wäre das nicht passiert!“ „Tom verstehst du nicht, Fabian ist genau so uneinsichtig wie du! Du gehst auch nicht wegen jeder kleinen Wunde zum Arzt“ Tom nickte, wo Bill recht hatte, hatte er recht. „Warum hast du das gemacht?“ fragte Bill. „Ich wollte Fabian zeigen, dass er nicht alles machen kann und dies war das einzigste, was mir einfiel. Ich wollte nicht, dass er dich noch einmal angreift“ „Ich finde das zwar nett von dir Tom, aber was wenn er dich anzeigt? Was dann?“ „Keine Sorge, das wird nicht passieren“ meinte Tom. Bill zog die Augenbrauen hoch, diesen Optimismus teilte er nicht mit seinem Bruder.
ThgirlBillTom
hey weiter büdde
Die Lutter
So jetzt gehts weiter
@ ThgirlBillTom, danke fürs Kommis schreiben.
@ alle anderen leser, schreibt mal bitte ein paar komis. *bettel*

Kapitel 13 Wochenanfang mal anders

Projektwoche, 8 Uhr morgens in der Schule

„Na ihr“ grüßte Lorena 3 der Jungs aus ihrer Gruppe und riss sie so aus ihrem Gespräch. „Hi Lorena“ kam es von den drein zurück. „Ist Fabian noch nicht da?“ fragte Lorena schließlich. „Nö, der wird wahrscheinlich auch nicht kommen“ erwiderte Daniel. „Da irrst du dich aber gewaltig“ ertönte eine Stimme hinter Lorena. „Hi Fabian“ grüßte sie, den hinter ihr stehenden, noch während sie sich umdrehte. „Na du“ erwiderte er, dann ließ er sich auf einen Stuhl fallen. „Hallo Fabian“ grüßte Bill, was Lorena ziemlich erstaunte. Dieser reagierte nicht und Bill sah ein wenig traurig aus. „Willst du dich nicht setzen Lorena?“ fragte schließlich Tom. Erst jetzt setzte Lorena sich, sie hatte es einfach vergessen. „Bist du krank?“ Lorena musterte Fabian, dieser sah ziemlich blass aus, blasser als sonst. Außerdem hatte er schwarze Augenringe. Dieser schüttele den Kopf, „Nö, ist nichts“. Lorena und Bill sahen nicht gerade überzeugt aus, aber keiner der beiden sagte etwas dazu.
„So, heute ist endlich der erste Tag dieser Projektwoche gekommen“ fing Herr Münchner an zu reden, „Diese Projektwoche so etwas ganz besonderes sein. Deswegen haben wir beschlossen, ihr braucht nicht in die Schule kommen. ...“ Na wenn das mal nichts ist“ murmelte Fabian, wirkte dabei jedoch nicht allzu glücklich. „... fragen kommt ihr in die Schule, aber sonst braucht ihr wie gesagt nicht kommen. Also viel Spaß bei eurer Projektwoche. Wenn ihr jetzt noch fragen habt, dann stellt sie gleich, ansonsten würde ich sagen ihr fangt ihr, am besten, jetzt an“
„Ich würde sagen, wenn wir schon nicht in die Schule kommen müssen, treffen wir uns bei jemanden von uns“ meinte Lorena. Die anderen 4 Stimmten ihr zu. „Aber bei wem?“ fragte schließlich Bill. „Vielleicht bei dir, Fabian“ überlegte Lorena. „Ne, bei mir geht nicht“ kam sofort die Antwort. „Und Daniel?“ „Bei mir geht auch nicht“ „Da würden also noch Bill und Tom übrig bleiben“ erklärte Lorena. „Und was ist mit dir? Du hast ja auch noch eine Wohnung“ sprach Daniel sie an. „Wenn ihr Lust habt jeden Tag nach Wilsdruff zu fahren, dann würde das gehen“ „Dann eben nicht“ murmelte Daniel zurück. „Dann könnten wir uns also nur bei Tom und mir treffen“ meinte Bill schließlich, „Ich denke mal das würde gehen“ Dann blickte Bill seinen Bruder fragend an. Dieser zuckte als Antwort nur mit den Schultern. „Na gut, also treffen wir uns bei Tom und mir“ beschloss Bill jetzt. „Okay, dann wäre das ausgemacht“ „Dann würden wir jetzt also zu Bill und Tom gehen?“ Fabian blickte den Rest der Gruppe an und man konnte ihm seine Begeisterung ansehen. „Ja was denkst du denn, du Blitzmerker?!“ fauchte Daniel Fabian an. Lorena verzog das Gesicht und Bill sagte: „Hey, kommt schon, wir müssen zusammenarbeiten! Da bringt es uns nichts wenn wir uns streiten“ Lorena nickte, wo er recht hatte, hatte er recht. Fabian wollte etwas erwidern, ließ dies aber doch bleiben, er war nicht in Laune sich großartig rumzustreiten.
Gemeinsam machten die 5 sich auf den Weg zur Haltestelle, doch auf den ganzen Weg bis dahin, lag ein bedrückendes Schweigen über ihnen. Fabian humpelte noch mehr als letzte Woche, dass stellte Lorena sofort fest, aber sie fragte ihn nicht, was passiert war. Irgendein Gefühl sagte ihr, dass dies besser sei.

Friedrichstadt, bei Bill und Tom zu Hause

„So da wären wir“ sagte Bill, als sie vor der Haustür standen und Tom nach dem Haustürschlüssel kramte. Fabian sah aus, als wöllte er einen Kommentar abgeben, doch er verzichtete darauf.
Bill schloss die Tür hinter sich, „Bill, Tom ihr seid schon wieder da“ Simone war gerade in den Flur gekommen. „Ja, wir sind wieder da“ antwortete Tom. „Das sind Lorena...“ dabei wies er mit der Hand auf Lorena, „... und Fabian“ stellte Bill die beiden seiner Ma vor. Fast gleichzeitig sagten die beiden: „Schön Sie kennen zu lernen“
Gemeinsam betraten sie das Zimmer von Bill

„Das gibt’s doch nicht“ Fabian fluchte und brachte so die anderen 4 zum Lachen. „Du stellst dich mal wieder selten dämlich an, Fabi“ kicherte Daniel, als wäre nie etwas sich den beiden gewesen. „Dann mach’s doch besser Dani“ erwiderte Fabian. „Er darf doch nicht“ warf Bill ein, „Daniel hat doch Computerverbot“ Darauf konnten die anderen auch nur Lachen
„Ich geh jetzt“ sagte schließlich Fabian und stand auf. „Ja, man sieht sich morgen“ verabschiedete sich Daniel und Lorena von ihm. Tom sagte nichts und Bill begleitete ihn zur Tür. „Und denk daran morgen 13 Uhr wieder hier“ erinnerte Bill Fabian noch einmal. „Ein Kurzzeitgedächtnis hab ich noch nicht“ erwiderte Fabian. Dann ging er. Bill blickte Fabian hinterher, sofort fiel ihm auf, dass Fabian noch mehr humpelte als am Vormittag. Langsam machte er sich Sorgen um Fabian. Die beiden mochten sich zwar nicht sonderbar, aber Bill war kein Unmensch. Er musste Fabian irgendwie überreden zu einem Arzt zu gehen. Aber wie, wusste er nicht. Er wusste nur, dass er etwas tun musste und das war alles.

„Erstaunlich, das Fabian heute so gut drauf war“ meinte gerade Daniel. „Das war doch alles nur gespielt“ warf Tom mit verächtlicher Stimme ein, „Der will doch bloß die Woche überstehen mehr nicht“ Lorena verzog das Gesicht, „Sei froh, dass er überhaupt geredet hat! Ich hätte gedacht, dass er kein einziges Wort sagt“ „Da hat Lorena recht“ stimmte Daniel ihr zu. „Aber mal ein anderes Thema. Kann ich heute bei euch übernachten?“ Bill, der gerade wieder reingekommen war, blickte Tom an. „Jo, kannste machen“ meinte Tom. „Ich frag mal Mum“ sagte Bill und verschwand wieder.

Viel später, bei Fabian

„Mensch Junge, geh doch endlich mal zum Arzt!“ meinte Christian, Fabians Mitbewohner, besorgt. „Warum sollte ich gehen?“ fragte Fabian und klang dabei gereizt. „Du kannst kaum noch laufen, mich wundert es, dass du überhaupt bis hier hoch kommst“ „Lass das meine Sorge sein, okay?!“ „Aber es wär...“ „Was wär es?“ fauchte Fabian wutentbrannt, „Ich werde diesem Arschloch diesen Sieg nicht können!“ „Aber damit gefährdest du dich“ „Das ist mir egal! Und jetzt lass mich in Ruhe!“ Christian warf einen letzten besorgten Blick auf Fabian, der bereits im Bett lag. Er sah schlecht aus, sehr schlecht. Christian fand, dass Fabian aussah, als würde er gleich sterben. Aber dies war nicht geschehen und dies würde wahrscheinlich, und auch glücklicherweise, nicht geschehen.

Nächster Morgen, bei Bill und Tom

Langsam öffnete Daniel seine Augen, er hatte auf dem Sofa in Toms Zimmer geschlafen. Tom war anscheinend schon wach, denn in seinem Bett lag er nicht mehr. Langsam setzte Daniel sich auf, wie würde der Tag heute werden? Würde Fabian genauso nett und fröhlich wie gestern sein? Oder würde er wieder wie immer sein? Ein schmerz des Leids durchzuckte Daniel, er vermisste Fabian irgendwie. Sie waren die besten Freunde gewesen, sie hatten alles zusammen gemacht. Und jetzt? Ja was war jetzt? Nichts, sie verstanden sich nicht mehr und sie wollten auch nichts mehr miteinander zutun haben. „Du bist auch schon wach“ Tom war gerade herein gekommen und hatte Daniel aus seinen Gedanken gerissen. „Bist du schon lange wach?“ fragte schließlich Daniel und stand auf um sich anzuziehen. „Nö, bin eben erstaufgestanden“ antwortete Tom.

„Dieser junge Mann, Fabian hieß der glaub ich, ist er krank?“ Verblüfft blickte Bill seine Mutter an, „Nö, glaub ich nicht“ „Er sah so schrecklich blass aus“ meinte Simone, „Außerdem ist er ziemlich stark gehumpelt“ „Ja“ stimmte Bill ihr zu und mehr für sich sagte er noch: „Mehr als letzte Woche“ „So lange humpelt er schon?!“ Simone klang überrascht und entsetzt zugleich. Bill nickte schwach, „Ja, er hat da so eine Wunde am Bein. Die sich entzündet hat, aber er will einfach nicht zu Arzt gehen“ „Was passiert eigentlich, wenn man mit einer entzündeten Wunde nicht zu Arzt geht?“ Tom hatte gerade das Wohnzimmer betreten. „Na ja, wenn man Glück hat, wird die Verletzung so böse, dass man eine Weile nicht mehr laufen kann, mit ein bisschen Pech jedoch kann es zu einer Blutvergiftung kommen, die tödlich enden kann“ Erschrocken schnappten Bill und Tom nach Luft, dass durfte nicht wahr sein. Simone blickte ihre beiden Jungs an, „Ihr denkt jetzt an Fabian, nicht wahr?“ dies war eine Feststellung. Die beiden Brüder nickten schwach, woraufhin Simone in ein schweigen verfiel. „Vielleicht sollte jemand mal mit ihm reden“ sagte sie schließlich und klang dabei ziemlich besorgt, „So wie Fabian aussieht, entwickelt sich dies zu einer Blutvergiftung“

Zur gleichen Zeit, bei Fabian

„Hey Fabi! Aufstehen!“ Christian stürmte in das Zimmer seines Mitbewohners. Diesen interessierte dies jedoch nicht und so schlief er friedlich weiter, ohne sich dabei auch nur einen Millimeter zu rühren. „Fabi?“ Christian ging auf dessen Bett zu, noch immer bewegte sich der angesprochene nicht. „Fabian!“ Jetzt schrie Christian ihn an. Doch mit genauso wenig Erfolg wie bei den vorhergehenden malen. Ein leiser Fluch kam Christian über die Lippen, dann begann er Fabian zu rütteln. „Was solln das?“ kam es jetzt endlich von Fabian. Erleichtert lies Christian ihn los, „Ich dachte schon du seist abgekratzt“ sagte Christian schließlich Fabian. „Warum sollte ich abgekratzt sein?“ Fabian runzelte die Stirn. „Dann guck dich mal im Spiegel an“ sagte Christian, „Du bist leichenblass und hast schwarze Augenringe! Man könnte dich glatt für ne Leiche halten!“ „Ach so schlimm wird’s schon nicht sein“ murmelte der angesprochene. „Und laufen kannst du auch nicht Richtig“ fuhr Fabians Mitbewohner fort, „Du solltest wirklich mal zum Arzt gehen“ „Fang nicht damit an“ Ich gehe zum Arzt, wenn ich will und nicht wenn mir das jemand sagt!“ Im nächsten Moment legte Christian seine Hand auf Fabians Stirn, dieser zog sofort den Kopf zurück, „Was soll denn...“ „Du hast Fieber“ unterbrach Christian ihn. „Und was soll daran so schlimm sein?“ fragte Fabian nach und verdrehte die Augen. Anschließend wollte er sich aufsetzen, doch Christian drückte ihn sofort wieder runter. „Du bleibst liegen“ bestimmte Christian. „Vergiss es“ fauchte Fabian seinen Mitbewohner an.
Nach einer kleinen Rangelei, schaffte Fabian es Christian von sich zu stoßen und aufzustehen. „Hey komm schon...“ „Lass mich einfach das machen, was ich für Richtig halte!“ unterbrach Fabian Christian energisch. Ohne sich weiter von Christian aufhalten zu lassen, ging Fabian ins Bad ums sich zu waschen. Da er nicht wollte, dass Christian ihn jetzt noch weiter nervte, schloss er die Tür zu. Doch kaum war dies geschehen, ließ sich Fabian auf den Boden nieder. Was war mit ihm los? Sein Bein schmerzte noch schlimmer als gestern, außerdem fühlte er sich schwach und fiebrig. Aber wie sollte das auch anders sein, wenn er Fieber hatte, wie Christian sagte.

Kurz vor 13 Uhr, bei Bill und Tom

„Lorena und Fabian müssten auch gleich kommen“ meinte Daniel und blickte auf seine Armbanduhr. Bill nickte abwesend, er konnte die Sache über die Blutvergiftung nicht vergessen. Was war wenn Fabian wirklich eine Blutvergiftung hatte? Was wenn Fabian daran starb? Dann wäre Tom am Arsch, da er es gewesen warm der Fabian die Wunde zugefügt hatte. Durch das Klingeln und durch Tom, der aufsprang um die Besucher hereinzulassen, wurde Bill aus seinen Gedanken gerissen.
Kurz darauf kehrte Tom in Begleitung von Lorena und Fabian zurück. „So sieht man sich wieder“ grüßte Fabian Bill und Daniel. „Jo so sieht man sich wieder“ kam es von Daniel. „Hi Jungs“ grüßte nun auch Lorena.
Daniel stellte sofort fest, dass Fabian, genauso gut gelaunt war wie gestern, nur das er noch blasser aussah und noch stärker humpelte.
Die Lutter
Kapitel 14 Unglück

Freitag

„Wo ist eigentlich Lorena?“ dies war die erste Frage die Bill stellte als sie sich in der Schule trafen. Die ist heute krank“ antwortete Daniel. „Verdammt und wer soll das jetzt Präsentieren?“ fragte Fabian und fluchte anschließend leise. „Keine Ahnung“ Bill klang betrübt. Fabian wusste sofort, dass dies nicht nur daran lag, dass sie nicht wussten wer nun ihr Plakat präsentieren sollte, sondern daran, dass Lorena nicht da war. Fabian unterdrückte den Wunsch Bill eine reinzuhauen. Bill sollte seine Pfoten von Lorena lassen. Sie verdiente einen besseren, so fand Fabian.

„Wo ist eigentlich Lorena?“ Herr Münchner runzelte die Stirn, als er nur die 4 Jungs sah. „Die ist heute krank“ antwortete Fabian. „War sie überhaupt da?“ Herr Münchner war misstrauisch, worauf hin Fabian ein wenig genervt dreinblickte. „Natürlich war sie da“ sagte schließlich Bill und Daniel gleichzeitig. Herr Münchner nickte, wirkte aber weiter misstrauisch. „Lehrer“ murmelte Fabian genervt, als Herr Münchner gegangen war. „Schrecklich“ meinte Tom nur.

Mehrere Stunden später

„Endlich haben wir diese Präsentation hinter uns“ meinte Bill. „Du sagst es“ antwortete Daniel. „Nur noch die restlichen Vorträge anhören und dann können wir gehen“ sagte Tom. „Warum anhören?“ murmelte Fabian verschlafen zurück, „Man kann doch wunderbar schlafen“ „Könnte man machen“ sagte Daniel, „Aber ne dafür ist das hier zu unbequem“ Fabian interessierte Daniels Antwort nicht mehr, er war bereits eingeschlafen. „Fabian?“ fragte Bill vorsichtig den schlafenden. Dieser reagiert nicht. „Gibs auf, der schläft viel zu fest“ sprach Daniel Bill an. „Okay“ sagte Bill und verzog das Gesicht, eigentlich hatte er ein bisschen mit Fabian reden wollen. Dies wäre der passende Augenblick gewesen, hier konnte Fabian ihn nicht rausschmeißen, hier konnte er nicht gehen und rumschreien. Aber da Fabian jetzt schlief und Bill ihn nicht unbedingt wecken wollte, musste er das Gespräch verschieben. Verstohlen betrachtete Bill Fabian von der Seite, im Grunde genommen sah der Schlafende gar nicht so schlecht aus. Bill wunderte es, dass Fabian kein Mädchenschwarm war, auf seiner alten Schule war auch jemand gewesen, der fast genauso aussah wie Fabian und dieser hatte die Weiber angezogen wie sonst was. Warum war dies bei Fabian nicht so? Hatte er vielleicht einen schlechten Charakter? Oder war er einfach schüchtern? Fast wünschte sich Bill, dass Fabian genauso war wie der aus seiner alten Schule. Dann würde er Lorena für sich alleine haben.

Selber Tag, gegen 20 Uhr

Jemand rüttelte ihn, dass war das erste was Fabian wahrnahm. „Wasn los?“ murmelte er verschlafen und blinzelte dabei. „Wir müssen gehen“ erklärte Bill. Ein Blick auf seine Uhr verriet Fabian, dass es bereits 20 Uhr war. „Schon so spät“ meinte er gähnend. „Ja, wir sollten die Vorträge noch mit auswerden. Das hat ziemlich gedauert, wie du bemerkt hast“ sagte Daniel. „Lasst uns gehen, ich will heute noch nach Hause“ murrte Tom und blickte die anderen finster an. Eilig stopfte Fabian seine Sachen in die Tasche, dann stand er auf. Der Schmerz der jetzt durch sein Bein loderte war unerträglich. Mit Mühe und Not konnte er sich einen Schmerzschrei verkneifen, jedoch zog er ziemlich scharf Luft ein. Bill blickte ihn besorgt an und sofort wusste Fabian, Bill würde nochmal versuchen ihn zu überreden zum Arzt zu gehen.
Gemeinsam gingen die 4 los, Fabian wunderte es, dass Bill ihn noch nicht angesprochen hatte. Aber auf der anderen Seite war dies auch besser so. Ihm fehlte einfach die Geduld so nett mit ihnen umzugehen wie über diese Woche. Jetzt war er nicht mehr auf sie angewiesen, jetzt konnte er ihnen endlich wieder aus dem Weg gehen. Er wollte nicht mehr nett zu ihnen sein, weil Bill in Lorena verknallt war, Tom ihn verletzt hatte und Daniel zu den beiden hielt und wahrscheinlich Bill helfen würde an Lorena ranzukommen.
Ein paar Minuten später stiegen sie in die Straßenbahn ein. Diese war verwunderlicher weiße leer. Außer ihnen saß kein einziger Mensch in ihr. Fabian setzte auf einer der freien Plätze, die anderen 3 beanspruchten einen vierer Platz für sich. Fabian schloss die Augen, endlich war diese Woche vorbei und endlich waren Ferien. Da konnte er sich Richtig erholen. „Fabian?“ Bills Stimme klang vorsichtig. „Was ist?“ fragte Fabian und klang dabei genervt, er wusste was jetzt kommen würde. „Du solltest wirklich mal zu einem Arzt gehen“ sagte Bill. Fabian öffnete die Augen, neben Bill stand Tom, der die Arme vor der Brust verschränkt hatte. „Du könntest eine...“ wollte Bill fortfahren. „Warum sollte ich?“ fauchte Fabian sauer und starrte Bill finster an. „Es ist für deine Gesundheit“ appellierte Bill an Fabian, „Ich will nicht das dir was passiert, egal ob wir uns nun mögen oder nicht“ „Mir ist es scheiß egal!“ fauchte Fabian Bill an, „Mir ist es egal ob du mir helfen willst oder nicht! Ich will nur meine Ruhe vor euch haben! Also verpisst euch aus meinem Blickfeld!“ Das Daniel ihn jetzt entsetzt anstarren würde war Fabian klar, auch wenn er diesen gerade nicht sah, er wusste es. Doch mit Toms Reaktion hatte er nicht gerechnet. Dieser packte ihn am Kragen und zerrte ihn auf die Beine. Eine schmerzwelle brannte durch Fabians Bein, wenn Tom ihn nicht halten würde, wäre er bereits zu Boden gefallen. „So redest du nicht mit uns!“ zischte Tom wütend. „Tom beruhig dich!“ kam es von Daniel und Bill gleichzeitig. Die beiden Kontrahenten starrten sich an, Hass lag in ihren Blicken. Dann schubste Tom Fabian in Richtung Gang von sich. Verzweifelt bemühte Fabian sich das Gleichgewicht zu behalten. Schmerzen brannten durch sein Bein und raubten ihm fast die Sinne. Dann stürzte er, doch noch bevor er aufschlug verlor er das Bewusstsein. Was vielleicht Glück sein konnte, da er anschließend mit dem Kopf auf eine Kante aufschlug.

„Tom“ Bill blickte seinen Bruder entsetzt an und genauso klang seine Stimme, „Was sollte das?“ „Er hat kein recht uns anzuschreien“ erwiderte Tom und starrte Bill, der neben dem bewusstlosen Fabian kniete, an. Dieser reagierte nicht, sondern versuchte eher Fabian wieder aufzuwecken. „Ich rufe einen Krankenwagen“ meldete sich Daniel zu Wort, als Bill Fabian immer noch nicht wach gekriegt hatte. „Los Tom helf mir mal, wir steigen nächste Haltestelle aus“ sprach Bill Tom an, dieser reagierte nicht sofort. „Tom, bitte“ fügte Bill in flehenden Ton hinzu. Mit einem leisen seufzen kam Tom auf die beiden zu. „Daniel wir warten an der nächsten Haltestelle auf den Krankenwagen zu“ gab Bill Daniel zu verstehen, Daniel nickte nur.
Mühsam zerrten die beiden Brüder Fabian hoch. Als Bills Blick kurz auf den Boden fiel, sah er sofort eine kleine Blutpfütze. Fabian hatte eine Platzwunde davon getragen.

Kurze Zeit später

„Bitte“ flehte Bill die Sanitäter an, „Ich muss mitkommen“ Mit einem leicht genervten Blick gab einer der Sanitäter Bill zu verstehen, dass dieser in den Notarztwagen steigen durfte. Erleichter eilte Bill auf den Wagen zu und stieg hinten ein. Kurz darauf fuhren die Rettungswägen los. Tausende Gedanken schossen Bill durch den Kopf. Wäre all das nicht passiert, wenn er nicht mit Fabian geredet hätte? Wäre Fabian dann auch irgendwann umgekippt? Vielleicht irgendwo, wo ihn niemand so schnell finden könnte? Was würde da passieren? Würde er sterben? Wahrscheinlich. Bill war beunruhigt, er wusste nicht was geschehen würde und was geschehen wäre. Er wusste nur was geschehen war, mehr allerdings nicht.

Schweigen standen die beiden Jungs an der Haltestelle und warteten auf die nächste Bahn. Keiner der beiden wusste was er sagen sollte. Schließlich kam die Bahn und sie stiegen ein.
Endlich Ferien“ durchbrach schließlich Daniel das schweigen, eigentlich hatte er lieber über das Geschehene geredet, aber er wusste das Tom dies nicht wollte, außerdem es war bereits geschehen und man konnte es nicht ändern. „Endlich“ kam es von Tom. „Was machst du so in den Ferien“ wollte Daniel wissen, er wollte dieses Gespräch nicht verstummen lassen. „Noch nichts, Hausaufgaben machen und sonst, keine Ahnung“ antwortete Tom, dann fragte er noch: „Und was hast du vor?“ „Ich fahre nach Hause“ erklärte Daniel, „Und ja mach Hausaufgaben, aber sonst hab ich keinen Plan“ dabei zuckte Daniel mit den Schultern. Tom seufzte. „An was denkst du gerade?“ frage Daniel und blickte Tom nachdenklich an. „An Bill“ murmelte Tom, „Ich versteh ihn nicht. Er und Fabian können sich nicht ausstehen und trotzdem macht Bill sich um Fabian sorgen!“ Daniel schwieg kurz dann sagte er: „Na ja, ich denke mal er will ein bisschen besser mit Fabian verstehen. Die beiden sind in Lorena verliebt und Lorena ist mit beiden befreundet. Ich denke da, dass Bill ihr einen Gefallen tun will“ Tom runzelte die Stirn und gerade als er nachfragen wollte ertönte die Monotone Stimme.
Nächste Haltestelle Hauptbahnhof“
„Tschau, schöne Ferien“ verabschiedete sich Daniel und stand auf um kurz darauf auszusteigen. Nachdenklich blickte Tom Daniel hinterher. Hatte er Bill besser verstanden als er? Aber eigentlich musste er Bill doch besser verstehen als alle anderen, schließlich war er sein Zwillingsbruder!

Im Krankenhaus

Unruhig wanderte Bill im Flur rum. Wie ging es Fabian? Was würde mit ihm geschehen. Dann ging endlich die Tür auf, gespannt blickte Bill auf. „Wie geht es ihm?“ war die erste Frage die er stellte und auch die wichtigste, wie er fand. „seine Lage ist kritisch, wie haben ihn in ein künstliches Koma versetzt“ erklärte die Ärztin. Entsetzt schnappte Bill nach Luft.
Die Lutter
Kapitel 15 Des Nachts

„Wa... Warum das?“ brachte Bill entsetzt vor, dass durfte nicht wahr sein. „Wegen einer fortgeschrittenen Blutvergiftung“ antwortete die Ärztin. „Darf ich ihn sehen?“ fragte Bill als letztes. „Natürlich dürfen Sie das, aber ich kann Ihnen gleich sagen, dass dies nicht viel bringen wird“ erwiderte die Ärztin, bevor sie ging. Langsam ging Bill in das Zimmer.

Unruhig wanderte Tom in seinem Zimmer umher, es war inzwischen kurz vor 11 und Bill war immer noch nicht da. Was war da passiert? Erneut versuchte er Bill anzurufen, ein weiteres Mal ging nur dir Mailbox ran. Tom setzte seine runde durch sein Zimmer fort, die ganze Zeit hoffte er, dass Bill wieder kam oder zumindest sich irgendwie meldete. Gerade als Tom sich ausmalte, was passiert sein könnte klingelte sein Handy. „Ja“ ging er sofort ran. „Hi Tom, ich bin‘s Daniel“ Tom stöhnte leise auf, er hatte gehofft Bill sei es. „Und ist Bill schon wieder zurück?“ „Ne noch nicht und an sein Handy geht er auch nicht“ antwortete Tom. „Mach dir da mal keine Sorgen, ihm wird schon nix passiert sein“ beruhigte Daniel Tom, dieser murmelte nur: „Hoffentlich“ „Gib mir dann mal bescheid, wenn er da ist, okay“ sagte Daniel, dann legte er auf. Tom begann erneut im Kreis zu laufen.

Das Bild wie Fabian im Krankenhaus gelegen hatte ging Bill nicht mehr aus den Kopf. Er hatte ausgesehen als würde er nur schlafen, wenn da diese vielen Schläuche und Geräte nicht gewesen wären, an die er angeschlossen war. So weit hatte es nicht kommen müssen, so weit hatte es nicht kommen dürfen! Nun saß Bill mit Fabians Tasche in der Straßenbahn Richtung Gret-Palucca-Straße. Die Tasche wollte er zumindest Christian, Fabians Mitbewohner, geben. Außerdem musste Christian wissen wo Fabian blieb. Ein Blick auf sein Handy verriet Bill, dass Tom mehrere Male versucht hatte ihn anzurufen. Sollte er ihn zurück rufen? Bill schüttelte den Kopf, das würde er nicht machen. Anschließend steckte er sein Handy wieder zurück in die Tasche.
„Nächste Haltestelle: Gret-Palucca-Straße“
Bill stieg aus und ging den gleichen Weg, den er bereits schon einmal gegangen war. Doch diesmal fühlte er sich unwohler als beim letzten Mal.

Ding Dong
Dieses Geräusch riss Christian aus dem Schlaf, hatte Fabian seinen Haustürschlüssel vergessen? Oder hatte er, Christian, mal wieder den Schlüssel stecken lassen? Langsam stand Christian auf und schlürfte zur Tür. Als er diese öffnete stand Bill, mit Fabians Tasche, vor ihm. „Was ist los? Wo ist Fabian“ fragte Christian verwundert. „Fabian ist im Krankenhaus“ sagte Bill nur, dann betrat er die Wohnung und Christian schloss die Tür hinter ihm. „Was ist passiert?“ fragte Christian. „Er ist gestürzt und danach nicht wieder zu sich gekommen“ antworte Bill, seine Stimme klang immer noch geschockt. Christian führte Bill in das Wohnzimmer er sollte sich erst einmal setzen. „Wie geht es Fabian?“ fragte er anschließend. „Er liegt im Koma“ erwiderte Bill mit leiser Stimme, so das es kaum mehr ein Flüstern war. „WAS?!“ Christian war verblüfft und entsetzt zu gleich, dass konnte doch nicht wahr sein. “Er hat eine fortgeschritten Blutvergiftung“ erklärte Bill immer noch im Flüsterton. „Wegen dieser Verletzung am Bein, oder?“ fragte Christian nach. Bill nickte schwach. „Verdammt“ fluchte Christian leise. Dann schwiegen beide, in diesem schweigen musterte Christian Bill genauer. Dieser sah ziemlich mitgenommen und müde aus. „Am besten du bleibst erst mal hier“ durchbrach Christian das Schweigen. Bill blinzelte ihn verwundert an. „Du bist müde und ziemlich mitgenommen aus, da ist das, dass beste“ erklärte Christian. Bill nickte stumm, er fühlte sich ziemlich kaputt. „Du kannst in Fabians Bett pennen“ fuhr Christian fort, „Er braucht es vor erst nicht mehr“ Jetzt standen die beiden auf, Christian begleitete Bill in Fabians Zimmer, dann ging er in sein Zimmer und legte sich schlafen.
Währenddessen zog Bill seine Sachen, bis auf die Boxershorts, aus und legte sich in das Bett. Es war eigenartig erst vor kurzem war er hier und hatte mit Fabian geredet und nun lag dieser im Krankenhaus im Koma. Viele Gedanken konnte Bill sich allerdings nicht mehr machen, da er total erschöpft war schlief er schon bald ein.

Gegen 2 Uhr, bei Tom

Noch immer schlief Tom nicht, er konnte nicht schlafen, dafür machte er sich viel zu viel sorgen um Bill. Was war wenn ihm passiert war? Ein Blick auf die Uhr sagte Tom, dass es bereits kurz vor 2 war. Deswegen beschloss er Bill zu suchen, er hielt es nicht mehr aus. Als erstes würde er im Krankenhaus nach schauen, vielleicht war Bill immer noch dort. Wenn nicht würde er mal bei der Wohnung von Fabian vorbei schauen, dazu musste er zwar Daniel nach der Adresse fragen und ihn somit wecken, aber das war Tom egal. Leise verließ Tom die Wohnung und ging in Richtung Straßenbahnhaltestelle davon.

Im Krankenhaus

„Es tut mir leid, aber der junge Herr ist schon vor einer Weile gegangen, ich weiß nicht wohin“ m