Stargirl
13. May 2007, 19:07
Autor: meine Wenigkeit *g*
Warnungen: NOCH keine
Hauptpersonen: Mia-Lauren, ihre beste Freundin Lena, ihr Noch-Freund Leon & TH
Mehr verrat ich noch nicht... Lasst euch einfach überraschen ;)
Es war einer dieser typischen Freitagabende. Eine von vielen Partys. Ich war umgeben von Zigarettenqualm, leeren Flaschen und lauter Musik. Die meisten Mädchen tanzten schon nur noch in Unterwäsche auf der mittlerweile fast leeren Tanzfläche. Er drückte mir einen Kuss auf die Stirn. Ich nahm es gar nicht richtig war. Ich hatte schon lange keine Gefühle mehr für ihn. Er sah mich nicht mal mehr an, als er die Party verließ.
Es hatte einfach keinen Sinn mehr. Ich sollte unsere Beziehung nach fast zwei Jahren endlich beenden. Ich hätte es schon längst tun sollen. Er hatte mich so oft betrogen. Aber trotzdem habe ich ihm jedes Mal wieder verziehen und er ist zu mir zurückgekehrt. Nachdem ich mir einen Cocktail geholt hatte, setze ich mich auf ein rotes Sofa, das in der dunkelsten Ecke des Raumes stand. Total in Gedanken versunken, wurde ich angesprochen.
„Süße, ich geh jetzt nach Hause. Kommst du mit?“, fragte mich Lena, meine beste Freundin. Ich blickte zu ihr auf. „Jetzt schon? Die Party fängt doch gerade erst richtig an!“, gab ich ihr als Antwort, nachdem ich einen Schluck von meinem Sex on the Beach genommen habe. Ich glaube, sie konnte die Ironie in meiner Stimme hören, denn ich bin schon lange nicht mehr auf so einer langweiligen Party gewesen. Den ganzen Abend hatte ich damit verbracht, mich möglichst unauffällig zu verhalten, dass ja niemand auf mich aufmerksam wird. Und mein Plan ist glücklicherweise aufgegangen.
„Komm, lass uns gehen!“, meinte sie und zog mich vom Sofa hoch. Sie nahm mir das Glas aus der Hand und stellte es auf einen nahe gelegenen Tisch. Es machte keinen Sinn mich jetzt gegen Lena zu wehren, sie würde mich schon nach Hause bekommen, egal wie lange es dauerte. Deshalb folgte ich ihr.
Als wir den Club verlassen hatten, verwehte mir der Wind die Haare. Obwohl ich wahrscheinlich niemandem mehr begegnen würde, bekam ich eine Krise. Ich hasste es einfach, wenn meine Haare nicht richtig lagen. So gut es ging versuchte ich zu retten, was zu retten war, während ich versuchte den Abstand zwischen Lena und mir nicht zu groß werden zu lassen.
Als wir endlich die Bushaltestelle erreichten, stellten wir fest, dass wir den Bus verpasst hatten. „Der nächste fährt erst in einer Stunde“, seufzte Lena und ließ sich auf die Bank in dem Haltestellenhäuschen fallen. Ich tat es ihr gleich. Nun musste irgendein interessantes Gesprächsthema her. Kreativ wie ich war, fragte ich sie, was sie eigentlich den ganzen Abend gemacht hatte.
„Du hast echt nichts mitbekommen?“, fragte sie mich, während sie ihre Augenbraue hochzog.
______________
Kommis sind erwünscht...
weiter?!?
Stargirl
13. May 2007, 20:11
liest denn gar niemand?
Meli_333
13. May 2007, 20:25
doch doch doch
me me me me me me
schreib sofort weiter
Stargirl
13. May 2007, 20:28
Das freut mich... Wenigstens eine, die die FF liest :-)
es geht auch schon weiter, hab nämlich grad weiter geschrieben... ich hoffe es gefällt *g*
"Na klar, ich hab alles mitbekommen! Ich weiß genau, was Leon den ganzen Abend gemacht hat.“ Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Überall wo Leon war, war auch ich. Ich hatte ihn den ganzen Abend nicht aus den Augen verloren. Zum Glück ist er wieder mal anderweitig beschäftigt gewesen, so dass er nicht mitbekommen hat, dass er beobachtet wird.
"Mensch Mia, mach doch endlich Schluss mit ihm. Er hat dich nicht verdient. Schon alleine was er sich heute Abend wieder alles geleistet hat!“, erklärte mir Lena, während sie einen Arm um mich legte.
Stimmt, er hatte es wirklich übertrieben. Ich glaube es gab kein Mädchen, Lena und mich ausgenommen, mit der er heut Abend nicht getanzt hat. Mit der einen oder anderen hatte er sich dann auch in eine Ecke gestellt und mit ihr rumgeknutscht. Ok, das war der Punkt, an dem er mich wieder einmal verletzt hatte.
Mir fiel ein, dass ich ja eigentlich gar nicht über Leon reden wollte. Zumindest nicht jetzt.
"Du wolltest mir aber eigentlich erzählen, was ich heute Abend nicht mitbekommen habe“, meinte ich und musste schon wieder grinsen. Mias Spezialgebiet sind und bleiben diese genialen Themawechsel.
"Also, Ich hab da jemanden kennen gelernt.“ Sie schaute mich an und sah meinen fragenden Blick. Ich sah, wie sie tief einatmete, bevor sie ihre Erzählung fortsetzte. „Es war ziemlich am Anfang. Du warst schon dabei Leon zu beobachten, wie er eine nach der anderen abschleppte. Ich bin an die Bar gegangen, um mir einen Drink zu holen. Da hörte ich eine Stimme, die sich offensichtlich über irgendetwas aufregte. Ich bin der Stimme dann gefolgt und stand auf einmal vor einem Mann: schwarzer Anzug, dunkle Sonnenbrille, Headset.“
"Security?“, fragte ich Lena. Sie nickte.
"Ich wurde von dem Security dann gemustert und irgendwann hat er mich dann nach meinem Namen gefragt.“
"Seit wann gibt es denn in dem Club Securitys?“ Ich war verwirrt. Lena und ich waren so gut wie jedes Wochenende in dem Club und noch nie war dort irgendjemand der nur nach Security aussah.
"Jetzt lass mich doch erstmal weiter erzählen, du wirst schon noch erfahren warum“, sagte sie und fing an zu grinsen. Ok, das konnte nur Gutes heißen. „Ich verriet dem netten Herrn meinen Namen, der daraufhin sofort hinter der Tür, die er anscheinend bewachte, verschwand. Kurz darauf wurde die Tür wieder aufgerissen. Mir gegenüber stand Bill von Tokio Hotel.“
weiter?!?
Meli_333
13. May 2007, 20:32
hey cool
weiter
Stargirl
13. May 2007, 20:39
noch ein oder zwei kommis?... :-)
dann gehts weiter ;)
Stargirl
13. May 2007, 22:06
so es geht doch weiter... hab noch n bissal weiter geschrieben ;)
kommis sind wieder erwünscht :)
„Willst du mich verarschen? Glaubst du nicht, dass du langsam ein bisschen zu alt dafür bist? Ich meine wir reden hier von Tokio Hotel!“, entgegnete ich. Tokio Hotel, alleine schon der Name. Ich konnte diese vier Jungs noch nie leiden. Wenn ihr Video im TV lief, schaltete ich immer schnell um. Ausgerechnet meine beste Freundin kommt jetzt daher und erzählt mir sie hätte Tokio Hotel getroffen.
„Mia, sei doch nicht immer so naiv. Du kennst die Jungs doch gar nicht!“, schrie Lena mich an. Ich sah, wie sie sich eine Träne wegwischte.
„Es war nicht so gemeint, Süße. Aber du kennst doch meine Meinung, die ich von den Jungs habe.“
„Ja ich verstehe dich, Mia. Ich wollte auch gar nicht so ausrasten, aber die Jungs sind wirklich total nett. Ganz und gar nicht so, wie man sie aus den Medien kennt.“
„Jetzt könnte der Bus aber langsam mal kommen!“, warf ich genervt ein und mit einem Blick auf meine Uhr stellte ich fest, dass wir noch eine weitere halbe Stunde hier ausharren müssen.
Ein Lied, das ich nicht kannte, ertönte plötzlich. Lena zuckte zusammen und zog ihr Handy aus der Hosentasche. „Ja? Hey, lang nichts mehr von dir gehört. – Nein wir sind noch an der Bushaltestelle. – Der kommt erst in einer halben Stunde. – Ok, bis gleich. Ciao.“ Sie steckte ihr Handy zurück in die Hosentasche und eine über das ganze Gesicht strahlende Lena schaute mich an.
„Lena, wer war das?“, fragte ich ernst.
„Unser Taxi“, antwortete Lena fröhlich. „Müsste gleich hier sein.“
Ich stöhnte genervt auf. Das letzte was ich jetzt brauchen konnte war Lena auf einem Tokio Hotel-Trip. Ich hatte ein anderes Problem zu lösen, ein viel größeres: Wie mache ich am besten mit Leon Schluss? Es ist ja nicht so, dass ich noch nie mit jemandem Schluss gemacht hatte, aber für Leon musste ich mir was Gemeines einfallen lassen, etwas das ihn richtig verletzt. Denn ich wusste, dass er mich immer noch liebt.
„Leon?“, wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. Lena hatte echt Talent dafür.
„Ja“, seufzte ich leise.
„Mia, wann begreifst du es denn endlich, dass du nicht jede freie Sekunde an Leon denken sollst? Ich dachte du liebst ihn nicht mehr. Du bist echt ein hoffnungsloser Fall!“, meinte Lena und stand auf.
Wahrscheinlich hatte sie Recht. Ach was sag ich denn da? Lena hat immer Recht! Ich kenne sie schon lange genug, um zu wissen, dass es so ist. Ich bin einfach ein hoffnungsloser Fall.
„Mia? Kommst du jetzt endlich? Unser Taxi ist da!“, hörte ich Lena schreien.
Ich stand langsam auf und sah ein Auto. Aber das war kein Taxi. Eher ein Kleinbus. Ich ahnte Schlimmes.
Um Lena nicht noch verärgerter zu machen, beeilte ich mich in das „Taxi“ einzusteigen.
„Ich glaub es nicht, Mia hat es auch schon geschafft!“, wurde ich von Lena begrüßt, die es sich bereits in der letzten Reihe zwischen Bill und einem anderen Tokio bequem gemacht hatte.
„Unfassbar, ne? Wenn du willst, kann ich auch gerne wieder aussteigen!“, sagte ich und drehte mich um, um dieses Auto so schnell wie möglich zu verlassen. Allerdings legte sich eine Hand auf meine Schulter, die mich von meinem Vorhaben abhielt.
„Bitte geh nicht! Sie hat es sicher nicht so gemeint!“, erklärte mir eine mir unbekannte Stimme.
Ich drehte mich um. Tom. Die Medien hatten ihn das eine oder andere Mal erwähnt, so dass ich ihn erkannte.
*~Viki~*
14. May 2007, 16:50
*huhu*
neue leserin weida
büdde !!!!
Stargirl
14. May 2007, 17:55
so hier gehts dann auch schon weiter...
danke an die, die meine FF lesen... vllt verirren sich ja noch ein paar andere hierher ;)
Ich schaute Lena an. Sie nickte mir zu und grinste.
„Ok, ich bleibe“, antwortete ich Tom und ließ mich auf einen leeren Sitz fallen. Super gelaufen, Mia. Gleich morgen solltest du anfangen zu üben, deine Meinung durchzusetzen zu können.
Zu meinem Glück setzte sich Tom gleich auf den freien Platz neben mir. Ein gezwungenes Lächeln huschte über mein Gesicht.
„So gefällt mir das doch schon viel besser. Immer fröhlich sein und lächeln!“, meinte Tom.
„Wird gemacht, Herr Lehrer!“, grinste ich zurück. Anscheinend waren die Jungs doch ganz in Ordnung. Womit Lena schon wieder Recht hatte.
„Und du bist Mia, oder? Ich bin Tom.“
„Ja, ich bin Mia.“, antwortete ich ihm und grinste. Ich hatte das Gefühl, dass ich jetzt ein Dauergrinsen hatte.
Ich bemerkte, dass das Auto losfuhr, doch als ich Tom gerade fragen wollte, wohin wir überhaupt fahren, fragte er mich, was ich den ganzen Abend im Club gemacht habe.
„Und du willst das wirklich wissen?“, fragte ich, denn ich war mir nicht sicher, ob ich ihm die Geschichte mit Leon wirklich anvertrauen konnte.
„Klar, sonst würde ich bestimmt nicht fragen.“
Logische Antwort Mia, hättest du dir eigentlich selber denken können. Ich fing an, ihm die Geschichte von Leon zu erzählen, wie er mich immer wieder verletzt hatte und dass ich ihm den heutigen Abend mehr oder weniger nachspioniert habe.
„Oh, das tut mir Leid für dich. Vielleicht hätte ich dich besser doch nicht fragen sollen“, meinte Tom.
„Nein schon okay, konntest du ja nicht wissen“, sagte ich leise, bevor ich mich zu Lena umdrehte.
„Süße, du ich muss nachher dann mit dir reden. Über Leon.“
„Nicht schon wieder, Mia. So langsam kann ich es echt nicht mehr hören: Leon hier, Leon da, Leon du bist wunderbar.“, regte sich Lena auf. „Texte doch Tom zu, der freut sich bestimmt“, fügte sie mit einem Zwinkern hinzu.
Tom? Das war die Idee! Lena ist und bleibt einfach die Beste.
Kommis?
Kritik?
weiter? *g*
P.S.: Wenn ihr wollt, kann ich sogar heute Abend vllt noch nen Teil posten.
Nino@TH
14. May 2007, 18:03
Ja schneeeeeeell=)
was hat sie bloß mit dem armen tom vor??
hmm...naja jaaaaaaaaaaaaa stell bitte heute noch einen teil on...wäre suuuuupi...=)
oke byebye lg...nino^^
*~Viki~*
14. May 2007, 18:05
*hehe*
tom zutexten ....
er hört mia bestimmt gerne zu
*gg*
Stargirl
14. May 2007, 18:30
so... hier gehts dann schon wieder weiter ;)
@Nino: Tja, lass dich einfach überraschen, was sie vorhat.
@Viki: Nein, sie wird Tom garantiert nicht zutexten :)
Mein Plan war genial. Genial für mich, aber höchstwahrscheinlich nicht so genial für Tom. Ich drehte mich wieder zu ihm an und er schaute mich leicht fragend an.
„Ich kenn dich zwar nicht wirklich, aber dein Blick verrät mir, dass du irgendetwas ausheckst“, grinste Tom.
Ich ärgerte mich. Das war ein genialer Plan. Warum bin ich immer so leicht zu durchschauen.
„Ich? Aushecken? Nie!“, grinste ich zurück.
„Glaub ich dir nicht“, antwortete Tom und fing an Blickkontakt zu mir aufzubauen.
Nein, warum ausgerechnet jetzt? Mia, du verfolgst einen Plan, vergess das nicht!
Schon vergessen, denn ich fing an ihm in die Augen zu schauen.
„Wir sind da!“, hörte ich Lena hinter mir kreischen.
Das Timing ist perfekt, hätte nicht besser sein können. Ich stand auf und überlegte wie ich am besten an Tom vorbeikomme, der mit seinen Beinen den Durchgang versperrte.
„Könntest du bitte deine Gehfäden einziehen, Tom?“, fragte ich ihn.
„Was bekomm ich denn dafür?“ Der Frage folgte ein Grinsen.
„Gar nichts.“ Doofe Frage, doofe Antwort. Was sollte ich ihm auch schon geben, ich hatte keine Wertgegenstände bei mir, kein Geld, nur mein Handy. Und das wird nie in die Hände von Tom Kaulitz geraten.
Tom grinste mich immer noch an und dachte anscheinend nicht mal im Traum daran aufzustehen. Okay, ich kämpf mich da schon irgendwie durch. Was anderes bleibt mir wohl nicht übrig.
Neuer Plan: Du steigst einfach über seine Beine drüber, Mia. Kaum hatte ich das erste Bein angehoben, bewegte Tom seine Beine so ungeschickt, dass ich das Gleichgewicht verlor und genau auf ihn drauf fiel. Mit seinen Armen umschlang er meine Hüften, so dass ich nicht mehr aufstehen konnte.
„Also ihr beiden Turteltäubchen, wir gehen dann schon mal in unsere Zimmer“, grinste Bill.
„Nein!“, schrie ich und die anderen, die sich schon auf den Weg Richtung Hotel gemacht hatten, drehten sich abrupt um.
Ich befreite mich aus Toms Griff, was nun wirklich kein Kinderspiel war, hüpfte aus dem Kleinbus und rannte zu Lena.
„Kann ich jetzt bitte endlich mit dir reden?“, bat ich sie erneut.
„Also wenn’s schon wieder um Leon geht, kannst du das vergessen“, antwortete Lena gereizt.
Normal zog ich es nicht vor zu lügen, aber eine kleine Notlüge fand ich an dieser Stelle ganz passend.
„Nein, es geht um Tom“, flüsterte ich ihr ins Ohr.
weiter?!?
Nino@TH
14. May 2007, 18:40
OHhhhhhhhhh jaaa....weiter ja??=)
am besten noch heute...=)
mrs kaulitz897
14. May 2007, 18:57
man,ich trinke gerade!Ich hab mich die ganze Zeit verschluckt vor Lachen.....
die mia is lustig.....
und tom gefällt mir in deiner ff auch sehr.aber leon würde ich ja den hals umdrehen!
lol.....leon hier,leon da,leon du bist wunderbar....
Stargirl
14. May 2007, 19:47
tadaaa... wie gewünscht: es geht weiter ;)
danke für die lieben kommis...
kommis & kritik sind auch dieses mal wieder erwünscht =)
„Tom?“ Lena machte große Augen. „Mia, bist du krank? Wer hat mir denn vorhin noch erklärt was für Kindergartenkinder das sind?“, fügte sie grinsend hinzu.
„Ich“, gab ich kleinlaut zu. „Also kann ich mit dir reden oder nicht? Alleine. Unter vier Augen.“
„Muss ja sehr wichtig sein.“ Sie drehte sich zu Bill um. „Bill, du wir müssen mal kurz was besprechen. Unter vier Augen.“
„Ja klar, lasst euch Zeit, wir gehen dann schon mal auf unsere Zimmer. Ruf mich dann einfach an, wenn ihr fertig seid.“
Tom, der inzwischen auch aus dem Kleinbus geklettert war, nuschelte irgendetwas von ‚Mädchengespräche’, bevor er den anderen Richtung Haupteingang des Hotels folgte.
„So, jetzt erzähl, Mia!“, forderte Lena mich auf.
„Also es ist so, dass ich mich an Leon rächen will für das, was er mir immer angetan hat“, erklärte ich.
Lena stöhnte auf: „Ich habe es doch geahnt. Mia, tu mir bitte den Gefallen und vergiss ihn endlich!“
„Ich war doch noch gar nicht fertig, dir meinen Plan zu erklären“, rechtfertigte ich mich.
„Da bin ich aber gespannt.“ Lena war sichtlich begeistert.
„Ich habe mir überlegt, dass ich Leon genau so verletzen könnte, wie er mich immer verletzt.“
„Ich ahne schlimmes“, Lena seufzte. „Aber lass Tom bitte aus dem Spiel. Er ist echt in Ordnung und hat dir nichts getan. Spiel bitte nicht mit seinen Gefühlen!“
„Ich spiele mit wem und was ich will“, antwortete ich ihr ernst.
„Tom hat dir nichts getan, vergiss das nicht. Wenn du dich schon unbedingt an Leon rächen willst, dann mach das auch. aber lass Tom in Ruhe.“
„Mensch Lena, es ist mir egal, ob er etwas mit der Sache zu tun hat oder nicht. Außerdem ist er auch nicht der Engel, für den er sich immer ausgibt. Ich habe da im TV die schlimmsten Sachen über das Engelchen gehört!“
„Mach was du willst, Mia. Aber ohne mich!“, schrie Lena mich an, ging zum Hotel und ließ mich alleine.
Genial gelöst, Mia, lobte ich mich. Die perfekte Mia-Lösung. Ich grinste, jedes Mal, wenn ich dachte mein Plan sei perfekt, dache Lena genau das Gegenteil. Aber es war mein Plan und nicht Lenas, deshalb werde ich ihn auch ausführen.
Ich zog mein Handy aus der Tasche und schrieb eine SMS an Leon: *Hey Schatz, ich hab jemanden kennen gelernt, in den ich mich verliebt habe. Mia*
Perfekt, noch schnell abschicken und dann auf zu Tom.
___________
Ich stand im riesigen Foyer des Hotels und blickte mich um. Niemand zu sehen, der mir bekannt vorkam. Super und wie soll ich Tom jetzt bitte finden? Lena anrufen, schoss es mir durch den Kopf. Gesagt getan.
Keine fünf Minuten später kam Tom ins Foyer gehüpft und grinste: „Ach das Fräulein ist auch wieder aufgetaucht!“
„Das Fräulein ist nie untergetaucht“, erwiderte ich.
Er packte mich am Handgelenk und schob mich in den Fahrstuhl. Danach drückte er auf einen Knopf und der Fahrstuhl setzte sich in Bewegung.
In der vierten Etage angekommen, zog Tom mich aus dem Fahrstuhl und zerrte mich vor ein Zimmer. Sein Zimmer vermutlich. Zimmernummer 444.
Tom zog einen Schlüssel aus seiner Hosentasche, sperrte das Zimmer auf und zog mich hinein. So langsam fühlte ich mich wie ein Kleinkind, das noch nicht laufen konnte. Ständig wurde ich hinter Tom hergezerrt.
Nachdem ich mich in seinem Zimmer umgesehen hatte, ließ ich mich auf das Doppelbett fallen.
„Bequem?“, fragte mich Tom.
„Ja, total“, grinste ich. „Und was machen wir jetzt?“
„Also ich wüsste da schon was“, meinte Tom und legte sich neben mich ins Bett. „Erzähl mir von Leon.“
Okay, das gehörte eigentlich nicht zu meinem Plan.
Nino@TH
14. May 2007, 20:26
Jaaaaaaaaaaaa gaaaaaaaanz schnell weiter...=)=)=)
Uiiiiiiiiii ich freu mich jetzt schon voll drauf

lg nino^^
Stargirl
15. May 2007, 13:19
und es geht weiter...
„Leon?“ Fragte ich erstaunt. „Warum Leon?“
„Man merkt, dass du ständig an ihn denken musst. Und deshalb will ich, dass du mir was über ihn erzählst.“
Er hatte es auf den Punkt getroffen. Eigentlich wollte ich nicht an ihn denken, wollte ihn vergessen. Ich hasste ihn dafür, was er mir ständig antut. Ich… ich liebe ihn immer noch. Verdammt! Mia, diesen Gedanken hattest du gerade nicht. Vergiss es wieder. Du liebst ihn nicht mehr!
„Okay, wenn du unbedingt willst“, meinte ich. Ich machte es mir im Bett ein bisschen bequemer und fing an zu erzählen: „Eigentlich hat alles damit angefangen, dass ich in der Schule auf Leon aufmerksam geworden bin, weil er jede Woche eine neue Freundin hatte. Vielleicht auch mehrere die Woche, so genau weiß ich das nicht mehr. Er ist ein richtiger Mädchenschwarm. Lena habe ich dann die ganze Zeit erzählt, wie süß ich Leon finde. Dann, an einem schönen Sommerabend, war eine Megaparty am See. Leon war zufällig auch dort. Als ich gesehen habe, dass er anscheinend keine Begleitung dabei hatte, bin ich zu ihm hin und hab mit ihm geredet. Und auf einmal habe ich dann auch zu denjenigen gehört, die Leons Freundin war. Nur dass unsere Beziehung länger als all die anderen gehalten hat. Zwei Jahre um genau zu sein.“ Ich stoppte meine Erzählung und schaute Tom an.
„Lange Zeit“, antwortete dieser nur. „Liebst du ihn?“
Falsche Frage zur falschen Zeit.
„Lass uns bitte Thema wechseln, ich will nicht über Leon reden!“, seufzte ich.
„Verständlich. Was wollen wir dann machen?“, fragte mich Tom.
Mein Handy klingelte. Ich erschrak, zog es aber gleich aus meiner Hosentasche. Das musste Leons Antwort sein, dachte ich. Ich las die Nachricht: *Das ist doch nicht dein Ernst, oder? Willst du wegen ihm jetzt etwa mit mir Schluss machen? Leon*
„Zeig mal her“, sagte Tom, als er meinen etwas verstörten Gesichtsausdruck bemerkte. Bevor ich überhaupt realisiert hatte, was Tom gerade gesagt hatte, war mein Handy schon von meinen Händen in Toms Hände gewandert und er fing an interessiert die Nachricht zu lesen.
Das geht nun eindeutig zu weit, schrie es in mir. Vorhin noch hatte ich mir geschworen, dass Tom Kaulitz nie auch nur in die Nähe von meinem Handy kommen sollte. Falsch gedacht, Mia. Wie immer halt.
Als Tom die Nachricht fertig gelesen hatte, ließ er das Handy auf die Bettdecke fallen. Ich drehte mich auf den Rücken und starrte an die Zimmerdecke. Weiß.
Ich merkte, wie Tom sich über mich beugte und sah ihn an. Er grinste.
„Willst du mir vielleicht irgendwas sagen, Mia?“
und?!?
*~Viki~*
15. May 2007, 17:00
*hehe*
und will mia ihm irgendwas
sagen ?!???
weida büdde !!!!
Meli_333
15. May 2007, 17:57
weiter bitte
Stargirl
15. May 2007, 23:23
Danke für eure lieben Kommis...
Ich poste jetzt noch mal einen etwas längeren Teil, weil ich wahrscheinlich morgen nichts posten kann...
ich hoffe er gefällt euch.
„Ne, was sollte ich dir denn sagen wollen?“ Mir war das ganze unangenehm peinlich.
„Zum Beispiel könntest du mir ein Erklärung für das geben, was ich soeben gelesen habe“, grinste Tom.
„Ja, könnte ich, aber wenn du ehrlich bist, weißt du es doch schon selber. War doch mehr als eindeutig.“
„Wenn es so eindeutig wäre, würde ich nicht nachfragen. Also was soll das Ganze?“
Genervt stöhnte ich auf. Jungs machen einem das Leben doch echt zur Hölle. Vielleicht hätte ich doch auf Lena hören sollen, und den Plan schnellstmöglich wieder vergessen.
„Ich wollte mich an Leon rächen. Ihn genauso verletzen, wie er mich immer verletzt hat. Zufrieden?“
„Nein!“, antwortete Tom sauer. „Warum ich? Hättest du dir nicht jemand anderen aussuchen können?“
„Du warst auf einmal da, ohne Vorwarnung.“
„Und das ist ein Grund mich in die Angelegenheit mit deinem Exfreund reinzuziehen? Ich habe echt gedacht, du wärst anders. Anders als alle anderen, die ich kennen gelernt habe. Aber da habe ich mich wohl in dir getäuscht!“ Tom klang wütend.
Aber er hatte Recht. Ich war echt das Mieseste, das es auf der ganzen Welt gab. Ich musste weg von hier, weg von Tom. Ich sprang aus dem Bett und rannte aus seinem Zimmer. Ich raste die Treppen runter ins Foyer. Als ich die Damentoilette entdeckte, kannte ich mein Ziel. Die Tür stieß ich mit meinem Fuß auf und verbarrikadierte mich anschließend in einer Kabine.
Warum musste ich immer alles falsch machen, was Jungs betraf? Dabei war Tom ja eigentlich ganz nett und er hatte mir wirklich nichts getan. Ich hätte ihn nie mit in die Geschichte reinziehen dürfen, gestand ich mir ein und musste Lena mal wieder Recht geben.
Ich zog mein Handy aus der Tasche und beschloss Leon zu antworten. * Ich melde mich später wieder. Mia*
Kaum hatte ich die SMS abgeschickt, bekam ich eine neue Kurzmitteilung. Ich öffnete sie und las: *Ich habe es nicht so gemeint. Bitte lass uns noch mal miteinander reden.*
Hätte ich mir ja denken können, dass Tom mir schreibt. Woher hatte er eigentlich meine Handynummer? Wahrscheinlich von Lena, schoss es mir durch den Kopf.
*Ich denk gar nicht dran!*, antwortete ich ihm. Eigentlich wollte ich ja gar nicht so gemein sein, aber er hatte mir die Wahrheit über mich an den Kopf geworfen, die er erstens überhaupt nicht herausfinden sollte und zweitens hatte er Recht damit.
*Dann komm ich halt zu dir. Wo bist du?* Der Junge ließ echt nicht locker. Genervt überlegte ich, wo ich mich mit ihm treffen könnte, denn die Damentoilette erschien mir dafür relativ ungeeignet.
Der Park gleich hinter dem Hotel, in dem ich vorhin schon mit Lena mein Gespräch geführt hatte, erschien mir als geeignet.
Ich schlug Tom meine Idee vor und er stimmte zu.
Nachdem ich die Kabinentür entriegelt hatte, warf ich einen skeptischen Blick in den Spiegel. Haare lagen nicht perfekt, Makeup konnte man auch vergessen…
Auf einmal war mir mein Aussehen sehr wichtig. Vielleicht bedeutete mir Tom nach der kurzen Zeit doch schon mehr, als ich zugeben wollte? Nein Mia, das tat er ganz bestimmt nicht. Er ist einfach nur jemand, der dich besser kennt, als du dich selbst, und den du gleich als persönlichen Therapeuten anstellen wirst. Ich musste bei dem Gedanken grinsen.
Während ich Richtung Park schlenderte, überlegte ich mir, was ich Tom sagen wollte. Wollte ich ihm überhaupt was sagen? Eigentlich wollte er ja mit mir reden. Ich entdeckte Tom, wie er an einen Baum gelehnt ein paar Meter vor mir stand. Da musst du jetzt durch, Mia. Du bist selber daran Schuld!
Mit immer langsamer werdenden Schritten ging ich auf Tom zu. Die letzten paar Meter kam er mir entgegen.
„Hi, Mia“, begrüßte er mich.
„Du wolltest reden?“, entgegnete ich ihm.
Er senkte seinen Blick und starrte den Baum an.
„Lass es mich erklären. Ich weiß, dass ich dich eigentlich noch gar nicht kenne. Aber ich finde es toll, wie du mit mir redest. Zum Beispiel über Leon. Aber vorhin kam ich mir einfach nur verarscht und ausgenutzt vor. Es ist… Ich glaube…“ Tom fing an zu stottern.
und?!?
kommis sind wie immer erwünscht
Meli_333
16. May 2007, 11:24
ja weiter
echt toll beschrieben
Stargirl
16. May 2007, 14:41
so ich kann leider heute nichts mehr posten, da ich jetzt gleich wieder in die schule muss & dort auch übernachten werde *g*
über ein paar mehr kommis würde ich mich allerdings freuen, und morgen gehts dann weiter *versprech*
Stargirl
19. May 2007, 19:26
so hier gehts dann auch mal weiter. sry, dass ich euch so lange warten lassen habe, aber ich hab die letzten beiden Tage so gut wie nur geschlafen *g*
dafür gibts dieses mal auch nen extra langen teil
kommis sind auch dieses Mal wieder erwünscht (kritik natürlich auch^^)
„Was ist, Tom?“, frage ich entsetzt. Ich kannte Tom zwar nicht wirklich, allerdings war ich mir ziemlich sicher, dass es ziemlich ungewöhnlich für einen Tom Kaulitz war, dass er zu stottern anfing.
„Vergiss es wieder, Mia. Ich habe nie irgendetwas zu dir gesagt!“
„Was soll das denn jetzt bitte?“, schreie ich ihn an. „Du schreibst mir, dass du dich unbedingt mit mir treffen willst, obwohl ich von dir weggerannt bin. Obwohl ich es eigentlich nicht wollte, habe ich trotzdem zugesagt. Alles was du jetzt machst, ist rumstottern. Und dann sagst du mir, dass ich es wieder vergessen soll. Jetzt sag mir bitte, was los ist!“
„Mia es ist…“ Er kommt mir näher. Streicht mit seiner Hand eine Haarsträhne aus meinem Gesicht und schaut mich lieb an. Oh nein, ich ahne Schlimmes. Schnell mache ich einen Schritt zurück.
„Vergiss es wieder Tom, ich will es doch nicht mehr wissen!“, sage ich laut, bevor ich mich umdrehe und mich wieder auf den Weg zum Hotel mache.
Wenn ich jetzt noch wüsste, wo Lena ist, schießt es mir durch den Kopf. Ich krame mein Handy aus der Tasche und rufe sie an: „Hey Süße, wo bist du? – Kannst du bitte zum Haupteingang kommen, ich will jetzt endlich fahren! – Okay, beeil dich bitte, ich will endlich weg hier.“
Kaum hatte ich mein Handy wieder weggepackt, bemerkte ich, wie ein Taxi vor dem Hotel zum Stehen kam. Das ist meins! Ich rannte wie von der Tarantel gestochen zum Taxi und fragte den Fahrer, ob er frei ist. Ich hatte Glück, denn dieser beantwortete meine Frage mit „ja“. Jetzt fehlte nur noch Lena, dann konnte es auch schon losgehen. Doch statt Lena sah ich plötzlich Tom, wie er mir entgegen kam.
Also Mia, du hast jetzt genau zwei Möglichkeiten, entweder du wartest auf Lena und es besteht die Möglichkeit, dass Tom noch mal mit dir reden will, oder du fährst jetzt gleich mit dem Taxi weg und wartest weder auf Lena, noch redest du mit Tom. Doch kaum hatte ich meinen Gedanken zu Ende gedacht, stand Tom schon vor mir.
Also beim nächsten Mal unbedingt schneller denken, Mia! Das nahm ich mir fest vor, bezweifelte aber jetzt schon, dass ich dieses Vorhaben jemals in die Tat umsetzen würde.
„Mia, lass es mich bitte erklären“ Tom griff wieder nach meiner Hand.
„Ich will es gar nicht hören!“, nuschelte ich und hoffte, dass Lena jeden Moment das Hotel verlassen würde.
„Bitte gib mir doch wenigstens eine Chance“, flehte Tom mich an.
Eine Chance? Ich hatte schon so vielen eine Chance gegeben und alle hatten diese eine Chance vergeigt. Warum sollte Tom anders sein als alle anderen?
Ich versuchte mich aus Toms Handgriff zu lösen, was mir nach einiger Zeit auch gelang.
„Bitte gib mir Zeit, ich muss jetzt erstmal die Sache mit Leon regeln und mit Lena sprechen.“
„Du meldest dich?“
„Ja, ich melde mich, Tom“, antwortete ich ihm, gab ihm einen Kuss auf die Wange und stieg ins Taxi ein.
Nach ein paar Minuten kam Lena aus dem Hotel spaziert, erblickte dann als erstes Tom, dann mich im Taxi. Sie umarmte Tom und ließ sich anschließend auf den Sitzplatz neben mir fallen.
„Du meldest dich auch ganz bestimmt?“, fragte Tom und ich sah, wie eine Träne sein wunderschönes Gesicht hinunterläuft.
„Ich verspreche es dir!“ Tom drehte sich um und ging wieder zurück ins Hotel.
„Was ist passiert?“, fragte Lena, nachdem das Taxi losgefahren war.
„Wir haben geredet.“ Ich hatte keine Lust Lena die ganze Geschichte zu erzählen. Allerdings war mir jetzt schon klar, dass ich nicht drum rum kam, denn in solchen Fällen konnte Lena ganz schön nerven.
„Geredet?“ Lena schaute mich mit großen Augen an. „Du willst mir doch nicht im Ernst klar machen, dass ihr nur geredet habt?“
„Doch“, entgegnete ich ihr, bevor ich mich zum Fenster drehte, meinen iPod aus der Tasche holte und Musik hörte.
Lena sah ein, dass ich anscheinend nicht reden wollte, und sagte einfach nichts mehr. Wofür ich ihr sehr dankbar war.
______________
Zehn Minuten später lag ich in meinem Bett und starrte die Decke an. Mir fiel ein, dass ich Leon noch eine SMS schuldig war und beschloss, das sofort nachzuholen. Ich tastete meinen Nachttische nach meinem Handy ab und als ich es schließlich gefunden hatte, verfasste ich die Nachricht.
*Ja Leon, es ist aus. Ich liebe dicht nicht mehr. Mia*
Nachdem ich mir die Nachricht mindestens ein Dutzend Mal durchgelesen hatte, schickte ich sie ab. Ich ließ die Hand, in der das Handy lag, erleichtert in die Bettdecke fallen.
Doch keine Minute später hatte ich schon die Antwort: *Ich habe dich nie wirklich geliebt. Machs gut, auf nimmer wieder sehen! Leon*
Okay, ich wusste, dass er sauer sein würde. Aber damit hatte ich nicht gerechnet. Er konnte doch nicht leugnen, dass er mich je geliebt hat. Schließlich hat er es so mehr oder weniger fast zwei Jahre mit mir ausgehalten, vielleicht eher ich mit ihm, aber das ist ja egal.
Einerseits war ich erleichtert, dass ich es endlich geschafft hatte, mit Leon Schluss zu machen, aber andererseits hatte ich Angst, was jetzt mit Tom werden sollte. Er war wirklich süß, dass musste ich mir eingestehen. Man konnte auch gut mit ihm reden und er wusste anscheinend genau was er wollte. Aber eine Sache störte mich an ihm, nämlich dass er berühmt war. Warum sollte sich ausgerechnet Tom Kaulitz in dich verlieben, Mia, fragte ich mich. Das war nicht nur absurd, sondern unglaublich.
Mir fiel ein, dass ich Tom versprochen hatte, dass ich mich bei ihm melden wollte. Also suchte ich erneut mein Handy und schrieb ihm eine Nachricht: *Hey Tom, wie geht’s dir? Sorry, dass ich vorhin so abweisend zu dir war, aber ich wusste nicht wie ich mich dir gegenüber verhalten sollte. Mia. P.S.: Ich habe mit Leon Schluss gemacht.*
Ich war gerade eingeschlummert, da wurde ich durch den Vibrationsalarm meines Handys geweckt. Ich starrte auf das Display: Tom ruft an.
Ich fing an zu zittern.
und?!?
weiter?
*~Viki~*
19. May 2007, 19:33
oh mein gott .......
büdde schreib weiter ...
am besten heute noch *lol*
Meli_333
19. May 2007, 19:38
schwing deine finger in die tasten und mach weiter
die ff ist grosse klasse
Stargirl
19. May 2007, 20:13
tadaaa... es geht weiter...
danke für eure lieben kommis ihr beiden (ihr seid ja anscheinend die einzigen, die meine FF lesen^^)
ich hoffe euch gefällt der neue Teil.
Ich überlegte, ob ich den Anruf annehmen sollte, entschied mich dann nach längerem Zögern dafür.
„Hey“
„Hey, Mia“, antwortete mir Toms vertraute Stimme. „Wie geht’s dir?“
„Perfekt.“ Ich wusste, dass ich diesen Satz nicht besonders glaubwürdig rüberbrachte. Aber einen Versuch war es ja wert. „Und dir?“
„Soweit ganz gut, ich habe mich gefreut, dass du dich so schnell bei mir gemeldet hast, damit hätte ich eigentlich nicht gerechnet, um ehrlich zu sein.“
„Hmmm…“ Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. „Willst du vielleicht vorbeikommen? Mir geht’s grad nicht so gut, um ehrlich zu sein.“
„Klar, du musst mir nur sagen wo du wohnst, dann bin ich gleich bei dir.“
Nachdem ich Tom meine Adresse gegeben hatte, beendete ich das Gespräch.
Ich wusste nicht wirklich, warum ich Tom diese Frage gestellt hatte. Aber nun war es nicht mehr rückgängig zu machen.
Ich erblickte das Bild von Leon und mir, das auf meinen Nachttisch standen. Er umarmte mich von hinten und wir küssten uns. Obwohl ich es nicht wollte, fing ich an zu weinen.
Ich suchte mir eine Packung Taschentücher, um meine Tränen zu trocknen, und legte mich wieder ins Bett. Irgendwann beschloss ich dann, zur Tür zu gehen, um Tom reinzulassen. Schließlich sollte er nicht so lange im Kalten stehen.
Ich warf einen kurzen Blick in den Spiegel und erschrak. Mir gegenüber war eine Mia mit total verquollenem und verheulten Gesicht abgebildet. Das wieder einigermaßen in Ordnung zu bringen würde Ewigkeiten dauern, also beschloss ich, dass es wenig Sinn hatte und ging zur Haustür.
Als ich sie öffnete, stand Tom mir plötzlich gegenüber.
„Hey, Mia“, begrüßte er mich und umarmte mich.
„Hey, komm doch rein!“ Nachdem er im Haus war, schloss ich die Tür hinter ihm. „Gleich da vorne das zweite Zimmer rechts“, beschrieb ich ihm den Weg zu meinem Zimmer.
Dort angekommen, setzte ich mich auf mein Bett. Tom nahm neben mir Platz.
„Du siehst schrecklich aus, Mia“, meinte er.
„Ich weiß“, entgegnete ich ihm.
„Willst du darüber reden?“, fragte Tom mich, zog mich näher zu sich und ich lehnte mich an ihn.
„Nein, aber du kannst es gerne nachlesen“, sagte ich und reichte ihm mein Handy.
Nachdem er die Nachricht gelesen hatte, legte er das Handy weg und zog mich noch näher an sich.
„Du fühlst dich schrecklich, oder?“, fragte er mich nach kurzem Schweigen.
„Ja. Ich habe ihn wirklich geliebt und ich dachte, dass er mich auch geliebt hat. Aber dann so was zu lesen ist echt enttäuschend.“
„Verständlich“, antwortete Tom. „Was sagt Lena dazu?“
„Sie weiß es noch nicht. Ich habe noch nicht mit ihr geredet. Über gar nichts.“ Ich stand auf und ging zu meiner Stereoanlage. Ich legte die James Blunt CD ein und klickte mich zum fünften Lied durch.
How I wish I could surrender my soul;
Shed the clothes that become my skin;
Ich setzte mich wieder zu Tom und kuschelte mich eng an ihn.
See the liar that burns within my needing.
How I wish I'd chosen darkness from cold.
How I wish I had screamed out loud,
Instead I've found no meaning.
I guess it's time I run far, far away; find comfort in pain,
All pleasure's the same: it just keeps me from trouble.
Hides my true shape, like Dorian Gray.
I've heard what they say, but I'm not here for trouble.
It's more than just words: it's just tears and rain.
How I wish I could walk through the doors of my mind;
Hold memory close at hand,
Help me understand the years.
How I wish I could choose between Heaven and Hell.
How I wish I would save my soul.
I'm so cold from fear.
I guess it's time I run far, far away; find comfort in pain,
All pleasure's the same: it just keeps me from trouble.
Hides my true shape, like Dorian Gray.
I've heard what they say, but I'm not here for trouble.
Far, far away; find comfort in pain.
All pleasure's the same: it just keeps me from trouble.
It's more than just words: it's just tears and rain.
Tears and rain.
Tears and rain.
Far, far away; find comfort in pain.
All pleasure's the same: it just keeps me from trouble.
It's more than just words: it's just tears and rain.
Mit jedem Vers des Liedes stiegen mir mehr Tränen in die Augen.
„Glaubst du wirklich, dass das jetzt das Richtige ist?“, fragte mich Tom.
„Nein. Aber so fühle ich mich gerade.“
Er löste sich von mir, stand auf und schaltete die Stereoanlage aus.
„Lass uns schlafen, Mia. Du wirst sehen, morgen sieht alles schon wieder ganz anders aus.“
Ich ließ mich ins Bett fallen und starrte an die Decke. So lag ich heute schon mal da, fiel mir ein.
Ich drehte mich Richtung Tom, der gerade dabei war, sich seine Hose auszuziehen. Er sah wirklich süß aus.
Nur noch mit Boxershorts bekleidet, legte er sich neben mich ins Bett und ich kuschelte mich wieder dicht an ihn.
Er fing an mir mit seinen Fingern über den Rücken zu streicheln.
„Du, Tom?“, durchbrach ich die Stille.
Meli_333
19. May 2007, 20:26
bitte mach schnell weiter...
Stargirl
20. May 2007, 09:44
so hier ist ein neuer Teil... ich persönlich bin nicht so ganz zufrieden damit, obwohl ich ihn mehrmals umgeändert habe...
„Ja, Mia?“
„Gute Nacht“, murmelte ich. Eigentlich wollte ich ihn auf die Sache vorhin im Park ansprechen, aber die Situation erschien mir unpassend.
„Gute Nacht, Mia.“
_________
Ich schlug die Augen auf. Tom war weg, das war das Erste, was mir auffiel. Anschließend warf ich einen Blick auf meinen Wecker und stellte fest, dass es schon kurz vor zwölf war. Während ich mich ins Bett setzte, bemerkte ich einen Zettel auf dem Nachttisch, der gleich neben dem Bild von Leon und mir lag.
Ich streckte meine Hand aus, zog den Zettel zu mir und begann zu lesen:
Hey Mia,
ich hoffe du hast gut geschlafen und es geht dir wieder besser. Ich wäre jetzt gerne noch bei dir, aber ich musste wieder zurück ins Hotel, um ein paar Dinge zu regeln. Wenn nichts dazwischen kommt, komme ich irgendwann am Nachmittag wieder vorbei.
TomTom hatte ein paar Dinge zu regeln? Hoffentlich betrafen diese Dinge nicht mich.
Ich warf noch mal einen kurzen Blick auf die Uhr, bevor ich aufstand, um mir meinen Laptop zu holen, in der Hoffnung, dass ich mit Lena chatten konnte. Schließlich hatte ich ihr einiges zu erzählen. Ich hatte Glück, Lena war online.
Mia: Hey Süße.
Lena: Hi. Wie geht’s dir?
Mia: Den Umständen entsprechend.
Lena: Was ist denn los?
Mia: Ich habe mit Leon Schluss gemacht.
Lena: Du hast was?!?
Mia: Du wolltest doch die ganze Zeit, dass ich die Beziehung beende.
Lena: Ja schon, aber ich hätte nie gedacht, dass du es wirklich machst.
Mia: Es war auch nicht wirklich einfach. Aber Tom hat mich dann getröstet.
Lena: Tom? Mia, was läuft da zwischen euch?
Mia: Ich weiß es noch nicht, ich frag ihn, wenn er wieder kommt.
Lena: Wenn er wieder kommt? War er denn schon mal da?
Mia: Ja, er hat hier geschlafen.
Ich merkte wie die Tür aufging und blickte vom Laptop auf. Tom. Er sah gut aus, sehr gut sogar. Bevor ich aufstand, klappte ich den Laptop noch schnell zu.
„Na geht’s dir wieder besser?“, fragte Tom.
„Ja. Und hast du alles geklärt?“, erwiderte ich.
Er nickte. „Ich habe mir die nächsten Tage freigenommen, um für dich da zu sein.“
„Das ist lieb von dir, danke.“ Ich schenkte ihm mein schönstes Lächeln. „Aber warum machst du das alles für mich?“
„Ich mag dich, Mia, ich mag dich sogar sehr.“ Er grinste mich an.
„Und das heißt was?“, entgegnete ich ihm.
„Ich glaube, ich habe mich in dich verliebt.“ Sein Blick ruhte auf mir.
kommis sind wie immer erwünscht *g*
heute Nachmittag kommt dann der nächste Teil, wenn ihr wollt

das wird dann wieder ein etwas längerer sein^^
*~Viki~*
20. May 2007, 14:56
omg ...
unser kleiner macho hat sich
verliebt .....
wie süß ....
weida büdde !!!!
Stargirl
20. May 2007, 16:51
So hier ist der versprochene Teil, ich hoffe er gefällt euch :)
Meine Befürchtungen trafen zu. Ob ich mich jetzt freuen sollte, wusste ich noch nicht. Schließlich hatte mir Tom Kaulitz gerade seine Liebe gestanden. Es fühlte sich viel zu unglaublich an, als dass es wahr sein konnte. Aber ich wusste, dass es wahr, und nicht nur ein Traum, war.
„Könntest du vielleicht irgendetwas sagen?“, riss mich Tom aus meinen Gedanken.
„Klar kann ich das“, grinste ich ihn an, ging zum Bett und setzte mich. „Du wolltest mir das schon gestern Abend im Park sagen, richtig?“
Tom setzte sich neben mich auf das Bett und legte seinen Arm um mich. „Ja, das wollte ich. Aber ich hatte Angst vor deiner Reaktion, schließlich warst du offiziell noch mit Leon zusammen. Also dachte ich, dass es besser ist, dir das noch nicht zu sagen.“
„Um ehrlich zu sein, habe ich es mir schon fast gedacht, als du da standest und zu stottern angefangen hast“, grinste ich.
Tom zog mich auf seinen Schoß und lächelte mich glücklich an.
„Und wie soll das Ganze jetzt weiter gehen?“, fragte ich.
„Wie meinst du das, Mia?“, er schaute mich erstaunt an. Schloss aber vorsichtshalber noch seine Arme um meinen Bauch, nicht dass ich ihm gleich wieder abhaue. Schlauer Junge.
„Du bist berühmt und ich denke es gibt eine ganze Menge Fans, die mich dafür hassen, wenn ich mit dir eine Beziehung anfange.“
„Genau dieselbe Frage habe ich mir die Nacht auch gestellt, als du in meinen Armen lagst und schon geschlafen hast. Deshalb war ich auch nicht mehr da, als du aufgewacht bist, weil ich mit Bill, Gustav, Georg und David, unserem Manager, sprechen wollte“, fing Tom an zu erzählen. „Auf jeden Fall saßen wir dann fast zwei Stunden zusammen und haben diskutiert. Zum Schluss haben wir uns dann darauf geeinigt, dass alle Termine, die in den nächsten Tagen anstehen, abgesagt werden und ich in Ruhe mit dir über alles reden kann.“
Er ließ seinen Kopf auf meine Schulter fallen und seufzte: „Ich glaube, das wird alles nicht so einfach für uns, vor allem nicht für dich. Aber ich denke, wenn wir es wirklich wollen, können wir es schaffen!“
Ich befreite mich aus Toms Umklammerung, drehte mich um und lehnte mich gegen ihn, sodass er jetzt auf dem Bett lag. Ich legte mich auf ihn und fing an ihn zu küssen.
Es war ein schönes Gefühl und ich war endlich mal wieder glücklich, so wie schon lange nicht mehr.
Nachdem wir uns voneinander gelöst hatten, fiel mir ein, dass ich mit Lena gechattet hatte, bevor Tom gekommen ist.
„Schatz, ich muss noch schnell mit Lena reden, ist das okay für dich?“, fragte ich ihn.
Tom meinte, dass ich mich kurz fassen sollte und als Dankeschön bekam er einen Kuss von mir, den er natürlich unendlich in die Länge zog. Typisch Tom, aber daran werde ich mich jetzt anscheinend gewöhnen müssen.
Ich stand auf und klappte meinen Laptop wieder auf, als ich mich auf meinen Schreibtischstuhl gesetzt hatte. Zwei Nachrichten wurden angezeigt.
Lena: Mia, bist du noch da? Warum hat Tom bei dir geschlafen?
Lena: Warum redest du nicht mehr mit mir? Habe ich irgendwas Falsches gesagt?
Ich beschloss ihr gleich zu schreiben, da sie immer noch online war.
Mia: Sorry, Tom ist gerade gekommen und wir haben erstmal geredet.
Lena: Was läuft denn da zwischen euch?
Mia: So wie es aussieht, hat er sich in mich verliebt.
Lena: Das nenn ich doch mal ne tolle Nachricht. Und weiter?
Mia: Nichts weiter. Wir haben überlegt, wie es weiter gehen soll und wir haben uns geküsst.
Lena: Ich freu mich so für dich, Süße.
Mia: Danke, aber ich muss mich jetzt wieder um meinen Freund kümmern. Ich meld mich später noch mal. Bye.
Ich klappte den Laptop wieder zu und drehte mich zu Tom um.
„Und alles geklärt, Süße?“ Ich nickte.
Ich setzte mich auf seinen Schoß und wir küssten uns ausgiebig.
Ein Hüsteln direkt vor uns, brachte mich dazu, den Kuss zu beenden. Ich drehte mich um und vor mir stand meine große Schwester Sarah.
„Was willst du, Sarah?“, fauchte ich sie an und machte es mir auf Toms Schoß bequem. Diese Unterhaltung würde vermutlich länger dauern.
„Kannst du mir das alles vielleicht erklären, Schwesterherz? Ich bin gerade aufgestanden, da erklärt mir Mum, dass Tom von Tokio Hotel in deinem Zimmer ist!“ Ihr Blick wanderte von mir zu Tom.
„Was gibt’s denn da zu erklären, du siehst doch, dass es wahr ist.“ Ich hatte keine Lust daraus jetzt eine ewiglange Diskussion zu machen.
„Ja, sehe ich, ich bin ja nicht blind. Aber was ist mit Leon, Mia?“
Ich wollte diesen Namen nicht mehr hören, nie mehr. Ich versenkte meinen Kopf in Toms Schulter und bemerkte, wie eine Träne mein Gesicht herunterlief.
„Ich glaube es ist besser, wenn du jetzt gehst“, meinte Tom zu Sarah.
Als Sarah endlich das Zimmer verlassen hatte, fing Tom an, meinen Rücken zu streicheln und mir sinnlose Worte ins Ohr zu flüstern, dass ich mich endlich beruhige.
Seine freie Hand legte er um meine Hüfte und zog mich noch näher zu sich.
Es kam mir so vor, als würden wir eine Ewigkeit so da sitzen.
„Tom, lass uns bitte irgendwas unternehmen“, bat ich Tom.
„Was willst du denn machen, Schatz?“
„Ich will einfach raus hier. Können wir vielleicht ins Hotel gehen?“, schlug ich vor und stand auf.
„Klar, ich ruf nur noch schnell Saki an, dass er uns abholt“, antwortete Tom und zog sein Handy aus der Tasche.
Während er telefonierte, packte ich ein paar Klamotten in eine Tasche und meinen Laptop in den Rucksack. Als Tom das Gespräch endlich beendet hatte, fragte er: „Hast du irgendwas größeres vor? Sieht ja fast danach aus, als würdest du ausziehen!“ Er grinste.
„Soweit ist es noch nicht“, entgegnete ich ihm, wobei ich das ‚noch’ sehr betonte. Ich grinste zurück.
Er gab mir einen kurzen Kuss, nahm dann die Reisetasche in die eine Hand und die andere Hand fasste er nach meiner Hand. Den Rucksack trug ich mit meiner freien Hand.
„Sarah?“, schrie ich durchs Haus. „Ich bin weg!“
Ich wartete gar keine Antwort mehr ab, sondern knallte die Haustür hinter mir zu.
„Nicht so stürmisch, die Tür hat dir doch gar nichts getan“, ärgerte Tom mich.
„So und wo bleibt jetzt unser Taxi?“, fragte ich ihn, weil mir einfach nichts einfiel, das ich erwidern könnte.
und?!?
Stargirl
20. May 2007, 20:07
liest denn niemand?
Nino@TH
21. May 2007, 13:02
Hey du na klar lesen wir...

keine sorge...=)
aber manchma ist das nun mal so...bis man auf eine story aufmerksam wird...also keine angst...=)
also von mir aus sollst du weiter schreiben...bitte=)
*~Viki~*
21. May 2007, 13:15
weida büdde ....
*looool*
Stargirl
21. May 2007, 13:27
danke ihr beiden... es geht schon weiter ;)
Ein Auto stoppte vor uns und Tom grinste: „Sei doch nicht so ungeduldig, Schatz, es ist doch schon da.“
Ich drückte Tom meinen Rucksack in die Hand und stieg schon mal in den Kleinbus ein, mit dem wir gestern schon vom Club zum Hotel gefahren waren.
Nachdem mein Gepäck im Kofferraum verstaut war, setzte Tom sich neben mich.
_______________
Im Hotel angekommen, schlug Tom vor, den anderen Jungs ‚hallo’ zu sagen. Ich hatte nichts dagegen und so brachten wir erst mein Gepäck in Toms Zimmer, bevor wir an der Zimmertür mit der Nummer 445 klopften.
„Ja? Wer ist da?“, rief eine Stimme von drinnen.
„Ich bin’s, Tom.“, flüsterte Tom. Ich fragte mich zwar, wie man das im Zimmer hören konnte, wenn man nicht gerade mit dem Ohr an der Tür klebte. Aber anscheinend konnte man es hören, denn ein paar Sekunden später stand ein über das ganze Gesicht grinsender Bill vor uns.
„Hey Mia, schön dich zu sehen“, grüßte er mich. „Lena ist auch gerade gekommen.“
Lena? Was macht denn Lena hier? In Bills Zimmer?
„Kommt doch erstmal rein, so zwischen Tür und Angel redet es sich so schlecht“, meinte er, Tom nahm meine Hand und wir betraten Bills Zimmer.
Es war genauso eingerichtet wie Toms. Auf Bills Bett saß Lena. Sie sprang sofort auf, als sie mich entdeckte und sprang mir wie eine Verrückte um den Hals.
„Hey Süße, mit dir hätte ich ja gar nicht gerechnet“, begrüßte sie mich.
„Tja, beim nächsten Mal solltest du lieber nicht rechnen“, grinste ich sie an.
Sie drehte sich zu Tom um: „Du hast es also wirklich geschafft“. Sie grinste.
„Weshalb sollte ich nicht?“, Tom strahlte über das ganze Gesicht, beugte sich zu mir runter und drückte mir einen Kuss auf den Mund, den ich in die Länge zog.
„Ich will ja nicht stören ihr beiden, aber um das zu machen, könnt ihr auch in Toms Zimmer gehen“, unterbrach uns Bill.
„Du störst aber“, fauchte Tom ihn an und küsste mich weiter.
Bruderliebe.
„Tom?!? Ich will mir hier keinen Porno reinziehen! Geht bitte raus!“, störte Bill weiterhin, wobei er Tom auf seine Schulter tippte.
„Schon gut, reg dich nicht auf“, versuchte ich Bill zu beruhigen, „wir sind ja schon weg.“
Ich zerrte Tom aus Bills Zimmer. Nachdem er endlich seine Zimmertür aufgesperrt hatte, setzte ich mich auf einen Stuhl.
“Glaubst du nicht, dass das ein bisschen eng für uns beide da wird?“, scherzte Tom.
„Dummkopf, du denkst echt nur an das eine“, genervt ließ ich mich zurückfallen.
„Selber Dummkopf. Tu ich gar nicht!“, rechtfertigte sich Tom.
„Beweis es!“, ich musste erneut grinsen.
und?!?
*~Viki~*
21. May 2007, 18:06
ganz ganz ganz schnell weida .......
ich sterb gleich vor neugier *loool*
Nino@TH
21. May 2007, 18:16
Aaaaaaaaaaaaaajjjjjjj richtig geil =)
mach ganz schnell weiter=)
was wohl lena bei bill zu suchen hat?
Stargirl
21. May 2007, 18:23
ihr müsst euch noch ein bisschen gedulden, um zu erfahren, was zwischen lena & bill läuft (wenn was läuft^^)
aber zwischen tom & mia gehts so weiter ;)
„Klar, nichts leichter als das“, meinte Tom, bevor er sich grübelnd aufs Bett fallen ließ.
Nachdem er ein paar Minuten so dalag, setzte er sich wieder auf und antwortete: „Mir fällt nichts ein, sei mir bitte nicht böse.“
Wie könnte ich ihm denn böse sein? Nämlich gar nicht.
Ich war gerade vom Stuhl aufgestanden, um mich zu Tom zu legen, da meldete mein Handy eine SMS.
„Och ne, kannst du nicht dieses scheiß Ding endlich mal ausmachen?“, maulte Tom.
Doch könnte ich schon, aber ich war viel zu neugierig wer geschrieben hatte.
Als ich mein Handy nach kurzem Suchen endlich in der Hand hielt, öffnete ich die SMS und las sie: *Hey Mia, ich habe das gestern Abend nicht so gemeint. Bitte melde dich noch mal bei mir. Leon*
Ich war noch gar nicht fertig mit Lesen, da bemerkte ich Tom hinter mir, der mir seine Hände an die Hüfte legte. Auch er schien mitgelesen zu haben, denn er nahm mir das Handy aus der Hand, schaltete es aus und legte es auf den Tisch.
Danach kam er wieder zu mir, griff nach meiner Hand und beugte seinen Kopf zu mir runter. „Komm Süße, mach dir nichts draus!“, hörte ich ihn sagen, dann hatte er seine Lippen schon auf meine gelegt.
Toller Ablenkungsversuch, Tom Kaulitz. Aber ich kann meine Probleme nicht einfach so wegküssen. Aber was solls, ich bin anscheinend, die einzige, die versucht meine Probleme zu lösen, wohingegen andere ihnen einfach aus dem Weg gehen.
Er vertiefte den Kuss und ich spürte, wie seine Hände langsam von meinen Hüften weiter runter wanderten, wo sie dann auch verweilten.
Tom fing an, mich langsam rückwärts zu schieben, bis ich irgendwann den Boden unter den Füßen verlor und mich im Bett wieder fand. Tom legte sich natürlich, mich immer noch küssend, auf mich drauf.
„Schatz, du bist schwer, könntest du bitte von mir runtergehen?“, flüsterte ich ihm ins Ohr.
„Mia, du zerstörst gerade die Romantik, wenn dir das nicht aufgefallen sein sollte“, schmollte Tom und setzte sich mit verschränkten Armen neben mich.
Um ihn nicht ganz auf die Palme zu bringen, verkniff ich mir die Frage ‚welche Romantik?’. Stattdessen rutschte ich neben ihn und verlagerte mein Gewicht so, dass er wieder zurück ins Bett fiel.
Ich legte mich auf ihn drauf und sein schmollender Gesichtsausdruck verwandelte sich auf der Stelle in ein Grinsen. Ich legte meine Lippen auf seinen Hals und fing langsam an zu saugen. Tom schien es nichts auszumachen, dass ich gerade dabei war, ihm einen Knutschfleck zu machen, denn er wehrte sich nicht.
Als ich von seinem Hals abließ, drehte er sich zur Seite, sodass wir jetzt nebeneinander lagen und uns in die Augen schauen konnten. Seine Lippen berührten meine und wir vertieften den Kuss wieder.
Ich spürte, wie er anfing mit seinen Händen die Innenseiten von meinen Oberschenkeln zu streicheln. Ein warmes Gefühl machte sich in mir breit, und ich liebte Tom auch wirklich, aber ich wusste auch, dass ich noch nicht so weit war, um weiter zu gehen.
„Schatz?“, fragte ich. „Ich zerstöre die Romantik ja nur ganz ungern, aber…“
„Was ist denn jetzt schon wieder, Süße?“ Tom war sichtlich genervt.
„Wollen wir nicht lieber was anderes machen?“
ich hoffe der teil gefällt euch
*~Viki~*
21. May 2007, 18:33
*loooool*
welche romantik ??
*gg*
weida büdde !!!!
Nino@TH
21. May 2007, 21:13
Uiiiiiiii mach weiter bitte ja?=)
so schnell du nur kannst =)
Stargirl
22. May 2007, 12:24
hier kommt der nächste teil ;)
danke für eure kommis, nino & viki
@all, die einfach nur lesen: es würde mich freuen, wenn ihr nen kommi oder kritik dalasst :)
„Klar, was willst du machen?“ Tom versuchte zu verbergen, wie traurig und enttäuscht er war.
„Hmmm, weiß nicht. Einfach was anderes.“ Typische Mia-Antwort. „Sei mir bitte nicht böse, aber ich kann das alles noch nicht. Es erinnert mich alles noch zu sehr an Leon.“ Schlechte Ausrede, Mia. Allzu lange wirst du ihn nicht mehr hinhalten können. Aber du bist ja auch noch nicht mal einen Tag mit ihm zusammen, also müsste er es akzeptieren. Hoffe ich doch zumindest.
„Ja, ich versteh dich schon“, meinte Tom, wenn auch nicht gerade sehr überzeugend. Ich wusste, dass er mir doch böse war. „Ich hab Hunger“, fügte er hinzu, „kommst du mit was essen?“
„Klar gerne. Aber bist du dir sicher, dass du so aus deinem Zimmer gehen willst?“, ich grinste ihn an und zeigte auf den Knutschfleck.
„Das hab ich ja wohl dir zu verdanken“, er grinste zurück, „also werde ich einfach alle Schuld auf dich schieben.“
__________________
Tom betrat ein anderes Zimmer und ich folgte ihm. Es war viel größer, als seins und auch als das von Bill. In der einen Ecke saßen Bill und Lena auf dem Sofa und unterhielten sich. Gustav saß mit seinem Laptop am Tisch und hörte Musik. Georg konnte ich nicht entdecken.
„Hey“, begrüßte Tom die anderen, die uns anscheinend noch nicht bemerkt hatten.
Gustav blickte auf und murmelte ein „Hallo“.
Lena und Bill sprangen beide wie von der Tarantel gestochen auf und liefen zu uns. „Ihr lebt noch“, witzelte Bill.
„Ja tun wir, stell dir vor“, grinste Tom.
„Mia, kann ich bitte kurz unter vier Augen mit dir reden?“, warf Lena schüchtern ein.
Ich schaute Tom fragend an und dieser meinte: „Aber nur kurz!“ Als Dankeschön gab ich ihm einen kurzen Kuss.
„Du hattest doch jetzt echt genug von ihr, Mia sollte auch mal in Ruhe mit Lena sprechen können, und das wann und so lange sie will“, antwortete Bill in einem nicht definierbaren Tonfall.
„Jaja, schon okay, ich hab ja gar nichts gesagt“, entschuldigte sich Tom und warf sich aufs Sofa.
„Tom?!?“, rief Bill.
„Was ist denn jetzt schon wieder?“, antwortete Tom genervt.
„Was hast du denn da am Hals?“, grinste Bill und warf sich neben Tom aufs Sofa, um das Ganze näher zu betrachten.
„Wonach sieht’s denn aus?“ Toms Stimmung schien sich nicht wirklich zu bessern.
„Ein Knutschfleck“, lachte Gustav, der sich neben Tom aufs Sofa fallen ließ.
„So wir gehen jetzt, Jungs, und ärgert meinen Tom nicht zu sehr!“, verabschiedete ich mich von den Jungs und Lena und ich machten uns auf den Weg zur Tür.
„Darf ich wirklich nicht mitkommen?“, quengelte Tom.
„Nein!“, fauchten Bill und Gustav ihn an und hielten ihn fest, so dass er nicht aufstehen konnte.
„Ciao“, murmelte Lena, bevor sie die Tür öffnete und wir den Gemeinschaftsraum verließen.
Mir war aufgefallen, dass irgendwas mit meiner besten Freundin nicht stimmte. Normalerweise lächelte und redete den ganzen Tag. Aber heute redete sie kaum etwas, und wenn doch, dann nur total leise, dass man ganz genau hinhören musste, um sie zu verstehen.
Wir suchten uns eine ruhige Ecke und setzten uns dort auf den Boden.
„Was ist los mit dir Lena?“, fragte ich sie.
„Mia…“, stotterte sie, „ich habe dir nicht die ganze Wahrheit erzählt!“
und?
Nino@TH
22. May 2007, 14:13
Hey ja ganz schnell weiter...=)
Ich mag deine geschichte echt gerne

was die beiden wohl zu bereden haben?
Stargirl
22. May 2007, 16:33
Tja, lass dich einfach überraschen ;)
Heut Abend kommt dann denk ich der nächste Teil, den muss ich nämlich nochmal Korrektur lesen und auch noch verbessern, weil ich ihn noch ned wirklich gut finde...
Ich hoffe, dass ihr euch so lange noch gedulden könnt^^
*~Viki~*
22. May 2007, 16:40
omg ......
wie der wahrheit nicht erzählt .....
wegen tom oder wegen leon ??
*nixcheck*
.......
hey,
genau büdde weider xD
Stargirl
22. May 2007, 19:27
@Nino: Die ganze Geschichte ist wahrscheinlich zur Zeit noch sehr verwirrend, aber ich hoffe, dass sich alles nach und nach aufklärt.
@Viki: So schnell wird Mia es noch nicht erfahren, was Lena ihr verschweigt. Wahrscheinlich, dann erst im nächsten Teil.
@Rina: Juhuuu... eine neue Leserin *freu*
so hier kommt dann der neue Teil... ich hab ihn letztendlich dann doch nicht mehr verändert, ich hoffe er gefällt euch auch so :)
Ich sehe, wie ihr eine Träne das Gesicht hinunterläuft, die sie mit ihrer Hand aber sofort wegwischt.
„Egal was es ist, Süße, erzähl es mir bitte!“ Ich lege meinen Arm um sie.
„Kannst du dich noch an den Samstag Abend vor drei Wochen erinnern, als du mit Anni und Sophie in den Club gegangen bist und ich zu Hause geblieben bin, weil ich Kopfschmerzen hatte?“
Sie wartete meine Antwort gar nicht erst ab, sondern erzählte weiter.
„Ich hatte keine Kopfschmerzen, ich habe mich mit Leon getroffen.“
„Du hast was?!?“, schreie ich und nehme meinen Arm wieder zu mir.
„Sei mir bitte nicht böse, aber ich habe lange Zeit überlegt, ob ich es dir erzählen soll, oder nicht.“
„Wenn du so lange überlegt hast, musst du es mir ja auch jetzt nicht erzählen!“, schrie ich und sprang auf.
„Mia, bitte warte!“ Lena hielt mich fest und hinderte mich am Gehen.
„Warum sollte ich? Nachdem du mir drei Wochen etwas verheimlicht hast, wo ich doch gedacht habe, dass wir uns alles sagen!“
Ich riss mich von Lena los und rannte den Flur entlang, nahm die Treppe runter und fand mich schließlich völlig außer Atem vorm Haupteingang wieder.
_____________
Ich lag auf meinem Bett und starrte die Decke an. Komisch, immer wenn ich über irgendwas nachdachte, lag ich so da.
Mein Handy machte auf sich aufmerksam, das eine SMS angekommen war. Wahrscheinlich von Tom. Der Arme wird sich auch wundern, da will seine Freundin nur mit ihrer besten Freundin reden und dann haut sie ab.
Nachdem ich nach einigem Suchen endlich mein Handy gefunden hatte, öffnete ich die SMS und las: *Hey Schatz, was ist denn los? Warum bist du weggerannt? Tom*
Ich beschloss ihm gleich zu antworten, dass er sich nicht noch mehr Sorgen machte. *Kleiner Streit mit Lena. Ich bin nach Hause gegangen, weil ich erstmal meine Ruhe brauchte. Mia*
Weil ich wusste, dass Tom gleich antworten würde, legte ich mein Handy gar nicht erst aus der Hand, sondern wartete auf seine Antwort. Aber anstatt einer Antwort, rief er mich an.
„Hey Süße“, begrüßte Tom mich.
„Hey Schatz, sorry wegen vorhin. Aber ich musste einfach weg von Lena und da bin ich nach Hause“, hörte ich mich reden.
„Schon okay. Ist jetzt wenigstens wieder alles in Ordnung?“, fragte er und ich hörte, dass er ziemlich besorgt war.
„Nicht wirklich.“
„Ich mache mir echt Sorgen um dich, Süße, soll ich vorbeikommen?“, fragte Tom.
„Kannst du schon machen, aber ich muss morgen früh pünktlich um 8 Uhr in der Schule sein“, antwortete ich ihm. Es wäre vielleicht ganz gut, wenn ich jetzt nicht alleine bin.
„Klar, hab ich mir schon fast gedacht. Ich schnapp mir nur schnell dein Gepäck, das noch in meinem Zimmer rumsteht und dann komm ich zu dir. Bis gleich“, hörte ich ihn noch sagen, bevor er auflegte.
Ich stand von meinem Bett auf und ging in die Küche, um mir etwas zum Essen zu holen. Auf dem Weg zum Kühlschrank, wurde ich allerdings von Sarah aufgehalten, die sich mir über das ganze Gesicht grinsend in den Weg stellt.
„Mia, schön dich zu sehen.“ Irgendetwas an ihrer übertriebenen Freundlichkeit kommt mir komisch vor. Normalerweise schreit sie mich nur an und redet so gut wie nie auch nur ein nettes Wort mit mir. Und ‚schön’ passt schon mal ganz und gar nicht in ihren Wortschatz.
„Hmmm… Was gibt’s?“, antwortete ich.
„Wo hast du denn deinen Tommyboy gelassen, Schwesterherz? Der sah ja sooooo süß aus.“ Ich könnte sie killen, am liebsten sofort.
„Geht dich nichts an und jetzt lass mich bitte durch“, fauchte ich sie an.
„Ach, hat der Kleine etwa schon wieder mit dir Schluss gemacht? Wundert mich echt, dass er es so lange mit dir ausgehalten hat.“ Mir war gerade überhaupt nicht nach Scherzen zumute, schon gar nicht, wenn sie von Sarah kamen.
„Halt dich einfach aus meinem Leben raus“, schrie ich sie an und ging wieder zurück in mein Zimmer, mit ihr zu diskutieren machte keinen Sinn.
„Stopp warte, hab ich ja gar nicht so gemeint“, hielt mich Sarah schon wieder auf, „den hier soll ich dir von Lena geben“, fügte sie hinzu und drückte mir einen Brief in die Hand.
„Danke und jetzt lass mich bitte endlich in Ruhe“, meinte ich und war glücklich, dass ich endlich die Tür hinter mir schließen konnte.
Ich ließ mich aufs Bett fallen. Nachdem ich eine Weile mit dem Umschlag in meiner Hand gespielt hatte, öffnete ich ihn und es fielen mehrere in Lenas säuberlicher Handschrift geschriebene Blätter auf mein Bett. Ich nahm die Blätter in die Hand, machte es mir bequem und ich fing an zu lesen.
Meli_333
22. May 2007, 21:53
weiter weiter weiter
wanduhr
23. May 2007, 14:28
jaa weiiiiter
Stargirl
23. May 2007, 15:20
hey ihr beiden... geht ja schon weiter ;)
hier ist lena's brief :)
ich hoffe er gefällt euch...
kommis sind wie immer erwünscht =)
Hey Mia,
es tut mir Leid wegen vorhin. Es wäre vielleicht doch besser gewesen, wenn ich dir nichts erzählt hätte. Aber jetzt will ich nicht, dass du nur einen Teil der Wahrheit weißt, also lass mich bitte erzählen.
Ich habe mich an dem Abend also mit Leon getroffen, weil er mir was erzählen wollte. Wir waren dann in seinem Zimmer und ich hab ihm gesagt, dass er es doch jetzt bitte endlich sagen soll, was er mir sagen will.
Dann hat er angefangen mich zu erpressen, weil er was über mich wusste, was er an die Öffentlichkeit bringen wollte.
Du wirst dich jetzt sicher fragen, was es da so geheimnisvolles über mich zu wissen gibt und es tut mir Leid, dass ich es dir noch nicht eher gesagt habe, aber ich konnte es einfach noch nicht.
Leon hat raus gefunden, dass ich Tokio Hotel, die meistgeliebte und gehasste Teenagerband in ganz Deutschland, kenne. Und das nicht erst seit gestern.
Wie du dich sicherlich erinnern kannst, bin ich erst vor drei Jahren hierher umgezogen, damals war ich 13 und hab in der Nähe von Magdeburg gewohnt, einem kleinen Dorf namens Loitsche. Bill und Tom waren meine Nachbarn und bevor ich umgezogen bin, war ich schon zwei Jahre mit Bill zusammen. Wir haben den Kontakt die ganze Zeit aufrecht erhalten, haben uns aber dafür entschieden, unsere Beziehung zu beenden, weil wir beide gegen eine Fernbeziehung waren.
Dann sind die beiden mit Tokio Hotel letztes Jahr berühmt geworden und ich habe mich natürlich total für sie gefreut, was ich natürlich geheim halten musste, da ich keine Lust hatte (Mord)Drohungen zu bekommen.
Leon hat das, wie gesagt, irgendwie erfahren und mich damit erpresst. Er wollte, dass ich mit ihm schlafe. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, habe ich gestern einen Schwangerschaftstest gemacht, der leider positiv ausgefallen ist.
Das habe ich Bill erzählt und er hat vorgeschlagen, dass wir uns in dem Club treffen, dass wir reden können.
Ich wollte es dir echt schon früher sagen, aber ich wusste nicht wie. Bitte sei mir nicht böse.
Deine Lena
*~Viki~*
23. May 2007, 16:58
*augenrausfall*
schwanger von leon ......
so ein a**** !!!!
boa und wie reagiert mia darauf .....
weida büddeeeeeeee
Stargirl
23. May 2007, 19:13
wenn ihr fleißig kommis schreibt, kommt heute abend noch ein neuer teil... (sonst halt nicht^^)