Hilfe - Suche - Mitglieder - Kalender
Vollansicht: Meine Liebe ist die Musik
Tokio Hotel Forum > Tokio Hotel > Tokio-Hotel FanFics
Stargirl
Autor: ich ;)
Hauptpersonen: Sara, Leni, Mila, Sophie, Tokio Hotel (die Jungs gehören nicht mir!)

Handlung: Sara, Leni, Mila und Sophie sind die Band 'Tears of a Butterfly'. Sie nehmen an einem Schülerband-Wettbewerb teil, an dem sie auf Devilish treffen. Erst Jahre später treffen sich Sara und Bill zufällig wieder...






Es gibt Tage, da hab ich Angst
All die Farben zu vergessen, die du mir gabst
Es gibt Nächte, da lieg' ich wach
und denk' an unser Versprechen, das langsam zerbrach
Das Bild an der Wand, fast weiß und leer
Die Geschichte die wir malten, verblasst immer mehr
Es sollte bleiben, wie damals,
doch die Zeit verfärbt sie zu sehr

Vorbei, Vorbei die letzte Frage
und ich weiß, verloren sind die Tage
Es ist vorbei, ich finde neue Ziele
Wieder Frei - Ich weiß, es gibt so viele
Die Vergangenheit schweigt

Der letzte Sommertag lag nah
Unsere Schatten spiegelten sich auf den regennassen Schienen
Der Weg nach Hause war hart
Einen ganzen Sommer lang hatten wir gesiegt
Das Bild in der Hand war grad gemalt
Die Wochen machten uns erwachsen, doch
Es gabt nichts Wichtigeres
als unsern letzten Tag

Und jetzt denk' ich zurück, denke an dich,
denk' an unseren Sommer frag mich,
wo du jetzt bist
Wie du jetzt bist und wie du lachst,
wie du weinst
wie du schläfst,
wie du schreist,
denkst du ab und zu an unsre gemeinsame Zeit?
Doch,
dann tauche ich auf, schnappe nach Luft, und mir wird klar
Unsere Zeit ist vorbei,
auch wenn das die Beste war,
und dass der Wind schon den nächsten Winter bringt,
Ich speicher dich ab, so wie du warst
Als den schönsten Sommertag

Vorbei, Vorbei die letzte Frage
und ich weiß, verloren sind die Tage
Es ist vorbei, ich finde neue Ziele
Wieder Frei - Ich weiß, es gibt so viele
Die Vergangenheit schweigt

Bis du mich vergisst
Bis du
Bis du mich vergisst



Als ich den Song mit zitternder Stimme beendete, fing das Publikum an zu toben.
„Dankeschön“, flüsterte ich ins Mikro, bevor ich es zurück in den Ständer steckte.

„Das waren ‚Tears of a Butterfly’ mit ihrem Song ‚Vorbei’ live beim Halbfinale des Schülerband-Wettbewerbs.“ Der Moderator schaute in unsere Richtung. „Die vier sind mein persönlicher Favorit“, erklärte er dem Publikum, „und ich hoffe, dass wir sie nachher im Finale sehen!“
Das Publikum bestätigte diese Aussage mit Jubelrufen.

Mir fiel auf, dass ich noch immer mitten auf der Bühne stand, und den Mikroständer mit beiden Händen umklammerte. Ich drehte mich um und entdeckte Leni, die gerade dabei war die Bühne zu verlassen.

Ich ließ den Mikroständer los und folgte ihr. Kurz vor dem Abgang erreichte ich Leni, die total überdreht war. „Sara, das war so geil“, kreischte sie und fiel mir um den Hals.
Ich fing an zu strahlen. Das war mein Song und ich war total stolz. Aber nicht nur auf mich, sondern auf die ganze Band.
„Wo sind die anderen?“, fragte ich Leni, während ich mich suchend nach Mila und Sophie umdrehte. Bevor Leni antworten konnte, entdeckte ich sie am anderen Bühnenabgang. Sie kamen auf uns zu gerannt und waren total aus dem Häuschen: „Ich will noch mal, das war so toll, ein richtig geiles Gefühl.“

„Wir dürfen noch mal auftreten, wenn wir gewinnen“, grinste ich.
„Die anderen sind nicht mal richtige Konkurrenz“, mischte sich Mila ein.
„Die anderen Bands kann man total vergessen“, bestätigte Leni Milas Aussage.

„Was haltet ihr davon, wenn wir wieder in unseren Backstageraum gehen?“, schlug Sophie vor, „da können wir dann in Ruhe über alle anderen Band ablästern.“ Sie grinste.
„Ich bin dafür“, meinte Leni und machte sich auf den Weg, nachdem sie sich ihre Gitarre wieder umgehängt hatte.
Mila, Sophie und ich folgten ihr lachend. Leni und ihre heilige Gitarre.

Wir erreichten unsere Garderobe, an der ein Schild mit unserem Bandnamen hing. Obwohl das nur ein Contest zwischen den besten Schülerbands Sachsen-Anhalts war, machte es mich stolz im Halbfinale zu sein.

Wir betraten unsere Garderobe und ich ließ mich auf das nächstbeste Sofa fallen und Mila, Sophie und Leni taten es mir gleich.

Stille.
„Wisst ihr eigentlich wer noch mit uns im Halbfinale steht?“, fragte Sophie in die Runde.
Gestern noch hatte ich auf dem zeitlichen Ablaufplan die Namen der anderen beiden Bands gelesen, aber irgendwie wollten sie mir gerade nicht einfallen.
„Ich weiß es“, rief Leni in die Runde. „’Devilish’, so ne Jungenband aus der Nähe von Magdeburg, und ‚Next!Summer’, zwei Mädchen und drei Jungs. Aber woher die kommen, weiß ich leider nicht.“
„Klingt für mich so, als würden wir gewinnen“, grinste Sophie.






('Vorbei': Von Nevada Tan - Ich bin kein Nevada Tan Fan, aber ich fand den Song passend. Warum werdet ihr später schon noch erfahren *g*)
kommis sind erwünscht, kritik natürlich auch
*~Viki~*
geiler anfang ....

freu mich schon auf den nächsten !!!
TH fangirl
Die Story is voll geil! Schreib bitte schnell weiter!

Finde Nevada Tan auch voll geil! T:mo is voll geil!
Stargirl
hier kommt der nächste teil...
ich hoffe er gefällt euch =)






„Für mich auch“, lachte ich, „aber wenn wir gewinnen sollten, will ich einen anderen Song singen.“
Die anderen schauten mich an, als hätte ich ihnen soeben den Weltuntergang erklärt.
„Aber die anderen haben wir doch gar nicht so gut geprobt, wie ‚Vorbei’“, fing Leni an zu stottern.
„Genau“, bestätigte Mila.
„Ich bin auch für Saras Vorschlag, was anderes zu spielen. Ich bin für ‚Alles nur wegen dir’“, schlug Sophie vor.
„Find ich gut. Hätte ich auch vorgeschlagen“, grinste ich.
-----------------
Ich schlug meine Augen auf. Als ich bemerkte, dass es draußen noch dunkel war, schloss ich sie wieder und drehte mich noch mal im Bett um.

Aber ich war zu wach um noch mal einschlafen zu können, sein Gesicht geisterte die ganze Zeit vor meinem inneren Auge rum. Warum musste er auch so verdammt süß aussehen. Zum Glück hatten wir unsere Handynummern ausgetauscht. Ich musste unweigerlich grinsen. Da war der gestrige Abend also doch nicht ganz umsonst.

„Sara?“ Eine aufgeregte Sophie stand in meinem Zimmer. „Du schläfst noch?“
„Jetzt nicht mehr“, fauchte ich sie an. Sie musste ja nicht wissen, dass ich gerade an ihn gedacht habe. Es hatte mir schon gereicht, dass die anderen drei mich gestern die ganze Zeit damit nerven mussten, wie sehr sie ihn und seine ‚Kindergartenband’ doch hassten.
„Gut“, grinste Sophie, „weißt du was?“
„Ne, aber du wirst es mir sicher gleich erzählen“, meinte ich und drehte mich noch mal im Bett um und starrte die Wand an.

„Wir haben ja gestern Abend gewonnen…“, erzählte Sophie.
„Ist mir durchaus bewusst, ich war dabei. Also weiß ich es doch schon“, unterbrach ich sie.
Sophie seufzte: „Ich weiß doch, dass du das weißt. Aber, bevor ich gestern Abend ins Bett bin, hat bei mir noch der Veranstalter des Wettbewerbs angerufen. Und zwar: Ein Produzent ist auf uns aufmerksam geworden und bietet uns einen Plattenvertrag an.“

„Einen was?“, schrie ich auf und saß sofort kerzengerade im Bett.
„Plattenvertrag“, wiederholte Sophie ganz langsam. „Das heißt, er will mit uns eine Platte produzieren.“
„Ich weiß selber was das heißt, Sophie“, schnauzte ich sie an und stand langsam auf.

Als ich an meinem Spiegel vorbeiging stoppte ich und betrachtete mich ausgiebig.
„Sophie? Findest du mich eigentlich hübsch?“, fragte ich.
Sophie war gerade aufgestanden, lief zum Schreibtisch, aber als ich meine Frage gestellt hatte, blieb sie wie versteinert stehen. Langsam drehte sie sich um.







mrs kaulitz897
happy.gif und jetzt?
weiter!
TH fangirl
ja, bitte gaaaaaaaaanz schnell weeeeeeeeeiiiiiiiitttttttaaaaaaaaaaaaa!!!!
*~Viki~*
oja ganz schnell weida büdde !!!
Stargirl
uiuiui... so viele kommis *freu*
so, hier kommt auch schon der nächste lange teil - ich hoffe er gefällt euch

kommis sind wie immer erwünscht =)





„Sophie an Sara. Alles okay bei dir?“ Sie schaute mich ungläubig an.
„War ja nur ne Frage“, meinte ich, bevor ich die Badezimmertür hinter mir abschloss.

Während ich mich duschte, klingelte es an der Haustür.
„Sophie, machst du mal bitte auf?“, schrie ich, nachdem ich das Wasser abgedreht hatte.

Ich hörte ihre Schritte auf der Treppe und wie sie unten jemanden begrüßte.

Eigentlich erwartete ich keinen Besuch.
Ich zog mir meinen Bademantel an und verließ das Badezimmer. Nach links und rechts schauend, merkte ich, dass niemand auf dem Gang war. Sophie und der Besuch waren anscheinend unten geblieben.

Erleichtert ging ich in mein Zimmer, legte den Bademantel aufs Bett und holte mir meine Lieblingsjeans aus dem Schrank. Als ich diese angezogen hatte, suchte ich noch nach einem geeigneten Top.

Mit einem prüfenden letzten Blick in den Spiegel, mit dem ich eigentlich ganz zufrieden war, machte ich mich auf den Weg die Treppe runter. Als ich in das Wohnzimmer schaute, entdeckte ich dort Sophie.

„Wer war’s denn?“, fragte ich sie.
„Der Sänger von der Kindergartenband gestern Abend“, erzählte sie lustlos, während sie weiter unseren Kühlschrank durchsuchte.
Ich fing an zu zittern. „Und wo ist er jetzt?“
„Ich hab ihm gesagt, dass du nicht da bist und hab ihn wieder weggeschickt“, meinte sie und zog sich eine Dose Cola aus dem Kühlschrank. „Willst du auch eine?“

„Ne, ich geh MEINEN Besuch jetzt suchen“, erklärte ich ihr und schon war die Haustür hinter mir zugefallen.
Ich warf einen suchenden Blick auf die Straße. Weit weg konnte er ja noch nicht sein.

„Hey“, ertönte eine Stimme neben mir.
Ich drehte mich um. Vor mir stand Bill. „Hallo“, begrüßte ich ihn mit zittriger Stimme. „Ich wusste gar nicht, dass du kommst!“

„Hab ich bis vor einer halben Stunde auch noch nicht gewusst“, grinste er.
Sein Lächeln war einfach zum Dahinschmelzen und in meinem Bauch fing es an zu kribbeln.

--------------------------

„Sara, jetzt konzentrier dich doch bitte endlich mal! Wir versuchen jetzt schon seit Stunden den Song aufzunehmen!“, hörte ich die strengen Worte unseres Produzenten Mick.

Ich stand in der stickigen Kammer, in der ich gerade den Refrain von „Nur für dich“ gesungen hatte. Schon seit Ewigkeiten versuchte ich es Mick Recht zu machen, aber nach jeder Aufnahme fand er etwas neues, an dem er was auszusetzen hatte.

So langsam machte mir das ganz keinen Spaß mehr. Dieser Song war schließlich etwas Besonderes für mich.

Ich hatte Bill seit dem Treffen an jenem Tag nach dem Contest nicht mehr gesehen, er hatte sich nie bei mir gemeldet, obwohl er es mir eigentlich versprochen hatte.
Dieser Song ist ihm gewidmet. Ich hatte mich bei den anderen durchgesetzt, dass es unsere erste Single wird, die wir veröffentlichen.

Natürlich wussten sie nicht, um wen es in diesem Song geht und warum ich ihn geschrieben hatte. Sie würden mich nicht verstehen, denn sie hassten Bill. Das hatten sie mir oft genug gezeigt.

Momentan waren Sommerferien und wir verbringen Tag und Nacht im Studio um unser erstes Album aufzunehmen.

„Ich hab keine Lust mehr“, maulte ich und ließ mich auf den Stuhl fallen, „ich brauch eine Pause.“
„Dann mach Pause, aber nachher will ich den Song endlich fertig aufnehmen. Sonst stellen wir ihn nie fertig!“, fuhr Mick mich an.
„Okay“, antwortete ich ihm, bevor ich mit einem Lächeln die Koje verließ. Ich schnappte mir mein Handy und schaute nach, ob ich eine Nachricht hatte. Fehlanzeige!

Ich durchsuchte mein Telefonbuch nach der Handynummer meiner Mutter, weil ich ihr versprochen hatte, mich täglich bei ihr zu melden. Das war die Bedingung, dass sie mir erlaubt hat, die Sommerferien bei Mick im Tonstudio in München zu verbringen.

Als ich ‚Bill’ in meinem Telefonbuch entdeckte, zögerte ich.
Ich klickte auf ‚Details anzeigen’ und sah mir seine Nummer an, obwohl ich sie sowieso schon auswendig konnte.

„Sara, was machst du hier? Solltest du nicht eigentlich singen?“ Mila.
„Ich hab grad Pause“, antwortete ich ihr ohne sie weiter zu beachten.
„Und was machst du da mit deinem Handy?“, fragte sie weiter. Nervensäge.
„Nichts“, meinte ich, aber mir fiel ein, dass ich eigentlich meine Mutter anrufen wollte, also teilte ich ihr das anschließend mit.

„Ach ja, dein Handy hat vorhin übrigens geklingelt“, erklärte sie mir, „Leni ist drangegangen.“
Super, dass ich so was wieder sofort erfahre. „Und wer war’s?“, fragte ich interessiert.
„Ich glaub Bill hieß er, kann mich natürlich auch täuschen.“
„BILL?!?“, schrie ich.




*~Viki~*
omg bill hat angerufen *gg*

freu mich schon auf den nächsten teil *gg*
Stargirl
danke für dein kommi, viki =)

hier kommt dann auch schon der nächste teil, ich hoffe er gefällt euch... ist eher unspektakulär, aber dafür werden die nächsten Teile umso interessanter *versprech*

über kommis würde ich mich (wie immer) sehr freuen,
kritik nehme ich auch gerne entgegen... ihr müsst sie nur äußern *g*





Sie nickte. „Ich geh dann mal wieder zu den anderen. Und du solltest endlich weiter singen, sonst müssen wir was anderes als Single nehmen.“ Mila grinste. Das würde ihr wohl so passen. ‚Für dich’ wird unsere erste Single und kein anderer Song.

Mila drehte sich um und verließ das Zimmer. Ich war wieder alleine.
Ich klickte auf ‚Nachricht verfassen’ und fragte Bill in der SMS, warum er mich angerufen hat.

Danach schaltete ich mein Handy vorsorglich aus – wer weiß was die anderen sonst damit machen würden – und ging wieder zurück ins Aufnahmestudio, wo Mick mich schon erwartete.

Nach einer kurzen Unterhaltung mit Mick gingen die Aufnahmen weiter.

Wo bist du hin?
Ich suche dich
Verstehst du das den nicht?
Wohin willst du denn?
Ich find dich nicht.
Und ich singe dieses Lied
Nur für dich.


Ich schloss meine Augen und versuchte so viel Gefühl wie möglich in die letzten Zeilen des Liedes zu bringen. Als das letzte Wort über meine Lippen gekommen war, öffnete ich meine Augen und wartete auf Micks Reaktion.
„Super Sara! Das war das, was noch gefehlt hat!“, freute er sich.

Ich war erleichtert. Ein Lächeln huschte über mein Gesicht. Ich verließ den Aufnahmeraum, um mir mit Mick die Aufnahme anzuhören.

„Das ist aber schön“, quiekte Mila, als wir das Lied vorspielten.
„Ich wusste gar nicht, dass du mit so viel Emotion singen kannst“, scherzte Sophie.
„Tja, ihr wisst vieles noch nicht über mich“, meinte ich. Wie Recht ich doch hatte. Aber das wusste die anderen nicht, und so sollte es vorübergehend auch bleiben.

„Zum Beispiel?“, fragte Mila nach.
Gefangen, gefangen. Jetzt musste schnell eine Notlüge her.
„Zum Beispiel, dass ich es hasse so ausgequetscht zu werden. Lasst das Thema einfach auf sich beruhen.“ Okay, ziemlich überzeugend klang das zwar nicht, aber egal.

Ich schnappte mir mein Handy und lief aus dem Zimmer.
Als die Tür hinter mir zugefallen war, schaltete ich sofort mein Handy ein.
‚Hat er geantwortet? Hat er nicht geantwortet?’, jagte es im Wechsel durch meinen Kopf.

Zitternd hielt ich das Handy in der Hand und wartete auf den ersehnten Signalton, während ich das Display nicht aus den Augen ließ.
Ich wollte das Handy schon fast zurück in meine Hosentasche stecken, als ich endlich eine Nachricht empfangen hatte.



*~Viki~*
weida büdde !!!!
Dieses ist eine vereinfachte Darstellung unseres Foreninhaltes. Um die detaillierte Vollansicht mit Formatierung und Bildern zu betrachten, bitte hier klicken.
Invision Power Board © 2001-2009 Invision Power Services, Inc.