juschtelfan
7. July 2006, 23:19
so hieß ma ne singel von us5 und irgendwie hat mich das ma zu ner story inspiriert
Come back to me Baby
"Was machst du da?", fragte mich jemand hinter mir. Ich drehte mich um und legte das Poster, das ich in der Hand hielt, weg. " Poster aufhängen, was denn sonst?", war meine Gegenfrage. "Du weißt, dass ich es nicht mag wenn du immer die ganzen Poster von uns aufhängst oder sammelst", meinte Gusti zu mir und besah sich die Poster die ich aufhängen wollte. Es war kaum vorstellbar, aber ich war mit Gustav von Tokio Hotel zusammen. "Du hast ja fast nur welche von mir", stellte er fest. "Klar, von denn anderen 3 will ich nichts, was denkst du denn?", wollte ich wissen und hängte nun das Poster auf. Es war das aus der Bravo, welches von jedem einmal einzeln gemacht wurde. Es wurde direkt über mein Bett gehängt. "Bald sieht man deine Tapete nicht mehr", stellte er fest und setzte sich auf meine Couch. "Dann bringt Tapete und Gardinen raus, dann sieht es noch besser aus", meinte ich nur. "Gute Idee, ich merk mir das mal. Aber nun komm schon, die anderen warten schon auf uns", meinte Gusti jetzt. "Sag mir nur wo ich das hier hinhängen soll und dann können wir los", sagte ich und suchte nach einem guten Platz. In dem Moment stand Gusti von der Couch auf, nahm mir das Poster aus der Hand und hielt es an die Wand gegenüber von meinem Bett und sah mich neugierig an. "Hast Recht. Da passt es hin", damit befestigte ich es und wir gingen runter....
wie gefällt euch denn der anfang erstma
Der Anfang ist schon mal echt geil!!!!
Würde mich freuen wenn du weiter schreiben würdest.
:phone: :phone: :phone:
juschtelfan
8. July 2006, 22:43
und hier geht es auch schon weiter
"Warum bist du eigentlich jetzt schon wieder so hibbelig?", fragte ich, als ich mir meinen Mantel anzog. "Das erfährst du dann, aber jetzt komm schon", meinte Gusti und sah schon wieder auf seine Uhr. Ich sagte dazu nichts und zog ihn mit nach draußen. "Das nächste mal geh ich nicht nach draußen", meinte ich. Es war eiskalt und ich wollte jetzt schon wieder nur in mein warmes Bett. "Ich weiß es ist kalt, aber wenn wir laufen wird es wieder etwas wärmer", redete er auf mich ein um mich von der Kälte abzulenken.
Es war das erste mal, dass ich ihn nach Beendigung des ersten Teils ihrer Tour sehe, und so sehr ich ihn auch vermisst hatte, so gern wollte ich wieder ins warme.
Aber mal wieder vegess ich meine guten Manieren. Ich heiße Katharina, werde aber von allen Kathi genannt. Ich bin 15 und damit auch 2 Jahre jünger als Gusti, aber das hat uns noch nie gestört.
Bill, Tom und Georg kannte ich auch. Wir haben die 3 und meine Freundinnen Lisa, Linda und Laure ziemlich genervt. Sie wussten schon lange, dass wir was voneinander wollten, doch wir waren in diesem Falle sehr feige. Irgendwann hatte es den anderen gereicht und sie hatten was arrangiert. (anm: kp wie das wort geschrieben wird, und nachzusehen bin ich grad zu faul) Auf einmal waren wir alleine in Bills Zimmer, wo wir auch kurz darauf zusammen kamen. Die anderen saßen in Toms Zimmer und redeten über irgendwas, als wir reinkamen. Am Anfang wollten wir es verheimlichen, aber die anderen merkten es, und seitdem waren wir beide ein Paar. Doch nun genug von mir, in meinem Leben ging zwar nicht immer alles so super, wie die Sache mit Gusti. Es gab auch schlechtes und eins war dieser fürchterliche kalte Winter. "Woran denkst du?", hörte ich Gusti fragen. "Darüber wie wir die anderen genervt haben", antwortete ich. Er lächelte leicht, was aber durch den Schal schwer zu sehen war.
Endlich waren wir bei ihm zu Hause angekommen und wir gingen sofort rein, da es draußen wirklich zu kalt war.
"Die anderen sind ja noch gar nicht da", fiel mir auf, als wir in seinem Zimmer waren. "Was denkst du denn? Wir wollten euch einen etwas neueren Song vorspielen, aber ich darf doch erst ab 17 Uhr spielen, das weißt du doch", meinte er vorwurfsvoll, da ich es vergessen hatte. "Sorry, aber an alles denk ich nun mal auch nicht. Aber wie war der Urlaub?", lenkte ich vom Thema ab. "Gut, total warm. Und Tom hat auch schon so ein paar Mädchen gesehen, aber die wollten nichts von ihm", antwortete mir Gusti. "Kakao?", fragte er mich. Ich nickte und er ging runter in die Küche, während dessen setzte ich mich auf sein Bett. Ich sah aus dem Fenster und bemerkte, dass es anfing zu schneien. Auf einmal bemerkte ich eine CD an meiner Hand. Ich drehte mich etwas dorthin und besah sie mir. Leider stand nichts auf der Hülle, deswegen nahm ich sie in die Hand und wollte sie gerade öffnen, als "Kathi, was hast du da?", fragte mich Gusti und ich drehte mich zu ihm. "Eine CD. Was ist da drauf?", wollte ich wissen. "Erfährst du nachher. Jetzt hab doch mal ein bisschen Geduld", damit nahm er mir die CD ab und gab mir stattdessen eine Tasse mit heißen Kakao. "Wann kommen denn die anderen?", fragte ich. "Halb 5, dann können die sich erstmal aufwärmen und dann spielen wir euch den Song vor", antwortete Gusti mir und setzte sich neben mir auf das Bett.
weiter oder nich???
eure meinung is gefragt
Tomilove
14. July 2006, 22:44
WEITERRRR!!!!!!!!!!!!!!!!!
juschtelfan
15. July 2006, 20:12
Mit der Zeit leerten sich die Tassen und wir lagen aneinander gekuschelt auf dem Bett und sagen nichts. Ich genoss es einfach nur in seiner Nähe zu sein, so sehr hatte ich darauf gewartet. Ich wollte ihm zwar nicht im Weg stehen bei seiner Karriere, aber irgendwo vermisste ich ihn immer. "Woran denkst du?", fragte er mich. "An nichts", antwortete ich knapp. Ich wollte es ihm nicht sagen. Ich kannte ihn nun schon etwas länger und ich wusste, dass er nicht wollte, dass ich seinetwegen traurig war. "Wann kriegst du eigentlich mal was mit?", fragte jemand der ins Zimmer kam. Ich erkannte seine ältere Schwester Franziska. "Hallo, Kathi", sagte sie zu mir und an Gusti gewandt: "Mum hat angerufen und du bekommst es mal wieder nicht mit. Sie wollte eigentlich nur nachfragen wie der Urlaub war, aber nein. Mein lieber Herr Bruder bleibt ja lieber im Bett liegen." "Man, Franzi. Ich hab’s nun mal nicht gehört, mach doch deswegen keinen Aufstand. Ich seh Mum heute Abend eh", meinte Gusti dazu. Geschwisterliebe, nenn ich so was nur.
"Ja, aber trotzdem. Du kannst auch ruhig mal aufstehen wenn es nicht um deine Band geht", meckerte sie weiter. "Ich hab´s ja schon verstanden", meinte Gusti dazu. "Nichts ist ok. Du kannst ja immer machen was du willst, aber ich hab auch noch andere Sachen zu tun", sagte sie und ging aus dem Zimmer. "Sie hat schlecht Laune, das merk ich", meinte Gusti nach kurzer Zeit und legte seinen Kopf an meinen Rücken. "Duuu?", fing ich an. "Ja, ich weiß was du sagen willst. Und vielleicht hast du damit auch Recht", antwortete er mir ohne auf meine Frage gewartet zu haben. Ich stand auf und verlass das Zimmer und ging auf das gegenüber zu. Ich klopfte an und wartete. "Herein", hörte ich eine Stimme. Ich betrat das Zimmer und sah Franzi vor einem Stapel Bücher sitzen. "Hallo, Kathi. Was ist denn?", fragte sie mich. "Ich wollte fragen wieso, du so mit Gusti gemeckert hast", antwortete ich. Sie lächelte leicht und fing an zu erklären: "Es hatte nichts mit Gusti zu tun. Du weißt doch, dass ich ihn gern hab. Aber Momentan hab ich wirklich viel zu tun und dann dachte ich das Gusti vielleicht mal ein bisschen mehr macht, aber nein. Ich weiß ja, dass er noch mehr zu tun hat als ich, aber ich verstehe nicht wieso er dann nur rumliegt. Mama vermisst ihn total und er redet noch nicht mal kurz mit ihr. Sie macht sich auch totale Sorgen, dass was mit ihm passieren könnte, deswegen war sie auch erst gegen den Vertrag, aber sie wollte es ihm ermöglichen. Nur jetzt muss ich auf ihn aufpassen. Unsere Eltern sind für einige Zeit beruflich weggefahren und ich hab es einfach fertig gebracht es ihm zu sagen, da ich weiß, dass er die beiden vermisst. So was hat er nicht gerne, deswegen bin ich dann auch aus dem Zimmer gegangen und." Doch weiter kam sie nicht, da es an der Tür schellte. Wir hörten Gusti runtergehen und ich sah zur Uhr. Halb 5. Pünktlich, muss ich echt mal sagen. "Sie werden jetzt gleich dann wohl wieder spielen, oder?", fragte mich Franzi. Ich nickte und sagte dann: "Sie wollen uns irgendeinen Song vorspielen." "Na dann viel spaß", meinte Franzi und ich verließ das Zimmer. Ich ging runter, wo ich die anderen vermutete, womit ich auch Recht hatte. "Hi", begrüßte ich die anderen und setzte mich auf eine Stufe der Treppe. "Hey, na schon da?", fragte mich Laure. Ich nickte und sah zu wie die anderen ihre Schuhe und Jacken auszogen. "Wollt ihr was trinken?", fragte Gusti. "Am besten irgendwas warmes", meinte Bill nur. Und damit ging Gusti wieder in die Küche. Wir anderen gingen hoch in sein Zimmer. "Wann habt ihr das denn gemacht?", fragte mich Bill neugierig und besah sich ein Bild auf Gustis Schreibtisch. "Ach keine Ahnung, schon ein bisschen her", antwortete ich. "Was ist ein bisschen her?", fragte Gusti, der grade ins Zimmer kam. "Das Bild", sagte ich und lehnte mich an die Wand unter dem Fenster. "Dann fangen wir um 5 an zu spielen, oder?", wollte Tom wissen. Doch ich bemerkte es nicht wirklich, da ich mit meinen Gedanken wo anders war. Was hatte er wohl vor?
"Sie ist Thema Nr. 1", sang Bill und wir hörten alle gespannt zu. Der Song war echt schön. Aber dafür mussten wir so lange warten? War ja gemein, aber warten lohnt sich ja öfters....
weiter oder nich???
Tomilove
15. July 2006, 22:36
Ich sags nochma ....
WEITERRRRRRRR!!!!
juschtelfan
16. July 2006, 14:10
wenns so weitergeht kann ich auch bald die komplette story hierrein kopieren, oder??
Lohnte sich das warten wirklich öfters? Ich fand keine Antwort und ging aus dem Raum. Ich ging nach oben und blieb unschlüssig vor der Tür stehen, doch dann klopfte ich und betrat das Zimmer. "Kathi? Wieso bist du nicht unten bei den anderen?", fragte mich Franzi. "Weiß ich auch nicht so wirklich", antwortete ich. "Setzt dich und erklär es mir, vielleicht kann ich dir helfen", meinte sie zuversichtlich. Ich schloss die Tür und setzte mich auf ihr Bett.
"Also, was ist los?", fragte sie mich noch einmal. "Ich weiß es nicht. Ich hab mich nur gefragt ob sich warten immer lohnt. Und dann bin ich einfach rausgegangen", sagte ich. "Moment. Ich komm grad nicht so wirklich mit. Also, fang bitte von vorne an", sagte Franzi zu mir und ich fing an zu erklären. "Die 4 wollten uns unbedingt einen Song vorspielen, was sie auch taten, und ich hab gedacht, dass es sich wirklich gelohnt hat zu warten, aber jetzt weiß ich es nicht so wirklich, ob es stimmt." Franzi schien erstmal selber nachdenken zu müssen, denn es dauerte etwas bis sie fragte: "Hat das zufällig was mit meinem Bruder zu tun?" "Nein oder doch. Ach keine Ahnung", antwortete ich. "Da ist noch mehr, oder?", wollte sie wissen. Ich dachte nach. Sollte ich es ihr wirklich sagen? Sie meinte zwar immer, dass ich zu ihr kommen könnte, wenn ich Probleme hätte, aber ich wollte ihr auch nicht auf die Nerven gehen.
"Na los, du kannst es mir ruhig sagen. Und keine Sorge, Gusti erfährt schon nichts", sagte sie und ich hatte das Gefühl, als ob sie meine Gedanken gesehen hätte. "Ich vermisse ihn öfters. Wenn er mit den anderen unterwegs ist, dann hab ich Angst ihn zu verlieren. Ich will ihm aber auch nicht im Wege stehen, aber manchmal wünschte ich mir, dass er da wäre", erzählte ich nun. Kurze Zeit war Stille im Raum, dann sagte Franzi: "Das ist es also. Ich hatte schon länger das Gefühl, dass dich etwas bedrückt. Ich mein wer in dein Zimmer kommt, sieht sofort wen du gerne hast, aber irgendwas war schon länger nicht mit dir in Ordnung. Wann hat das alles denn angefangen?", wollte sie von mir wissen. "Weiß ich nicht genau, nur das es schon länger so ist", antwortete ich.
Ich sah aus dem Fenster und beobachtete den Schnee. Wieso musste mir so was passieren? Damals bin ich mit meinen Eltern nach Magdeburg umgezogen und musste alle meine Freunde da lassen. Es war ein ziemlicher Schock für mich, besonders da ich meine Sommerferien mit ihnen verbringen wollte. Und dann diese Nachricht. Kurze Zeit später kamen Tokio Hotel ganz groß raus, und mir gefiel sehr was sie machten. Und dann geh ich einmal durch den Park, was ich davor noch nicht gemacht hatte, da ich mein Zimmer kaum noch verließ und auf meinen Eltern wütend war, dass sie mich einfach mitgenommen hatte, traf ich sie. Die 4 waren sichtlich gelassen und lachten ziemlich viel. Mir war es zwar nicht egal, die dort zu sehen, aber ich lief trotzdem weiter. Ich hatte meinen Mp3-Player an und hörte grade 'Durch den Monsun'. Da ich öfters ziemlich laut hörte bekam ich auch nicht mit, als auf einmal jemand neben mir stand. Dieser jemand nahm einen der Kopfhörer und hörte der Musik zu. Ich sah auf und erkannte Gustav. "Du bist ein Fan von uns?", wollte er von mir wissen. Ich nickte nur. Die ganze Zeit sah ich weg, da es mir zum Teil egal war. Er hatte immer ein super Leben, auch wenn ich ihn am meisten mochte, wollte ich jetzt meine Ruhe haben. "Darf ich dich fragen wie du heißt?", fragte er mich. "Kathi", antwortete ich nur knapp. Die anderen 3 kamen hinzu und dann wurde es mir zu viel. Ich bin damals einfach weggerannt, weil es mich zu sehr an meine Freunde erinnerte. Sie waren auch immer nach einander gekommen und ich hatte mir so sehr vorgenommen nicht mehr an sie zu denken und nun das. Damals rannte ich nicht weit, sondern bis zu einem See, aber trotzdem reichte der Abstand zu den 4 meiner Meinung aus. Als ich mich auf eine Bank niederließ bemerkte ich, dass ich die Kette meiner besten Freundin verloren hatte. Na toll, das auch noch. Mein Atem hatte sich mit der Zeit beruhigt, aber das ich die Kett verloren hatte, konnte ich nicht glauben. Ich lehnte mich zurück und dachte nach. Ich hatte die Kette verloren, und dann auch noch die von meiner besten Freundin. Wie sollte ich es ihr jemals erklären. "Sie bringt mich um", murmelte ich vor mich hin und schaltete den Player aus. So gern ich den Song auch hörte, irgendwann hatte ich davon genug. "Wer sollte dich wegen was umbringen?", hörte ich eine Stimme hinter mir fragen. Ich drehte mich um und sah alle 4 hinter mir stehen. "Meine beste Freundin", antwortete ich knapp und sah wieder nach vorne. "Die hast du verloren", meinte Gustav und stellte sich hinter mich. Ich spürte wie er etwas an meinen Hals befestigte und ich fuhr mit meiner Hand dorthin. Es war meine Kette!
"Woher hast du sie?", fragte ich verwundert. "Als du weggerannt bist, hast du sie verloren und ich dachte, dass du sie wieder willst", antwortete er mir und setzte sich neben mir. "Danke", sagte ich nur. "Was bedeutet dieses Zeichen?", fragte mich Bill und setzte sich auch neben mir auf die Bank. "Es bedeutet 'Freundschaft'", antwortete ich. Es war ein kleines chinesisches Zeichen, was wir beide trugen. (anm: das stimmt sogar, ich hab die kette von meiner Freundin geschenkt bekommen, trag ich jetzt anstatt meinem kreuz) "Sag mal", fing Tom nun an. Er und Georg hatten sich auch auf die Bank gesetzt. "Heißt du richtig Kathi oder ist es nur ein Spitzname?", beendete Georg die Frage. "Richtig heiß ich anders, aber das ist egal. Keiner nennt mich so", antwortete ich.
naja, das kappi fand ich schon von anfang an gut :wink:
IrisLein
26. July 2006, 09:21
gehts noch weiter???
Ist voll jut.....
juschtelfan
8. August 2006, 13:10
ja, dann stell ich nach langer zeit auch ma wieder was on hier
So hatte ich die 4 kennen gelernt, später lerne ich dann auch Laure, Lisa und Linda kennen und wir verstanden uns alle sehr gut. Auch wenn ich weiterhin die Kette trug und es mich immer wieder an meine anderen Freunde erinnerte, war ich doch glücklich sie alle zu haben. Aber dann kam die Sache mit mir und Gusti und irgendwann waren wir zusammen. In der Zeit wurden die 4 noch bekannter und wir sahen sie unregelmäßiger, was mir manchmal schwer zu schaffen machte. Als wir dann zusammen waren, war es noch schlimmer. Manchmal würd ich am liebsten so schreien oder irgendwas zerschlagen nur um die Zeit schneller zu beenden und er endlich wieder bei mir ist. Am Anfang war ich oft krank, weil ich ihn so vermisst hatte, mit der Zeit lernte ich aber damit zu leben, aber trotzdem war es immer wieder schlimm.
"Ich kann dir leider nicht helfen, tut mir leid", sagte nun Franzi. "Kein Problem, hab eh nicht damit gerechnet, dass du mir helfen kannst, aber trotzdem danke, dass du mir zu gehört hast", meinte ich und verließ das Zimmer. "Da bist du ja Kathi. Ich hab mir schon Sorgen gemacht. Was war denn los?", fragte mich Gusti. Ich schüttelte nur mit dem Kopf und wir gingen alle in sein Zimmer. "Mach dir mal keinen Kopf. Ich wollte nur ein bisschen alleine sein", meinte ich zu ihm und gab ihm einen kleinen Kuss auf den Mund. Irgendwann würd ich es dir sagen. Das nahm ich mir fest vor. Doch wann? Wieder hatte ich dieses Gefühl irgendwas am liebsten zerschlagen zu können. Nur wieso jetzt? Ich hatte es doch immer nur wenn ich alleine war und Gusti nicht bei mir sein konnte.
Mit der Zeit mussten die anderen gehen und endlich sollte ich erfahren, was Gusti geplant hatte. Doch wollte ich es noch erfahren?
Natürlich, wieso hatte ich jetzt diese Zweifel? Doch soweit kam es nicht, dass ich es endlich erfuhr, denn Franzi sagte Gusti nun, dass ihre Eltern beruflich weggefahren waren. Gusti schien es nicht zu gefallen, doch er kam irgendwie damit klar. Er war es wohl schon gewöhnt etwas alleine zu sein.
Er, aber nicht ich......
"Was hast du denn? Du bist seit vorhin so komisch", meinte Gusti und legte seine Hände in meinen Nacken. "Es ist nichts", antwortete ich, sah ihn aber nicht an. "Hey, mir kannst du es doch sagen", meinte er und schien mich nicht drängen zu wollen. Er wusste, ich sagte nur was, wenn ich es wollte. "Weißt du. Bitte versteh es nicht falsch, aber ich vermiss dich immer total. Manchmal wünschte ich mir, dass euer Erfolg endet und du nur bei mir bist, aber dann will ich, dass du glücklich bist, und dafür muss ich einsehen das du öfters nicht bei mir bist", erklärte ich ihm nun. "Ach, kleine Kathi. So was kannst du mir doch sagen. Wenn es dich doch so fertig macht, dann kann ich doch um ein Wochenende oder so um Urlaub bitten. Dann machen wir was zusammen, aber wenn du nicht mit mir redest, dann kann ich dir auch nicht helfen", sagte er und drückte mich leicht an sich. Ich sagte nichts dazu, sondern hörte nur zu.
weiter oder lieber nich??
IrisLein
8. August 2006, 13:15
Ja weiter bitte!!
juschtelfan
1. September 2006, 19:11
dann geht es hier auch endlich ma wieder weiter
viel spaß dabei
"Tut mir leid", meinte ich irgendwann. "Dir muss nichts leid tun", sagte Gusti mir. Wir legten uns etwas auf das Bett und kuschelten uns nur aneinander. Keiner von uns beiden sagten etwas. "Weißt du", fing er dann doch an zu reden. "Was denn?", fragte ich. "Ich vermiss dich auch immer total. Ich hab angst, dass mir irgendwer dich mir nimmt, dabei weiß ich, dass es nie passieren wird, aber trotzdem hab ich angst", erklärte er mir. Ich küsste ihn leicht auf den Mund. Danach sah ich ihn an und sagte: "Keiner wird es schaffen, wenn ich wen liebe, dann nur dich. Es wird nie einen anderen geben." "Dumm, oder?", fragte er mich. "Überhaupt nicht, ich hab doch auch immer die angst", sagte ich. Er grinste leicht, stand auf und ging zu seiner Anlage. "Du wolltest doch wissen, was ich vorhabe, oder?", wollte er nun wissen. Ich nickte nur und wartete, dass er die CD einlegte. Kurz darauf ertönte Musik und ich hörte einfach nur zu.
"Gustav, Kathi. Kommt ihr mal bitte runter?", hörten wir wenn fragen. Ich merkte, dass Gusti sich im ironischen Sinne freute. "Was will Franzi denn jetzt von uns?", fragte er mich, doch ich wusste es auch nicht. Wir standen auf und gingen langsam runter. Wir gingen ins Wohnzimmer und sahen Franzi und noch jemanden dort sitzen. "Da seit ihr ja. Kathi, darf ich vorstellen? Das ist mein Verlobter Dominik", stellte sie mir ihn vor. Wir begrüßten ihn und setzten uns ihnen gegenüber auf die Couch. "Also, was ist nun?", fragte Gusti. Doch so schnell antwortete uns keiner. "Naja, es ist so. Erstmal, wollte ich euch fragen: habt ihr schon mal dran gedacht, wie lange ihr wohl noch zusammen bleibt?", fragte Franzi uns nun. "Für immer, hoff ich doch mal", antwortete Gusti und sah mich an. Ich nickte nur. "Tja, und das ist es auch. Wir wollten nämlich fragen, ob ihr denn nun beide Zeit habt", sagte sie weiter. "Kapier ich nicht", meinte ich nun. "Naja, das ist eigentlich nicht schwer. Wir wollten dann nämlich nun einen Termin für die Hochzeit festlegen", kam endlich die Antwort. Wir redeten noch lange darüber, und irgendwann war auch klar, wann sie stattfinden sollte.
IrisLein
1. September 2006, 19:17
Super Hoffe doch das es weiter geht...
Gruß IrisLein
juschtelfan
12. January 2007, 21:08
sryyyyyyyyy, ich war schon lange nich mehr hier, aber als entschuldigung gibts nu n extra langes kappi^^
„Irgendwann laufen wir zusammen
weil uns einfach nichts mehr halten kann
durch den Monsun“
Das und ähnliches lief grad bei mir im Zimmer rauf und runter. Und wieder war die Frage: wo kommt welches Poster hin? Ich hatte mir nach der Schule das neue Hey! special von den Jungs geholt und war nun dabei das Gusti Poster aufzuhängen. „Kathi, komm jetzt bitte runter zum Essen“, hörte ich meine Mutter nach mir rufen. Sah sie nicht ein, dass es manchmal wichtigeres gab, als Essen, lernen oder was weiß ich was? Und eins war eben halt neue Poster aufzuhängen. Aber bevor ich mit meinen Eltern stress bekomme, ging ich lieber runter und ins Esszimmer. „Was hast du denn so lange oben gemacht?“, fragte mich mein Vater, als wir alle am Tisch saßen. „Hab Poster aufgehängt“, antwortete ich. Danach diskutierten meine Eltern über irgendwas wichtiges, wie sie es nannten. Ich interessierte mich nicht dafür, sondern sah eher zum Fernseher, der hier stand damit meine Eltern auch beim Abendessen die Nachrichten sahen. Und genau solche liefen gerade.
„Wie wir gerade erfahren, kam erst vor kurzem ein kleines Gerücht heraus und stellte sich als wahr dar. Bei der Erfolgsband Tokio Hotel sind nicht mehr alle zu haben“, hörte ich. Sofort sah ich dorthin und hörte genauer zu. „Wie wir erfuhren wurden folgende Bilder erst vor kurzem gemacht.“ Damit wurden einige Bilder gezeigt. Unter anderem auch eins von Gusti. Wie witzig. Die hatten die Bilder von dieser Bravo-Aktion gefunden. Aber Moment mal. Das waren ganz andere Mädels. Ich stand auf und ging zum Telefon, welches ich mit nach oben nahm. Ich wählte Gustis Nummer und wartete, dass er abnahm.
„Ja?“, hörte ich ihn.
„Darf ich mal erfahren, was bei euch abgeht?“, fing ich an.
„Wie meinst du das? Es läuft gar nichts ab“, meinte er.
„Das kannst du mir nicht erzählen. Was sind das für Bilder, die von euch erst gemacht wurden?“, stellte ich meine Frage. Ich konnte meine Tränen nicht mehr länger unterdrücken und ließ sie laufen.
„Kathi, da hast-„, doch weiter ließ ich ihn nicht reden. Ich beendete das Gespräch und ließ mich auf meinem Bett fallen, wo erst recht die Tränen kamen. Er wollte mich also nicht verlieren? Aber sicher doch....
Ich nahm mein Kuschelkissen, welches ich mir erst vor einiger Zeit im Fanshop bestellt hatte, und warf es gegen die Wand. Ich konnte nicht glauben, dass es wirklich solche Bilder gab. „Kathi, alles in Ordnung?“, fragte meine Mutter und setzte sich neben mich auf mein Bett. „Nichts ist in Ordnung. Er will mich nicht verlieren, sicher doch. Aber es scheint ihm ja inzwischen egal zu sein“, sagte ich und sah sie an. Sie sah meine Tränen und wischte sie weg so gut es ging. Doch es liefen immer mehr an meinen Wangen hinunter, da brachte es wenig. „Hast du mit ihm geredet?“, fragte sie mich. „Ja, nein. Zum Teil“, antwortete ich nur. „Dann gib ihm doch eine Chance dir das zu erklären. Vielleicht verstehst du da ja nur etwas falsch“, sagte Mum. „Nein, ich will ihn nicht mehr sehen und auch nicht mehr hören. Wenn, dann hätte er mir schon vorher was sagen können, doch das hat er nicht. Er hat sich nicht die Zeit genommen, mir auch nur ein kleines Bisschen zu erklären. Ich hab keine Lust mehr darauf. Ich will nicht immer nur leiden müssen“, schrie ich. Während ich das alles gesagt hatte, wurde ich immer lauter. Doch das war mir egal. Ich hatte schon so lange, diese Wut in mir, und endlich ließ ich sie raus. „Was soll ich Gustav sagen, wenn er sich meldet?“, fragte mich Mum. "Das ich ihn nicht sprechen will", antwortete ich nur. „Schlaf ein bisschen“, meinte sie und nahm das Telefon mit runter. Ich stand einige Zeit danach auf und schloss meine Türe ab. Ich wollte grad einfach nur alleine sein. Deswegen machte ich auch mein Handy aus und legte mich wieder hin.
Zur gleichen Zeit, aber woanders:
„Warum geht sie denn nicht an ihr Handy?“, fragte ein Blondschopf nun schon zum 100sten mal. „Vielleicht hat sie es ausgemacht. Nachdem was du gesagt hast, würde es mich nicht wundern“, sagte jemand, der in den Raum kam. Gustav drehte sich um und sah Georg an. „Das glaubst du doch selber nicht. Wieso sollte sie mich anrufen, und dann noch nicht mal mir zu hören wollen?“, fragte dieser. Georg sah ihn an und sagte dann: „Vielleicht hat sie genug. Du hast ihr oft genug gesagt, dass du sie nicht verlieren willst, und wenn dann irgendwelche Bilder in der Presse erscheinen, dann ist es nicht verwunderlich, dass Kathi nicht mehr mit dir reden will.“
Ich hatte nun alles ab. Alles was mit Tokio Hotel zu tun hatte. Ich wollte das alles nicht mehr sehen. Ich packte alles in einen großen Karton, denn ich auch in den Keller brachte. Sollte ich irgendwann wieder das alles mögen, würd ich sicher glücklich sein, dass aufgehoben zu haben. „Wieso packst du das alles weg, Schatz?“, fragte mich Dad. „Ich will das alles nicht mehr sehen. Ich hab genug davon“, antwortete ich und brachte den Karton nun runter. Als ich wieder nach oben kam, sah ich Dad noch an derselben Stelle stehen. „Komm mal her“, sagte er. Ich ging zu ihm und er nahm mich in den Arm. „Denkst du nicht du übertreibst? Ich meine, ich versteh dich. Er hat dir wehgetan, aber vielleicht ist es ganz anders, als du denkst“, meinte er. „Und wieso hat er mir davor nichts gesagt? Wieso hat er nicht eine Sekunde Zeit gehabt, mir auch nur ein kleines Bisschen davon zu erzählen? Dad, ich hab irgendwann genug. Ich will nicht mehr weinen müssen, nur weil Gusti nicht da ist, dass will ich nicht mehr“, sagte ich nur und schon wieder kamen die Tränen. Ich hörte das Telefon hinter mir bimmeln, ging jedoch nicht ran. Ich sah Mum aus dem Wohnzimmer kommen und das sie dran ging. Sie nahm es mit in die Küche und telefonierte da. „Mum muss noch mit ihren Freundinnen telefonieren. Typisch, hast du eigentlich in der letzten Zeit Kontakt zu deinen gehabt?“, fragte mich Dad. Ich schüttelte nur mit dem Kopf und ging dann nach oben. Dort legte ich mich aufs Bett. Es stimmte ja, ich hatte zu keinem momentan Kontakt. Aber auch nur, weil ich gerade nicht zur Schule ging. Meine Eltern hatten irgendwas davon erzählt, dass ich krank wäre. Stimmte ja zum Teil. Krank davon so angelogen zu werden. Oder hatte er mich nicht angelogen? War es doch ganz anders? Und wenn, wer sagte mir, dass es dann stimmte, was ich hörte? Nein, ich würde daran keinen Gedanken mehr verschwenden, dass konnte ich nicht mehr. Ich wollte nie wieder an so was denken, nie wieder...