So ich habe mal eine FF für eúch!!
Weiß net wie sie euch gefällt... wer sofort mehr lesen will auf www.fanfiktion.de ist sie auch on!
*Vertrauen? Ist das noch möglich?
Einführung:
Langsam schlendere ich, Lilly ein 17 Jähriges Mädchen, in mein noch karg eingerichtetes Zimmer und lasse mich aufs Bett fallen. Ich war erst vor wenigen Tagen mit meiner Mutter hierher gezogen, in die Großstadt Magdeburg und war auch anfangs davon begeistert aus dem kleinen Dorf wegzukommen aber mittlerweile bereute ich es schon ein wenig meine Freunde und meine Lieben daheim lassen zu müssen, aber ebenso war ich froh meine Gedanken frei zu bekommen:
*Es war genau vor 7 Jahren, wie immer kam ich froh gelaunt von der Schule und wollte gleich zu meiner ach so geliebten Schwester Anne, die 7 Jahre älter ist als ich.
Sie hat studiert ganz bei uns in der Nähe und so wohnte sie auch bei uns.
Ich war froh denn sie half mir immer bei meinen ach so „geliebten“ Hausaufgaben und war immer für ihre kleine Schwester da.
Vorsichtig klopfte ich an ihre Tür da ich ja nicht wusste ob sie schon wieder wach war, da sie über nach arbeiten musste. Doch nachdem ich ein drittes mal geklopft hatte wunderte ich mich, denn sie sagt sonst immer sofort „JA komm rein!“. So öffnete ich vorsichtig die Tür, doch ihr Bett war ordentlich gemacht und auch in der Küche und im Wohnzimmer war sie nicht zu finden.
So bliebt noch das Bad. Natürlich klopfte ich erst, denn es konnte ja sein das sie badet oder so etwas in der Art aber es war auch nichts zu hören.
So öffnete ich langsam die Tür denn ihre Schuhe und alles war da und so musste auch sie zwangsläufig irgendwo sein.
Doch ich trat ein und spürte schon etwas Zähflüssiges an meinen Füßen.
Vorsichtig sah ich runter und in dem selben Moment spürte ich eine enorme Übelkeit in mit aufkommen! Dort am Boden lag meine Schwester Anne in mitten ihres Blutes und hatte die Augen weit aufgerissen. Panisch lief ich damals zum Telefon und versuchte einen Notarzt zu erreichen doch nichts war zu machen. Auch dieser konnte nur ihren Tod feststellen.
Ich war völlig am Boden zerstört und heute... JA selbst heute musste ich immer wieder an diesen Anblick denken.
Sie hatte uns auch einen Brief hinterlassen:
‚Hallo meine Kleine Lilly....
Bitte weine nicht um mich denn mir geht es jetzt besser. Hier wo ich bin habe ich die Erlösung auf die ich immer gehofft hatte und ja ich denke ich habe sie.
Aber glaub mir ich habe dich und Mama total lieb und werde euch nie vergessen und immer bei dir sein!
In Liebe deine Anne.’
Noch heute bewahre ich diesen Brief in meinem Geheimfach auf.
Meine Mutter denkt er sei vernichtet aber ich konnte es mit 10 Jahren nicht und auch heute mit 17 könnte ich diese Erinnerung an sie nicht loslassen!“
Und wie kam es dazu?
Ja wer war eigentlich schuld? Meine Mutter? Ich?
Nein es war klar nur ER war es, der uns das Leben zur Qual gemacht hat und der ihr letztendlich die letzte Lebensqualität nahm. Sie war doch so Jung und einfach so unschuldig.*
Kinder sind TABU! Und mein erstes Treffen!
*Es war wieder soweit, ich lag neben Anne im Bett und habe Angst. Ja denn langsam öffnet sich die Zimmertür und ein Lichtstrahl beleuchtet das kleine aber schön eingerichtete Zimmer meiner Schwester Anne. Er war es wieder, der langsam in unser Bett klettert und sacht zu Anne, die weinend neben mit liegt sagt: „Es ist doch nicht schlimm kleines.“ Und wieder höre ich wie er stöhnt Anne auszieht und sie immer wieder küsst.
Ich liege daneben versuche nicht zu hören tute so als ob ich schlafe und anscheinend half es auch immer wieder.
Morgens sah ich meine Anne immer weinen, aber ich verstand mit 6 Jahren noch nicht was dort geschah, nein im Gegenteil ich dachte es sei in Ordnung denn Papa sagte ja es ist Okay.
Nur ich konnte mir nicht erklären wieso Anne weint und so traute ich mich auch nicht Mama etwas zu sagen, aber ich war ja auch erst 6 Jahre alt.*
`Solche Bilder habe ich noch nie gesehen,
solche Bilder will ich auch nie mehr sehn.
Mitleid und Abscheu
Mir war nur noch schlecht!
Das es so was gibt habe ich wohl gewusst
doch sie verstecken es hinter perverser Lust.
Doch die nackte Gewalt ist das Mittel und der Zweck
Die Jungen Opfer sind zerbrechliche Wesen,
sind hilflos sie haben nichts getan.
Opfer die man leicht beeinflussen kann.
Sie sind völlig schutzlos ausgeliefert,
Angst die sie gefügig macht
Bedroht und eingeschüchtert Nein
Verbrechen ist kein Spaß und Liebe ist kein hass....
Kinder sind Tabu!
Kinder sind Tabu!
Lass die kleinen Menschen in Ruhe
Ihr Leben verstehen
Ohne Angst und Gewalt sich wachsen sehen
Kinder sind TABU!
[Take from: Pur-Kinder sind Tabu]
Immer wieder sehe ich es vor mir musste es durchleben!
Und auch Anne litt sichtlich unter diesen Lustvollen Spielen unsere Vaters und immer wieder verteidigte sie mich vor ihm wofür ich ihr auch dankbar bin, doch ich konnte es ihr nie sagen und jetzt ist es zu spät! Einfach aus ihr Kampgeist war erloschen denn sie konnte nicht mehr
Ich hatte sie so lieb aber auch meine Eltern und einfach Angst etwas zu sagen! Wäre ich älter gewesen okay dann ja aber so traute ich mich einfach nicht denn er war ja der Große Herr im Haus!
Doch nun 11 Jahre später bin ich so weit, das ich wenigstens meinem Opa wieder traue, aber immer wieder schleicht sich das Gefühl bei mir ein sie wollen es auch.
Sachte lasse ich den Brief in die kleine Schatulle gleiten und sinke in meinen Sessel. Doch kurz darauf werde ich aus meinem leichten Dämmerzustand gerissen denn es klingelt.
Langsam trotte ich Richtung Tür und atme noch einmal tief durch ehe ich aufmache.
Vor mir steht ein recht großer Junge mit ungefähr Schulterlangen aber jetzt ziemlich nassen Haaren.
Ich muss zugeben ich musste schmunzeln als ich ihn sah und dennoch fragte ich im selben Moment:
„Hallo hast du dich verklingelt verlaufen oder wieso bist du hier?“
„Oh Entschuldigung das habe ich wohl. Tut mir echt Leid aber ich wollte doch zu Frau Klee!“
Ich musste schmunzeln und sah ihn mir noch mal genau an. Frau Klee, das war doch meine Mutter. Sie war Privatlehrerin für Mathematik und Englisch und nebenbei arbeitete sie auch noch an einer öffentlichen Schule.
Ich schaute auf meine Uhr und kurz darauf wurde es mir klar: „Sie hatte eine Veränderung im Stundenplan und ich glaube sie hat noch eine halbe Stunde Unterricht aber komm doch schon mal rein und mach es dir bequem.“
Ich deutet hinein und musste grinsen wie vergesslich meine Mutter doch war.
Dann ging ich in die Küche und holte unserem Gast erst mal etwas zu trinken und dann ein Handtuch.
„Danke ich bin überings Georg.“ Er streckte mir die Hand entgegen und lächelte.
Ja ich musste zugeben es war ein echt sanftes Lächeln und dennoch stand ich auf und ging in die Küche um ein wenig die Sachen in die Spülmaschine zu räumen.
Kurze Zeit drauf kam meine Mutter und sie war sichtlich peinlich berührt, das ihr Schüler so lange warten musste.
Georg hingegen nahm es gelassen, denn so wie er sagte kamen gleich seine Kumpels auch noch um zu lernen.
Das verwunderte mich doch ein wenig, denn Nachhilfe gab meine Mutter doch gar nicht!
Ein wenig irritiert ging ich nun aber in mein Zimmer, denn ich hatte ja eh nichts mehr zu tun. Unten hörte ich immer wieder, wie meine Mutter förmlich am Verzweifeln war. Ja immer wieder hörte ich sie schreien Mensch Jungs so geht das doch nicht streng euch mal mehr an oder soll ich etwas das Tempo noch mehr minimieren? Es war für mich förmlich ein Genuss mitzubekommen wie meine Mutter diese Jungs immer wieder zusammenschiss, da sie sich nur lustig machten und nicht wirklich aufpassten.
Mittlerweile war ich auch neugierig wer diese fremden waren und da mir ein Blick auf die Uhr verriet, dass sie gleich Schluss hatten ging ich runter um zu sehen wer das denn so war.
Dort an unserem Esszimmertisch saßen sie, alle mit rauchenden Köpfen.
Vor Kopf Georg den ich ja bereits kannte Links von ihm ein Junge mit Käppi und so wie es aussah blonden leicht gelockten Haaren.
Er sah ein wenig Pummeliger aus aber recht süß. Neben diesem saßen noch zwei andere Typen.
Einer mit längeren schwarzen Haaren und weißen Strähnchen.
Stopp mal war dieser Typ überhaupt ein Typ?
„Mensch Bill zeig doch mal!“, moserte der letzte der vier nun den Typen in schwarz an! Ja ich war mir sicher er war ein Junge, denn was war Bill schon für ein Mädchenname? Und der letzte war eher ein Hip Hop Typ...
Er hatte blonde Dreads die zu einem Zopf zusammen genommen waren und durch sein Cap hinten hingen. Zudem trug er ca. 3 Nummern zu große Klamotten.
„Mensch ihr beiden, das sich Zwillinge immer so streiten müssen.“
Geschockt sah ich zu Georg. Diese beiden komischen Typen waren Zwillinge?
Das konnte doch nicht wahr sein sie sahen doch so verschieden aus. Doch ich kam nicht weiter dazu darüber nachzudenken, denn hinter mir stand meine Mutter und sah mich an:
„Na Lilly möchtest du nicht mit ein Stück Kuchen essen? Die Jungs würden sich bestimmt freuen.“
Wumms das hatte gesessen. Ich wurde natürlich gleich knallrot und folgte schüchtern meiner Mutter rein in den Tigerkäfig! JA so kam es mir vor....